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Depot eröffnen: Anleitung für die besten Depots mit günstigen Gebühren

Sparbücher und andere Anlagen bieten schon seit längerem kaum noch Rendite. Teilweise fallen sogar schon Negativzinsen an, wenn man sein Geld bei der Bank lassen möchte.

Aus diesem Grund versuchen immer mehr private Nutzer ihr Glück in Aktien. Hierfür muss man jedoch ein spezielles Konto bzw. Depot, auch Wertpapierdepot genannt, eröffnen.

Als Anleger kann man das Depot etwa bei der eigenen Hausbank beantragen, oder man schaut sich nach einer zumeist günstigeren Onlinebank um. Wie man als Anleger die besten und günstigsten Depots findet, klären wir hier ab. Darüber hinaus überprüfen wir auch, worauf man beim Eröffnen eines Depots besonders achten muss.

Depot eröffnen in 3 Schritten

Wir entscheiden uns für die Eröffnung unseres Depots für unseren Testsieger eToro, da dieser die besten Konditionen anbietet. Außerdem ist eToro vollkommen reguliert und lizensiert.

Mehr zu unserem Testsieger eToro, unten in unserem Depot Vergleich.

1. Anmeldung bei eToro

Zuerst trägt man bei eToro man einfach alle nötigen Informationen in das Anmeldeformular ein. Neben persönlichen Informationen wird man hierbei in der Regel auch über den Wissensstand zum Traden gefragt. Anhand dieser Daten erstellt eToro dann ein persönliches Risikoprofil.

So wird festgelegt, welche Anlageklassen sinnvoll sind und welche Möglichkeiten nicht empfohlen werden. Ein Beispiel hierfür können CFD- Geschäfte sein, da diese mit einem sehr hohen Risiko verbunden sind. Natürlich kann man sich darauf trotzdem einlassen, wenn man möchte.

 2. Erste Einzahlung & Verifizierung

etoro Einzahlung

Nun muss man noch ein Verrechnungskonto angeben, bzw. seine erste Einzahlung über eine andere Zahlungsmethode durchführen.

Hier eine Übersicht aller Zahlungsmethoden, die bei eToro zur Verfügung stehen:

Zahlungsmöglichkeit möglich?
Spotify Aktien kaufen mit Kreditkarte ✔️
Spotify Aktien kaufen mit PayPal ✔️
Spotify Aktien kaufen mit SOFORT Überweisung ✔️
Spotify Aktien kaufen mit Rapid Transfer ✔️
Spotify Aktien kaufen mit Skrill ✔️
Spotify Aktien kaufen mit Banküberweisung ✔️
Spotify Aktien kaufen mit Neteller ✔️
Spotify Aktien kaufen mit UnionPay ✔️

Daraufhin muss man das Konto noch verifizieren. Dies ist mittlerweile sehr einfach über das Hochladen eines Reisepasses oder Personalausweis möglich.

3. Aktien & ETFs online kaufen

Spotify Aktie Kaufen

Ist die Gutschrift auf dem Broker Konto angekommen, kann man nun endlich Aktien und andere Handelspaare kaufen. In unserem Beispiel kaufen wir Spotify Aktien.

Dazu gibt man in der Suchfunktion „Spotify“ ein. Hat man die Spotify Aktie gefunden, findet man auch den aktuellen Spotify Aktien Wert.

Nun hat man die Möglichkeit abhängig von der Höhe des vorhandenen eigenen Investments eine oder mehrere Spotify Aktien zu kaufen. Dazu geht man über die Funktion „Order“ oder „kaufen“.

Spotify Aktie Handeln

Nun gibt es zumeist einige Einstellungen, mit denen man den Kauf individualisieren kann. Soll die Aktie zu einem bestimmten Höchstwert gekauft werden? Oder möchte man eine zeitliche Grenze integrieren?

Je nach Kaufoptionen sollte die Aktie früher oder später im Depot landen. Damit ist der Kauf des Wertpapiers dann abgeschlossen.

Der ETF Depot Vergleich 2020:

Die Auswahl an Anbietern ist mittlerweile recht groß und so sind vor allem Anfänger schnell überfordert. Auch dauert es, bis man sich für eine Bank oder einen Broker entschieden hat.

Aus diesem Grund führen wie hier ein paar der besten Depotanbieter an. Vor allem wenn man alle Konten gerne unter einem Dach haben möchte, lohnen sich diese Anbieter. Dies ist auch deshalb angebracht, da man hierbei u.U. Vergünstigungen bekommen kann.

Depots im Vergleich: Worauf sollte man achten?

Die meisten von uns haben bereits eine Hausbank, bei der man zumeist alle Transaktionen wie Gehalt usw. abwickelt. Nun stellt sich die Frage, ob man die Wertpapiere nicht auch gleich bei derselben Bank in das Depot gibt. Somit hätte man alles beim selben Anbieter und könnte mit Glück und Verhandlung durchaus auch bessere Konditionen bekommen.

Die Frage ist jedoch auch: Braucht man einen speziellen und qualifizierten Berater, oder möchte man selbst über das Depot entscheiden? Wer selbst über alle Ein- und Ausgänge entscheiden möchte, fährt zumeist mit einem Online-Broker deutlich besser als mit einer Hausbank.

Das liegt unter anderem daran, dass die Depotführung bei der Onlinebank zumeist kostenlos ist und auch die Orderprovisionen unter denen der Hausbank liegen.

Anleger, die eine Beratung wünschen, sollte hingegen eher das Depot bei einer Hausbank in Betracht ziehen. Hierbei liegen die Kosten für die Wertpapiergeschäfte in der Regel deutlich höher und es können auch mehr Gebühren anfallen. Für einen guten Berater kann sich das jedoch lohnen, da man damit auch viel Geld gewinnen kann.

Auf der anderen Seite kann man mit einem schlechten Berater auch viel Geld verlieren. Zu Beginn sollte man auf jeden Fall prüfen, inwiefern die Berater bei der Bank im Vergleich abschneiden. Denn nur dann, wenn diese auch wirklich gut sind, lohnen sich die extra Gebühren.

Besonders bei nicht so hohen Anlagesummen bekommt man nur eine Standardberatung, die einem als Kunde gar nicht soviel einbringt. Als Alternative kann man deswegen auch einen unabhängigen Vermögensberater in Betracht ziehen.

Hierfür liegen die Kosten dann jedoch noch einmal höher. Diese beraten zumeist auch erst ab fünfstelligen Beträgen. Zu Beginn sollte man auch hier genaue Informationen über die Qualität und Eignung des Beraters einholen, da es auch hier immer noch Betrüger und Blender gibt.

Transaktionskosten im Vergleich

Ein besonders wichtiger Punkt im Vergleich der Banken sind die Transaktionsgebühren, da sich diese sehr stark unterscheiden und häufig den Unterschied machen können. Bei geringen Gewinnen können hohe Gebühren den Gewinn komplett zunichte machen.

Bei jedem Kauf und Verkauf fallen Gebühren an, die vom Anleger zu entrichten sind. Hierzu zählt die Orderprovision, welche die Bank für die Durchführung der Transaktion berechnet. Aber auch die Brokercourtage und die Handels-Platzgebühren fallen darunter.

Bei einem Vergleich sollte man vor allem die Orderprovision im Blick behalten, da diese zumeist je nach Größe der Transaktion variiert. Eine Transaktion kann somit schnell auch einmal bis zu 50€ und mehr kosten.

Dies hängt jedoch stark vom Anbieter ab, und so gibt es mittlerweile auch Banken, die vollständig auf die größenabhängige Ordergebühren verzichten. Bei diesen Anbietern zahlt man also für eine theoretische Order über 1 € genauso viele Gebühren wie bei 10000 €.

Hier ein Vergleich der beliebtesten Depot Anbieter. Wir vergleichen die Gebühren der größten Broker mit folgendem Beispiel:

  • Wir kaufen Wertpapiere im Wert von 1.000€
  • Wir halten die Wertpapiere für einen Monat und verkaufen sie wieder
  • Wir gehen davon aus, dass sich der Kurs in den 30 Tagen nicht ändert

Mit diesen Annahmen vergleichen wir nun die Gebühren von Comdirect, eToro & Plus500:

Anbieter Comdirect etoro Plus500
Einzahlung kostenlos kostenlos kostenlos
Kaufgebühren 3,90€ 0% 3,08%
Haltegebühren kostenlos kostenlos 0,05%
Verkaufsgebühren 3,90€ 0% 3,08%
Auszahlung kostenlos 5 USD 1,9%
Gebühren Total 7,80€ 4,22€ 92,32€

Besonderheiten bei Fonds und ETFs: Was muss man beachten?

Ist man auf der Suche nach langfristigen Anlagemöglichkeiten, so sind Fonds eine interessante Möglichkeit. Hierbei sollte man bei dem jeweiligen Depot auch die Konditionen für die Fonds im Hinterkopf behalten.

Bereits vor der Eröffnung des jeweiligen Depots sollte man darüber hinaus klären, wie viele Fonds man dort dann auch wirklich handeln kann und wie hoch die Gebühren dafür sind. Das gilt auch für die mittlerweile sehr beliebten ETFs, die wir in anderen aktuellen Artikeln behandeln.

Falls ihr euch bis jetzt damit noch nicht beschäftigt habt, so lohnt sich der Blick auf jeden Fall. Bei den Anbietern sollte man insbesondere die Ausgabeaufschläge im Blick haben, da diese zumeist zwischen 3-5% liegen.

Bei einem Fond von 10.000 € können hier also mehrere hundert Euro an Gebühren anfallen. Diese Gebühren lassen sich jedoch vermeiden oder reduzieren, wenn man bereits von Anfang an genau weiß, was man möchte und welches die jeweiligen Konditionen sind.

Was muss ein Anbieter bieten

Etoro Testsieger

Etoro: Unser ETF Depot Testsieger

Außerdem ist es wichtige den Umfang und die Produktpalette der einzelnen Depots zu kennen. Hierzu muss man sich selbst folgende Frage stellen: Welche Anlageprodukte möchte ich denn handeln? Was kostet ein Depot?

Heutzutage gibt es hierbei nämlich eine große Auswahl mit Unterschieden in der Handhabung, wie wir es bereits oben erwähnt haben. Neben Aktien, ETFs und Zertifikaten gibt es auch mehr risikobehaftete Möglichkeiten wie CFD, Futures und Optionen.

Die einzelnen Anbieter unterscheiden sich hier teils massiv in dem, was sie anbieten. Darüber hinaus unterscheiden sich die jeweiligen Banken auch bei den Angeboten der Handelsplätze. In letzter Zeit werden die Wertpapiere auch immer mehr außerhalb der Börse im Direkthandel abgewickelt. Hierfür fallen dann auch keine Gebühren für Börsen an – ein großer Vorteil, den man nicht außer acht lassen sollte.

Hinzu kommt noch, dass die Transaktion sofort abgewickelt wird und damit auch quasi in Echtzeit bestätigt wird. Jedoch ist nicht alles auf diesem Weg erhältlich. Trotzdem sollte man dies zuvor prüfen, da sich der Weg lohnen kann.

Wichtig ist auch, dass man bei dem Broker oder der Bank frei eigene Limits für den Kauf einer Aktie setzen kann. Somit kann man ausschließen, dass man zu viel Geld zahlt. Hierbei muss man dann aber auch darauf achten, dass der Anbieter keine Gebühren für das Setzen von eigenen Limits einfordert.

Sollte dies der Fall sein, ist es zweckmäßig, sich schnell nach einem neuen Anbieter umzusehen. Vor allem für User, die schon länger dabei sind, ist es auch wichtig, dass Broker komplexere Odertypen anbieten.

Hierunter fallen z.B. Trailing-Stops, bei denen die eigenen Limits dann ganz bequem dynamisch angepasst werden können. Das ist aber nur angebracht, wenn man schon einige Erfahrung gesammelt hat.

Wir empfehlen eToro, da dieser Broker neben den günstigsten Gebühren auch ein breites Handelsgebot, sowie verschiedene Odertypen anbietet.

Einlagensicherung überprüfen

Eine Insolvenz kann theoretisch jedes Institut und jede Bank treffen. Umso wichtiger ist es zu überprüfen, was im Falle einer Zahlungsunfähigkeit mit dem Geld der Kunden dieser Bank geschieht. Denn nicht jeder Anbieter schützt das eigene Geld gleich gut.

Gesetzlich sind innerhalb der EU alle Einlagen bis zu 100.000 € abgesichert. Sollte es jedoch um mehr Geld gehen, ist es geboten, davor genau zu prüfen, was im schlimmsten Fall geschehen würde. Hierfür kann man sich beim Bundesverband der deutschen Banken im Internet informieren.

Was gilt es zu beachten?

Man sollte vor allem zeitlich begrenzte Lockangebote und Wertpapiere mit besonderen Willkommensprämien ignorieren. Bei bestehenden Ordergebühren sollte man nicht zu häufig handeln, da die Gebühren ansonsten zuviel von der Rendite zunichte machen.

Auch sollte man am besten während der normalen Öffnungszeiten der Börsen handeln, da die Liquidität dann in der Regel am größten ist. Auch wenn die eigenen Investitionen langfristig ausgelegt sein sollten, ist es immer geboten, das eigene Konto in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

Neben der Entwicklung des Kurses muss man hierbei oft gesondert die Dividende und andere Ausschüttungen im Auge behalten.

Ein Depot Eröffnen: Das Fazit

Jeder, der mit Wertpapieren handeln möchte, braucht ein Depot. Mittlerweile haben die meisten Banken eigene Angebote, weshalb es für jeden Geschmack etwas gibt. Hierbei sollte man sich dann je nach Erfahrung für einen Anbieter entscheiden.

Dabei es für Anfänger durchaus auch zweckdienlich, wenn alles unter einem Dach ist. Gleichzeitig sollte man ferner überlegen, wie wichtig einem eine persönliche Beratung ist und ob man jemanden braucht, der einen bei den Geschäften berät.

Wir von Kryptoszene.de empfehlen unseren Testsieger eToro, da dieser die besten Konditionen anbietet. Zudem ist eToro vollkommen reguliert und lizensiert.

Unsere Empfehlung: Aktien Kaufen bei eToro

Bewertung

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Depot Eröffnen – FAQs

Handelt es sich bei einem Depot um ein normales Konto?

Im Gegensatz zu einem „normalen“ Konto bei einer Bank, welches etwa für Gehaltszahlungen genutzt wird, ist ein Depot nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr gedacht. Wie der Name Depot schon vermuten lässt, lagern dort ausschließlich Wertpapiere, die auch als Aktien bekannt sind.

Auf welche Gebühren sollte man ganz besonders achten?

Ein besonders wichtiger Punkt im Vergleich der Banken sind die Transaktionsgebühren, da sich diese sehr stark unterscheiden und häufig den Unterschied machen können. Bei geringen Gewinnen können hohe Gebühren den Gewinn komplett zunichte machen.

Was passiert im Falle einer Insolvenz mit meinem Geld?

Gesetzlich sind innerhalb der EU alle Einlagen bis zu 100.000 € abgesichert. Sollte es jedoch um mehr Geld gehen, ist es geboten, davor genau zu prüfen, was im schlimmsten Fall geschehen würde. Hierfür kann man sich beim Bundesverband der deutschen Banken im Internet informieren.

Wovor sollte man sich in acht nehmen?

Man sollte vor allem zeitlich begrenzte Lockangebote und Wertpapiere mit besonderen Willkommensprämien ignorieren. Bei bestehenden Ordergebühren sollte man nicht zu häufig handeln, da die Gebühren ansonsten zuviel von der Rendite zunichte machen.

 

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Philip ist ein wahrer Finanz-Enthusiast und berichtet seit Januar 2019 für Kryptoszene. Dabei umfasst sein Spektrum sowohl die neuesten Errungenschaften der Kryptowelt, als auch klassische Angebote wie Aktiendepots und ETFs.