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Was ist der Unterschied zwischen ETFs und Indexfonds?

Die Welt der Investments bietet noch viel mehr als die altbekannten Aktien. So zum Beispiel ETFs und Indexfonds. Doch was sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Anlageoptionen? Genau das klären wir auf dieser Seite.
Autor: Alex
Zuletzt Aktualisiert: 15. April 2020

Den Einsteigern an der Börse dürfte es nicht immer klar sein, was hinter den vielen Investmentprodukten steckt, von denen man noch nicht viel weiß. Zwei dieser Investmentoptionen möchten wir uns genauer ansehen. Denn zwischen diesen beiden Optionen bestehen signifikante Unterschiede, aber auch einige Ähnlichkeiten.Genauer gesagt, geht es um die Unterschiede zwischen ETFs (Exchange Traded Funds) und Indexfonds. Während es bei den Indexfonds und ETFs um sowohl aktiv als auch passiv verwaltete Produkte geht, unterscheiden sich die beiden Optionen beim An- und Verkauf. Dennoch versuchen beide Investmentoptionen sehr genau einen Wertpapierindex abzubilden.

Inhalt

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    Wir blicken hinter die Kulissen und sehen uns die Entwicklung der Fonds an. Auch um die laufenden Kosten beim Management der Fonds kümmern wir uns. Ferner geht es darum herauszufinden, welche Investmentoption mit höheren Kosten, Risiken und Gewinnchancen ausgestattet ist.

    Die Geschichte der Fonds

    Die traditionellen Indexfonds tauchten in den 70er-Jahren auf dem US-Markt auf. Es dauerte nicht lange, bis die traditionellen Indexfonds ihren Weg nach Deutschland fanden. Bereits im Jahr 1987 tauchten die traditionellen Indexfonds unter den Namen „CB German Index Funds“ auf dem deutschen Markt auf. Die ETFs hingegen wurden erst im Jahr 1993 zum Angebot der amerikanischen Börse.

    Um das Jahr 2000 breitete sich das Angebot dann auch auf dem deutschen Markt auf. Auch wenn die ETFs wie die Weiterentwicklung eines traditionellen Indexfonds scheint, bleiben auch die traditionellen Indexfonds weiterhin interessant.

    Die neusten ETFs sind so weit entwickelt worden, dass sie selbst Indizes abbilden können, die für die Anhänger der traditionellen Indexfonds noch gar nicht verfügbar sind. Möchte man also bei den schnellen Investoren ganz vorne mit dabei sein, dann sollte man sich nicht nur ausschließlich an den aktiv gemanagten Fonds orientieren.

    Wie unterscheiden sich die Kosten für ETFs und Indexfonds?

    Betrachtet man die Runde „ETFs vs. Indexfonds“ vom Kostenstandpunkt aus, dann haben beide Investmentoptionen ihre individuellen Vor- und Nachteile. Zumindest was die laufenden Kosten für die Verwaltung, also das Management, der Wertpapiere an sich angeht. Möchte man besonders kostengünstig investieren, dann kann bereits diese Kostenaufstellung für eine leichte Entscheidung sorgen.

    Die Investoren börsengehandelter Fonds, also ETFs, tragen die Kosten der Gesamtquote. Unter der Gesamtquote laufen die Kosten für das Management, die Indexgebühren, Prospekte und mehr. Zudem kommen noch Kosten für die Transaktionen und die Gebühren für den Börsenhandel an sich dazu. Bei den jährlich anfallenden Kosten bedient man sich meist beim Sondervermögen. Signifikant ist, dass die jährlichen Managementkosten zumeist unter einem Prozent liegen.

    Bei den aktiv gemanagten Indexfonds fallen in der Regel höhere Kosten an. Denn bei diesem Investmentprodukt kommen zusätzlich zu den Kosten für die Aktien an sich auch noch Gebühren für die Verwaltung des Indexfonds hinzu. Das sieht bei den ETFs anders aus, weil dort schließlich niemand im Hintergrund aktiv verwaltet. Gebühren für Transaktionskosten und Depotführungskosten können bei beiden Varianten anfallen.

    Wenn es um Aktien geht, dann geht es irgendwann auch immer um Dividenden. Das ist bei den ETFs und Indexfonds nicht anders. Enthalten die ETFs Wertpapiere, bei denen die Dividenden oder Zinsen ausgeschüttet werden, werden die Gewinne am Ende jedes Quartals an die Wertpapierhalter ausgezahlt. Bei den Indexfonds sieht es hingegen anders aus. Alle Gewinne durch Zinsen oder Dividenden, die die im Indexfonds abgebildeten Aktien einbringen, werden direkt reinvestiert.

    Wie sieht die Versteuerung von ETFs und Indexfonds aus?

    In diesem Fall kommen die ETFs mit einem deutlichen Vorteil daher: In der Regel ist die Steuerlast für die Anleger in ETFs deutlich geringer, als für die Fans von aktiv gemanagten Indexfonds. Das liegt grundlegend daran, dass es bei den ETFs nicht um den grundlegenden Weiterverkauf von Wertpapieren geht. Die Fluktuation im Portfolio eines aktiv gemanagten Indexfonds ist deutlich höher.

    Hier gilt es aber noch einmal zwischen Indexfonds und Investmentfonds zu unterscheiden. Bei den Investmentfonds ist der Aufwand der Verwaltung wesentlich höher als bei einem Indexfonds. Entsprechend ist die Fluktuation bei der Aufstellung eines Indexfonds eben auch geringer.

    ETFs und Indexfonds: ETFs im Detail

    Die börsengehandelten Fonds sind die passiv verwalteten Indexfonds. Anleger können diese über die Börse am Sekundärmarkt erwerben. Bei den ETFs geht es um den anteiligen Besitz an einem Sondervermögen. Die ETFs zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den meisten Fällen passiv verwaltet werden. Zwar gibt es auch wenige aktiv verwaltete ETFs, allerdings sind hier die Grenzen zu den Strategieindizes nicht ganz klar.

    Bildquelle: Photo von Got Credit

    Also ist die passive Struktur das Fundament der ETFs (Unterschied ETF Fonds!). Das funktioniert dadurch, dass der ETF einen bereits bestehenden Finanzindex nachbildet. Praktisch für die Investoren ist, dass diese ETFs jederzeit an der Börse gehandelt werden können. Der Kauf und der Verkauf der ETFs dürfte also jederzeit problemlos möglich sein. Man sollte aber auch wissen, dass der Erwerb über die emittierende Investmentgesellschaft eher nicht üblich ist. Die Preise für die ETFs entstehen meist durch das Angebot und die Nachfrage selbst. Meist liegt der Preis aber unter dem Nettoinventarwert des Sondervermögens. Für die Gewinnberechnung interessant zu wissen ist, dass der Nettoinventarwert (NAV, Net Asset Value) des Sondervermögens bei den ETFs fortlaufend abgebildet wird. Der Nettoinventarwert heißt deswegen dort indikativer Nettoinventarwert (iNAV).

    Wenn es um ETFs geht, dann sollte man klar eine Grenze zu ETN und ETC ziehen. Bei den ETNs handelt es sich um Exchanged-traded Notes und bei den ETCs handelt es sich um Exchanges-traded Commodities. Also um sehr spezielle Arten von Schuldverschiebungen, beziehungsweise Zertifikaten.

    ETFs und Indexfonds: Die Indexfonds im Detail

    Die Indexfonds gibt es nicht wie die ETFs an der Börse, sondern die Anleger erhalten diese Investmentoption bei den verschiedenen Investmentgesellschaften, also im sogenannten Primärmarkt. Das zieht eine Fondszeichnung und eine Fondsrücknahme mit sich. Wer in einen Fonds investiert, investiert eben auch in die Wertpapiere, die in diesem Fonds gelistet sind. Die Möglichkeit zum Kauf oder Verkauf gibt es immer einmal täglich. Genau wie die ETFs gibt es die Fonds in Form von aktiv oder passiv verwalteten Angeboten.

    Die Indexfonds sind eine interessante Anlageform, denn die beziehen sich genau wie die ETFs auf einen bestimmten Börsenindex. Diesen versuchen die Indexfonds ganz genau und nur mit kleinstmöglichen Abweichungen abzubilden. Also entwickelt sich der Indexfonds eigentlich auch immer so, wie der hinter den Aktien steckende Markt.

    Die Art der Zusammensetzung der Indexfonds ist vor allem für Anleger interessant, die ihr Investment großzügig streuen möchten. Denn es gibt die verschiedensten Indexfonds, basierend auf den unterschiedlichsten Parametern. Klar ist, dass der größte Teil der Indexfonds mittlerweile an der Börse gehandelte ETFs ist. Ein Unterschied zu den ETFs ist aber, dass sich diese Indexfonds nicht nur auf Aktien beziehen können, sondern auch auf Geldmärkte oder Anleihemärkte. Mittlerweile sind die meisten Indexfonds als ETFs an der Börse erhältlich.

    Der Unterschied zwischen aktiven und passiven Fonds

    Der Referenz-Index ist die Grundlage für einen Indexfonds. Auf diese Weise lässt sich ganz einfach in eine bestimmte Branche, eine bestimmte Region, ein bestimmtes Land oder in ein bestimmtes Produkt investieren. Diese Anlagestrategie ist eine passive Anlagestrategie, deren Fokus rein auf der Indexorientierung liegt.

    Bei den aktiv gemanagten Fonds geht es vielmehr darum den Markt zu schlagen. Ein professioneller Fondsmanager beschäftigt sich dann damit herauszufinden, welche Aktien sich im Bezug auf einen bestimmten Fokus besonders gut im Portfolio machen. Für die Arbeit des Fondsmanagers fallen dann natürlich noch einmal Kosten an, die so bei passiven Indexfonds nicht anfallen würden. Bei passiven Indexfonds hält sich der Einsatz in die Bereiche Recherche, Umschichtung und Marktanalyse in Grenzen. Das merkt man natürlich auch an den niedrigeren Kosten.

    Thesaurierend oder ausschüttend?

    Bei den Indexfonds kann man grob auch zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Indexfonds unterscheiden. Die thesaurierenden Indexfonds reinvestieren die gesamten Gewinne durch Zinsen und Dividenden direkt wieder ins eigene System. Bei den ausschüttenden Indexfonds erhalten die Anleger regelmäßig ihre Gewinne durch Dividenden oder Zinsen gutgeschrieben.

    Physische oder synthetische Replikation?

    Eigentlich ist die Indexnachbildung eine rein technische Angelegenheit. Schließlich gibt der Index bereits alle geforderten Informationen her, die für die Zusammensetzung des Fonds notwendig sind. Allerdings gibt es auch physisch replizierte Indexfonds, bei denen das Fondsvermögen ein Spiegelbild des Indexes ist. Noch komplexer sind die synthetischen ETFs, die ihren Index-Bezug über eine Tauschvereinbarung (Swap) mit einem Kontrahenten aufbauen. Bei den synthetischen ETFs kann die Zusammensetzung des Fondsvermögens von dem eigentlichen Index abweichen.

    Nun gibt es aber noch eine Art von Fonds, die man kennen sollte: Die Smart Beta-ETFs. Diese Indexfonds versuchen über Index-Modifikationen die durchschnittlichen Erträge zu überbieten.

    Der berühmteste ETF: MSCI World

    Unter den ETF Empfehlungen trifft man eigentlich immer einen Vertreter der höchsten ETF Rendite: Den MSCI World. Was es mit dieser ETF Empfehlung auf sich hat, sehen wir uns jetzt genauer an.

    MSCI steht für Morgan Stanley Capital International. Der MSCI World ist nicht nur einer der ältesten ETFs überhaupt, sondern auch ein internationaler Indexfonds, der überaus beliebt und bekannt bei den Aktionären ist. Die Wertpapiere hinter diesem ETF sind die von rund 1.600 Konzernen weltweit. Entsprechend erfasst der MSCI World auch rund 86 Prozent des Börsenwerts aller Industrienationen. Aufgrund dieser Basis gilt der MSCI World ETF als einer der zuverlässigsten Anlagen überhaupt.

    Die Vorteile des MSCI World sind vielfältig. Denn als ETF bringt der MSCI World einige Vorteile mit sich, die es sich kennenzulernen lohnt. Als ETF fallen hier keine Gebühren für die aktive Verwaltung ein. Auch als ETF für Anfänger macht sich der MSCI World gut, da die Anlageform an sich simpel ist. Aufgrund der vielfältigen Zusammensetzung dieses Aktienbündels ist auch direkt für die nötige Risikostreuung gesorgt. Dennoch ist Dank der Zusammensetzung die Rendite überdurchschnittlich hoch hier.

    Welche Länder gehören zum MSCI World Index?

    Wie bereits angedeutet, ist der MSCI World Index international unterwegs. Entsprechend tauchen hier nicht nur europäische oder deutsche Unternehmen in der Performance Liste auf, sondern eben Konzerne aus allen Industriestaaten. Zu den Industriestaaten zählen beim MSCI World Index rund 23 Länder. Aus Europa sind Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz und Spanien dabei. Der Nahen Osten ist mit Israel vertreten und aus Nordamerika die USA und Kanada. Aus dem Raum Asien und Pazifik sind die Staaten Japan, Neuseeland, Singapur, Hongkong und Australien integriert.

    Jetzt ist aber nicht nur interessant, welche Staaten im MSCI World Index vertreten sind, sondern wie sich die Zusammenstellung prozentual zusammensetzt. Prozentual gesehen ist die USA beim MSCI World Index mit knapp 60 Prozent ganz vorne mit dabei. Japan kann mit 9 Prozent Anteil da kaum mithalten, Deutschland ist immerhin mit 4 Prozent vertreten.

    Welche Unternehmen und Branchen verstecken sich hinter dem MSCI?

    Nun haben wir schon herausgefunden, dass der MSCI sich auf 23 Länder konzentriert. Allerdings wissen damit immer noch nicht, welche Branchen und Unternehmen hier mit ihren Wertpapieren vertreten sind.

    Die USA hat prozentual gesehen nicht nur die Nase beim MSCI ganz weit vorne, sondern auch bei der Liste der stärksten Konzerne. Darunter fallen Apple, Microsoft, Exxon Mobil, Amazon und Alphabet (früher Google). Natürlich sind nicht nur IT-Firmen im MSCI World verteten, sondern auch Vertreter anderer wichtiger Branchen. Auch große Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Konsumgüter und der Finanzbranche finden hier ihren Platz.

    MSCI World ETF Rendite

    Wenn es um ETFs geht, dann geht es auch um die ETF Rendite. Und hier punktet der MSCI World bei den meisten, denn dieser ETF hat ein sich hartnäckiges Gerücht um die durchschnittliche Rendite dieser Anlageform geprägt. Seit dem Jahr 1970 konnte der MSCI World eine durchschnittliche Rendite von 7,1 Prozent erzielen. Seitdem hält sich die Annahme, dass ETFs im Allgemeinen bei einer ETF Rendite von 7 Prozent landen. Das kommt aber dann ganz auf die individuelle Zusammensetzung des ETFs an. Der ETF Performance Vergleich lohnt sich erst wirklich in der Detailansicht.

    Der MSCI World bring relativ wenig Risiko mit an den Tisch. Der Aktienindex ist bei diesem Vertreter außerordentlich breit gestreut. Deswegen können sich die Investoren über die regelmäßigen, aber dennoch nicht so hohen ETF Renditen freuen. Sollte also mal eine Branche oder ein Unternehmen im MSCI World Index eine schlechte Zeit haben, fangen die anderen Aktien dieses durch ihren starken Kurs auf. Das ist besonders interessant als ETF für Anfänger, die erste Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln möchten. Andererseits bietet der MSCI World ETF Renditen, die sich für längerfristige Anlagestrategien oder sogar die Altersvorsorge eignen. Im ETF Performance Vergleich liegt der MSCI World also sehr weit vorne.

    ETF Empfehlungen für den MSCI World

    Der ETF Performance Vergleich für den MSCI World ist überzeugend gut. Also sehen wir uns jetzt kurz an, wie man sein Geld in den MSCI World anlegen kann. Bevor man sich einen ETF wie den MSCI World zulegen kann, benötigt man zunächst ein Wertpapierdepot. Über dieses Wertpapierdepot regeln die Anleger dann die An- und Verkäufe des ETFs. Hier lohnt es sich nicht den erstbesten Anbieter zu wählen, denn zwischen den vielen Angeboten gibt es massive preisliche Unterschiede. Zunächst sollte man also für sich die Frage klären, wie regelmäßig man Handel betreiben möchte und in welchem Umfang die eigenen Trading-Strategien mit der Kostenaufstellung des Anbieters passen.

    Hat man den passenden Anbieter gefunden, gilt es den ETF zu erwerben. Dabei kommen nicht nur die kosten für das Investmentobjekt an sich auf die Anleger zu, sondern auch möglicherweise Depotkosten, Transaktionskosten und Handelskosten. Mit ein wenig Glück gerät man ein Flat-Fee-Angebot, das es zeitweise bei Brokern oder Banken gibt. Hier spart man sich die Transaktionskosten, wodurch der Einstieg in die Aktienwelt ein wenig günstiger wird.

    Der MSCI World ist nicht gleich der MSCI World, denn es gibt einige aus dem MSCI World entstandenen ETFs, die ihre ganz individuellen Charaktere haben. Wichtig ist, dass das Fondsvolumen nicht unter 100 Millionen Euro liegt. Meist sind die Fonds mit einem geringeren Volumen wesentlich weniger rentabel als die finanzkräftigen Exemplare. Zudem hat sich im Laufe der Zeit gezeigt, dass vor allem die seit einigen Jahren bestehenden Fonds in ihrer Gewinnentwicklung stärker sind als die Neuzugänge.

    Ferner sollte man beachten, in welcher Währung der Fonds die Gewinne ausschüttet. Arbeitet man vorzugsweise mit dem Euro, dann sollten die Ausschüttungen auch in Euro erfolgen. Denn die Wechselkosten für die Währung können so manchen Gewinn verschlucken.

    Unterschied ETF Fonds

    Wir konnten bereits feststellen, dass ein Hauptunterschied von ETFs und Fonds darin besteht, dass Indexfonds meist nicht direkt an der Börse gehandelt werden, sondern von Investmentgesellschaften herausgegeben werden. ETFs hingegen werden an Börsen gehandelt. Doch welche weiteren ETF Fonds Unterschiede sind wichtig?

    • Investmentfonds
    • Aktiv gehandelt
      mit Fondsmanager
    • Permanente Umschichtung des Fonds
    • Teurer (durch Manager, Verwaltung und Gebühren)
    • Rendite kann Leitindex übertreffen (Outperformance)
    • Schwieriger handelbar (Investmentfirmen geben Fonds heraus)
    • Management Fee
    • ETFs
    • Passive Anlage
      ohne Fondsmanager
    • Fonds bildet Index nach und wird nicht verändert
    • Günstig (keine Veränderungen finden statt)
    • Rendite entspricht dem Kursverlauf des Index
    • Leichter handelbar (Börsenhandel)
    • Keine Management Fee

    Es gilt zu beachten, dass dieser Vergleich nicht für alle Formen von ETFs und Investmentfonds gilt. So existieren auch aktiv verwaltete ETFs und passive Investmentfonds. Der Großteil folgt jedoch den genannten Punkten.

    Der wichtigste Unterschied ETF Fonds ist zweifelsohne, dass ein ETF meist viel günstiger ist. Hier spart man teure Management- und Verwaltungsgebühren. Investmentfonds hingegen können, falls sie gut gemanagt werden, outperformen. Hier bekommt man also die Chance, dass sich der Fonds besser entwickelt, als der Vergleichsindex.

    ETFs und Indexfonds: Das Fazit

    Bei unseren Recherchen zu den ETFs und Indexfonds konnten wir einiges über diese beiden doch recht ähnlichen Investitionsobjekte herausfinden. Die Indexfonds gab es schon einige Jahre bevor die ETFs auf den Markt kamen. Mittlerweile sind die ETFs ein wenig beliebter als die Indexfonds, weil sie einfach an der Börse über einen ETF Broker zu handeln sind. Die Investoren müssen nicht wie bei den Indexfonds den Umweg über einen Fondsverwalter gehen.

    Sowohl die ETFs als auch die Indexfonds gibt es in aktiv und passiv verwalteter Form. Die aktiv verwalteten ETFs sind zwar eher selten, aber auf diesem Gebiet haben sich in den letzten Jahren interessante Neuheiten und Mischformen entwickelt. Beiden Investmentformen liegen Indizes zugrunde, die einen bestimmten Blickwinkel auf die Aktienwelt wiederspiegeln. Das kann von Fonds/ETF zu Fonds/ETF ganz unterschiedlich sein. Während mal der Fokus auf dem geografischen Schwerpunkt liegt, geht es beim nächsten um einen bestimmten Wirtschaftszweig, spezifische Unternehmen oder Produkte. Man sollte bei der Investition den Unterschied ETF Fonds beachten.

    Die Zusammensetzung und der Aufbau beider Investitionsobjekte sorgt dafür, dass beide Anlageformen für Einsteiger gut geeignet sind. Meist greifen Einsteiger zunächst zu den ETFs, weil diese eben einfacher zugänglich sind und mit überschaubaren Kosten winken. Zwischen den ETFs und Indexfonds gibt es allerlei Mischformen und Kombinationen, die vor allem erfahreneren Anlegern Spaß bereiten dürften.

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    ETFs und Indexfonds: FAQs

    Wo werden ETFs und Indexfonds gehandelt?

    ETFs werden an der Börse getradet, Indexfonds hingegen werden am Primärmarkt gehandelt.

    Was ist die Aufgabe eines Fondsmanagers?

    Dieser ist für die Verwaltung eines Fonds zuständig. Unter anderem bestimmt er über die Zusammensetzung des ihm zugewiesenen Fonds.

    Was passiert mit den Zinsen/Dividenden des gewählten ETFs und des gewählten Indexfonds?

    Bei ETFs werden diese zumeist an die Wertpapierhalter ausgeschüttet. Bei Indexfonds hingegen ist es Usus, dass diese Profite sofort reinvestiert werden.

    ETFs oder Indexfonds: Was ist die beliebtere Wahl?

    Für Investoren sind meist börsengehandelte ETFs attraktiver. Das liegt auch daran, dass diese einfach mittels eines Online Brokers erworben werden können.

    Gibt es einen ETF Investment Tipp?

    Im Artikel wird der ETF MSCI World kurz vorgestellt. Gerade für Anfänger eignet sich dieser Fonds ausgesprochen gut.

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    Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.