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Investment Fonds

Investment Fonds sind die klassische Methode, wenn man langfristig investieren möchte. Doch worum handelt es sich hierbei genau und lohnt sich das Investment in Fonds auch heute noch? Kryptoszene gibt den Überblick.
Author: Raphael Adrian

Zuletzt Aktualisiert: 18. Mai 2020

Fonds sind nach Definition Interessengemeinschaften. Oft legen mehrere tausend Personen beliebig hohe Geldbeträge zusammen, der Fondsmanager investiert diese Gelder dann nach zuvor festgelegten Regeln. Investment Fonds können für langfristige Geldanlagen daher eine attraktive Lösung darstellen. Das Vermögen der Einzahler wird dann auf verschiedene Anlagemöglichkeiten verteilt.

Inhalt

    Es soll schnell gehen? Das Onvista Investment Fonds Trading

    Die Onvista Aktien App

    Bewertung

    • Verfügbar für Android und IOS
    • Tochter der Comdirect Bank
    • Detaillierte Trading Anleitungen
    • Große Anzahl an Aktien verfügbar
    • Kostenloses Demokonto inklusive Musterdepot

    So funktionieren Investment Fonds

    Je nach Fondstyp erwirbt der Fondsmanager Immobilienanteile, Aktien oder Anleihen, deren Renditeaussichten als besonders profitabel erscheinen. Daraus ergibt sich, dass wenn Sie als Anleger Fondsanteile kaufen, Anspruch auf einen Teil des gemeinsamen Investmentertrags haben.

    Ein Investmentfonds ist also eine Sammlung aus verschiedenen Anlagewerten nach dem Grundsatz der Risikoverteilung, auch Diversifikation genannt, zum Beispiel Wertpapiere, Immobilien oder Waren. Das Ziel eines Investmentfonds ist ein Portfolio mit möglichst hoher Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko. Eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) bündelt die Gelder zahlreicher Anleger. Die Verwaltung erfolgt durch einen Fondsmanager, der mit Erfahrung darüber entscheidet, in welche Kapitalanlagen ein Fonds investiert. Die Anlagebedingungen und Anlagegrundsätze bilden den Rahmen für diese Entscheidung, des Fonds und die gesetzlichen Anlagegrenzen. Ein Fondsmanager ist außerdem dazu verpflichtet, nicht mehr als 5% des Fondskapitals in die Papiere eines einzigen Unternehmens zu investieren.

    Investment Fonds kaufen bei OnVista

    Eine große Auswahl an Investmentfonds finden Sie in der OnVista Fonds Suche​. Es folgt eine Schritt für Schritt Erklärung für Ihren Investmentfonds. Der Unterschied zwischen Fonds und Aktien Zunächst ist es wichtig zwischen Aktien, einzelne Titel und Fonds zu unterscheiden. Ein Einzeltitel ist ein bestimmtes Wertpapier – also zum Beispiel eine Aktie eines einzelnen Unternehmens, eine Bundesobligation oder eine Obligation eines Unternehmens.

    Ein Fonds ist wie ein Topf in dem mehrere verschiedene Titel gesammelt werden, welche mit einem bestimmten Fokus, wie Branche, Region oder Wertschriften Typ, zusammengestellt werden. Anders als bei Aktien, den Sie selber verwalten müssen, übernimmt der Fondsmanager die Verwaltung Ihrer Aktienfonds.
    Sie haben außerdem mehr Sicherheit, da Sie mit Fonds in verschiedene Vermögenswerte investieren, somit Fonds diversifizieren und das Risiko reduzieren. Ein weiterer Vorteil der Diversifikation ist, dass bereits mit einem relativ kleinen Betrag diversifiziert angelegt werden kann.

    Investment Fonds kaufen: So geht`s

    Schritt 1: Das richtige Depot finden

    Bevor Sie über ein Investmentfonds nachdenken, sollten Sie sich über das passende Depot informieren. Die folgende Erklärung wird Ihnen helfen, das richtige Depot für Ihren Investmentfonds zu finden. Ein Investmentdepot ist ein Konto, über das Investmentfonds gehandelt und gehalten werden können. Wenn Sie in Investmentfonds​ investieren möchten, müssen Sie zunächst bei Ihrer Hausbank oder bei einer Online-Depotbank ein Depot eröffnen, erst dann können Sie Fonds kaufen und verkaufen. Sie haben die Möglichkeit ein ​Investmentdepot​ bei Ihrer Bank oder bei einem Online-Broker zu eröffnen. Die ​Depotführungsgebühren​ sind bei Filialbanken allerdings deutlich höher, die Beratung ist dafür persönlicher – bei einem Online-Broker sind Sie selbst für Ihre Investition verantwortlich.

    Wenn Sie ein Investmentdepot eröffnen möchten, wird eine freiwillige Selbstauskunft verlangt die Ihre bisherigen Erfahrungen im Wertpapierhandel und Ihre Anlageziele zusammenfassen, anschließend werden Sie einer Risikoklasse zugeordnet. Sie müssen diese Informationen nicht preisgeben um ein Depot zu eröffnen, allerdings kann es sein, dass Ihnen ohne eine Selbstauskunft riskante Geschäfte verweigert werden.

    Sie können außerdem ihr Depot als Gemeinschaftskonto führen und somit mit ihrem Ehepartner teilen. Bei einem Und-Konto können die beiden Kontoinhaber die Transaktion nur gemeinsamen tätigen, wodurch die Oder-Konten beliebter sind – beide Inhaber können alleine auf das Konto zugreifen.

    Schritt 2: Den richtigen Investment Fonds finden

    Es gibt viele verschieden Fond Typen und Strategien, der Vergleich ist wichtig bevor Sie sich entscheiden. Hier die wichtigsten Informationen über Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Geldmarktfonds, Dachfonds und Immobilienfonds.

    Aktienfonds

    investment photoBei ​Aktienfonds​ wird das Geld der Anleger in Firmenanteile investiert. Abhängig vom Schwerpunkt kann der Fondsmanager aus Unternehmen eines bestimmten Landes, Branche oder einer Region wählen. Dadurch wird der Anleger zum Teilhaber an Unternehmen und ist in Form von Dividenden an deren Gewinnen beteiligt. Mit dem Kauf von mehreren Titeln stellt der Fondsmanager einen ausbalancierten Aktiendepot zusammen, um die Kursschwankungen der einzelnen Positionen auszugleichen. Der Wert des Depots schwankt dadurch weit weniger als die Kurse der einzelnen im Fonds enthaltenen Aktien.

    Rentenfonds

    Rentenfonds​ haben nichts mit Rente zu tun, sondern heißen so, weil Anleihen, in die Rentenfonds investieren, eine Art Rente Zinsen abwerfen. Ein Anleger leiht einem Schuldner, zum Beispiel einem Unternehmen, Geld. Das geliehene Kapital wird später mit Zinsen wieder zurückgezahlt, es wird vorher geregelt wann und in welchem Rhythmus das Geld zurückgezahlt wird. Es ist dennoch nicht vorhersehbar wie sich der allgemeine Marktzins entwickelt.

    Geldmarktfonds

    investment photoBei ​Geldmarktfonds​ wird​ ​das Geld als Tagesgeld, Bankguthaben sowie am Geldmarkt angelegt. Mit dem vorhandenen Anlagegeld können bei den Kreditinstituten bessere Zinskonditionen ausgehandelt werden als ein Privatanleger könnte. Das Risiko sollte aufgrund der geringen Laufzeit der Anlagen und der Wahl der Banken und Anleiheemittenten klein sein, doch in der Finanzkrise war bei einigen Fonds war das Gegenteil der Fall. Geldmarktfonds sind daher weniger eine jederzeit verfügbare Finanzreserve sondern mehr eine Art “Parkplatz”.

    Mischfonds

    Sie müssen sich nicht immer zwischen verschieden Investmentfonds unterscheiden, denn ​Mischfonds​ sind eine Art „Zwei-in-eins- Lösung“: Bei einem Mischfond kann entschieden werden mehr in Aktien, Währungen oder sichere Zinspapiere investiert wird. Es ist außerdem seit ein paar Jahren erlaubt einen Teil des Geldes in Immobilienfonds anzulegen, wenn zuvor festgelegt wird wie hoch die Quote jeder einzelnen Wertpapierklasse am Fondsvermögen sein soll. Mischfonds können mit Sicherheit wie eine vollwertige Vermögensverwaltung funktionieren.

    I​mmobilienfonds​

    I​mmobilienfonds funktionieren nicht nur in Mischfonds. Sie können mit Immobilienfonds Anteile an Grundstücken und Gebäuden kaufen – auch wenn Ihnen das Kapital für den direkten Erwerb einer Immobilie fehlt. Immobilienfonds investieren in gewerbliche Objekte wie Bürohäuser, Einkaufszentren oder Lagerhallen, nicht in Private Wohnhäuser. Wenn Sie Anteile an Immobilien kaufen haben Sie Anspruch an dem langfristigen Wertzuwachs, aber hochwertige und rentable Objekte, in die das Kapital investiert werden kann, müssen manchmal erst gefunden werden. Verzögert sich der Kauf, wird das Geld wird in festverzinslichen Wertpapieren zwischen “geparkt”.

    Dachfonds

    Für mehr Sicherheit können Sie als Anleger ​Dachfonds​ kaufen, also Fonds die auf ihren jeweiligen Fachgebieten durch stabile Anlageergebnisse geglänzt haben, anstatt in Anleihen, Aktien oder Immobilien zu investieren. Der Dachfond ist daher eine Art Mischfond, der Unterschied besteht darin, dass der Fondsmanager nicht direkt investiert, sondern über entsprechende Fonds in einzelne Anlageklassen und Kapitalmärkte. Ein kleiner Nachteil bei Dachfonds ist, dass sich zu den einmaligen und laufenden Kosten des Dachfonds, die Kosten derjenigen Fonds gesellen, die ins Depot geholt werden.

    Schritt 3: Offener Fonds oder geschlossener Fonds?

    Neben den verschiedenen Fond Typen lassen sich Fonds lassen außerdem nach nach Art der Kapitalbeschaffung, ihrem Ausschüttungsverhalten (sind die Erträge reinvestierend oder ausschüttend?), ihren Anlageschwerpunkten und ihrer Fondsart (offen/geschlossen) unterscheiden. Der Vergleich lohnt sich und gibt mehr Sicherheit in die Investition. Im folgenden werden die Unterschiede zwischen offen und geschlossen Fonds erläutert. Der Vergleich lohnt sich und gibt mehr Sicherheit in die Investition.

    Offene Fonds​ sind für alle zugänglich und streuen ihre Gelder auf viele Anlageklassen, bei offen Fonds können Anteile an der KAG jederzeit erworben oder verkauft werden. ​Offene Investmentfonds sind wie riesige, offene Geldtöpfe, in die man jederzeit Geld hineingeben kann und aus denen man auch jederzeit wieder sein Geld abziehen kann, ohne eine bestimmte Zeit abzuwarten. Diese Fonds sind außerdem recht transparent, da sie regelmäßig veröffentlichen, welche Wertpapiere sie halten und wie viel die einzelnen Fondsanteile wert sind. Geschlossene Fonds​ kaufen oft nur ein einziges Objekt, wie ein Unternehmen oder eine Immobilie, die Einzahler in geschlossene Fonds gehen somit eine Zweckgemeinschaft ein, deren Beteiligung meist erst nach Jahren endet, wenn das Objekt verkauft und zu Geld gemacht wird. Geschlossene Fonds beschränken sich daher hinsichtlich der Möglichkeit, Anteile an der KAG zu jedem Zeitpunkt zu erwerben oder zu verkaufen.

    Um einzelne Fonds direkt miteinander vergleichen zu können, steht Ihnen der OnVista ​Fondsvergleich​ zur Verfügung. Auf onvista.de können Sie sich außerdem die aktuellen ​Top Fonds​ anschauen. Die von den KAGs zur Verfügung gestellten Fondskurse beziehen sich immer auf den Vortag, was bedeutet, dass Sie bei einem Kauf oder Verkauf Ihrer Fondsanteilen heute, erst am nächsten Börsenhandelstag den für Ihr Kauf- oder Verkaufsgeschäft gültigen Ausgabe- Rücknahmepreis der KAG auf OnVista sehen können.

    Schritt 4: Aktive und passive Fonds unterscheiden

    investment photoOffene Fonds lassen sich in aktive und passive Fonds zu unterscheiden sind. Jeder aktive Fonds wird von einem Fondsmanager verwaltet, welcher bestimmt was und zu welchen Anteilen in den Fonds gelangt, hinzu kommen die Wertpapiere, wenn der Fondsmanager sie für aussichtsreich hält, er erhält für seine Arbeit die Verwaltungsgebühren von den Anlegern. Im Idealfall lohnen sich diese Zusatzkosten, da der Fondsmanager dank seiner Erfahrung mehr Rendite erzielt, als die Anleger bei einem Kauf des Index bekommen würden.

    Fondsanteile sind außerdem bei einer Bankpleite geschützt da sie als Sondervermögen gelten, und garantieren daher mehr Sicherheit. Keinen Fondsmanager haben Passive Fonds, sogenannte Indexfonds (​ETF​), daher sind die Gebühren geringer. Bei einem Indexfonds auf den Deutschen Aktienindex Dax etwa legt die Fondsgesellschaft genau die 30 Aktien in jener Gewichtung in den Topf, wie sie auch im Dax vertreten sind. Steigt der Index um einen Punkt, steigt auch der Wert des Fonds um einen Punkt – und umgekehrt. Solche Fonds liefern daher immer in etwa so viel wie der Marktdurchschnitt. Passive Fonds haben daher den Vorteil, da sie weniger Gebühren für den Anleger bedeuten und nicht schlechter als der Marktdurchschnitt abschneiden können.

    Schritt 5: Die Kosten eines Investment Fonds berechnen

    Anders als bei Aktien haben Anleger bei Investmentfonds laufende Kosten, der Großteil von ihnen wird in der Kennzahl TER (Total Expense Ratio) zusammengefasst. Sie sollten die Kosten in jedem Fall im Auge behalten, denn sie verringern teils die Rendite. Es entstehen aufgrund des kaufen und verkaufen von Investmentfonds einige Nebenkosten, welche die Rendite schmälern können. Je häufiger Sie kaufen und verkaufen, desto höher sind die Provisionen und Gebühren. Daher sollten Sie die Gebühren besonders beachten, da einige Anlageformen hohe Kosten verursachen die in Verluste resultieren können.

    Wenn Sie einen herkömmlichen Investmentfonds kaufen, entstehen folgende Kosten: Die Investmentgesellschaft einen Ausgabeaufschlag, der je nach Anlageschwerpunkt zwischen 3 und 6 Prozent liegen kann, bevor ihr Fonds eine Wertsteigerung vorweisen kann. Manche Investmentfonds benötigen ein oder zwei Jahre, nur um die Gebühren wieder auszugleichen. Außerdem erheben Fonds eine jährliche Managementgebühr, die zwischen 1 und 2 Prozent liegt.

    In Deutschland liegt die jährliche Managementgebühr von Aktienfonds im Durchschnitt bei 1,4 bis 1,5 Prozent. Wenn Sie sich über die Gebührenbelastung Ihres Fonds informieren wollen, suchen Sie nach der Kennzahl (TER – Total Expense Ratio: Gesamtkostenquote) Ihres Fonds, die die Höhe der Gebührenbelastung in Prozent angibt. Die meisten Investmentfonds haben eine Gesamtkostenquote von 1 bis 2 Prozent.

    Schritt 6: Vor- und Nachteile von Investmentfonds abwägen

    Bei der Geldanlage in Investmentfonds gibt es Vorteile und Nachteile.

    Vorteile von Investmentfonds

    investment photoDer größte Vorteil von Investmentfonds ist, dass Sie sich viel Zeit sparen da Sie sich nicht aktiv um die Entscheidungen der Investitionen kümmern müssen, wie zum Beispiel das kaufen und verkaufen von Aktien, Wertpapieren oder Immobilien. Besonders die Verwaltung von Immobilien ist sehr zeitaufwendig, aufgrund der Mietverträge, neue Mieter, Instandhaltung und Nebenkostenabrechnungen bemühen müssen. Investieren Sie Ihr Geld in Immobilienfonds können Sie vom Immobilienmarkt profitieren, ohne den hohen Zeitaufwand. Dies übernimmt Ihr Fondsmanager, Sie können anschließend den Erfolg über den Wert der Anteilsscheine verfolgen.

    Ein weiteres plus ist, dass in den Fondsgesellschaften Mitarbeiter tätig sind, die sich täglich mit der Vermehrung von Geld beschäftigen und viel Erfahrung im Investmentbereich haben. Sie haben eines gutes Netzwerk mit vielen Informationsquellen von denen sie profitieren können. Durch die vielen Mitarbeiter der Investmentgesellschaft ergeben sich somit mehr Chancen für interessante Investitionen, von denen einzelne Anleger wahrscheinlich nichts mitbekommen hätten. Da es viele Investmentmöglichkeiten gibt, ist es schwer alleine denselben Überblick über den Markt zu behalten.

    Immobilie direkt kaufen oder Fonds nutzen?

    Besonders Immobilien sind kompliziert und schwer zu bewerten, ohne sich die Immobilie vor Ort anzusehen. Aufgrund der regionalen Vertretung der Fondsgesellschaften sind Sie außerdem auch vor Ort vertreten, auch wenn Sie persönlich nicht da sein können. Sie haben außerdem den Vorteil, dass das Kapital von mehreren Anlegern gebündelt wird und sie somit mehr Möglichkeiten haben, als einzelne Anleger. Besonders Gewerbeimmobilien sind meistens renditeträchtiger, aber auch teurer als Wohnimmobilien und gerade diese Summen, kann man als einzelner Anleger nicht tragen. Über einen Investmentfonds können Sie aber auch mit ihrem Kapitel investieren, da Sie auch mit kleineren Erträgen partizipieren können.

    Nicht nur die Investitionsmöglichkeiten erhöhen sich, auch das Investitionsrisiko wird verringert und ergibt somit mehr Sicherheit für den Anleger. In vielen Investmentfonds sind über 100 Einzelinvestments gebündelt, selbst wenn Sie kleine Beträge in einen Fonds investieren, profitieren Sie automatisch von der Risikostreuung des Fonds.

    Nachteile von Investmentfonds

    investment photoEin Nachteil ist, dass die Rendite nicht von Ihnen selbst abhängen, sondern von fremden Personen, die die Fondsgesellschaft beschäftigt. Das kann von Vorteil oder Nachteil sein, je nachdem welche Person sich um die Rendite und Fonds kümmert. Manche Fonds bringen gute Rendite ein, andere mittelmäßige bis schlechte Rendite.

    Es ist daher ratsam, sich vorher umfassend über die Entwicklung von Fonds zu informieren. Die zuvor erwähnten Kosten eines Investmentfonds sind ein weiterer Nachteil den Sie beachten müssen, denn die Kosten für einen Fonds müssen Sie über einen Ausgabeaufschlag oder über das Fondsvermögen bezahlen. Diese Kosten wirken sich auf die Rendite aus und führt dazu, dass dieser unterhalb des Leitindex liegt, in welchem der Investmentfonds seinen Anlageschwerpunkt hat. Es wäre daher von Vorteil, direkt in diesen Leitindex zu investieren um die Kosten gering zu halten.

    Durch die hohen Summen die den Fonds zur Verfügung stehen erhöht sich auch der Druck, die entsprechenden Rendite zu erwirtschaften. Daraus ergibt sich, dass die Rendite häufig investiert sind und einen ähnlichen Verlauf haben wie der Leitindex, in dem der Fonds seinen Anlageschwerpunkt hat – das heißt, dass es geringe Kosten verursachen würde direkt über einen Indexfonds in den Leitindex zu investieren.

    Investment Fonds: Das Fazit

    Vorteile für den Anleger eines Fonds sind: die Verwaltung des Fonds von Fondsmanagern; Risikostreuung durch Diversifikation; die Teilnahme mit geringem Kapitaleinsatz. Nachteile eines Fonds sind unter anderem eine abgeschwächte Gewinn Leistung und das fehlende Stimmrecht.

    Die Onvista Aktien App

    Bewertung

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    Investment Fonds: FAQs

    Wie riskant sind Fonds?

    Der Spruch -Wer mehr will, muss mehr wagen- greift auch beim Geldanlegen. Denn jedes Plus an Rendite heißt ein zusätzliches Risiko. Über Fonds lässt sich dies allerdings gut ins Gleichgewicht bringen, zusätzlich ist jeder Fonds denselben Risiken ausgesetzt wie der Markt, auf dem er investiert. Auch offene Immobilienfonds waren lange beliebt, doch seit der Finanzkrise und der daraus resultierende Immobiliencrash, haben viele Anleger Angst vor einer Investition. Wenn Sie also jemand sind, der langfristig denkt und bei Kursrückgängen die Ruhe bewahren kann, sollten die auf Aktienfonds setzen. Denn je länger die Anlage desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten.

    Kann man Fonds zu jedem Zeitpunkt verkaufen?

    Ja, denn Fonds sind nicht wie Bausparverträgen oder Kapitallebensversicherungen. Bei offenen Fonds sind Sie nicht zeitlich gebunden und bei Bedarf an Bargeld, könnten Sie, ohne Kündigungsfrist, so viele Fondsanteile verkaufen wie Sie möchten.

    Woran erkennt man gute Fonds?

    Vorsicht, denn der beste Fonds ist nicht gleich der mit den höchsten Renditen! Die größte Sicherheit bieten Fonds, die gegenüber vergleichbaren Konkurrenzprodukten langfristig Mehrerträge erwirtschaftet haben.

    Sind große Fonds besser als kleine oder neue Fonds besser als alte?

    Das Fondsvolumen, also die Summe der eingezahlten Gelder, bürgt noch nicht für Qualität. Groß heißt also nicht gleich besser. Gleiches gilt für neue Fonds - neue Fonds müssen erst nachweisen, dass das Konzept aufgeht, eine lange Lebensdauer ist allerdings auch keine Erfolgsgarantie.

    Wie werden Fonds besteuert?

    Für Ehepaare ist eine Kapital Höhe von 1.602 Euro steuerfrei.

    Können Fonds pleite gehen?

    Nein, denn Fonds sind insolvenzgeschützt. Es kommt vor, dass Fonds dicht machen. Als Anleger haben Sie dann die Wahl: kostenloser Wechsel in einen anderen Fonds desselben Anbieters oder Auszahlung des Wertes ihrer Fondsanteile.

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    Nach meinem Journalismus Master 2013 war ich einige Jahre als Freelance Journalist und Autor aktiv. In dieser Zeit spezialisierte ich mich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 bin ich als Kryptoszene Chefredakteur tätig.