Aktien Tipps: Ratgeber für Aktien Einsteiger 2021

Steffen Bösweich

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Die Aktien Tipps in diesem Artikel sollen es auch Anfängern leicht machen, in die Welt des Handels einzusteigen.

Nach dem großen Börsencrash im Zuge der Corona-Krise ist wieder ein Stück Normalität in den Handel zurückgekehrt. Die dramatischen Kurseinbrüche scheinen überwunden und viele Aktionäre bauen ihr Portfolio wieder neu auf oder strukturieren es um.

Auch für Einsteiger am Aktienmarkt könnte genau jetzt der richtige Zeitpunkt sein, um mit dem Handel an der Börse zu beginnen. Denn die Kurse der meisten Aktien befinden sich aufgrund der Corona-Krise noch auf einem vergleichsweisen niedrigen Niveau.

Doch was sollten Einsteiger beachten, die Aktien kaufen wollen? Und wie finden sie Aktien mit Zukunft? Die folgenden Tipps und Empfehlungen bringen Licht ins Dunkel und helfen Einsteigern konkret dabei, ein erfolgreiches Aktienportfolio aufzubauen.

Warum sollte ich Aktien kaufen?

Einsteiger, die über Aktien nachdenken, wenden sich dem Thema häufig aus Enttäuschung zu. Sie sind enttäuscht über die langanhaltende Niedrigzinsphase, die es Sparern kaum noch ermöglicht, mit dem klassischen Tagesgeld- oder Festgeldkonto ihr Geld zu vermehren.

Rechnet man die Teuerungsrate für den Lebensunterhalt hinzu – etwa steigende Preise für Wohnen und Lebensmittel – machen Sparer heute sogar häufig unter dem Strich einen Verlust beim Sparen. Das heißt, ihr angespartes Geld wird faktisch betrachtet weniger wert.

Wer also ein Vermögen aufbauen will, muss sich zwangsläufig mit anderen Anlageprodukten und damit auch mit Aktien beschäftigen. Einsteigern werden oft etwas unsicher sein, ob sie überhaupt in Aktien investieren sollen.

  • Ist das Ganze vielleicht zu riskant?
  • Sind Aktien nur etwas für Zocker?
  • Bringen mich Aktien um alle meine Ersparnisse?

Das sind nur drei der typischen Fragen, die sich Einsteiger stellen. Die Sorgen sind oft unbegründet. Wer nicht kopflos in Aktien investiert, sondern sich vorher gut informiert und strategisch vorgeht, kann das Risiko starker Verluste deutlich senken und die Chance auf eine gute und langfristige Rendite steigern.

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Wie kauft man Aktien? Unsere Anleitung

Aktien für Anfänger kaufen leicht gemacht: anhand der folgenden Schritte kann man am schnellsten zu einem ersten Aktieninvestment kommen. Kompliziert ist dies zwar nicht, jedoch sollten Trader durchaus aufmerksam agieren. Schließlich kann schon die richtige Auswahl des Brokers entscheidend für den späteren Anlageerfolg sein!

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In der Regel ist diese Registrierung auf allen hier vorgestellten Plattformen innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Auf eToro ist zum Beispiel nicht nur eine korrekte E-Mail-Adresse erforderlich, sondern auch eine Handynummer zur Überprüfung des Kontos.

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Schritt 2: Geld einzahlen

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Im zweiten Schritt, muss man Geld auf sein Konto einzahlen. Bei eToro liegt die Mindesteinzahlsumme bei 250€.

Es stehen verschiedene Einzahlungsmethoden zur Verfügung bei eToro (unter anderem Paypal). Nach dem man die Einzahlung getätigt hat kann es einige Minuten bis sogar mehrere Tage dauern, bis das Geld auf dem eToro Konto ankommt.

Hier eine Übersicht aller Zahlungsmethoden, die bei eToro zur Verfügung stehen:

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Schritt 3: Aktien kaufen

Spotify Aktie Handeln

Sobald der eingezahlte Betrag auf dem Konto ist, kann der Handel beginnen. Sie müssen sich nun entscheiden, welches der vielen verfügbaren Wertpapiere Sie handeln möchten. Daraufhin suchen Sie nun in dem Suchfenster nach dem Namen der Aktie, die Sie handeln möchten.

Beim Handel kommt es vor allem darauf an, die richtige Strategie zu wählen und sie umzusetzen. Das Gute daran: Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen zum Aktienhandel. Lesen Sie einfach weiter.

Sobald Sie Ihre Handelsoptionen eingestellt haben können Sie auf „Order Platzieren“ drücken und der Aktienkauf ist abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

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Auf Krisen folgt oft Erholung

Wer sich die Entwicklung an den Aktienmärkten einmal genauer ansieht, wird feststellen, dass die Kurse von Aktien langfristig betrachtet immer gestiegen sind. Trotz mehrerer Krisen wie

Die Dotcom Blase

Die Dotcom Blase

  • Die Spekulationsblase, welche Unternehmen der New Economy betraf, platzte im Jahre 2000 und führte zu Vermögensverlusten von Kleinanlegern

Die Finanzkrise

Die Finanzkrise

  • Die globale Finanzkrise wurde 2007 durch das Platzen der Immobilienblase in den USA ausgelöst. Viele große Banken mussten mit Steuergeldern gerettet werden.

Die Corona Krise

  • Die Corona Krise2020 wurde die Weltwirtschaft durch den Ausbruch von Sars-Cov-2 hart getroffen. Durch die wirtschaftlichen Beschränkungen, die sich aus der Krise ergaben, verloren viele Unternehmen an Wert.

haben sie die Märkte immer wieder erholt und die Aktien sind wieder gestiegen. Das zeigt sich sehr gut am Beispiel des Deutschen Aktienindex DAX bzw. schon zuvor der Börsen-Zeitung. Schaut man sich die etwa die Entwicklung des DAX ab dem Start 1988 an, ist der Kurs bis heute um fabelhafte 930 Prozent gestiegen.

Auch nach dem jüngsten Crash ist der Dax innerhalb eines Monats wieder vom Tiefstand bei rund 8.440 um fast 2.000 Punkte auf mehr als 10.400 gestiegen. Studien zeigen, dass Aktien trotz ihrer Volatilität unter dem Strich über Jahre höhere Renditen abgeworfen haben als etwa krisenfeste Staatsanleihen.

Werden Aktien langfristig auch in Zukunft steigen? Unsere langfristige Aktien Tipps Empfehlung

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Natürlich wäre es unseriös, grundsätzlich von immer weiter steigenden Aktienkursen auszugehen. Nicht einmal Investorenlegenden wie Warren Buffett können prophezeien, ob ihr Aktienportfolio auch noch in fünf, zehn oder zwanzig Jahren Rendite abwerfen wird. Das kommt einem Blick in die Glaskugel gleich.

Es gibt jedoch gute Gründe, die eindeutig dafürsprechen, dass sich mit Aktien auch in Zukunft Geld verdienen lassen könnte. Das ist neben der bereits erwähnten historischen Entwicklung etwa das Wirtschaftswachstum. Trotz aller Krisen wächst die Weltwirtschaft seit Jahrhunderten.

In den letzten Jahrzehnten ging es sogar noch viel stärker nach oben. Schaut man sich etwa die Entwicklung seit 2005 an, ist die Weltwirtschaft jährlich zwischen rund 3 und 6 Prozent gewachsen. Einzige Ausnahmen in diesem Zeitkorridor bildet das Jahr 2009 mit den Folgen der Finanzkrise und das Jahr 2020 mit der Corona-Krise.

Ein Wachstum der Wirtschaft basiert auf erfolgreichen Unternehmen, die stark nachgefragte Produkte und Dienstleistungen anbieten. Das heißt, wächst die Wirtschaft, wachsen auch die Unternehmen.

In der Folge profitieren auch die Aktien, die diese Unternehmen an der Börse ausgeben. In letzter Konsequenz profitieren davon die Anleger, die sich über steigende Renditen und Dividendenzahlungen freuen dürfen.

Geduld ist ein Skill

Allerdings sollten Einsteiger nicht gleich ungeduldig werden, falls die Aktienkurse nicht sofort und schnell ansteigen. Wer an der Börse investiert, sollte geduldig sein und einen langen Atem haben. Denn Aktien unterliegen einer starken Volatilität, so dass die Kurse schwanken können.

Hier ist es auch möglich, dass Anleger einmal in die Verlustzone geraten. Deshalb muss jedoch nicht sofort alles verkauft werden. Entscheidend ist, ob die Aktien auf lange Sicht Rendite einbringen können.

Zwei Beispiele zeigen, dass Anleger in den letzten Jahrzehnen mit Aktien langfristig fast immer Geld verdient haben:

  • Wer etwa Ende 1985 in Aktien des DAX-Portfolios investiert hat, und diese Investition bis Ende 1999 (vor der Dotcom-Blase) aufrechterhalten hat, durfte sich im Schnitt über eine jährliche Rendite von 15,4 Prozent freuen. Ein Wert, der sich wohl mit kaum einem anderen Anlageprodukt hätte erzielen lassen können.
  • Selbst im Zeitraum mit einer verhältnismäßig schlechten Entwicklung wie in den Jahren 1965 bis 1979 hätte sich mit DAX-Aktien im Schnitt immer noch eine Rendite von 2,4 Prozent jährlich erzielen lassen.

Was beeinflusst den Aktienkurs?

Die Entwicklung am Aktienmarkt ist von diversen Faktoren abhängig und man kann sich als Anleger durch die folgenden Aktientipps informieren  . An erster Stelle steht natürlich der Erfolg der einzelnen Unternehmen, die die Aktien ausgeben. Verzeichnet das Unternehmen steigende Umsätze und Gewinne, profitiert davon in der Regel auch die Aktie. Besonders dann, wenn die Erwartungen der Analysten übertroffen werden.

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Diese Analysten prognostizieren anhand der Unternehmensentwicklung und den Bedingungen im Marktumfeld, welche Umsätze, Absätze oder Gewinne ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr oder -quartal realistisch betrachtet erwirtschaften kann.

Liegt das tatsächliche Ergebnis darüber, profitiert die Aktie. Umgekehrt sinkt der Aktienkurs, wenn die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt werden, weil etwa Gewinn- und Umsatzziele nicht erreicht werden.

Das kann auf Missmanagement aber auch auf Wettbewerbsfaktoren wie etwa eine starke Konkurrenz in der Branche zurückzuführen sein. Grundsätzlich lässt sich nicht pauschalisieren, dass Aktien immer dann steigen oder fallen, wenn die Unternehmen Gewinne machen oder Verluste einfahren.

Fällt der Verlust eines Unternehmens niedriger aus als erwartet, kann das den Aktienkurs sogar befördern. Umgekehrt kann bei einem anderen Unternehmen der Aktienkurs trotz Gewinnen sinken, falls die Gewinne nicht so hoch ausfallen wie erwartet.

Aktienkurse reagieren also immer auf die Erfüllung oder Nichterfüllung von Erwartungen. So können Aktienkurse auch steigen, nur weil dem Unternehmen von Analysten eine tolle Zukunft vorausgesagt wird, ohne dass es zu diesem Zeitpunkt einen Beweis gibt, dass es wirklich so kommt.

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Die Zinsentwicklung

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Einen großen Einfluss auf den gesamten Aktienmarkt hat die Entwicklung der Zinsen. Wie sich die Zinsen entwickeln, wird von den Notenbanken gesteuert. Aktienkurse profitieren dabei in der Regel von sinkenden Zinsen. So werden sich mehr Anleger für ein Investment in Aktien entscheiden, wenn andere Anlageprodukte kaum noch Zinsen abwerfen.

Zudem wird mit niedrigen Zinsen der Anreiz für Investitionen bei den Unternehmen, die die Aktien ausgeben, erhöht. Sie können mit niedrigeren Kosten investieren und damit schneller wachsen. Davon wiederum können Umsatz, Absatz und Gewinn profitieren. Faktoren, die den Aktienkurs begünstigen.

Wichtig für die Aktienkurse ist auch die allgemeine Konjunktur und Stimmungslage in der Wirtschaft. Diese wird mit diversen Indikatoren regelmäßig bemessen, wie dieser Artikel auf kryptoszene.de erklärt. Zugrunde gelegt werden die reale Wirtschaftsentwicklung, wie etwa das Brutto-Inlands-Produkt, aber auch die Stimmung bei den Unternehmen und ihre Konjunkturaussichten. Fallen die Indikatoren positiv aus, steigt der Konsum und auch die Aktienmärkte profitieren.

Aktienkurse werden auch durch politische Entscheidungen beeinflusst. Handelt die Politik wirtschaftsfreundlich und beschließt Gesetze, die das Wachstum der Unternehmen begünstigen und den Konsum antreiben, kommt das in der Regel den Aktienkursen zugute.

Ein wichtiger Faktor für die Aktienkurse, sind nicht zuletzt die schon erwähnten Krisen. In solchen Ausnahmesituationen setzt häufig eine gewisse Panik in den Märkten ein. Aktien werden schnell verkauft, um Verluste zu begrenzen. Das führt die Aktienkurse in eine weitere Abwärtsspirale.

Aktien Tipps: Wie streue ich mein Risiko beim Aktienkauf?

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Bei Aktien ist immer die Rede von der Risikostreuung. Doch was ist damit gemeint? Anleger sollten ihre Investition möglichst so platzieren, dass sie nicht in ein einzelnes Wertpapier investieren, sondern in verschiedene Papiere mit unterschiedlichen Renditechancen und -risiken.

Wer nur in eine einzelne Aktie investiert, muss damit rechnen, dass sich alle Kursverluste zu 100 Prozent auf seine persönlichen Verluste auswirken.

Dabei ist es auf den ersten Blick natürlich verlockend, sein gesamtes Geld in ein Unternehmen zu stecken, von dem man selbst absolut überzeugt ist, weil man sich zum Beispiel persönlich damit identifizieren kann oder weil das Unternehmen in der Vergangenheit einen sagenhaften Kursanstieg verzeichnet hat.

Doch Einsteiger sollten sich immer bewusst sein, dass es keine Garantie gibt, dass ein erfolgreiches Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich bleibt.

Breite Streuung ist empfehlenswert

Wer hingegen breiter streut, kann den Verlust einer Aktie durch den Gewinn einer anderen Aktie ausgleichen. Im Idealfall kommt bei der breiten Streuung unter dem Strich immer eine Wertsteigerung heraus. Doch dafür gibt es natürlich keine Garantie.

Fällt der gesamte Markt, wird es auch bei einer breiten Streuung zu Verlusten kommen, da die Mehrheit der Unternehmen Kursverluste verzeichnen wird. Umgekehrt profitiert der Anleger bei einer breiten Streuung von einem insgesamt im Aufwärtstrend befindlichen Markt.

Durch eine breite Streuung lassen sich in der Regel nicht so starke Renditen erzielen, wie es bei einer Einzelaktie möglich wäre. Doch das Risiko wird erheblich begrenzt.

Eine breite Streuung kann übrigens auch ganz einfach durch die Investition in einen Aktien-ETF erreicht werden. Das heißt, mit dem Kauf eines ETF kann ein Anleger je nach Größte des ETF mit einem Schlag in hunderte oder tausende Aktien investieren.

Noch mehr kann das Risiko gesenkt werden, in dem das Geld neben Aktien in weitere Produkte wie etwa Staatsanleihen oder Immobilien investiert wird. Wie man geschickt in Staatsanleihen investiert, lesen Sie hier.

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Aktien Tipps: Wie viel sollte ich in Aktien investieren?

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Wie viel Geld investieren? – Die Größe des Investments in Aktien hängt natürlich immer vom eigenen Budget ab. Grundsätzlich gilt die Regel, dass ein Anleger nur das Geld investieren sollte, dass er nicht anderweitig benötigt. Und es sollte Geld sein, auf dass er auch längerfristig verzichten kann.

Wie oft traden? – Mit längerfristig sind Anlagezeiträume vom mindestens zehn Jahren gemeint. Es macht wenig Sinn Aktien zu kaufen, die kurze Zeit später wegen einem finanziellen Engpass des Anlegers – womöglich zu einem niedrigeren Kurs – wieder verkauft werden müssen.

Wer absehen kann, dass das Investment seine Liquidität gefährden könnte, sollte davon Abstand nehmen. Auch sollte keinesfalls ein Kredit aufgenommen werden, um Aktien zu kaufen. Im schlimmsten Fall führt ein Aktienverlust dann dazu, dass der Anleger nicht nur keine Gewinne erzielt, sondern auch seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen kann.

Es ist auch nicht sinnvoll für Einsteiger sofort eine große Summe in Aktien zu investieren. Selbst wenn dieses Geld frei verfügbar ist. Besser sollten Einsteiger erst einmal mit einer kleinen Summe den Handel am Aktienmarkt „üben“.

Denn jeder Anfänger wird typische Anfängerfehler machen und etwa zunächst zu riskant investieren oder auf die „falschen“ Aktien setzen. Solche Verluste sollten sich jedoch gut verschmerzen lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt und mit etwas mehr Übung lässt sich die Investition in Aktien jederzeit aufstocken.

Wer nicht auf einmal eine große Summe zur Verfügung hat, kann auch jeden Monat nur den frei verfügbaren Betrag in Aktien investieren. Auch durch kleine, aber regelmäßige Investitionen, lässt sich langfristig eine schöne Kapitaldecke aufbauen. Hier lohnt sich ein Sparplan, der zusammen mit der Bank entwickelt werden kann.

Aktien Anfänger Tipps: Was sollte ich beim Kauf erster Aktien beachten?

Kryptoszene Icon 11Aktien oder Aktien-ETFs – Anleger haben die Wahl ob sie in einen Aktien-ETF oder direkt in einzelne Aktien investieren wollen. Wer als Anfänger einzelne Aktien kaufen will, sollte dabei lieber auf Nummer sicher gehen. Das heißt, es sollten keine Aktien gekauft werden, dessen ausgebendes Unternehmen der Anleger nicht kennt. Schon Warren Buffett sagte einmal, man solle nur das kaufen, dass man auch tatsächlich versteht.

Bekannte Aktien Es ist also sinnvoll sich zunächst auf bekannte Aktien zu beschränken oder Aktien, die in einem anerkannten Index wie etwa dem DAX gelistet sind. Im DAX etwa sind die 30 größten deutschen Unternehmen, gemessen an ihrer Marktkapitalisierung und dem Börsenumsatz, gelistet.

Es handelt sich bei diesen Aktien also um Standardwerte bzw. so genannte Blue Chip Aktien mit umsatzstarken Unternehmen im Rücken, deren Existenz auch bei einer Krise nicht gleich gefährdet ist. Das macht diese Aktien für Einsteiger sicherer.

Diese Aktien weisen in der Regel zwar nicht solche enormen Wachstumskurven auf wie die Aktie von so manchem Start-up, aber sie bringen häufig kontinuierlich eine ordentliche Rendite. Wer langfristig anlegt, kann auch mit solchen Wertpapieren sein Kapital deutlich vermehren.

Auch sollte man regional Aktien von Unternehmen aus dem Heimatmarkt zuerst in Betracht ziehen. Wer jedoch ausländische Aktien kaufen will, sollte darauf achten, in welchem Index diese vertreten sind und wie seriös und etabliert das Unternehmen hinter der Aktie ist. Dazu sollten sich Einsteiger umfassend über die infrage kommenden Unternehmen informieren.

Hintergrundinformationen sammeln

Es hilft einen Blick in die Geschäftsberichte zu werfen und ein paar zentrale Fragestellungen vorab zu klären. Dazu gehören:

  • Wie hat sich der Aktienkurs historisch betrachtet entwickelt?
  • Was ist der Verlauf von Umsatz und Gewinn in den letzten Jahren?
  • Wie sind die Prognosen für die weitere Geschäftsentwicklung?
  • Ist das Unternehmen am expandieren oder gibt es einen harten Konkurrenzkampf in der Branche?
  • Wie schätzen Analysten das Unternehmen ein? Ist die Aktie vielleicht über- oder unterbewertet?

Wer solche Fragen gewissenhaft beantwortet, kann das Risiko des Aktienkaufs schon etwas einschränken.

Es empfiehlt sich auch regelmäßig Aktiennachrichten über das Unternehmen auf bekannten Börsenseiten im Internet zu verfolgen und sich sein Börsenwissen über Lektüre von Aktienzeitungen oder -magazinen zu vertiefen. Mehr zu den wichtigsten Infoquellen für Aktien-Einsteiger, erfahren Sie in diesem Artikel.

Vorsichtig sollten Einsteiger beim Kauf von Aktien sein, die noch sehr frisch an der Börse gehandelt werden oder bei Unternehmen/Start-ups, die noch gar nicht lange existieren. Diese glänzen auf den ersten Blick mit beeindruckenden Aktienkursen.

Jedoch sind solche Aktien häufig überschätzt, weil der hohe Kurs allein auf starken Erwartungen an die Zukunft basiert. Solche Aktienkurse sind zudem häufig sehr volatil. Das heißt, sie sind starken Schwankungen unterworfen, was für Anleger das Risiko erhöht. Gerade Einsteiger sollten ihr Risiko aber möglichst klein halten.

Der Mittelweg zum Ziel

pinke Sanduhr - Diversiifikation beim HandelnBeim Kauf von Aktien sollten Anleger bei der größte ihres Portfolios einen Mittelweg einschlagen. Das heißt einerseits, sollten nicht nur ein, zwei Aktien gekauft werden, um das Risiko zu streuen. Andererseits sollten Einsteiger aber auch nicht mehr wie maximal zehn Aktien ins Portfolio legen.

Es besteht sonst die Gefahr, dass sie den Überblick über die Entwicklung verlieren. Denn für Anleger ist es zeitintensiv immer auf dem Laufenden zu bleiben, wie sich die Geschäfte der Unternehmen entwickeln. Je mehr Aktien beobachtet werden müssen, umso aufwendiger ist es.

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Aktien Kaufen Kosten und Gebühren Vergleich:

Um die Gebühren der größten Broker zu vergleichen, nehmen folgendes Beispiel beim Kauf von Aktien an:

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Aktien Kaufempfehlungen 2021: Gute Aktien Tipps momentan (auch während Corona)

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Wer konkrete Kaufempfehlungen für Aktien im Jahr 2021 sucht, sollte sich einmal diesen Artikel auf kryptoszene.de durchlesen. Neben Aktien aus dem DAX, stehen bei vielen Anlegern oft die Papiere der größten Konzerne der Welt ganz oben auf der Liste.

Dazu zählen etwa die Aktien von Apple, Microsoft, Alphabet, Facebook oder Amazon. Sehr beliebt sind auch Aktien von Unternehmen, die ein innovatives und zukunftsfähiges Produkt weltweit etablieren. Zwei Beispiele sind etwa Tesla mit Elektroautos oder Netflix mit seinem Streamingdienst.

Beide Konzerne waren die ersten in ihrem Marktsegment, die international den Durchbruch geschafft haben. Doch inzwischen sehen sich beide einer zunehmen Konkurrenz ausgesetzt, da gute Ideen gerne auch von anderen Konzernen genutzt werden. Es ist also nicht gesagt, dass diese Konzerne ihr starkes Wachstum an der Börse auch in den nächsten Jahren fortsetzen werden.

Grundsätzlich zeigt sich, dass bestimmte Branchen in den letzten Jahren besonders stark am Aktienmarkt performt haben. Das ist allen voran die Tech-Branche, aber etwa auch die Pharmabranche. Letztere könnte auch durch die aktuelle Corona-Krise noch profitieren, wenn es etwa einem Pharmakonzern gelingt, einen Impfstoff auf den Markt zu bringen.

Aktien Tipps: Das Fazit

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Einsteiger, die die vorgestellten Tipps beachten, haben gute Chancen, erfolgreich mit Aktien zu handeln. Natürlich ist der Anfang immer schwer.

Deshalb ist es am wichtigsten, sein Wissen über den Aktienmarkt ständig weiter zu vertiefen.

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Aktien Tipps: FAQs

Wo kann man Aktien kaufen?

Aktien kann man bei einem Online Broker kaufen. Wichtig ist, dass man sich an einen seriösen Anbieter hält, der mit den finanziellen Mitteln und digitalen Assets seriös umgeht. Wer Anregung für die Wahl des passenden Brokers benötigt, kann einen Blick in unseren großen Online Broker Vergleich werfen.

Haben Aktien eine Chance?

Im Jahr 2019 hat der Aktienmarkt gute Ergebnisse liefern können. Experten erwarten für dieses Jahr ganz ähnliche Zahlen.

Welche Aktien sind empfehlenswert?

Empfehlenswerte Aktien gibt es aus den verschiedensten Branchenbereichen. Bevor man sich als angehender Aktionär für ein Unternehmen und dessen Wertpapiere entscheidet, sollte man sich die Unternehmenszahlen und Kennzahlen der letzten Jahre ansehen und basierend auf diesen Informationen eine Entscheidung treffen.

Wie kann man von Aktien profitieren?

Indem sich die Aktien in den nächsten Jahren ähnlich gut (oder sogar noch besser) machen als in den vergangenen Jahren. Investiert man jetzt in Wertpapiere von aufsteigenden Unternehmen aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen, hat man gute Chancen den Aufschwung als Gewinnsteigerung über die Jahre mitzunehmen.

Wie viele Aktien sollte man kaufen?

Generell hängt die Höhe des Investments von der eigenen Liquidität ab. Im Allgemeinen sollte man aber nicht mehr als 5 Prozent der eigenen verfügbaren Mittel für eine Aktie aufbringen. Sinnvoller ist es sowieso das Investment aufzuteilen und gleich verschiedene Aktien ins Portfolio zu laden, sodass eine breite Diversifizierung entsteht.

Erklärungsartikel rund um Aktien
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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.