Kryptoszene.de

Aktien für Dummies: Aktien kaufen für Anfänger erklärt

Man muss nicht unbedingt ein Wolf of the Wallstreet sein, wenn man Aktien verstehen möchte. Kryptoszene erklärt den Handel einmal ganz einfach.
Zuletzt Aktualisiert: 02. Mai 2020

Aktien für Dummies! Wer sich noch nie mit dem Thema Aktien beschäftigt hat, schreckt möglicherweise grundsätzlich davor zurück hier zu investieren. Zu viele Fachausdrücke, die einen schwindelig werden lassen, machen den Einstieg für Neuanfänger oft unattraktiv. Es scheint auf den ersten Blick so, als müsste man sich über Jahre in Fachlektüre einlesen, um überhaupt einen Zugang zum Thema zu bekommen.

Inhalt

    Aktien kaufen – schnell und einfach

    Schritt 1: Melde dich an

    Entdecke die besten Aktien-Broker über unseren Vergleich auf dieser Seite und wähle deinen Favoriten. Trage deine Daten in das Anmeldeformular, bestätige & klicke auf den Link in der Bestätigungs-Mail

    Schritt 2: Tätige eine Einzahlung

    Zahle mithilfe der Kreditkarte oder Paypal ein und lade so dein Konto auf. Lege zuvor fest, welche Summe in Aktien investiert werden soll. Die Mindesteinzahlung liegt bei 200 €.

    Schritt 3: Kaufe deine erste Aktie

    Wähle eine Aktie aus. Lasse dich hierzu von unseren Tipps auf dieser Seite inspirieren. Lege die Anzahl und den gewünschten Preis fest und bestätige die Order.

    Ihr Kapital ist im Risiko.

    Doch das stimmt nicht. Der Kauf von Aktien ist kein Buch mit sieben Siegeln. Mit etwas Grundwissen kann auch ein Anfänger schnell in den Aktienhandel einsteigen, ohne sich dabei eine blutige Nase zu holen. So kann auch ein Anfänger in kürzester Zeit an den lukrativen Renditechancen am Aktienmarkt profitieren und muss sich nicht auf andere Anlageformen beschränken, die gerade in der Niedrigzinsphase oft kaum Rendite abwerfen. Im Folgenden wird Anfängern der Einstieg in den Aktienkauf Schritt für Schritt erklärt.

    Eine Aktie: Was ist das überhaupt?

    explain photoUnternehmen, die an der Börse gelistet sind, geben Anteile an ihrer Firma aus und erhalten dafür im Gegenzug von den Aktienkäufern neue Geldmittel. Es handelt sich also um eine Aktiengesellschaft, die über den Börsengang ihre Liquidität steigern kann. Welchen Anteil an der Firma ein Käufer durch den Erwerb eine Aktie erhält, hängt davon ab, wie viele Aktien das betreffende Unternehmen ausgegeben hat. Dies kann stark variieren. Bei den 30 größten deutschen Aktiengesellschaft, die im Deutschen Aktienindex (DAX) notiert sind, liegt die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien zwischen Stückzahlen im hohen zweistelligen Millionenbereich bis zu Stückzahlen im Milliardenbereich.

    Wer Aktien eines Unternehmens erwirbt, hat dadurch die Chance auf eine Reihe von Vorzügen. Er kann im besten Fall nicht nur von steigenden Aktienkursen profitieren, die über die Aktienanteile seine persönliche Rendite steigern, sondern wird zum Beispiel auch an Dividenden-Ausschüttungen beteiligt. Allerdings gibt es nicht bei allen Aktien eine Dividende und ihre Höhe kann je nach Unternehmen stark variieren. Es kommt auch vor, dass Dividendenzahlungen bei einer wirtschaftlichen Krise gekürzt oder ganz gestrichen werden. Andererseits belohnen wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen ihre Anteilseigner häufig mit steigenden Dividenden.

    Neben diesen Vorzügen, kann ein Aktienkäufer auch an der Hauptversammlung eines Unternehmens teilnehmen und wird dort über die Geschäftsstrategie und die Zukunftsaussichten informiert. Das Mitbestimmungsrecht von Privatanlegern ist jedoch in der Regel stark limitiert. Aufgrund der hohen ausgegebenen Stückzahlen an Aktien, hält ein Anteilseigner aus dem Privatbereich häufig nur einen minimalen Anteil am Unternehmen. Zudem sichert nicht jeder Anteil ein Stimmrecht zu. Anders sieht dies bei institutionellen Anlegern aus, die sich häufig über die Anteile Mitspracherecht im Unternehmen sichern.

    Aktien für Dummies: Wo kann ich eine Aktie kaufen?

    Der Kauf von Aktien ist im digitalen Zeitalter einfacher denn je. Über Online-Anbieter kann der Zugang zum Aktienmarkt sehr leicht hergestellt werden. Wer Aktien kaufen möchte, kann sich mit diesem Anliegen an seine Bank, Sparkasse oder auch an Direktbanken im Internet wenden. Online-Broker bieten Neukunden häufig besonders attraktive Konditionen für die Eröffnung eines so genannten Depots. Im Internet können sich Einsteiger genau über die Gebühren für das Depot und für die Abwicklung einer Order (Aktienkauf) informieren und Kosten miteinander vergleichen.

    Unabhängig davon, für welchen Weg sich der Anleger entscheidet, benötigt er in jedem Fall ein Depot. In diesem Depot werden die Aktien/Wertpapiere verwaltet. Um einen Kauf von Aktien durchzuführen, kann der Einsteiger sich an seinen Bankberater wenden. Er kann ihm mitteilen, welche Aktien er kaufen möchte, welche Stückzahl und wieviel er insgesamt ausgeben will. Der Bankberater informiert den Anleger auch über die entstehenden Gebühren für den Aktienkauf bzw. für die Verwaltung im Depot. Wer sich etwas informiert hat, kann natürlich auch selbst Aktien kaufen.

    Aktien für Dummies: Was kostet eine Aktie?

    explain photoWas eine Aktie kostet, hängt vom Aktienkurs des Unternehmens ab. An den Börsen werden die Angebote zum Kauf und Verkauf von Aktien zusammengeführt. Je höher die Nachfrage nach einer Aktie ist, desto mehr steigt der Preis. Nimmt das Interesse hingegen ab und überwiegen die Verkaufsangebote, sinkt der Preis der Aktien. On Anleger eher kaufen und verkaufen hängt von vielerlei Faktoren ab.

    In einem sogenannten Bullenmarkt, also einem Markt mit stark steigender Nachfrage, profitieren in der Regel viele Aktien von steigenden Kursen. Das ist oft dann der Fall, wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Konjunkturaussichten gut sind. Einzelne Aktien können aber auch von den wirtschaftlichen Erfolgen einzelner Unternehmen profitieren. Ein erfolgreiches Management kann den Aktienkurs beflügeln. Unternehmen, die in einer Wachstumsbranche tätig sind oder mit einer neuen Innovation punkten können, profitieren häufig auch von steigenden Kursen.

    Liegt hingegen ein Bärenmarkt vor, überwiegen die Aktien an der Börse, die Kursverluste verzeichnen. Hintergrund kann eine allgemeine konjunkturelle Abschwächung sein oder auch ein bestimmtes Ereignis, das die Kursrückgänge auslöst, wie etwa zuletzt die Corona-Krise. Die Wertpapiere/Aktien einzelner Unternehmen können natürlich auch darunter leiden, dass der Wettbewerb in der Branche schwierig ist, die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt sinkt oder Missmanagement in der Firma stattfindet.

    Aktien für Dummies: Wie verdiene ich Geld mit einer Aktie?

    Der einfachste Weg, um mit einer Aktien Geld zu verdienen, ist, die Aktie zu einem niedrigen Preis zu kaufen, in der Folge von steigenden Kursen zu profitieren, und die Aktien dann zum gestiegenen Preis wieder zu verkaufen.

    Ein Beispiel: Ein Einsteiger kauft zehn Aktien eines Autoherstellers zum Stückpreis von 20 Euro. Er investiert also 200 Euro zuzüglich anfallender Gebühren. Innerhalb von zwei Jahren steigt die Aktie auf einen Stückpreis von 30 Euro. Der Wert je Aktie ist also um 50 Prozent gestiegen. Entscheidet sich der Anleger, die Aktie nun zu verkaufen, macht er je Aktie einen Gewinn von 10 Euro bzw. insgesamt 100 Euro abzüglich anfallender Gebühren.

    Buy Low, Sell High!

    Um mit Aktien Geld zu verdienen, kommt es also darauf an, zu einem möglichst niedrigen Preis zu kaufen und zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Es lässt sich jedoch nur bedingt voraussagen, wie sich die Preise am Markt entwickeln. Oft verzeichnen Aktien über Jahre stetige Zugewinne bis ein plötzliches Ereignis eintritt, dass die Kurse starke beeinträchtigt, wie etwa zuletzt die Corona-Krise oder die Finanzkrise im Jahr 2008. Im Allgemeinen lassen sich Hinweise für die Kursentwicklung jedoch durch verschiedene Indikatoren ableiten. Das können zum Beispiel Konjunktureinschätzungen sein, die anhand von Umfragen erfolgen oder auch technische Indikatoren, die auf Kursanalysen beruhen.

    Wie viel Geld der Anleger verdient, hängt auch davon ab, wie lange er seinen Aktien hält, bevor er diese wiederverkauft. Während Kurzfristanleger versuchen in möglich wenig Zeit eine möglichst hohe Rendite mitzunehmen, sehen Langfristanleger Aktien als dauerhaftes Investment, dessen Rendite über Jahre oder Jahrzehnte wächst.

    Neben steigendenden Kursen kann auch über die bereits erwähnte Aktiendividende Geld verdient werden.

    Ein Beispiel: Schüttet ein Unternehmen eine Rendite von 5 Prozent aus und entspricht das gemessen am Aktienwert einem Betrag von 10 Euro je Aktie, erhält ein Anleger mit 10 Aktien dieses Unternehmens 100 Euro in einem Jahr. Und dafür muss er seine Aktien nicht verkaufen. Im nächsten Jahr kann er entsprechend wieder mit einer Dividendenzahlung rechnen. Allerdings schütten, wie bereits erwähnt, nicht alle Aktiengesellschaften Dividenden aus und deren Höhe kann sich jedes Jahr ändern. Es gibt allerdings Anleger, die bei ihrer Investition speziell nach den besten Dividenden-Aktien suchen.

    Aktien für Dummies: Welche Aktien soll ich kaufen?

    explain photoDie Frage, welche Aktie die beste ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Beim Kauf von Aktien gibt es keine Garantien für steigende Kurse. Jedoch gibt es verschiedene Kriterien anhand denen sich lohnenswerte Aktien erkennen lassen. So sollten Neueinsteiger sich einmal anschauen, welche Aktien über viele Jahre hinweg eine steigende Kursentwicklung verzeichnen. Kleine Kursrückgänge sind dabei zu vernachlässigen, wenn diese Aktien über die Gesamtentwicklung betrachtet eine stetige Wertsteigerung verzeichnet haben.

    In den letzten Jahren haben zum Beispiel viele Technologie-Aktien, wie etwa die Papiere von Apple oder Microsoft, unter dem Strich ein stetiges Wachstum verzeichnet. Weiterhin gibt es Aktien, die erst in letzter Zeit einen starken Kursanstieg verzeichnen. Das können zum Beispiel Papiere von Unternehmen sein, die erst relativ neu an der Börse gehandelt werden. Oder die Aktie eines Unternehmens, das kürzlich mit einem innovativen Produkt oder einem anderen Managementerfolg, gepunktet hat.

    Wer langfristig und eher sicherheitsorientiert anlegt, sollte Aktien mit einer starken Volatilität (Kursschwankungen) eher meiden, auch wenn diese vielleicht kurzfristig eine tolle Entwicklung versprechen. Bestenfalls sollten solche Aktien nur eine kleine Beimischung im Depot sein. Wer eine stabile Rendite möchte, sollte eher Aktien kaufen, die über lange Zeiträume stetig zugelegt haben.

    Dividenden: Der Bonus für den Aktienbesitzer

    Natürlich kann auch die Dividende ein Kriterium bei der Auswahl der Aktie sein. So genannte Substanzaktien, also Unternehmen, die bereits erfolgreich am Markt agieren und nicht auf den großen Erfolg in der Zukunft hoffen, schütten häufiger Dividenden aus. Für Anleger kann die Dividenden eine stabile Ertragsquelle unabhängig von Kursgewinnen sein.

    Vorsicht ist geboten, nur auf riskante Aktien zu setzen, deren Kursanstiege vor allem in großen Versprechen in die Zukunft begründet sind. Das ist häufig bei Start-ups der Fall, die frisch an der Börse notiert sind. Der Wert diese Aktien bemisst sich nicht an einem realen Unternehmenswert, sondern nur an den Vorstellungen von Anlegern, was dieses Unternehmen in der Zukunft wert sein könnte. Ebenso schnell wie es nach oben geht, kann es auch wieder nach unten gehen, wenn die Hoffnungen nicht erfüllt werden.

    Gerade Einsteiger am Aktienmarkt sollten hier sehr zurückhaltend sein. Wer meint, mit Aktien schnell reich werden zu können, dem sollte bewusst sein, dass er mit Aktien auch schnell arm werden kann. Zumindest dann, wenn er sein Risiko nicht breit genug streut und nur auf schnelle und hohe Renditen aus ist.

    Natürlich spielt auch bei den Substanzaktien die Hoffnung auf eine tolle wirtschaftliche Zukunft für den Aktienkurs eine Rolle. Aber diese Unternehmen schreiben in der Regel schon heute schwarze Zahlen und haben bereits über Jahre Gewinne erwirtschaftet. Solche Unternehmen kommen durch eine Krise und einen zwischenzeitlichen Kurseinbruch häufig besser hinweg als die Wachstumsaktien.

    Die Wertentwicklung einer Aktie wird auch von so genannten Analysten eingeschätzt. Sie schauen sich die Entwicklung des Unternehmens und die wirtschaftliche Zielsetzung und -erfüllung an. Aus ihrer Bewertung geben Sie dann Kursprognosen und Kaufen- oder Verkaufen-Empfehlungen für Aktien ab.

    Aktien für Dummies: Welche Kennzahlen sollte ich kennen?

    Profi-Anleger wie Warren Buffet richten ihre Kaufentscheidung von Aktien weniger nach Hoffnungen auf die Zukunft, sondern nach den harten wirtschaftlichen Kennzahlen der Unternehmen aus. Dabei gibt es eine Reihe von Kennzahlen, die Anleger beim Kauf berücksichtigen können. Grundsätzlich gilt, dass man nie nur auf eine Kennzahl vertrauen sollte. Erst eine Summe an Kennzahlen gewinnt an Aussagekraft über die Chancen des Aktienkaufs.

    Das KGV

    Eine Kennzahl ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Dabei werden der Aktienkurs sowie der Gewinn bzw. die Dividende berücksichtigt. Ein Beispiel: Liegt etwa der Aktienkurs bei 40 Euro und die gezahlte Dividende bei 4 Euro ergibt sich daraus nach der Formel Aktienkurs/Dividende ein KGV von 10. Das Ergebnis wird nun in die Anzahl Jahre übertragen, die nötig sind, um den Kauf einer Aktie des Unternehmens zu finanzieren. In diesem Fall würde es zehn Jahre dauern, bis der ausgeschüttete Gewinn den Preis je Aktie bezahlt hat. Eine niedrigeres KGV gilt somit als besserer Wert.

    Die EKQ

    Die Eigenkapitalquote (EKQ) ist eine weitere gern genommene Kennzahl. Mit dem Eigenkapital ist das Kapital gemeint, dass die Eigentümer/Gesellschafter dem Unternehmen selbst zur Verfügung stellen. Es sind also Gelder, die direkt für das Unternehmen bestimmt sind und nicht Gelder, die etwa ausgeschüttet werden. Explizit nicht gemeint ist mit dem Eigenkapital fremdes Kapital, dass das Unternehmen zum Beispiel von Investoren und Banken erhält. Jedoch wird die Information über das Fremdkapital benötigt, um das Gesamtkapital eines Unternehmens zu berechnen. Es ist die Summe aus Eigen- und Fremdkapital. Die Formel für die Eigenkapitalquote lautet: (Eigenkapital/Gesamtkapital) x 100. Je höher die Eigenkapitalquote ist, desto solider steht das Unternehmen da und ist besser vor einer Zahlungsunfähigkeit im Krisenfall geschützt. Ein hoher Anteil an Fremdkapital am Gesamtkapital mahnt hingegen zur Vorsicht für Anleger. Sollten die Geber des Fremdkapitals in einer Krise den Geldhahn zudrehen, kann das für solche Unternehmen existenzgefährdend werden.

    Das KBV

    Noch eine wichtige Kennzahl für Käufer von Aktien ist das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Der Buchwert ist eigentlich nichts anderes als das Eigenkapital des Unternehmens, das etwas über die finanzielle Stabilität aussagt. Um das KBV zu berechnen, wird die Formel KBV = Kurs der Aktie/Buchwert der Aktie angewendet. Ist der Kurs der Aktien im Verhältnis zum Buchwert der Aktie höher, steigt das KBV an. Ein hohes KBV kann etwa darin begründet sein, dass der Aktienkurs vor allem aufgrund von Hoffnungen und Zukunftsaussichten der Anleger hoch ist. Ein niedriges KBV von unter 1,0 spricht dafür, dass das Unternehmen über einen Kauf von Aktien für weniger als ihr Eigenkapital übernommen werden könnte

    Aktien für Dummies: Was mache ich nach dem Kauf von Aktien?

    explain photoWer Aktien gekauft hat, sollte sich nun nicht einfach zurücklehnen und abwarten. Auch wer seine Aktien langfristig halten will, sollte diese nicht aus den Augen verlieren. Es besteht die Gefahr, dass die Aktien durch bestimmte Ereignisse an Wert verlieren und der Anleger am Ende mit einem Verlust dasteht.

    Wer also Aktien kauft, sollte sich bewusst sein, dass es damit längst nicht getan ist. Es gilt, regelmäßig einen Blick auf die Kurse seiner Aktien zu werfen und seine Depot-Zusammensetzung in gewissen Abständen zu überprüfen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Aktien von anderen Anlageformen wie etwa Staatsanleihen oder Immobilien. Durch den täglichen Handel an der Börse, dem sich stetig verändernden wirtschaftlichen Umfeld und der wechselnden Angebot-Nachfrage-Situation, sind Aktienkurse immer am steigen oder fallen.

    Oft handelt es sich nur um geringfügige Kursveränderungen, aber manchmal können diese auch gravierend sein. Gerade in Krisenzeiten, nimmt die Volatilität stark zu. Anleger sollten sich deshalb verschiedene Informationsquellen beschaffen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Das können Aktienticker und Kurscharts im Internet sein, Apps für das Smartphone oder Tablet oder auch Zeitungen und Zeitschriften, die sich speziell mit dem Börsengeschehen beschäftigen.

    Immer am Ball bleiben!

    Wer Bescheid weiß, wie es den Unternehmen gerade wirtschaftlich geht, von denen er Anteile erworben hat, und welche Zukunftspläne es gibt, kann viel besser darauf reagieren. Nicht bei jeder schlechten Nachricht oder jedem kleinen Kursrutsch, ist gleich ein Verkauf der Aktien das Gebot der Stunde. Wer langfristig anlegt, sollte ich nicht durch so etwas beunruhigen lassen. Aber verschlechtern sich die Aussichten der Aktie auf Dauer, ist durchaus eine Überprüfung und ein möglicher Verkauf angebracht.

    Umgekehrt weiß ein gut informierter Anleger auch, wann es sich lohnen kann, die Stückzahl der Aktie zu erhöhen oder ein weiteres Wertpapier ins Depot zu holen. Investorenlegende Warren Buffet hat einmal gesagt, dass jeder ein erfolgreicher Anleger werden kann, wenn er nur genügend Zeit mit dem Lesen von Geschäftsberichten verbringt. Daran mag etwas dran sein.

    Trotzdem sollten sich Neueinsteiger von Aktien nun nicht verschreckt fühlen. Auch wer nicht viel Zeit für die Verwaltung seines Aktiendepots aufbringen kann oder will, kann erfolgreich mit Aktien sein. Es gilt die Regel: Je vorsichtiger ein Anleger beim Kauf ist und je weniger er auf riskante Aktien setzt, desto weniger Zeit benötigt er später für seine Aktien. Denn diese Aktien werden in der Regel weit weniger Kursschwankungen haben als die Aktien von Start-ups am Markt.

    Aktien für Dummies: Das Fazit

    Der Kauf von Aktien ist kein Buch mit sieben Siegeln. Über die Hausbank oder auch diverse Online-Broker lässt sich ein Aktiendepot in kürzester Zeit anlegen. Auch die Order, also das zeichnen von Aktien, ist mit Hilfe eines Beraters oder auch in Eigenregie schnell zu erledigen. Man sollte allerdings vorab die Gebühren für Depot und Order der verschiedenen Anbieter vergleichen. Welche Aktien am besten gekauft werden, hängt von der Anlegerpersönlichkeit (defensiv/offensiv) ab. Zudem sollten Anleger sich die Kursentwicklungen der letzten Jahre, die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens und die Zukunftsaussichten näher ansehen. Für Anfänger empfiehlt es sich, nicht zu viel Risiko einzugehen, auf solide Aktien zu setzen und breit zu streuen (nicht nur eine Aktie). Wer sich regelmäßig über die Entwicklung seiner Aktien informiert, kann auf Kursveränderungen rechtzeitig reagieren und Gewinne sichern bzw. Verluste begrenzen.

    Unsere Empfehlung: Copy Trading bei eToro

    Bewertung

    eToro Logo
    • Social Trading
    • Gebührenfreies Kopieren von erfahrenen Tradern
    • Trading Apps für iPhone & Android
    • Voll lizenziert und reguliert
    eToro Logo
    75 % der Konten von Privatinvestoren verlieren Geld beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter!

    Hat dir der Ratgeber zu Aktien für Dummies gefallen? Viele weitere Aktien Reviews findest du hier!

    Pennystock Aktien: FAQs

    Was ist eine Aktie?

    Eine Aktie ist nichts anderes, als eine kleine Teilhaberschaft an einem Unternehmen.

    Was ist ein Online Broker?

    Online Broker sind Plattformen im Internet, die das Kaufen von Aktien ermöglichen.

    Was ist eine Börse?

    Eine Börse ist der eigentliche Marktplatz, auf dem die Aktien gehandelt werden.

    Wie kann man von Aktien profitieren?

    Indem man die Aktien eines Unternehmens kauft, wenn sie günstig sind. Verkauft man diese wieder, wenn die Kurse gestiegen sind, so hat man Geld verdient.

    Wie viele Aktien sollte man kaufen?

    Generell hängt die Höhe des Investments von der eigenen Liquidität ab. Im Allgemeinen sollte man aber nicht mehr als 5 Prozent der eigenen verfügbaren Mittel für eine Aktie aufbringen. Sinnvoller ist es sowieso das Investment aufzuteilen und gleich verschiedene Aktien ins Portfolio zu laden, sodass eine breite Diversifizierung entsteht.

    Aktien: Die Kryptoszene Artikel von A-Z
    Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

    Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.