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Gold kaufen sinnvoll im Jahr 2021: Wann lohnt es sich Gold zu verkaufen und zu kaufen?

Alex Kanz

Gold

Gold gilt nicht erst seit gestern als krisensicheres Investment. Entsprechend ist das Edelmetall bei vielen Anlegern äußerst beliebt. Es winken Steuervorteile und eine große Auswahl an verschiedensten Investmentformen.

Wir haben uns angesehen, ob Gold kaufen sinnvoll ist und was es dabei zu beachten gibt. Zudem widmen wir uns der Frage, ob man Gold direkt kaufen oder doch lieber in CFDs auf Edelmetalle setzen sollte.

Lieber Goldbarren oder Goldmünzen? Wo bewahrt man das wertvolle Edelmetall am sichersten auf? Und wie steht es um die Mehrwertsteuer? Diese und viele weitere Fragen klären wir jetzt.

Wo in Gold investieren? Unser Gold Broker Vergleich:

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Hat man sich dazu entschieden, Gold von einem Anbieter aus dem Internet zu erwerben, dann sollte man den Anbieter tiefergehend testen. Dabei geht es um eine transparente Kostenaufstellung, die Absicherung der Lieferung und der Daten, die Breite des Angebots und einiges mehr.

Was die Transparenz angeht, so sollte man sich natürlich immer genaustens über den Anbieter informieren. Aber auch die preisliche Gestaltung ist ein wichtiger Teilbereich. Denn nicht alle Anbieter arbeiten mit brandaktuellen Preisen. Also sollte man als Käufer immer darauf achten, nicht etwa mit veralteten Preisen konfrontiert zu werden.

Im gleichen Zug sollten die Versandkosten gut verständlich aufgelistet sein, damit es nicht zu bösen Überraschungen beim Endpreis kommt. Ein hohes Maß an Transparenz bietet beispielsweise der Anbieter eToro.

Dort gibt es nicht nur eine große Auswahl, auch alle Kriterien im Hinblick auf Transparenz, Sicherheit und mehr werden erfüllt.

Wie Gold Kaufen 2021? In drei einfachen Schritten Gold kaufen (Anleitung)

Schritt 1: Konto bei einem Online Broker eröffnen

Etoro Testsieger

Um Gold kaufen zu können, brauchen Sie zunächst eine „Lagerstätte„, wo Sie Ihr Gold aufbewahren. So kann selbstverständlich physisches Gold gekauft werden, allerdings sind Sie dann für die Lagerung selbst verantwortlich.

Je nach Betrag nimmt das Gold einiges an Platz ein, ist anfällig dafür verloren zu gehen und im Falle eines Diebstahls auch nicht versichert. Daher bietet es sich an, für den Goldkauf einen Broker zu verwenden, der das physische Asset auch sicher verwahrt.

Der Vorteil: Regulierte Broker unterliegen der Einlagensicherung, im Falle einer Pleite ist ihr Vermögen also trotzdem geschützt. Außerdem müssen Sie sich nicht mit der Lagerung herumschlagen, diese übernimmt der Broker für Sie – und haftet entsprechend auch bei Verlusten.

Unser empfohlener Broker ist eToro – zur Kontoeröffnung kommen Sie hier.

Nachdem Sie den Link geklickt haben tragen Sie Ihre Daten ein und verifizieren Ihre E-Mail Adresse.

Ihr Kapital ist im Risiko.

Schritt 2: Geld transferieren

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Nachdem Sie sich angemeldet haben, sollten Sie überlegen, wie viel Geld Sie in Gold investieren möchten. Haben Sie sich für einen Betrag entschieden, zahlen Sie den entsprechenden Betrag auf Ihr eToro Konto ein. Die Einzahlung funktioniert bei eToro über:

Zahlungsmöglichkeit möglich?
Gold kaufen mit Kreditkarte ✔️
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Den Button zur Einzahlung finden Sie unten links in Ihrem Account (s. Screenshot).

Schritt 3: Gold CFDs kaufen

Nachdem Sie Ihr Guthaben eingezahlt haben suchen Sie in der Leiste oben nach „Gold„. Anschließend öffnet sich dieses Fenster:

Gold Kaufen

Hier wählen Sie aus, für wie viel Geld Sie Gold kaufen möchten. Außerdem können Sie einstellen, ob Sie mit oder ohne Hebel handeln möchten (mit Hebel, falls Sie traden wollen, ohne, falls Sie eher längerfristig halten möchten).

Außerdem können Sie mit den Werten Stop Loss und Take Profit einstellen ob Ihr Gold automatisch verkauft werden soll, wenn ein bestimmter Wert über- bzw. unterschritten wird.

Und das war es auch schon. Wenn Sie auf den Button „Trade eröffnen“ klicken, liegt Ihr Gold direkt in Ihrem Portfolio!

Ihr Kapital ist im Risiko.

Was ist Gold?

Gold

Gold ist ein bereits seit der Antike sehr geschätztes Edelmetall, welches schon ab dem 6. Jahrhundert als Zahlungsmittel eingesetzt wurde. Was das Gold so besonders macht ist, dass es sehr korrosionsbeständig ist. Es rostet nicht und kann nur schwer zersetzt werden, es bleibt also immer wertvoll.

Der Goldwert wird womöglich nie ganz verschwinden, weshalb es eine gute Anlage für jene Anleger bietet, die Angst vor einem Währungscrash haben. Edelmetalle wie Gold können wirksam vor Wirtschaftskrisen schützen, oder etwa vor der Abwertung des US-Dollars.

Im Gegensatz zu Banknoten oder Anleihen, die über Nacht wertlos sein können, bleiben Edelmetalle wie Gold immer im Trend. Wie und wann investiert man am besten in das beliebteste Edelmetall?

Wie in Gold investieren? Diese Möglichkeiten in Gold zu investieren gibt es:

Gold ETF

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Gold-ETFs (Exchange-Traded-Funds) sind ebenfalls am Aufstreben, vor allem auch wegen wachsender Inflationssorgen. Eine Statistik vom World Gold Council zeigt, dass EuropäerInnen eher in Gold-ETFs investieren, als NordamerikanerInnen. Beliebt ist diese Version von Investition in Gold, weil sie als Stabilitätsanker für das Portfolio gilt. Gold-ETFs zeigen die Entwicklung eines Gold-Index und gelten als Sondervermögen.

Damit kann man viel einfacher von der Goldpreisentwicklung profitieren, als wenn man direkt in physisches Gold investiert. Um den ETF physisch zu besichern, kauft der Verkäufer des Gold-ETFs mit dem Preis Goldbarren. Diese werden bei einer Bank versichert verwahrt. Meistens haben sie ein Gewicht von etwa 400 Feinunzen und wiegen etwa 12,4 Kilogramm.

Die in der Bank gelagerten Goldbarren sind dem gekauften ETF zugeordnet und eindeutig identifizierbar. Außerdem sind sie in Form einer genauen Liste von der Öffentlichkeit einsehbar. Auch der Weiterverkauf und Kauf sind deutlich einfacher als mit physischem Gold.

Wer Gold in seinem Depot haben möchte, um die Schwankung des eigenen Portfolios zu reduzieren, hat außerdem auch die Möglichkeit ETCs, sogenannte Exchange-traded Commodities zu kaufen. Diese sind vergleichbar mit ETFs, den Exchange Traded Funds, welche Investmentfonds sind, die wie Wertpapiere oder Aktien an der Börse erworben und gehandelt werden.

Bei ETCs sind allerdings mit dem Gold keine Aktien oder Anleihen im Portfolio dabei, sondern ein breites Spektrum an Rohstoffen.

Ihr Kapital ist im Risiko!

Gold Aktien

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Eine weitere Möglichkeit in Gold zu investieren, aber etwas unsicherer, ist der Kauf von Gold Aktien. Es ist nie ganz sicher, wie viel Gold jeweilige Firmen in den Minen finden können und wie viel Gold dann auch abgebaut werden kann. Bei schlechten Bedingungen für die Unternehmen kann es dann auch sein, dass sie Aktienwerte stark fallen.

Wer aber in besonders starke Goldaktien investiert, kann dadurch auch einen sehr hohen Gewinn erzielen. Als stark bekannte börsennotierte Gold-Unternehmen gelten etwa Royal Gold, welche direkt am Erfolg der Goldminen partizipieren, Kirkland Lake Gold und Agnico Eagle Mines.

Ihr Kapital ist im Risiko!

Gold CFDs

Eine ebenfalls etwas spekulative Methode, um in Gold zu investieren, sind Gold CFDs (Contracts for Difference). Mit diesen kann man jedoch kurzzeitige Goldpreisschwankungen ausnutzen und bereits verdiente Buchgewinne absichern. Der Handel kann sofort ausgeführt werden, das heißt, dass man als Käufer bereits von kleinsten Schwankungen profitieren kann.

Meistens ist der Handel auch relativ günstig, denn er finanziert sich durch eine geringe Kommission. CFDs haben allerdings eine Hebelwirkung und neben der Chance auf hohe Preisgewinne durch das Gold besteht auch die Möglichkeit für einen Totalverlust.

Ihr Kapital ist im Risiko!

Physisches Gold kaufen: Goldmünze/Goldbarren

gold photo
Bildquelle: Photo von sirqitous

Physisches Gold ist beliebt. So hat man das Edelmetall zum Greifen und kann es beispielsweise im heimischen Safe lagern. Münzen sind zudem ein beliebtes Geschenk und wecken die Sammlerlust.  Wer Gold kaufen möchte, der tut dies am besten bei Goldsilbershop. Der zertifizierte Anbieter garantiert die Echtheit und Reinheit seiner Ware. Nehmen Sie Abstand von unseriösen Fake-Shops.

Die sicherste Methode ist vermutlich trotzdem noch das Gold physisch zu kaufen, in Form von Barren oder Münzen. Den meisten Tradern geht es dabei darum, ihr Portfolio vor starken Schwankungen zu schützen. Bei einer Insolvenz des Herausgebers kann es aber trotzdem sein, dass man um die Lieferung des physischen Goldes fürchten muss.

Der Goldpreis ist abhängig vom Gewicht der Barren oder Münzen. Goldbarren werden meist in Gramm gewogen und können bis zu 12,5 Kilogramm wiegen. Bei Münzen ist das Gewicht variabel.

Meistens wiegen sie zwischen einer Feinunze und einer zehntel Feinunze. Bei Barren sollte darauf geachtet werden, dass sie eine Reinheit von mindestens 999,9 Tausendstel Gold aufweisen. Am besten sollte sie noch von der Londoner Rohstoffbörse LBMA zertifiziert sein.

Wann in Gold investieren?

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In Gold investieren kann man immer, beispielsweise zur Absicherung gegen Finanzkrisen. Während der Finanz- und Immobilienkrise 2007 bis 2009 konnte der Goldpreis einen Kursgewinn von bis zu 30 Prozent zeigen, wobei internationale Aktienindizes 40 Prozent verloren.

2009 bis 2013 gab es deshalb einen regelrechten Boom Geld in Gold zu investieren. Indes gilt Gold als gute Anlage, da es weltweit als Zahlungsmittel gilt und auch das älteste ist.

Während der größten Finanzkrisen wie dem Schwarzen Montag, der Immobilienkrise in Japan, der Finanzkrise in Russland oder der US-Immobilien und weltweiten Finanzkrise 2007 bis 2009, verlor der Wert von Gold deutlich weniger Rendite als Aktien.

Während die Rendite im Aktienindex MSCI World 2007 bis 2009 46,1 Prozent verlor, verlor Gold zwar auch an Wert, aber nur etwa 33,8 Prozent. Wer also daran glaubt, dass es zukünftig wieder zu einer Finanzkrise kommen wird, für den ist Gold eine gute Anlage und Investitionsmöglichkeit.

Der aktuelle Goldwert: Goldpreis aktuell in US-Dollar


Der aktuelle Goldwert ist oben stehend im Chart zu sehen. Heute ist Gold sehr beliebt und viele sehen Gold als eine gute Anlage, weil der Goldpreis in den letzten zehn Jahren kontinuierlich in die Höhe schoss. Während eine Feinunze Gold im Februar 2003 bei knapp 400 US-Dollar lag, machte sie im Oktober 2013 bereits ca. 1.340 US-Dollar aus.

Das meiste Gold wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gelagert, und sie haben von allen Ländern der Welt die meisten Goldbarren: 8.133,5 Tonnen Gold. Das ist ungefähr so viel wie Deutschland, der IWF und Italien zusammen. Der Großteil befindet sich angeblich in Depots im ganzen Land verteilt.

Goldpreis aktuell in Euro

Wenn es um Gold geht, das mit Euro gehandelt wird, kann der Goldpreis erst bei einem unveränderten Dollar zulegen. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Sicht von Handelsexperten eine Preisspanne zwischen 1.700 und 1.900 US-Dollar pro Feinunze gerechtfertigt.

Unter 1.700 US-Dollar pro Feinunze Gold bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 US-Dollar pro Feinunze (nach derzeitigen Gegebenheiten) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 Dollar für eine Feinunze Gold können viele Produzenten profitabel arbeiten und die Goldproduktion insgesamt längerfristig in die Höhe treiben.

Bei einem Goldpreis von unter 1.700 US-Dollar für eine Feinunze wird die Goldproduktion mit der Zeit immer mehr sinken. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, sodass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann.

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Goldpreis Prognose

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Die Entwicklung für den Goldpreis lässt sich grundsätzlich schwer vorhersagen. Allerdings kann man in Bezug auf die Goldpreisschwankungen sagen: Je unsicherer die Weltwirtschaft ist, desto eher steigt der Goldwert. Auch wenn in 2018 der Goldpreis bis Jahresende negativ blieb, sowohl in Euro als auch in US-Dollar, entwickelte sich die Weltwirtschaft ziemlich positiv.

Dazu kommt, dass der Goldpreis oft auch aufgrund von Gold-Derivaten, sozusagen dem Gold auf Papier, in die Tiefe geht. Generell wurde früher der Goldpreis anhand der physischen Nachfrage gestellt, was heutzutage aber auch mittels virtuellem Goldhandel möglich ist.

Die Nachfrage nach Gold-Derivaten ist um das 200fache höher als nach Gold in Form von Barren oder Münzen und somit beeinflusst das materielle Gold den Goldpreis nur noch wenig. Tatsächlich gibt es einige Banken in den Vereinigten Staaten, wie etwa Goldman Sachs, JP Morgan und ähnliche, welche mit sogenannten Short-Käufen, also Leerkäufen, den Goldpreis drücken.

Warum in Gold investieren?

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Goldbarren haben im Gegensatz zu Münzen keine Jahrgangsangabe. Sie unterliegen keinen Auflagenhöhen. Heutige Standard-Barren haben einen Feingehalt an Gold von 999,9. Klassisches Münzgold hat einen Feingehalt von 916,66. Dabei besteht der Nicht-Goldanteil meist aus Kupfer für die Festigkeit. Um Gold zu einer guten Anlage zu machen, wurden bereits auch Münzen mit einem Feingehalt von 999,99 produziert.

Gold ist für Investoren eine gute Anlage, die ihr Portfolio diversifizieren möchten. Die Goldpreisschwankungen richten sich nicht nach Aktien- und Bond-Märkten, sie haben ihren eigenen Rhythmus.

Daher ist Gold eine gute Anlage als Ergänzung. Zudem ist der Goldpreis sehr Zins-sensitiv, wer also investiert, sollte ein Gefühl für das Verhältnis Euro, Dollar und Zinsen haben. Gold wird in den meisten Fällen allerdings in Dollar bewertet.

Da Gold keine Zinsen abwirft, ist es für viele oft einfacher, in Aktien oder Anleihen zu investieren, weshalb man auch Gold in Euro investieren könnte. Aufpassen muss man als Anleger, wenn der Dollar gegenüber dem Euro steigt, denn als Gegenschluss wird der Wert von Gold in Euro wieder weniger.

Ihr Kapital ist im Risiko!

Gold als Investionsmöglichkeit

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Der Preis für das Edelmetall schwankt zwar stärker als etwa Aktien, in Gold zu investieren gilt aber als bessere Absicherung gegen Krisen. Es wird meistens empfohlen maximal fünf bis zehn Prozent seines Geldes in Gold zu investieren. Der aktuelle Goldpreis für eine Feinunze Gold beträgt etwa 1.155 Euro.

Meistens wird der aktuelle Goldpreis je Feinunze jedoch in US-Dollar angegeben, noch ein Relikt aus der Nachkriegszeit, wo alle wichtigen Währungen und auch Gold an den Dollar gekoppelt waren. Der aktuelle Goldpreis kommt wie bei vielen Waren über Angebot und Nachfrage zustande.

Dabei ist die Goldpreisentwicklung davon abhängig, ob auch genug Gold für die Nachfrage produziert werden kann. Wenn das Gold knapp wird, steigt auch der Goldpreis. Die Goldpreisentwicklung kann deshalb nicht seriös prognostiziert werden.

Gold stärkt bei volatilen Aktienkursen

Gold ist eine gute Anlage, wenn es als Beimischung gesehen wird, da es keine regelmäßigen Erträge bringt. Wer in Gold investiert, erzielt Renditen nur aus einem steigenden Goldpreis. Eigenes Geld in Gold zu investieren wird häufig eingesetzt, um den Investitionswert bei volatilen Bewegungen aufzuwerten. Gold hat als Wert aber keine laufenden Erträge.

Bei Aktien bekommt man mit Glück Dividenden, bei Anleihen und Krediten etwa Zinsen. Dividenden sind ein großer Anteil der Gesamtsituation eines Marktes oder Indexes. Fehlt dies, wie bei Gold und anderen Rohstoffen, ist das jedenfalls ein negativer Aspekt in der Investition.

Will man die Schwankungsbreite, also die Volatilität, des eigenen Depots reduzieren, lohnt es sich, zu einem starken Aktiendepot etwas Gold hinzuzugeben. Wie bereits erwähnt, reduziert eine Investition in Gold meistens die generellen Schwankungen des Depots.

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Gold direkt kaufen oder CFDs auf Edelmetalle wie Gold

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Laut Finanztip-Berechnung (Stand: 1. Februar 2019) der Bundesbank sind die Renditen beim Goldkauf geringer als bei einem gut gestreuten Portfolio. Das liegt vor allem daran, dass der Kurs vom Gold stärker schwankt und weniger deutlichen Wachstum zeigt als viele beliebte Aktien.

Allerdings ist Gold auch das beliebteste Edelmetall, wenn es um die krisensichere Vorsorge geht. Denn ein tief greifender Absturz des Goldes gilt weithin als unwahrscheinlich. Grundsätzlich ist dementsprechend die Empfehlung einen Teil des eigenen Investments als Anlagebasis in Gold zu investieren.

Dabei sollte man mit dem Investment aber unter 10 Prozent der Gesamtsumme bleiben, um ausreichend finanzielle Mittel für die Diversifizierung des Portfolios zur Hand zu haben.

Klar ist, dass auch andere Anlageprodukte zu einem erfolgreichen Portfolio gehören. Möchte man seinen Fokus neben dem Edelmetall in physischer Form auch auf Gold als reines Finanzprodukt ausrichten, dann hat man die Möglichkeit auf CFDs aus diesem Bereich zurückzugreifen.

Dabei geht es dann eben nicht mehr darum, Gold in seiner physischen Form zu erwerben, sondern über Optionen, CFDs oder Goldminen-Aktien abzuwickeln. Die verschiedenen Kapitalmarktinstrumente für sich zu nutzen, kann mit dem richtigen Know-how durchaus vorteilhaft sein.

Generell gilt, dass das Investment in CFDs im Hinblick auf den Rohstoff Gold auch mit höheren Risiken verbunden ist. Entsprechend sind aber auch die Chancen auf einen möglichen Gewinn deutlich höher.

Durchschnittlich wächst die Rendite beim Gold 3,8 Prozent jährlich. Das ist nicht ausreichend, um langfristig von einem lohnenswerten Investment zu sprechen.

Dennoch genug, um das krisensichere Edelmetall zu einem wichtigen Faktor im eigenen Portfolio zu machen. Gold kaufen ist also immer dann sinnvoll, wenn man sich nicht auf das mögliche Preiswachstum konzentriert, sondern auf die vielen weiteren Vorteile, die Gold einem zu bieten hat.

Gold kaufen Vergleich: Die vielen Möglichkeiten Gold an der Börse zu kaufen

Von den Gold CFDs haben wir bereits berichtet. Aber an der Börse wartet noch mehr, was man im Bereich des Edelmetalls für sich nutzen kann. Beispielsweise gibt es Aktien, die den Goldpreis versuchen abzubilden. Diese sind meist in der Form von ETCs (also Exchange Traded Commodities) zu finden.

Aber auch in der Form von Zertifikaten, also spekulativen Papieren, gibt es eine Verbindung zum Gold. Es gibt durchaus ETCs, die mit einem Anspruch auf eine physische Lieferung des Goldes einhergehen. Ein großer Anbieter in diesem Bereich ist die Deutsche Bank.

Sowohl bei ETCs als auch bei Zertifikaten ist aber nie so sicher, ob man irgendwann tatsächlich an sein Gold kommt. Ist das Edelmetall ausreichend gesichert? Wie verhält sich die Auslieferung im Krisenfall? Als Reserve für den Notfall ist diese Art des Investments in Gold sicherlich nicht praktisch.

Sehen wir uns nun die Gold-ETFs an. Diese Investmentfonds sind mit physischem Gold besichert. Das heißt, dass auch diese Gold-ETFs Sondervermögen darstellen. Allerdings gibt es hier einen Haken an der Sache.

Ein ETF zeichnet sich vor allem durch seine Diversifikation aus. Konzentriert sich ein ETF gänzlich auf Gold, kann es in manchen Ländern zum Verbot dieses Investmentprodukts kommen. Sich einfach an ausländischen Börsen zu bedienen, ist seit dem 22. Juli 2013 nicht mehr gestattet.

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  • Gefahr vor Hacker Angriffen

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Gold kaufen im Vergleich: Münzen oder Barren?

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Wenn man sich nun entschieden hat, dass Gold kaufen sinnvoll und mit einigen Vorteilen verbunden ist, muss man sich direkt um die nächste Frage kümmern.

Und diese lautet, in welcher physischen Form man sein Edelmetall gerne kaufen würde. Generell kann man sich zwischen den Münzen und Barren entscheiden, wenn man nicht auf die digitale Schiene der Wertpapiere geht.

Münzen und Barren können im Gewicht stark variieren. Die Münzen haben aber meist einen Wert zwischen einer Unze oder einer zehntel Unze. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass eine Unze 31,1 Gramm entspricht. Bei den Goldbarren geht es bereits mit einem Gewicht von einem Gramm los.

Allerdings liegt hier die Messlatte deutlich höher mit einem Maximalgewicht von 12,5 Kilogramm. Der Vorteil, der möglicherweise nicht ganz so aufwendig gearbeiteten Goldbarren ist, dass aufgrund der weniger aufwendigen Herstellung hier meist der Preis auch etwas günstiger ist.

Praktisch an den Münzen ist, dass man sie überaus transportieren und weiterverkaufen kann. Denn hier sind nicht nur Investoren für die Krisenabsicherung am Werk, sondern eben auch Sammler. Entsprechend gibt es hier ein leicht vergrößertes Publikum an potentiellen Käufern.

Geht es darum nicht unbedingt Sammlerstücke zu erwerben, kann man sich immer noch an die unlimitierten Auflagen halten. Dort hat man auch keinerlei Preisaufschläge zu befürchten.

Zu den beliebtesten Ausführungen der unlimitierten Auflagen gehören folgende Münzen: Buffalo, Britannia, American Eagle, Krügerrand, Centenario Mexiko, Nugget, China Panda und Maple Leaf.

Was hat es mit den Sammlermünzen auf sich?

Sammlermünzen haben eine Sonderstellung im Bereich der Goldmünzen. Denn hier geht es nicht mehr allein um den reinen Goldwert. Der Preis wird von einigen anderen Faktoren ebenfalls bestimmt. Dazu gehören unter anderem die Bekanntheit des Motivs und die Limitation der Auflage.

Hinsichtlich der Motive gibt es auch innerhalb der Sondermünzen viele verschiedene Facetten. Denn es gibt eine ganze Reihe von Sondermünzen, die eben ihren Preis haben. Daraus ergibt sich meist, wie gefragt genau diese Münze auf dem Markt ist. Hinzu kommen die Prägequalität und die Fremdmetall-Applikation.

Einige Sammlermünzen sind keine reinen Goldmünzen. Alles in allem sind das sicherlich interessante Eigenschaften. Fraglich ist aber, ob diese Zusammenstellung einen höheren Preis rechtfertigt, der im Krisenfall eben durch keinen Gegenwert mehr gedeckt ist.

Denn im Krisenfall ist es unerheblich, ob eine Münze ein Sondermotiv zeigt. Man sollte sich also sehr genau überlegen, welche Extraausgaben man sich im wahrsten Sinne des Wortes sparen kann.

Goldpreis Unterschiede beim Kauf und Verkauf:

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Generell gilt, dass man mit einem niedrigeren Gewicht an Gold auch einen höheren Einkaufspreis riskiert. Investiert man direkt in größerem Umfang in das Edelmetall, hat man zumeist mindestens einen geringen Preisvorteil.

Das liegt daran, dass die Herstellungs- und Vertriebskosten bei kleineren Goldportionen unverhältnismäßig zum Gesamtgewicht stehen.

Andererseits ist beim Verkauf des physischen Goldes ein Faktor, wie praktisch sich dieser gestalten lässt. Natürlich ist es wesentlich einfacher eine Münze zu verkaufen als beispielsweise anteilig einen Goldbarren.

Dann schlagen die Transaktionskosten bei anteiligem Verkauf doch höher zu Buche, sodass sich der Verkauf kaum noch rentiert. Einen ganzen Goldbarren zu verkaufen, ist natürlich eine weitreichendere Entscheidung als eine Münze zu verkaufen.

Wo Gold lagert, sollte auch Silber lagern?

Das Investment in das Edelmetall Gold hat oft zur Folge, dass sich die Anleger auch Gedanken darüber machen in ein anderes Edelmetall zu investieren: in Silber. Häufig raten Investmentexperten dazu, sowohl in Gold als auch in Silber zu investieren.

Vorteilhaft ist, dass Silber im Vergleich zum großen Bruder recht kostengünstig zu haben ist. Auch deshalb sind kleinere Portionen Silber im Portfolio allein für die Krisenabsicherung sinnvoll.

Ihr Kapital ist im Risiko!

Wo kann man Gold kaufen und was gibt es bezüglich der Reinheit zu beachten?

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Im Gold Kaufen Vergleich geht es natürlich auch darum, wo man Gold am besten kaufen kann. Da gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder man entscheidet sich dazu das Gold als physisches Produkt bei einem lokalen Anbieter zu erwerben oder eben auf einer entsprechenden Plattform im Internet.

Der klare Vorteil des Einkaufs im Internet ist, dass es hier meist preislich gemäßigter zugeht. Vor allem auf Plattformen, die sich gänzlich auf den kundenorientierten Verkauf von Gold in den verschiedensten physischen Formen fokussieren.

Der große Vorteil vom Kauf des physischen Golds direkt bei einem lokalen Anbieter ist, dass man hier gänzlich anonym bleiben kann, wenn man sich an Maximalbeträge hält.

Ganz egal, für welche Einkaufsmethode man sich nun entscheidet, man sollte stets darauf achten, dass die Reinheit des Goldes 999,9 Tausendstel aufweist. Auch wünschenswert ist ein Zertifikat, beispielsweise von der Londoner Rohstoffbörse LBMA. Nur wenn man diese Nachweise hat, kann man davon ausgehen bei einem möglichen Weiterverkauf auch den marktüblichen Preis zu erhalten.

Wichtig ist, dass man sich der Seriosität der Anbieter sicher ist. Denn auch im Bereich des Goldmarktes gibt es immer mal wieder nicht ganz so seriös arbeitende Akteure, die minderwertige Ware anbieten.

Um den Überblick nicht zu verlieren, kann man sich am Verzeichnis der Mitglieder im Berufsverband orientieren. Der Berufsverband des deutschen Münzhandels ist eine gute Basis, um nicht bei einem betrügerischen Anbieter zu landen. Meist muss man für den Goldkauf in Vorkasse treten, was natürlich einiges Vertrauen voraussetzt.

Kann man Gold 2021 noch anonym kaufen?

Seit dem 10. Januar 2020 gilt durch neue Richtlinien der EU bezüglich der aktualisierten Geldwäschegesetze, dass man nur noch bei Investments von unter 2.000 Euro anonym bleiben kann. Bei höheren Beträgen ist jetzt immer ein Identitätsnachweis nötig. Bisher galt diese Regel erst ab einem Einkaufswert von 15.000 Euro als verpflichtend.

Wie viel sollte eine Feinunze wiegen?

Die Antwort auf diese Frage hängt mit der Reinheit des Goldes zusammen: Bei 24 Karat Goldmünzen (Feingehalt 999,9) wiegt eine Goldmünze mit einer Feinunze Gold 31,103 Gramm. Ist dem Gold wie bei vielen Goldmünzen (z.B. Krügerrand) anderes Metall  für die Stabilität beigemischt liegt der Goldanteil niedriger. Typisch sind 22 Karat (Feingehalt 916,7). In diesem Fall kommen bei einer Münze mit einer Feinunze Gold noch 2,827 Gramm Kupfer dazu, wodurch die Münze am Ende 33,93 Gramm auf die Waage bringt.

Wie viel Gold darf ich 2021 kaufen?

Grundsätzlich sind beim Goldkauf in Form von ETFs oder CFDs keine Grenzen gesetzt. Wenn es aber um physischen Goldkauf geht, gilt die Grenze von 2000 Euro für den Punkt, ab wann man sich ausweisen und der Kauf genau dokumentiert werden muss. Abgesehen davon gibt es auch hier in Deutschland aktuell keine Begrenzung für die Menge an Gold die man kaufen und besitzen darf.

Wie regelmäßig sollte man investieren? Lohnt es sich Gold zu kaufen?

Wenn es um die Regelmäßigkeit des Investments in Gold geht, dann sollte man sich nicht zu sehr unter Druck setzen zu lassen. Natürlich könnte man monatlich einen festen Betrag in Gold investieren und dadurch vom Durchschnittspreis des Goldes über die Monate hinweg profitieren.

Rentiert sich diese Vorgehensweise aber dann noch, wenn man aufgrund kleinerer Investments höhere Kosten beim Versand und weiteren Faktoren hat? Also sollte man die Regelmäßigkeit des Investments in Gold auch davon abhängig machen, wie hoch die monatlichen möglichen Gebühren und Zusatzkosten sind und ob eventuell eine höhere einmalige Anlage mehr Sinn ergibt.

Gold richtig lagern

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Gold kaufen ist sinnvoll, Gold richtig lagern aber mindestens genauso. Also widmen wir uns den Tipps und Tricks rund um die Lagerung des gefragten Guts. Ein Goldbarren von einem Kilogramm Gewicht ist immer noch relativ klein und durchaus gut zu transportieren.

Um die sichere Aufbewahrung muss man sich entsprechend auch keine Sorgen machen. Denn ein handelsüblicher Safe im Kleinformat reicht für kleinere Mengen Gold durchaus aus. Alternativ lässt sich Gold auch an anderen Orten in Haus und Hof verstecken.

Eine zusätzliche Möglichkeit ist sich einen Safe oder ein Bankschließbank bei der Bank des Vertrauens zu organisieren. Das hat gleich noch einen positiven Nebeneffekt, denn ein Bankschließfach gilt als Sondervermögen.

Sollte das Geldinstitut insolvent gehen, sind die Einlagen dieser Bankschließfächer von den Gläubigern geschützt und man hat nichts zu befürchten.

Grundsätzlich gilt aber, dass man vorher das Kleingedruckte seiner Hausratversicherung durchgehen sollte. Denn dort findet man Angaben dazu in welcher Höhe das erstandene Gold bei welchen Aufbewahrungsszenarien wie abgedeckt ist.

Edelmetall-Depot

Es ist auch möglich Gold als physisches Produkt zu kaufen und bei einem externen Anbieter lagern zu lassen. Das könnte vor allem bei größeren Mengen Sinn ergeben. Alternativ ist die Lagerung bei Aktien aus dem Bereich des Edelmetalls. Hier muss man natürlich mit einer virtuellen sicheren Lagermöglichkeit daherkommen.

Beim Edelmetall-Depot lagern die Anbieter oder eben ein externes Unternehmen das Gold der Kunden in einem Tresor. Allerdings ist die Lagerung auf diese Art und Weise meist teurer als im herkömmlichen Bankschließfachs. Oftmals richten sich die Kosten für das Edelmetall-Depot nach dem eigentlichen Wert, der im Depot selbst lagert.

Die individuellen Gebühren für die Lagerung in einem externen Depot sollte man also vorab im Blick haben. Praktisch ist ein Edelmetall-Depot immer dann, wenn man zu befürchten hat, dass der Besitz von Gold durch ein Krisenszenario im eigenen Land eingeschränkt werden könnte.

Ihr Kapital ist im Risiko!

Das Gold und die Steuer

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Gold kaufen ist dann sinnvoll, wenn man sich auch mit dem steuerlichen Rahmen auseinandergesetzt hat. Schließlich möchte man sich an dieser Stelle nicht in ein Fettnäpfchen setzen. Dadurch, dass der physische Besitz von Gold keine Erträge in Form von Dividenden und Zinsen abwirft, fällt für den Goldbesitz auch keine Einkommenssteuer an.

Das bedeutet aber auch, dass für den Erwerb keinerlei Steuervergünstigungen geltend zu machen sind. Beim Verkauf des Goldes können allerdings Steuern auf den Halter zukommen.

Allerdings nur dann, wenn der Gesamtgewinn über 600 Euro beträgt. Das gilt nur für das erste Jahr, denn besitzt man Gold über die Dauer von mehr als einem Jahr, fällt auch diese Regelung weg.

Und wo wir grade beim Thema Steuern sind, können wir uns auch direkt die Regelung bezüglich der Mehrwertsteuer ansehen. Es gibt einige Faktoren, die es möglich machen Gold gänzlich, ohne Mehrwertsteuer erwerbbar zu machen.

Bei Goldmünzen gilt, dass sie nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein müssen. Zudem müssen sie in ihrem Herkunftsland als offizielles Zahlungsmittel gegolten haben oder immer noch gelten. Ferner muss der Goldgehalt der Münzen mindestens 900 Tausendstel haben.

Liegt jetzt noch der Preis nicht höher als 80 Prozent des Marktwertes des Goldgehalts, sind alle Bedingungen erfüllt. Bei Goldbarren gibt es weniger Einschränkungen. Diese müssen lediglich eine Reinheit von 995 Tausendstel aufweisen, um von der Mehrwertsteuer befreit zu sein.

Gebühren beim Kauf von Gold

Wir vergleichen die Gebühren der größten Broker mit folgendem Beispiel:

  • Wir kaufen Gold im Wert von 1.000€
  • Wir halten die Gold für einen Monat und verkaufen sie wieder
  • Wir gehen davon aus, dass sich der Kurs in den 30 Tagen nicht ändert

Mit diesen Annahmen vergleichen wir nun die Gebühren von Libertex, eToro & Plus500:

Anbieter Libertex etoro Plus500
Einzahlung kostenlos kostenlos kostenlos
Kaufgebühren 0,013% 45 Pips 0,037%
Haltegebühren kostenlos kostenlos 0,05%
Verkaufsgebühren 0,013% 45 Pips 0,037%
Auszahlung kostenlos 5 USD 1,9%
Gebühren Total 0,26€ 8,22€ 19,79€

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Gold vs. Kryptowährungen

Auch der Boom von Kryptowährungen geht nicht ganz am Gold vorbei. Seitdem es Online-Währung gibt, scheint Gold oft in den Hintergrund der Berichterstattungen zu rücken. Ende 2017 erreichte etwa der Bitcoin jeden Tag neue Hochs in seinem Wert und zahlreiche Medien und Plattformen berichteten positiv über die Kryptowährung.

Gold und sein Wert haben medial an Aufmerksamkeit verloren. Wie der „In Gold we trust report“ 2018 analysiert hat, wurden ab September 2017 in Google drei Mal öfter „Buy Bitcoin“ gesucht, als „Buy Gold“.

Der Grund für die größere Aufmerksamkeit für Bitcoin könnte man damit erklären, dass gleich wie bei Gold, Bitcoin nicht beliebig manipuliert werden kann, also nicht durch eine Zentralbank inflationiert werden kann. Deshalb wurde es als ähnlich sichere Anlage entpuppt. Kryptowährung könnte deshalb auch als digitales Gold verstanden werden.

Zudem könnten goldgedeckte Kryptowährungen eine gewisse Stabilität in die Welt des Internet-Geldhandels bringen. Beide Zahlungsmittel, Gold und Kryptowährungen, sind nicht an andere Parteien gekoppelt, sobald sie erworben werden. Das bedeutet sie haben kein Risiko auf Grund von Dritten. Sowohl in Gold, als auch in Kryptowährungen wie Bitcoin zu investieren, bietet Schutz vor Negativzinsen.

BITCOIN

Da sich die Anzahl neu erstellter Bitcoins alle vier Jahre halbiert, wird sich sein SFR (Stock-Flow-Ratio) immer weiter erhöhen. Die Rate gibt das Verhältnis zwischen der weltweit jährlichen Goldproduktion (dem Flow) und der vorhandenen weltweiten Goldmenge (dem Stock) an. Wie der „In Gold we Trust Report“ 2018 besagt, wird die SFR von Bitcoin im Jahr 2024 bei etwa 119 Jahren liegen. 2018 lag der SFR für Gold bei 64 Jahren, bei Bitcoin bei 25 Jahren.

Gold ist an sich für seine sehr hohe Stock-Flow-Rate bekannt. Mit dem derzeitigen Wert von 65 ist es im Verhältnis zu anderen Rohstoffen wie Öl oder anderen Metallen noch Spitzenreiter. Gold ist deshalb so wertvoll, weil die jährliche Produktion im Verhältnis zur im Umlauf befindlichen Menge an Gold so gering ist.

Die Digitalisierung ist ebenfalls ein Stichwort, wenn es um den Vergleich von Bitcoin und Gold kommt. Es geht auch in der Finanzwelt nicht unter, dass digitale Geschäfte immer lukrativer werden und sich Banken in ihrer Existenz bereits bedroht fühlen. Was allerdings den Goldwert in Marktkapitalisierung angeht, ist der Bitcoin noch weit entfernt von dem, was Gold kann.

Die Marktkapitalisierung von Gold beträgt derzeit etwa 7 Billionen US-Dollar, während die des Bitcoins „nur“ 140 Milliarden US-Dollar ausmacht. Tendenz natürlich steigend, denn das Leben wird immer digitaler.

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Goldgedeckte Kryptowährungen

BITCOIN STORAGEGold hat seine Werthaltigkeit über mehrere tausend Jahre bewiesen und gilt immer noch als unabhängige, wichtige Reserve-Anlage. Bitcoin und andere Kryptowährungen gibt es allerdings erst seit der Zeit der letzten starken Finanzkrise. Gegen die starken Marktschwankungen, mit denen vor allem Bitcoin in den letzten Jahren gekämpft hat, können goldgedeckte Kryptowährungen Abhilfe schaffen.

In Gold zu investieren ist immer noch etwas preisstabiler, was hauptsächlich daran liegt, dass das wertvolle Edelmetall aufgrund der Schmuck- und Recyclingindustrie über einen Puffer verfügt. Die Volatilität wird dadurch etwas gesenkt. Goldgedeckte Kryptowährungen könnten also eine Mischung aus Vorteilen von beiden Welten bedeuten.

Man kann dabei von einer Synthese von Blockchain (der Datenbank, die hinter Kryptowährungen steckt) und Gold sprechen. Gold könnte dabei einfacher ausgegeben werden und umlaufen. Es würde also leichter werden, in Gold zu investieren. Goldgedeckte Token sollen dabei Gold wieder als Zahlungsmittel etablieren. Eine bekannte Plattform dafür ist Goldmoney.

Das digitale Zahlungsnetzwerk ermöglicht es etwa, in Kanada gelagertes Gold zu kaufen und die dafür getätigten Geldflüsse werden in einer privaten Blockchain aufgezeichnet. Die Gebühr für diesen Handel mit Gold beträgt 0,5 Prozent und zusätzlich wird es auch noch bis zu einem Kilogramm kostenlos gelagert.

Man sieht also, dass Gold und Kryptowährungen komplementär sein können. Während der Wert von Gold als bewährtes und wertvolles Zahlungsmittel bestehen bleiben wird, wird auch Kryptogeld wie Bitcoin immer weiterwachsen.

Das Fazit zum Goldkauf

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Klar ist, dass Gold ein Teil eines jeden ernsthaften Portfolios sein sollte. Bereits die Diversifizierung ist ein guter Grund, um diesen Teil der Aufstellung des Depots nicht zu vernachlässigen. Auch als Anlageform für die eventuelle Krisenabsicherung ist Gold – vor allem im Zusammenhang mit Silber – eine interessante Investition.

Was man beim Investment in Gold beachten sollte, ist den Kauf bei einem empfehlenswerten und seriös arbeitenden Anbieter zu verwirklichen. Denn nur dort erhält man wirklich reines Gold mit passendem Zertifikat, sodass das Investment beim Verkauf auch noch Spaß macht.

Wir raten zu unserem Testsieger eToro, da dieser neben den niedrigsten Gebühren ebenfalls vollkommen reguliert und lizensiert ist.

Gleichzeitig gibt der Sektor Gold noch mehr Investmentoptionen wie beispielsweise Wertpapiere, CFDs oder ETFs. Diese sind zwar nicht direkt eine Anlage in den physischen Charakter des Edelmetalls, aber dennoch eine mögliche Ergänzung für ein breit gefächertes Portfolio.

Ihr Kapital ist im Risiko.

Gold Investieren FAQs:

Wieso sollte man in Gold investieren

Das Investment in Gold lohnt sich, da neben den steuerlichen Vorteilen, Gold als krisensicheres Investment zählt.

Wie kann man Gold kaufen

Das Investment von Gold ist möglich in vier Formen: Physischer Kauf, Gold CFDs, Gold Aktien und Gold ETFs. Jede einzelne Option hat seine verschiedenen Vor- und Nachteile

Was ist der Beste Gold ETF?

Pauschal lässt sich dies nicht beantworten. Gut scheinen die ETFs zu sein, die vor allem in Gold investieren und dabei geringe Gebühren verlangen.

Wo kann ich Gold ETFs kaufen?

Dies geht einfach mittels eines Online Brokers, der ETFs anbietet. Man sucht nach dem ETF seiner Wahl und ersteht diesen. Die Dividendenausschüttung wird dann an den Kunden weitergeleitet, vorausgesetzt der gewählte ETF ist ausschüttend und nicht thesaurierend.

Muss man Mehrwertsteuer beim Kauf von Gold zahlen?

Wenn das Gold nach dem Jahr 1800 geprägt wurde und das Herkunftsland offiziell Gold als Zahlungsmittel akzeptiert hatte, ist der Kauf von der Mehrwertsteuer befreit. Außerdem muss der Gold Gehalt mindestens 900 Tausendstel haben

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Alex Kanz

Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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