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Aktien zur Altersvorsorge: Die besten Strategien 2020

Was sind die besten Aktien zur Altersvorsorge? Wertpapiere, die Sicherheit und Renditen bringen. Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite
Author: Alex

Zuletzt Aktualisiert: 12. Februar 2020

Wenn man sich erst einmal mit dem Thema Altersvorsorge beginnt zu beschäftigen, dann wird einem schnell klar, dass es außer der staatlichen Altersvorsorge noch das große Feld der privaten Altersvorsorge gibt. Schaut man sich in diesem Bereich ein wenig genauer um, findet man viele verschiedene Arten der privaten Altersvorsorge. Von vorgefertigten Paketen bis hin zur Möglichkeit gänzlich selbst mit Finanzprodukten für die Versorgung im Alter zu sorgen, ist alles dabei. In diesem Artikel beschäftigen wir und mit einer speziellen Form der privaten Altersvorsorge: Der Altersvorsorge mit Aktien. Die Altersvorsorge an der Börse bringt einige Besonderheiten mit sich, die es zu beachten gilt. Möchte man das Projekt private Altersvorsorge an der Börse zu einem wirklichen Erfolg machen, dann muss man mindestens grundlegendes Know How mitbringen. Und darum geht es jetzt.

Inhalt

    Aktienfonds als Altersvorsorge oder ETF als Altersvorsorge ist nur dann sinnvoll, wenn man sich passende Strategien aneignet. Dazu gehört die Absicherung gegen Kursrisiken. Vor allem in den Jahren kurz vorm Renteneintrittsalter. Aber auch die Transaktionskosten sind ein wichtiger Punkt. Kostet das Investment an sich zu viel, gehen einem bei einem mehrjährigen Investmentplan wertvolle Gelder verloren. Haben wir schon erwähnt, dass es eine gute Idee ist, das Investment zu streuen? Ziemlich viele Punkte, die man bei der privaten Altersvorsorge an der Börse beachten sollte.

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    Aktien für die Altersvorsorge?

    Sich nicht auf die staatliche Altersvorsorge zu verlassen, kann mitunter ein kluger Schachzug sein. Dabei stellt sich nicht unbedingt die Frage nach einer privaten Altersvorsorge oder einer staatlichen Altersvorsorge, wenn man doch beide Bereiche miteinander kombinieren kann. Befasst man sich mit der privaten Altersvorsorge, dann stößt man recht schnell auf die Möglichkeit der Aktienfonds Altersvorsorge. Stellt man es klug an, dann kann man durch eine ETF Altersvorsorge oder eine aktienbasierte Altersvorsorge mitunter sogar eine höhere Rente erzielen, als wenn man sich auf die gesetzliche Rente oder die staatliche geförderte Altersvorsorge stützt. Um das Projekt private Altersvorsorge an der Börse zu einem vollen Erfolg zu machen, braucht man intelligente und langfristig gewinnbringende Anlagestrategien.

    Besonders viele Menschen haben sich mit dem Bereich der privaten Altersvorsorge an der Börse noch nicht auseinandergesetzt, zumindest in Deutschland. Denn im Jahr 2013 besaßen lediglich 7 Prozent der Gesamtbevölkerung Aktien. Im Vergleich zu den USA ist dieser prozentuale Anteil an aktieninteressierten Bürgern recht niedrig. Dabei birgt das Investment in Aktien als Altersvorsorge einige Vorteile. Besonders wenn man bedenkt, dass die staatlich geförderten Produkte in diesem Bereich mit hohen Verwaltungskosten daherkommen und meist auch kaum Verzinsung bieten. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen nach einer anderen Möglichkeit umsehen. Dahingehend sollte man auch berücksichtigen, dass die demographische Entwicklung Deutschlands nicht die besten Voraussetzungen mit sich bringt, um die staatlich geförderte Altersvorsorge wirklich attraktiv erscheinen zu lassen.

    Also befassen wir uns im Folgenden mit der Trendfolge- und Umkehrstrategie, der KGV- und Buchwertstrategie, der Absicherung mit Derivaten, der 90/10-Strategie, ETF-Strategie, Aktienfondsstrategie und der Dividendenstrategie. Was nicht fehlen darf, ist ein Exkurs in das Feld der Risiken, die diese Art der Altersvorsorge mit sich bringt.

    Welche Strategien bieten sich für die Altersvorsorge mit Aktien an?

    Es gibt einige Strategien an das erfolgreiche Investieren für eine ruhige Rentenzeit heranzugehen. Einige dieser sich bereits bewährten Strategien möchten wir an dieser Stelle vorstellen. Zu den wichtigsten Strategien gehören die Dividendenstrategie, die Trendfolgestrategie, die Umkehrstrategie, die KGV-Strategie, die Buchwertstrategie, die Derivatenstrategie und die 90/10-Strategie. Werfen wir doch mal einen Blick auf die unterschiedlichen Herangehensweisen, um diese besser kennenzulernen. Denn nicht jede Investmentstrategie eignet sich für jeden Anleger. Während der eine Anleger geringe Risiken schätzt, legt ein anderer Investor großen Wert auf nachhaltige ETFs.

    Die Dividendenstrategie

    Bei der Dividendenstrategie geht es um das gezielte Investment in dividendenstarke Aktien. Dazu sammelt man mindestens ein Jahr eine Summe Geld an, um dann am Ende des Jahres in die dividendenstärksten Aktien auf dem Markt zu investieren. Dabei verteilt man das Investment gleichmäßig auf diese Aktien. Für das nächste Jahr bedeutet dies, dass die Investoren sich über die üppige Ausschüttung von Dividenden freuen dürfen. Dieser Plan geht natürlich nur dann auf, wenn man sein Portfolio regelmäßig überprüft. Dann kann man Aktien enttarnen, die mit sinkenden Dividenden im Portfolio sitzen. Diese sollte man dann gegen dividendenstärkere Aktien austauschen, um immer eine ansehnliche Ausschüttung vor den Augen haben zu können.

    Das Investment könnte dann wie folgt aussehen: Der Investor hat einen Betrag von 1000 Euro gesammelt und möchte diese Summe auf die dividendenstärksten Aktien verteilen. Wenn man weiß, dass im DAX vielversprechende Aktien sitzen, kann man sich die 20 Aktien mit den höchsten Dividenden dort heraussuchen. Nach einem Jahr kontrolliert man, ob sich im DAX Aktien verstecken, die zu diesem Zeitpunkt höhere Dividenden aufweisen, als die im eigenen Portfolio. In der Regel ist der Austausch dieser Aktien nicht allzu aufwendig. Was man aber dabei beachten sollte, ist, dass für jede Transaktion Kosten entstehen. Wenn man also regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, Aktien kauft oder verkauft, sollte man ein Depot mit entsprechend niedrigen Transferkosten wählen. Diese Transferkosten können einen langfristig sonst den Gewinn beträchtlich schmälern.

    Was nun machen mit den Dividenden? Natürlich kann man den Betrag der Dividenden sparen oder eben erneut investieren. Auch sollte man nicht vergessen, dass bei der Aktien Altersvorsorge Steuern anfallen. Über die anfallenden Kosten sollte man sich regelmäßig einen Überblick verschaffen.

    Die KGV- und Buchwertstrategie

    Eine weitere Strategie ist die KGV- und Buchwertstrategie. Dabei geht der Investor ganz ähnlich vor, wie bei der Dividendenstrategie. Als Orientierung gilt an diesem Punkt aber nicht die Höhe der Dividenden, sondern die Kennzahl. Die Kennzahl einer Aktie ermöglicht den Vergleich des Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der verschiedenen Aktien. Diese Kennzahlen geben an, wie sich der aktuelle Aktienkurs im Bezug zur aktuellen Börsenbewertung steht. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lässt sich wie folgt berechnen: KGV = Kurs einer Aktie / Gewinn je Aktie.

    Diese Berechnung muss man natürlich nicht für jede Aktie einzeln durchführen. Schließlich findet man diese Angabe eigentlich bei den Metadaten zu jeder Aktie. Als Einsteiger auf diesem Bereich sollte man wissen, dass ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis eine Aktie günstig dastehen lässt. Einmal pro Jahr sucht man sich also aus einem für den Investor selbst passenden Index eine bestimmte Anzahl von Aktien mit einem guten Kurs-Gewinn-Verhältnis aus. Auf diese Verteilt man dann die zu investierende Summe. Dieses Vorgehen wiederholt man jährlich, um immer die vielversprechendsten Aktien im Portfolio schlummern zu haben.

    Wichtig zu wissen: Auch hier gilt, dass die Aktien Altersvorsoge Steuern mit sich bringt. Nebenbei entstehen auch durch die Transfers Kosten, die man nicht unterschätzen sollte.

    Die Trendfolge- und Umkehrstrategie

    Um das Wissen über Investmentstrategien zu komplettieren, sehen wir uns jetzt die Trendfolge- und Umkehrstrategie an. Bei der Trendfolgestrategie stützt sich der Anleger auf die Aktien, die am stärksten gewachsen sind. Dabei kann man natürlich wieder einen Index zur Hilfe nehmen oder sich eben anderweitig orientieren. Der Gedanke dahinter ist, dass eine Aktie, die einmal richtig Anschwung genommen hat, noch einen weiten Weg nach oben gehen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist nämlich durchaus gegeben, dass sich ein einmal abgezeichneter Trend wiederholen oder fortführen wird.

    Ganz anders ist es hingegen bei der Umkehrstrategie. Bei der Umkehrstrategie kaufen die Anleger die Aktien mit dem schwächsten Wachstum. Warum das? Weil hier das Potenzial für das Wachstum nach oben eben ganz groß ist. Der Knackpunkt ist hier, dass man günstig Aktien einkauft, die dann durch enorme Wachstumssteigerung ein hohes Gewinnpotenzial mitbringen.

    Die Derivatestrategie

    Kommen wir jetzt zur Absicherung mit Derivaten. Normalerweise orientiert man sich bei der Altersvorsorge mit Aktien an Wertpapieren, die große Gewinnchancen mit sich bringen. Bei den Derivaten ist das anders. Hier kann man auch mit fallenden Kursen Gewinn machen. Besonders raffiniert, denn diese Derivate bieten einen besseren Inflationsschutz als herkömmliche Investments. Die Derivatstrategie lässt sich mit den Put Optionsscheinen gut umsetzen. Bei den Put Optionsscheinen erwirbt man für kleines Geld die Garantie, dass man eine Aktie zu einem bestimmten Preis verkaufen kann. Sinnvoll vor allem dann, wenn man ganz sicher vorhat seine Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu verkaufen.

    Wie bei allen anderen Anlagestrategien darf man nicht vergessen, dass die Aktien als Altersvorsorge Steuern und weitere Kosten mit sich bringen.

    Die Aktienfonds Altersvorsorge und die ETF Altersvorsorge-Strategie

    Zuletzt sehen wir uns noch den Bereich der Aktienfonds Altersvorsorge und die ETF Altersvorsorge-Strategie an. Aktienfonds und ETFs ermöglichen es uns in Aktien zu investieren, ohne selbst für eine Streung von Einzelaktien zu sorgen. Beides, Aktienfonds und ETFs stellen Bündel von Aktien dar. Dabei kann die Zusammensetzung von den verschiedensten Faktoren wie Region, Wirtschaftszweig, Unternehmensgröße oder ähnlichem abhängig sein. Der Hauptunterschied zwischen Aktienfonds und ETFs ist, dass die Aktienfonds aktiv gemanagten werden, während die ETFs nicht aktiv betreut werden. Das macht einen erheblichen Unterschied bei den Kosten, schließlich kostet die aktive Betreuung des Aktienbündels etwas. Dafür sind die aktiv gemanagten Aktienfonds meist auch ein wenig gewinnversprechender. Bei den Aktienfonds fallen auch Kosten für den Fondsmanager, Ausgabenaufschlag und Verwaltungskosten an. Meist ist fallen beim Kauf über einen Online-Broker keine Order- oder Maklergebühren an. Der Fondsmanager kümmert sich um die bestmögliche Zusammenstellung an Aktien.

    Jetzt muss man noch den Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds kennen. Bei den thesaurierenden Fonds werden die erwirtschafteten Dividenden sofort wieder in Aktien investiert. Wählt man hingegen einen ausschüttenden Fonds, erhält man eine Gutschrift der Dividenden.

    Bei den passiv gemanagten ETFs geht es um die Abbildung größerer Indizes. Diese ETFs erhält man an der Börse und sie punkten mit überaus niedrigen Gebühren.

    Das Investment streuen: die 90/10-Strategie

    Die 90/10 Strategie bezieht sich nicht so sehr auf die Art und Weise, wie man an gewinnversprechende Aktien herankommt, sondern vielmehr auf die Aufteilung des Investments. Es gibt Anleger, die in 10 Jahren genau 10.000 Euro zur Verfügung haben wollen. Mit einem festgelegten Prozentsatz an Zinsen kann man sich dann leicht ausrechnen, wie viel man innerhalb der nächsten 10 Jahre investieren muss, um mit Zinsen auf 10.000 Euro zu kommen. Bei der 90/10 Strategie investiert man 90 Prozent der Investitionssumme in sichere Anleihen und die restlichen 10 Prozent in Aktienoptionen. Damit schafft man sich als Anleger eine möglichst risikolose Grundlage, aber eben doch auch einen Freiraum für große Gewinnchancen durch risikoreiches Investment.

    Die Risiken bei der Aktien-Altersvorsorge kennen

    Natürlich gibt es bei der Aktien-Altersvorsorge einige Risiken, die man nicht unter den Teppich kehren sollte. Dadurch, dass auch die Börsenlandschaft mittlerweile international ist, kann es durchaus sein, dass Wechselkursrisiken bei einem international zusammengestellten Portfolio auftauchen. Natürlich ist es in Anbetracht der Streuung eines Investments besonders wichtig sich nicht nur auf den Euro-Raum zu verlassen. Geht man allerdings über die Euro-Grenzen hinaus und orientiert sich am internationalen Angebot, kommen eben auch andere Währungen mit ins Spiel. Holt man sich beispielsweise eine Aktie in US-Dollar ins Portfolio, wird es interessant. Möglicherweise steigt die Aktie zwar, aber das Verhältnis vom Euro zum US-Dollar kann sich so verändern, dass die Aktie dennoch nicht wertvoller ist als vorher – aus der Sicht vom Wert in Euro.

    Dieses Problem kann man umgehen, indem man bei seinem Broker des Vertrauens ein Fremdwährungskonto einrichtet. Hier kann man sich zwischen den großen Währungen entscheiden und entsprechend Euro in die Zielwährung umwandeln. Wechselkursverluste gehören hiermit zur Vergangenheit.

    Ein Problem, was man nicht umgehen kann, ist das natürliche Verlustrisiko, was beim Handel an der Börse immer bestehen bleibt. Unvorhergesehene Ereignisse können die Aktienlage so verändern, dass sich selbst das interessanteste Investment nachteilig entwickelt.

    Das Fazit zur Altersvorsorge mit Aktien

    Wir haben nun einen groben Überblick darüber, was die private Altersvorsorge mit Aktien so alles kann. Es gibt unglaublich viele verschiedene Möglichkeiten sich ein gewinnbringendes, zuverlässiges und passendes Portfolio für die private Altersvorsorge zusammenzustellen. Dabei spielen Aktien für viele Anleger eine wichtige Rolle. Um die vielversprechendsten Aktien ausfindig zu machen, gibt es viele Strategien. Einige der bekanntesten Strategien haben wir nun kennengelernt. Auch wenn alle Strategien durchaus sinnvoll erscheinen, muss der Anleger doch am Schluss selbst entscheiden, welche Anlagestrategie zur eigenen Vorstellung passt. Denn nicht jeder möchte in jeden Wirtschaftszweig investieren, nicht jeder möchte ein hohes Risiko eingehen und entsprechend gilt es die eigenen Vorstellungen zunächst kennenzulernen.

    Hat man sich einmal an das Investment in die Aktien, Aktienfonds, ETFs oder ähnliches begeben, gilt es das Investment langfristig zu streuen. Dabei muss man aber nicht unbedingt an der Börse Schluss machen. Denn die Investmentwelt bietet noch viele weitere Optionen, um das eigene Geld für sich arbeiten zu lassen. Wenn es darum geht wirklich zu streuen, sollte man sich auch außerhalb der Aktienlandschaft umsehen.

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    Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.