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ETF kaufen: So funktioniert der ETF-Kauf

Wir zeigen, wie man ETFs kaufen kann. Wie kann ich in ETFs investieren und was sind die Chancen und Risiken? Lesen Sie alles zum Thema ETF Kaufen auf dieser Seite.
Zuletzt Aktualisiert: 16. Juni 2020

ETFs als Investment werden immer beliebter. Sie sind günstiger als aktive Aktienfonds und erlauben es dem Anleger, ein großes Aktien Paket kostengünstig zu erwerben. Doch wie kann man ETFs kaufen? Hierzu benötigt man zu aller erst einen Onlinebroker.

Inhalt

    Wir stellen die besten Online ETF Broker vor, geben Beispiele für aussichtsreiche ETFs und klärende einige Fachbegriffe des ETF Handels. So gelingt es auch Anfängern ganz leicht, sich ihren ersten eigenen ETF zuzulegen.

    ETF kaufen – schnell und einfach

    Schritt 1: Melde dich an

    Entdecke die besten ETF-Broker und die spannendsten ETF Depots. Wähle deinen Favoriten und trage deine Daten in das Anmeldeformular ein, bestätige & klicke auf den Link in der Bestätigungs-Mail

    Schritt 2: Tätige eine Einzahlung

    Zahle mithilfe der Kreditkarte oder Paypal ein und lade so dein Konto auf. Lege zuvor fest, welche Summe in deinen ETF investiert werden soll. Die Mindesteinzahlung liegt bei 200 €.

    Schritt 3: Kaufe deinen ersten ETF

    Wähle deinen ETF aus. Lasse dich hierzu von unseren Tipps auf dieser Seite inspirieren. Lege die Anzahl und den gewünschten Preis fest und bestätige die Order.

    Disclaimer : CFD-Trading: 75% der privaten CFD Konten verlieren Geld. Kryptowährungen kaufen: Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz. ETF Kaufen: Ihr Kapital ist im Risiko.

    ETF Kaufen Für Anfänger

    Wie gelingt es nun, den ersten eigenen ETF zu kaufen? Hierzu sind nur einige wenige Schritte notwendig, um in den Besitz des eigenen ETF zu kommen. Zunächst klären wir aber einmal, was ein ETF eigentlich genau ist. ETF ist die Abkürzung für „Exchange-traded Fonds“ und es handelt sich hierbei in der Regel um einen passiv verwalteten Indexfonds.

    ETFs können hierbei die unterschiedlichsten Branchen abdecken. So gibt es beispielsweise DAX ETFs, die einfach die Zusammensetzung des DAX spiegeln. Es gibt aber auch Dividenden ETFs, die sich besonders auf Auszahlungen von hohen Dividenden fokussieren. Daneben gibt es ETFs, die bestimmte Branchen oder bestimmte Länder abdecken. Wer also einen ETF kaufen möchte, der sollte überlegen, was er von diesem Investment eigentlich erwartet.

    Auch ETF Sparen ist sehr beliebt. ETF Sparpläne erlauben es einem, beim Sparen eine Rendite zu erzielen. Bei der momentanen Niedrigzinspolitik der EZB ist das mit dem herkömmlichen Sparkonto meist nicht mehr möglich, da hier die Inflation oft höher als der Zinssatz ist. Möchte man einen ETF Sparplan erstellen, dann sollte man sich aber genau mit den Vor- und Nachteilen von ETFs auseinandersetzen. Man kann sich hingegen auch auf einen klassischen Aktienfonds konzentrieren. Hier sind die Kosten aber auch höher, da Verwaltung und vor allem die Bezahlung des Fonds Managers ins Gewicht fallen.

    Was macht ein ETF genau?

    ETFs sind in der Regel keine aktiv verwalteten Fonds, sondern bilden meist bestimmte Indizes nach. Hierbei können diese ETFs genau wie Aktien an der Börse gehandelt werden, D. h., der Investor kauft diese direkt an der Börse seiner Wahl. Die meisten aktiv gemanagten Aktienfonds hingegen werden von Fondsgesellschaften herausgegeben und sind über diese zu erwerben.

    ETFs gibt es in ausschüttender oder thesaurierender Sonderform. Das ist vor allem für Dividendensammler relevant, da der Anleger bei der ausschüttenden Form die Dividende auf sein Portfolio seines Online Brokers ausgezahlt bekommt. Beim thesaurierenden ETF wird die Dividende und weitere Erträge reinvestiert.

    Welche Kosten kommen beim ETF Kauf auf mich zu?

    pay photoETFs gehören zu den eher günstigen Geldanlagen. Dadurch, dass man hier, im Gegensatz zu Investmentfonds, keinen Fondsmanager anteilig bezahlen muss, halten sich die Gebühren in Grenzen. Trotzdem werden natürlich die üblichen Gebühren für den Börsenhandel fällig. Darunter fällt zum Beispiel die Orderprovision, die Maklercourtage, Abwicklungsentgelte oder die Geld-Brief-Spanne. Handel man ETFs über einen Onlinebroker, so geschieht diese Kostenabwicklung in der Regel vollautomatisch. Es ist notwendig, dass man einen günstigen Onlinebroker wählt, damit man die laufenden Kosten so gering wie möglich hält.

    Die jährlichen Managementkosten liegen bei ETFs typischerweise unter einem Prozent. Im Gegensatz hierzu können aktiv verwaltete Fonds oft viel höhere Management Kosten aufweisen. Auch deshalb sollte sich der Griff zum ETF eher lohnen. ETFs werden außerdem nicht direkt über die Investmentgesellschaft gekauft, sondern an der Börse gehandelt. Damit entfällt auch der Ausgabeaufschlag, den viele Investmentgesellschaften erheben, wenn sie Investmentfonds veräußern.

    In 5 Schritten zum ersten ETF

    5 photoWie gehe ich nun vor, wenn ich einen ETF kaufen möchte? Zunächst sollte man sich für den passenden Onlinebroker entscheiden. Man sollte hier vor Anmeldung sicherstellen, dass die gewünschten ETFs auch tatsächlich bei diesen erworben werden können. Wer sich noch nicht sicher ist, welches ETF Depot Konto für ihn passend wäre, der findet in unserem ETF Depotkonto Vergleich sicherlich Inspiration. Im zweiten Schritt meldet man sich bei dem Onlinebroker an, lässt sich verifizieren und zahlt den gewünschten Anlagebetrag ein.

    Bevor man jedoch den ETF kauft, sollte man die essenziellen Begriffe des ETF Handels lernen. Nur wer über das nötige Know-how verfügt, sollte investieren. Wie schon Warren Buffet sagte, sollte man nur Anlagen investieren, die man auch tatsächlich versteht. Daher sollte man sicherstellen, dass man über die Vor- und Nachteile von ETFs genauestens Bescheid weiß. Im vierten Schritt erarbeitet man sich eine Strategie. Im Falle von ETFs ist es wahrscheinlich, dass man einfach einen Sparplan verfolgen möchte. Dieser könnte zum Beispiel beinhalten, dass man ETF monatlich nachkauft. Zusätzlich muss man sich natürlich noch für den passenden ETF entscheiden. Hat man diese Schritte durchlaufen, kann man den gewählten ETF guten Gewissens kaufen.

    Schritt 1: Auswahl des passenden ETF Online Brokers

    Wer ETFs kaufen möchte, der benötigt hierzu den passenden Onlinebroker. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass dieser mit niedrigen Gebühren punkten kann. Eine der wichtigsten Gebühren ist hierbei die Ordergebühr. Diese wird erhoben, wenn man eine Order, wie zum Beispiel den Kauf oder den Verkauf von ETFs ausführt. Manche Onlinebroker erheben diese prozentual, andere wiederum zu einem Festpreis. Auch Mischformen können vorkommen.

    Des Weiteren sollte man darauf achten, dass der Onlinebroker über eine große Auswahl an Aktien und ETFs verfügt. Nur so kann man sicherstellen, dass der gewünschte ETF auch tatsächlich bei dem jeweiligen Anbieter gekauft werden kann. Ein effizientes Portfolio lebt von Vielfältigkeit. Natürlich sollte man nur Anbietern vertrauen, die über alle Lizenzen und Regulierungen verfügen. Daher sollte man sicherstellen, dass der gewünschte Onlinebroker zugelassen ist, damit man auch rechtlich auf der sicheren Seite ist.

    Die Besten Online ETF-Broker 2020

    Für welchen Broker sollte man sich also entscheiden? In unserem ETF Broker Vergleich haben wir die verschiedenen Anbieter genau unter die Lupe genommen. Bei all diesen hat man die Möglichkeit, auf die unterschiedlichsten ETFs zuzugreifen und außerdem sind die Anbieter in der EU zugelassen und reguliert.

    Der beste ETF Broker: eToro

    eToro selbst spricht von sich als Multi-Asset-Plattform. Schließlich erhält man die Möglichkeit bekannte Aktien, wie Apple, Google, Facebook und viele mehr zu handeln und ins Depot zu holen. Andere Investitionsmöglichkeiten sind Derivate auf Rohstoffe (Öl, Gold, Silber, Kakao und Kaffee) und Devisen, ETFs und Indizes. Für den echten Aktienhandel verlangt eToro keine Kommission! Darüber hinaus kann man das Trading auch mittels CFDs auf die nächste Stufe heben. Hierfür wird dann ein Spread von 0,09% fällig. Einzahlungen sind höchst flexibel und beinhalten auch Paypal.

    Bewertung

    • EU-reguliert
    • Paypal
    • Demokonto
    • Teils unübersichtlicher Handel
    • Copy Trading nicht immer sinnvoll
    Disclaimer : Ihr Kapital ist im Risiko

    Platz 2: Plus500

    Der Broker ist in über 60 Ländern vertreten und die Plattform ist in 32 Sprachen verfügbar. Die Firma sitzt in Haifa und zum Handeln stehen dem Investor über 2000 Finanzinstrumente zur Verfügung. Zwar gibt es hier keine echten Aktien fürs Depot, dafür das bekannte und beliebte CFD-Trading. Der Spread wechselt von Asset zu Asset. Für die Tesla Aktie beträgt er beispielsweise 0,1%. Auch bei Plus500 kann man mithilfe von Paypal einzahlen.

    Bewertung

    • Voll lizenziert und reguliert
    • Großer Broker mit wachsender Kundenzahl
    • Long- und Short-Orders durch CFDs
    • Ausschließlich CFD-Handel
    • Für erfahrene User
    76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter

    Platz 3: Degiro

    Das Unternehmen gewährt europäischen Anlegern Zugang zu verschiedenen Märkten weltweit. Nicht nur amerikanische und europäische Börsen werden angeboten, sondern auch Handelsorte in Australien, Hong Kong, Japan und vielen weiteren Ländern. Gebührenbeispiel: Deutschland – Xetra (Aktien) 2,00 € + 0,026 %. Besonders günstig ist der Handel für US-amerikanische Werte. Mittlerweile sind auch Futures im Angebot enthalten. Das Fintech ist für Investments bis zu 20.000 Euro eine starke Wahl. Allerdings ist zu beachten, dass nicht angelegte Gelder in einem Geldmarktfonds verwaltet werden. So können bei Beträgen über 2.000 Euro Verluste entstehen, sofern diese nicht in Aktien investiert wurden.

    Bewertung

    • Großes Angebot
    • Geringe Gebühren
    • Etablierter Anbieter
    • Kein CFD Trading
    • Einlagensicherung nur bis 20.000€
    Es gelten die Bestimmungen des Anbieters

    Platz 4: Consorsbank

    Laut der Consorsbank gibt es zu jeder Kontoeröffnung eine kostenlose Girocard und Visa Card dazu. Außerdem ist die Kontoführung auch umsonst und man kann per Fotoüberweisung seine Rechnungen in der Consorsbank App bezahlen. Gebühren: ab 3,95€ pro Transaktion. Die Consorsbank ist im Vergleich die einzige vollwertige Bank mit entsprechenden Services. So kann man zwar auf allerhand internationale Aktienmärkte zugreifen, dies aber bei teils deutlich teureren Kosten als bei den hier vorgestellten Alternativen. Dafür sind die Einlagen bis zu einer Summe von 100.000€ gesichert.

    Bewertung

    • Kostenloses Depot
    • Hilfreiche Tools
    • Extra Aktienkonto für Studenten
    • Teurer als manche Konkurrenz
    • SecurePlus Verfahren ist umständlich
    Das Angebot gilt nicht für Kunden, deren Konten/Depots von einem Finanzdienstleister (Geschäftsbereich Professional Partners) betreut werden

    Wer genauere Informationen benötigt, der wird in unserem großen ETF Depot Konto Vergleich sicher fündig.

    Schritt 2: Wie kauft man ETFs?

    Wenn man ETFs kaufen möchte, dann muss man sich hierfür zuerst bei dem gewünschten Onlinebroker anmelden. In der EU ist es außerdem vorgeschrieben, dass man sich verifizieren lassen muss. Die Verifikation dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Nutzers und so soll Geldwäsche und anderen kriminellen Aktivitäten vorgebeugt werden. Im Anschluss daran zahlt man Geld ein, hierfür werden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Im letzten Schritt entscheidet man sich für den gewünschten ETF und erwirbt diesen.

    Anmeldung Beim Gewünschten Anbieter

    Das Anmeldeprocedere ist bei den meisten großen Online Brokern ähnlich. Gleich beim Besuch der Website wird einem das Eingabefeld ins Auge springen, welches häufig eine Aufforderung enthält, wie zum Beispiel „Jetzt anmelden“. Hier gibt man also seinen Vornamen und seinen Nachnamen ein und sucht sich einen Benutzernamen und ein Passwort aus. Des Weiteren werden noch einige Daten, wie zum Beispiel Adresse, Wohnort und Telefonnummer nötig. Natürlich muss man auch eine E-Mail angeben, die es zu bestätigen gilt.

    Verifizierung

    Ist der Account nun eröffnet, dann muss man sich verifizieren lassen. Es gibt unterschiedliche Methoden, die hierfür angewandt werden. Neben einem Identifikationsverfahren mittels Video-Chat ist es auch üblich, dass man einfach einen Scan des Ausweisdokumentes oder eines ähnlichen behördlichen Dokumentes hochlädt. Im Anschluss daran wird dieses Dokument geprüft und, falls alle angegebenen Daten mit diesem übereinstimmen, der Account in der Folge freigeschaltet.

    Geld Einzahlen Um ETF Kaufen Und Verkaufen Zu Können

    Jetzt zahlt man Geld ein. Die großen Onlinebroker stellen zahlreiche Möglichkeiten vor, um einzuzahlen. Am häufigsten werden wohl Sofort Überweisungen genutzt, oder die Kreditkarte. Meist hat man aber auch die Möglichkeit, mittels normaler Überweisung, über Skrill oder über Netteller sein Guthaben aufzuladen. Bestimmte Anbieter bieten sogar die Einzahlung via Bitcoin an.

    Das ETF Investment

    Nachdem die Einzahlung vollzogen wurde kann man sich nun für den gewünschten ETF entscheiden. Hat man diesen sorgfältig ausgewählt, dann gibt man lediglich den Namen des ETFs oder aber die ISIN Nummer oder WKN Nummer ein und in der Regel sollte der gewünschte ETF so schnell gefunden werden. Nun gibt man die Order ab, welche beinhaltet, wie viele Anteile des ETFs man erwerben möchte.

    Disclaimer: Ihr Kapital ist im Risiko

    Schritt 3: Erlernen Essenzieller Begriffe Des ETF Handels

    Preis

    Der Kaufpreis zu dem ein ETF aktuell erworben werden kann

    Angebotspreis

    Der aktuelle Preis, den man beim Verkauf des ETFs derzeit erhält

    Gesamtkostenquote TER

    In der Gesamtkostenquote werden alle Kosten erfasst, die von den Investoren getragen werden müssen. Hierunter fallen zum Beispiel Indexgebühren und weitere Kosten. Nicht in die Gesamtkostenquote hingegen fallen die Transaktionskosten des ETFs und die üblichen Gebühren für den Börsenhandel, wie Order Provision oder Maklercourtage, welche vom Onlinebroker erhoben werden.

    Market Order

    Hierbei handelt es sich um den Auftrag an den gewählten Broker, einen bestimmten ETF für den Investor zu kaufen.

    Limit Order

    Ein Limit Order enthält den Auftrag, einen bestimmten ETF nur zu einem bestimmten Preis (oder darunter) zu kaufen, beziehungsweise einen bestimmten ETF nur zu einem bestimmten Preis (oder darüber) zu verkaufen. Der Zeitpunkt hängt hier natürlich vom Kurs des ETFs ab

    ETF

    ETF steht für Exchange-traded Fonds. Hierbei ist ein börsengehandelter Investmentfonds gemeint. D. h., er wird im Normalfall nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern direkt über die Börse am Sekundärmarkt erworben, bzw. verkauft. Die meisten ETFs sind hierbei passiv verwaltete Indexfonds.

    Dividende

    Viele Unternehmen lassen ihre Aktionäre an dem Unternehmensgewinn teilhaben. Diese schütten einmal im Jahr eine Dividende aus, was den Aktionären ein attraktives Zusatzeinkommen bescheren kann. Bei ausschüttenden ETFs erhalten die Anleger ihre Dividende über den ETF Broker ausgezahlt.

    ETF Depotkonto

    Wer den gewünschten ETF tatsächlich besitzen möchte, der benötigt ein Depotkonto. Dieses wird von den großen Online Brokern zur Verfügung gestellt und erlaubt es, den gewünschten ETF dort zu verwahren, ihn nachzukaufen oder zu veräußern.

    Eurex

    Die Eurex ist eine Terminbörse und bietet Optionen und Futures auf eine Anzahl von ETFS an. Die in Frankfurt tätige Börse gehört zu den größten Terminbörsen für Finanzderivate.

    Fondsmanager

    Ein Fondsmanager bestimmt die Struktur eines Fonds. In der Regel wird bei ETFs auf einen solchen Fondsmanager verzichtet, da die ETFs passiv verwaltet werden. Dies spart Gebühren und einige Studien konnten zeigen, dass nur die wenigsten Fondsmanager tatsächlich einen Mehrwert bieten und überdurchschnittliche Renditen gewährleisten.

    ETF Sparplan

    Unter einem ETF Sparplan versteht man eine Sparanlage, die auf einem ETF beruht. So kann man beispielsweise monatlich einen Teil seines Einkommens für den gewünschten ETF aufwenden, um diesen nachzukaufen. Bei einem ETF Sparplan hat man häufig den Vorteil, dass man mehr Rendite erzielt, als mit dem klassischen Sparkonto bei der Hausbank. Natürlich ist auch das Risiko höher.

     

    Schritt 4: Strategie Zum ETF Kaufen Festlegen

    strategy photoIn aller Regel möchte man mit einem ETF einen ETF Sparplan verfolgen. Für das Day Trading sind ETFs eher nicht geeignet, da diese börsengehandelten Fonds oft nur eine geringe Volatilität aufweisen. Man kann aber Strategien festlegen, nach denen man ETFs kaufen möchte. So kann man sich beispielsweise für zukunftsträchtige Branchen entscheiden und seinen ETF danach wählen. Wer zum Beispiel darauf setzt, dass in Zukunft vor allem grüne Unternehmen profitieren werden, der kann mit einem nachhaltigen ETF dieser Strategie entsprechen. Auch wer bestimmte Länder in der Zukunft kräftig wachsen sieht, kann sich den passenden ETF hierfür heraussuchen. So kann man beispielsweise für Deutschland einen ETF wählen, der den DAX nachbildet. Es gibt unzählige Arten von ETFs, sodass für jede Strategie etwas dabei sein sollte.

    Schritt 5: Welche ETF Kaufen? Kaufempfehlung

    Welche ETFs sollte man jetzt kaufen? Wie bereits festgestellt, hängt das nicht zuletzt von der eigenen Präferenz und der zurechtgelegten Strategie im ETF Handel ab. Wir haben einmal die beliebtesten ETFs aller Branchen zusammengefasst. Wer mehr erfahren möchte, der kann die jeweiligen Kryptoszene Reviews zu den einzelnen ETF Formen besuchen

    MSCI World ETF

    Wer gerade mit dem ETF Handel anfängt, für den könnte ein ETF infrage kommen, der den MSCI World abbildet. In diesem sind die wichtigsten Unternehmen aller Industrie Nationen enthalten. Der Verlauf dieses ETFs ist also eng an die Weltwirtschaft gekoppelt und aufgrund seiner Größe einer der wichtigsten ETFs überhaupt.

    Dividenden ETFs

    Wer einen ETF Sparplan aufsetzen möchte, der könnte dazu neigen, sich einen Dividenden ETF auszusuchen. Diese ETFs sind so zusammengestellt, dass sie hohe Dividenden ausschütten. Die Dividenden werden einem, vorausgesetzt der ETF ist ausschüttend und nicht thesaurierend, auf das eigene Depot anteilig ausgezahlt. Mehr über Dividenden ETFs gibt es hier zu lesen.

    Top Dividenden ETF: iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)

    Gold ETFs

    Auch für Gold gibt es eigene ETFs. Wer auf die Krisenwährung setzen möchte, sich dabei aber nicht direkt Gold kaufen möchte, der kann mittels eines Gold ETFs auf die langfristige Entwicklung des Goldpreises spekulieren. Mehr über Gold ETFs gibt es hier zu lesen.

    Top Gold ETF: ZKB Gold ETF

    Neue Energien ETFs

    Wenn man davon ausgeht, dass Wasserstoff die Antriebsform der Zukunft sein sollte, dann kann man auch einen Neue Energien ETF kaufen. Hier werden überdurchschnittliche viele Wasserstoff Aktien in ETF Form angeboten. Mehr über Wasserstoff ETFs gibt es hier zu lesen.

    Top neue Energien ETF: Lyxor New Energy UCITS ETF

    DAX ETFs

    Man könnte darauf setzen, dass die deutsche Wirtschaft in Zukunft immer stärker wird. Möchte man einen Sparplan verfolgen, der sich vor allem an der deutschen Wirtschaft orientiert, dann kann man einen ETF kaufen, der den DAX abbildet. Hierfür werden verschiedene Produkte angeboten. Mehr über DAX ETFs gibt es hier zu lesen.

    Top DAX ETF: iShares DAX UCITS ETF

     

    Aktienhandel oder ETF Trading: Vor- und Nachteile

    Lohnt es sich überhaupt, in einen ETF zu investieren? Oder sollte man doch auf Aktien setzen? Auf diese Fragen gibt es keine eindeutige Antwort.

    Generell sind ETFs als weniger volatil zu bezeichnen und dadurch eher für langfristige Sparpläne geeignet. Sieht man sich jedoch eher im Day Trading aktiv, dann werden Aktien wohl die bessere Wahl darstellen, da die Kurse hier deutlich höher schwanken können.

    Aktienhandel

    • Höhere Profitmöglichkeiten
    • Höheres Risiko
    • Engmaschige Überprüfung des Kurses erforderlich
    • Börsennews abhängig
    • Geringe Streuung
    • Günstige Gebühren

    ETF Investment

    • Stabilere Profitmöglichkeiten
    • Geringeres Risiko
    • Kein engmaschiges verfolgen des Kurses notwendig
    • Wirtschaftsabhängig
    • Hohe Streuung
    • Günstige Gebühren

    ETF kaufen: Das Fazit

    Es konnte gezeigt werden, dass sich ein ETF durchaus lohnen kann. Dieses Finanzprodukt kommt vor allem für solche Anleger infrage, die auf langfristige Sparpläne setzen wollen. ETFs kann man nach Branchen, nach Ländern oder nach Dividendenausschüttungen aussuchen. Durch die breite Aufstellung der börsengehandelten Fonds geht man investmenttechnisch ein geringeres Risiko ein, als wenn man auf Aktien von einzelnen Unternehmen setzt. Natürlich ist die zu erwartende Ausbeute ebenfalls niedriger, dafür aber stabiler.

    Um mit ETFs handeln zu können, benötigt man den Zugang zu einem Onlinebroker. In unserem ETF Depotkonto Vergleich findet man sicher die passende Alternative. Egal für welchen Broker man sich entscheidet, man sollte immer darauf achten, dass dieser voll zugelassen und reguliert ist.

    ETFs sind heutzutage die beliebteste Alternative für langfristiges Anlegen. Dadurch, dass Sparkonten längst nicht mehr so attraktiv sind, wie sie einmal waren, macht es durchaus Sinn den Erwerb eines ETFs in Betracht zu ziehen.

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    ETF Kaufen Und ETF Verkaufen – Trading FAQs

    Was ist ein ETF?

    Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Der Begriff ist ein Akronym für Exchange Traded Fonds. In der Regel handelt sich hierbei um einen passiv verwalteten Aktienfonds.

    Ist ein ETF besser als ein aktiv verwalteter Aktienfonds?

    Ein ETF ist in der Regel vor allem günstiger. Dadurch, dass hier häufig auf einen Fondsmanager verzichtet wird, halten sich die Managementgebühren meist unter einem Prozent.

    Welchen ETF sollte ich kaufen?

    Man hat die Wahl aus den unterschiedlichsten Zusammensetzungen von ETFs. Als Einstieg könnte sich ein ETF empfehlen, der den MSC World abbildet. Je nach Strategie kann man sich aber die auch ganz themenspezifische ETFs heraussuchen.

    Wo kauft man ETFs?

    ETFs erwirbt man nicht direkt bei den emittierenden Investmentgesellschaften, sondern sie werden über die Börse gehandelt. Das bedeutet, dass man bei dem eigenen Aktienbroker ETFs in der Regel erwerben kann.

    Gibt es deutsche ETFs?

    Es gibt eine Vielzahl an deutschen ETFs. Eine besonders beliebte Möglichkeit ist hier, auf einen ETF zurückzugreifen, der den DAX abbildet. Im Artikel wird ein Beispiel eines DAX abbildenden ETFs erläutert.

    Alle ETF Reviews auf Kryptoszene
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    Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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