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Aktien ETFs kaufen: Prognose, Analysen & Beste Aktien ETFs 2020

Anlegern stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, um mit ihren Ersparnissen eine ordentliche Rendite zu erzielen.

Zu den beliebtesten Produkten zählen dabei so genannte Aktien ETF (Exchange Traded Fund).

In diesem Artikel erklären wir, was Aktien ETFs sind und wie sie möglichst ertragreich in diese investieren.

Aktien ETF kaufen – schnell und einfach

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Schritt 3: Kaufe deinen ersten ETF

Wähle deinen ETF aus. Lasse dich hierzu von unseren Tipps auf dieser Seite inspirieren. Lege die Anzahl und den gewünschten Preis fest und bestätige die Order.

Ihr Kapital ist im Risiko.

Aktien oder Aktien-ETF: Was ist der Unterschied?

Anstelle des Kaufs eines einzelnen Wertpapiers können Anleger über einen Aktien-ETF auf einen Schlag in dutzende, hunderte oder sogar tausende Aktien investieren. Möglich macht das die Systematik hinter dem Aktien-ETF. So bildet ein ETF einen ganzen Börsenindex nach, in der Regel im Verhältnis 1:1. Das kann zum Beispiel der deutschen Aktienindex DAX sein, aber auch tausende andere, national sowie international zusammengestellte ETF.

Da ein ganzer Index nachgebildet wird, können Anleger über einen ETF ihr Risiko entsprechend breit streuen. Schwache und starke Einzelwerte gleichen sich im Index aus. Indes hat der Käufer von Wertpapieren eines einzelnen Unternehmens ein deutlich höheres Risiko, weil die Streuung fehlt. Schlittert das Unternehmen in die Krise und sinkt der Aktienkurs, spürt dass der Anleger sofort im Geldbeutel. Anders bei Aktien-ETF. Im Index wird immer der Mittelwert der notierten Unternehmen dargestellt.

Aktien-ETF sind übrigens kein neue Erfindung. Schon Anfang der 70er-Jahre wurde die Idee geboren, einen ganzen Börsenindex mit nur einer einzigen Anlage ins Portfolio zu holen. Besonders seit der Zeit nach der Dotcom-Blase haben ETF einen wahren Boom erlebt. Inzwischen sind weltweit Billionen von Dollar in tausende von verschiedenen ETF investiert.

Langfristige Rendite mit Aktien-ETF

Aktien-ETF bieten gerade Einsteigern und auf Sicherheit bedachten Anlegern ein tolle Möglichkeit, über Jahre eine starke Rendite zu erwirtschaften. Sie müssen nicht über fundierte Marktkenntnisse verfügen, um in einen ETF zu investieren. Zumindest nicht, wenn sie einen der weltweit gestreuten ETF wie etwa den MSCI World Index investieren.

Wer nicht auf einmal eine große Summe investieren will oder kann, hat über einen ETF-Sparplan die Möglichkeit, mit regelmäßigen monatlichen Einzahlungen, die zum eigenen Budget passen, langfristig eine Kapitaldecke aufzubauen. Diverse Anbieter haben solche ETF-Sparpläne im Programm.

ETF sind zudem passiv verwaltete Indexfonds. Durch den zugrundeliegenden Index ist die Zusammensetzung des ETF bereits vorgegeben. Computerprogramme setzen dabei den ETF zusammen und kontrollieren und aktualisieren den Index fortlaufend. Das heißt, dass die teilweise hohen Gebühren für ein aktives Fondsmanagement durch einen Fondsmanager entfallen.

Niedrige Gebühren bei Aktien-ETF

Auch insgesamt könnten Aktien-ETF mit niedrigen Gebühren überzeugen. So wird bei Aktien-ETF in der Regel kein Ausgabeaufschlag fällig. Die Depot-, Handels- und Verwaltungsgebühren sind gering. Die Kostenquote pro Jahr liegt für den Anleger in der Regel deutlich unter 1 Prozent und häufig sogar unter 0,5 Prozent. Angegeben werden die Kosten mit einer Quote, der so genannten Total Expense Ratio (TER). So lassen sich die Kosten verschiedener ETF ganz konkret miteinander vergleichen. Wer hingegen auf klassische Aktien setzt muss häufig mit höheren Gesamtkosten rechnen, die auch mehr als doppelt so hoch oder höher ausfallen können. Außerdem ist es für Anleger wesentlich schwieriger die Gebühren miteinander zu vergleichen.

Depot-Mischung mit Aktien-ETF

Aktien ETF mit GraphenAllerdings lässt sich auch nicht grund­sätzlich sagen, dass ETF das bessere Investment gegenüber klassischen Aktienfonds sind. Es kommt immer auf den Anlegertyp und sein Marktwissen an. Auch bei ETF kann man schlecht investieren. Grundsätzlich empfiehlt es sich für Neulinge am Markt, den Hauptteil des Investments breit und damit vergleichsweise risikoarm zu streuen. Enger gestreute ETF sollten hier nur als Beimischung im Depot liegen und nicht mehr als 30 Prozent ausmachen. Neben Aktien-ETF können auch Anleihen oder Rohstoffe wie Gold eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio sein, um mehr Stabilität zu schaffen und das Risiko weiter zu senken.

Die Rendite von ETF ist von der Gesamtentwicklung an den Aktienmärkten abhängig. Während ETF in guten Zeiten an den Finanzmärkten oft eine sichere Bank sind, kann in einem Bärenmarkt der Einzelkauf von Aktien gewinnbringender sein. Doch hier benötigt es wieder das Know-how um einschätzen zu können, welche Wertpapiere weniger von einer Krise betroffen sind oder von einer Krise sogar profitieren können. Erfahren Anleger können hier punkten.

Die bekanntesten ETF

Für Einsteiger im ETF-Handel empfiehlt es sich, eine stabilisierende ETF-Säule im Depot zu haben mit einer sehr breiten Streuung.

MSCI World Index

In Erwägung gezogen werden können hier die MSCI World ETF. Dabei handelt es sich um einen internationalen Aktienindex, in dem die Kursentwicklung von Unternehmen in 23 Industrieländern abgebildet wird. Da dieser Index nach aktuellem Stand rund 1.650 Unternehmen weltweit enthält, wird durch den Index etwa 85 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung in den Industrieländern dargestellt. Der MSCI World Index gehört zur so genannten Fondsgruppe Aktienfonds Welt.

MSCI World ETF werden zum Beispiel von iShares und Xtrackers angeboten, die zu den größten und wohl bekanntesten Anbietern zählen. Die Ratingagentur Morningstar bewertet zum Beispiel den iShares Core MSCI World UCITS ETF (ISIN IE00B4L5Y983, WKN A0RPWH) mit 5 von 5 Sternen. Die jährliche Gesamtkostenquote für einen MSCI World ETF liegt je nach Anbieter zwischen 0,12 und 0,50 Prozent und damit vergleichsweise niedrig. Der genannte iShares Core MSCI World UCITS ETF hat zum Beispiel im letzten Jahr einen Anstieg von mehr als 30 Prozent verzeichnet. Aufgrund der Rückgänge in 2020 kommt der ETF über einen Zeitraum von drei Jahren jedoch nur auf eine kleine Rendite von knapp 1 Prozent.

MSCI All Countries World Index

Eine gute Alternative zum MSCI World kann der MSCI All Countries World Index (kurz MSCI ACWI) sein. Die Ausrichtung eines ETF dieses Index ist etwas offensiver als beim MSCI World, da im Index nicht nur Werte aus 23 Industrieländern abgebildet werden, sondern auch aus 26 Schwellenländern weltweit. Er setzt sich somit aus dem MSCI World und dem MSCI Emerging Markets (Welt-Index für Schwellenländer) zusammen. Mit gut 3.000 Werten ist der Index noch breiter gestreut als der MSCI World. Die Streuung findet jedoch nicht gleichmäßig zwischen Industrie- und Schwellenländern statt. Knapp 88 Prozent entfallen derzeit auf den MSCI World und nur 12 Prozent auf den Index für Schwellenländer.

Schwellenländer als Chance?

Die Entwicklung in den Schwellenländern ist mit einigen Chancen aber auch Risiken behaftet. So könnte der MSCI All Countries World Index bei einer positiven Entwicklung in den Schwellenländern eine dynamischeren Anstieg verzeichnen als beim MSCI World. Allerdings ist auch das Risiko für eine negative Dynamik entsprechend höher als bei dem rein auf die Industrieländer ausgerichteten MSCI World. Die jährliche Kostenquote liegt zwischen 0,4 und 0,5 Prozent und damit je nach Anbieter etwas höher als beim MSCI World. Allerdings gibt es auch weniger ETF-Angebote für den MSCI ACWI auf dem Markt, zum Beispiel von iShares und Xtrackers.

Beispielhaft zu nennen ist hier der SPDR MSCI ACWI UCITS ETF (ISIN IE00B44Z5B48, WKN A1JJTC). In 2019 legte der Wert des ETF um knapp 29 Prozent zu und damit vergleichbar zu einem MSCI World ETF. Aufgrund der Einbrüche in 2020 kommen Anleger im Zeitraum von drei Jahren jedoch auf ein minimales Minus von knapp einem Prozent.

DAX Index

Wer sein Depot neben einem weltweiten ETF zum Beispiel mit ETF des deutschen Aktienindex DAX anreichern will, hat dazu natürlich ebenfalls die Möglichkeit. In diesem Index werden entsprechend nur die Werte der 30 DAX-Konzerne abgebildet. Neben iShares, Xtrackers und Anbietern wie Amundi, Lyxor oder ComStage hat zum Beispiel auch die Deka, das Wertpapierhaus der Sparkassen Finanzgruppe, einen solchen DAX-ETF im Angebot. Die jährliche Kostenquote ist mit 0,08 – 0,16 Prozent sehr niedrig für Anleger. In der Dreijahresbetrachtung hat sich der DAX-Index und damit auch der Wert dieser ETF jedoch negativ entwickelt, was vor allem auf den Kursrutsch im März 2020 zurückzuführen ist. Der Verlust beim Deka DAX UCITS ETF (ISIN DE000ETFL011, WKN ETFL01) liegt über drei Jahre betrachtet etwa bei Minus 23 Prozent.

Die erfolgreichsten ETF

Neben den bekannten MSCI World und MSCI ACWI gibt es natürlich tausende weitere ETF, die für Anleger zum Erfolg werden könnten. Welche sich in den letzten drei Jahren trotz der Kurskorrekturen in 2020 besonders positiv entwickelt haben, zeigt der Überblick (Auswahl der Redaktion):

ETF aus dem Technologie-Sektor

Amerikanische Tech-Konzerne wie Apple, Alphabet, Facebook oder Microsoft zählen weltweit zu den wertvollsten Firmen und konnten in den letzten Jahren enorme Kurszuwächse an den Börsen verbuchen. Entsprechend stark haben sich auch ETF für den amerikanischen Technologiesektor entwickelt.

S&P 500 Information Technology Sector

Zu nennen ist hier zum Beispiel der Index S&P 500 Information Technology Sector. Im Zeitraum von 3 Jahren kann ein ETF für diesen Index einen Wertzuwachs von etwa 53 Prozent verbuchen. Ein solcher ETF wird von iShares seit November 2015 angeboten (ISIN IE00B3WJKG14, WKN A142N1). iShares ist die Marke für börsengehandelte Indexfonds des Vermögensverwalters Blackrock. Die Fondsgröße beträgt 937 Millionen Euro. Die Gesamtkostenquote pro Jahr liegt bei 0,15 Prozent.

S&P Technology Select Sector

Auf eine ähnlich starke Rendite kommt der Index für Tech-Werte aus den USA namens S&P Technology Select Sector. Der passende ETF heißt SPDR S&P US Technology Select Sector UCITS ETF (ISIN IE00BWBXM948, WKN A14QB5). Die Fondsgröße beträgt hier 205 Millionen Euro. Die Gesamtkostenquote liegt ebenfalls bei 0,15 Prozent.

NASDAQ 100

In die Reihe der Tech-Indexe aus den USA mit toller Wertentwicklung reiht sich auch der NASDAQ 100 ein. Die Rendite-Entwicklung im Zeitraum von drei Jahren liegt bei knapp 40 Prozent. ETF, die diesen Index abbilden, gibt es mehrere am Markt. Zu nennen ist beispielhaft der Lyxor Nasdaq-100 UCITS ETF Acc (ISIN LU1829221024, WKN LYX00F). Die Fondsgröße beträgt 459 Millionen Euro. Die Gesamtkosten pro Jahr liegen mit 0,3 Prozent etwas höher als bei den zuvor genannten ETF für Tech-Indexe der USA.

MSCI World Information Technology Index

Breiter gestreut als die ETF für den US-Techmarkt ist der weltweite MSCI World Information Technology Index. Ein ETF, der diesen Index abbildet ist der Xtrackers MSCI World Information Technology Index UCITS ETF 1C (ISIN IE00BM67HT60, WKN A113FM). Er kommt im Dreijahreszeitraum auf eine Rendite von rund 45 Prozent. Im vergangenen Jahr betrug die Rendite allein mehr als 50 Prozent, wurde jedoch durch die Negativentwicklung im März 2020 wieder etwas nach unten gedrückt. Die Fondsgröße beträgt 816 Millionen Euro. Die Gesamtkosten pro Jahr beziffern sich auf 0,3 Prozent.

ETF für das Gesundheitswesen

Auch Investments in der Pharmabranche brachten Anlegern in den letzten Jahren in der Mehrheit starke Renditen ein.

MSCI World Health Care

Zu erwähnen ist hier der weltweite Index der MSCI World Health Care. Der ETF Xtrackers MSCI World Health Care Index UCITS ETF 1C (ISIN IE00BM67HK77, WKN A113FD) bildet diesen Index ab. In den letzten drei Jahren brachte der ETF eine Rendite von mehr als 18 Prozent ein. Die Fondsgröße liegt bei 483 Millionen Euro. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,3 Prozent per annum.

MSCI Europe Health Care

Ein beliebte Alternative für Aktien aus Europa ist der Index MSCI Europe Health Care. Abgebildet wird der Index zum Beispiel vom ETF Amundi ETF MSCI Europe Healthcare UCITS ETF EUR (C) (ISIN FR0010688192, WKN A0REJ2). Über drei Jahre hat der ETF seinen Anlegern eine Rendite von knapp 16 Prozent beschert. Die Gesamtkostenquote beläuft sich auf 0,25 Prozent pro Jahr. Die Fondsgröße ist mit 34 Millionen Euro vergleichsweise klein.

STOXX Europe 600 Optimised Health Care

Eine ähnliche Rendite verspricht der europäische Index STOXX Europe 600 Optimised Health Care. Ein passender ETF ist der Invesco European Health Care Sector UCITS ETF (ISIN IE00B5MJYY16, WKN A0RPR7). Die Rendite in der Dreijahresbetrachtung beträgt rund 13,5 Prozent. Die Fondsgröße liegt bei 30 Millionen Euro. Bei den Gesamtkosten muss mit 0,3 Prozent pro Jahr gerechnet werden.

ETF Konsumgüter, Infrastruktur und Grundstoffe

ETF aus der Tech- und Pharmabranche sind besonders beliebt bei Anlegern, weil sie sich in den zurückliegenden Jahren sehr dynamisch entwickelt haben. Doch es gibt auch ETF mit einem anderen Anlagefokus, die einen Blick wert sind.

S&P Consumer Staples Select Sector

Ein Index für Werte aus dem Konsumgüterbereich ist zum Beispiel der S&P Consumer Staples Select Sector. Der ETF SPDR S&P US Consumer Staples Select Sector UCITS ETF (ISIN IE00BWBXM385, WKN A14QBZ) bildet diesen Index nach. Über einen Zeitraum von drei Jahren brachte der ETF immerhin eine Rendite von knapp 4,3 Prozent. Die Gesamtkostenquote ist mit 0,15 Prozent im Jahr für Anleger sehr günstig.

Morningstar Global Multi-Asset Infrastructure

Für börsennotierte Unternehmen aus dem Infrastruktur-Sekor gibt es den Index Morningstar Global Multi-Asset Infrastructure und den zugehörigen ETF SPDR Morningstar Multi-Asset Global Infrastructure UCITS ETF (ISIN IE00BQWJFQ70, WKN A12EAR). Die Rendite-Entwicklung über 3 Jahre liegt bei rund 3,9 Prozent. Allerdings ist die Gesamtkostenquote mit 0,4 Prozent relativ hoch. Die Fondsgröße beläuft sich auf 704 Millionen Euro.

NYSE Arca Gold BUGS

Ein Index für Grundstoffe ist der NYSE Arca Gold BUGS. Unter den ETF ist hier zum Beispiel der Market Access NYSE Arca Gold Bugs UCITS ETF (ISIN LU0259322260, WKN A0MMBG) zu nennen. In der Jahresbetrachtung liegt die Rendite-Entwicklung bei starken 25 Prozent. Die Gesamtkostenquote ist mit 0,65 Prozent pro Jahr jedoch hoch. Der Fonds hat ein Größe von 73 Millionen Euro.

ETF für einzelne Staaten

Interessant für Anleger sind ETF, die die Indexe eines bestimmten Landes abbilden, wie etwa der DAX für Deutschland. So kann an starken Entwicklungen in einzelnen Staaten einfach partizipiert werden.

MSCI FTSE China A50

Ein besonders interessanter Markt ist China. Das Land hat in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung vollzogen. Ein spannender Index ist zum Beispiel der MSCI FTSE China A50. Ein passender ETF ist der ComStage FTSE China A50 UCITS ETF (ISIN LU0947415054, WKN ETF024). Die Rendite-Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren beträgt stolze 28 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,4 Prozent. Die Fondsgröße beläuft sich auf 16 Millionen Euro.

FTSE China A-H 50

Ebenfalls für den chinesischen Markt gibt es den Index FTSE China A-H 50. Der ETF Xtrackers Harvest FTSE China A-H 50 INDEX UCITS ETF 1D (ISIN LU1310477036, WKN DBX0P8) hat in drei Jahren eine Rendite von knapp 22 Prozent erwirtschaftet. Mit 0,65 Prozent ist die Gesamtkostenquote jedoch höher als beim vorher genannten China-ETF.

Dow Jones Switzerland Titans 30

Mit wirtschaftliche Stabilität kann seit jeher die Schweiz glänzen. Auch in den letzten Jahre hielt die positive Entwicklung an wie der Index Dow Jones Switzerland Titans 30 zeigt. Über den ETF ComStage Dow Jones Switzerland Titans 30 Net UCITS ETF (ISIN LU0392496427, WKN ETF030) konnten Anleger sich in drei Jahren über eine Rendite von rund 20 Prozent freuen. Mit 0,25 Prozent per annum ist die Gesamtkostenquote vergleichsweise niedrig.

SPI

Ein weiterer interessanter Index für die Schweiz ist der SPI. Abgebildet wird dieser über den ETF ComStage SPI TR UCITS ETF (ISIN LU0603946798, WKN ETF029). Anleger konnten hier in drei Jahren eine Rendite von knapp 14,5 Prozent mitnehmen. Die Gesamtkostenquote beläuft sich auf 0,4 Prozent.

Die Schweiz und China sind dabei nur zwei interessante Märkte von vielen für ETF-Anleger. Für Investoren ist es wie bereits eingangs erwähnt, empfehlenswert, ihr Depot nicht nur mit einem einzigen ETF zu bestücken. Eine Kombination aus sehr stabilen ETF mit geringer Volatilität und etwas riskanten Papieren mit toller Rendite-Entwicklung in den letzten Jahren als Beimischung von maximal 30 Prozent kann zum Erfolg führen.

Noch mehr Stabilität können Anleger ins Portfolio bringen, wenn sie neben Aktien-ETF zum Beispiel auf Anleihen-ETF einbauen. Hier sind die Renditeerwartungen zwar vergleichsweise gering, aber auch weniger unsicher als bei Aktien-ETF oder klassischen Aktienfonds.

So viel können Sie mit ETFs verdienen: Der ETF Investment Rechner

Aktien ETF: Das Fazit

Der Welt der ETF ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern auch für Neueinsteiger an den Finanzmärkten mit etwas Lektüre oder einen persönlichen Gespräch beim Bankberater relativ schnell zu verstehen.

ETF sind ein transparentes Anlegeinstrument, da sie einen Index für den Anleger nachvollziehbar immer im Verhältnis 1:1 nachbilden. Über einen breit gestreuten ETF ist Anlegern auch mit kleinem Budget das möglich, was sonst nur größeren Investoren vorbehalten ist. Sie können auf einen Schlag über die entsprechende Index-Abbildung an der Renditeentwicklung von tausenden von Einzelpapieren partizipieren.

Zudem bieten ETF den Vorteil, dass die Kosten überschaubar sind. Wer sich gezielt ein Polster für die Rente aufbauen will, kann das auch ohne eine große Einmalinvestition über einen ETF-Sparplan bequem sicherstellen.

Geringes Risiko

Natürlich können ETF dem Anleger keine Renditegarantie bieten. Aber das Risiko ist gerade für unerfahrene Anleger deutlich niedriger als beim Kauf von einzelnen Wertpapieren. Und die Vergangenheit gibt Anlass zum Optimismus sich mit ETF ein finanzielles Polster aufbauen zu können. Lässt man die Corona-Krise in 2020 außer Acht, haben sich viele ETF in den letzten Jahren ganz hervorragend entwickelt und den Anlegern Erträge beschert, die sich mit dem klassischen Sparbuch schon längst nicht mehr realisieren lassen.

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Hat dir der Ratgeber zu DAX ETFs gefallen? Viele weitere ETF Reviews findest du hier!

Aktien ETF Kaufen Und ETF Verkaufen – Trading FAQs

Was ist ein Aktien ETF?

Ein Aktien ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Der Begriff ist ein Akronym für Exchange Traded Fonds. In der Regel handelt sich hierbei um einen passiv verwalteten Aktienfonds.

Ist ein Aktien ETF besser als ein aktiv verwalteter Aktienfonds?

Ein Aktien ETF ist in der Regel vor allem günstiger. Dadurch, dass hier häufig auf einen Fondsmanager verzichtet wird, halten sich die Managementgebühren meist unter einem Prozent.

Welchen Aktien ETF sollte ich kaufen?

Man hat die Wahl aus den unterschiedlichsten Zusammensetzungen von Aktien ETFs. Als Einstieg könnte sich ein ETF empfehlen, der den MSC World abbildet. Je nach Strategie kann man sich aber die auch ganz themenspezifische ETFs heraussuchen.

Wo kauft man Aktien ETFs?

Aktien ETFs erwirbt man nicht direkt bei den emittierenden Investmentgesellschaften, sondern sie werden über die Börse gehandelt. Das bedeutet, dass man bei dem eigenen Aktienbroker ETFs in der Regel erwerben kann.

Gibt es deutsche Aktien ETFs?

Es gibt eine Vielzahl an deutschen ETFs. Eine besonders beliebte Möglichkeit ist hier, auf einen ETF zurückzugreifen, der den DAX abbildet. Im Artikel wird ein Beispiel eines DAX abbildenden ETFs erläutert.

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Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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