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Peckshield, ein Unternehmen für Blockchain-Sicherheit, hat in der Halloween-Nacht Statistiken zum Diebstahl von Kryptoguthaben veröffentlicht. Die Zahlen sind erschreckend. Bis Oktober dieses Jahres wurden fast drei Milliarden US-Dollar erbeutet, doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

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Hacktober führt zu hohen Verlusten durch Krypto-Diebe

Der Monat Oktober brachte der Kryptoszene einen unschönen Rekord. Hacker erbeuteten in diesem “Hacktober” satte 760 Millionen US-Dollar. Betroffen sind laut Peckshield 53 Protokolle. Im Fokus stand bei diesen Angriffen die BNB Chain. Allein dort gingen satte 568 Millionen Dollar verloren.

Laut Changpeng Zhao, dem Gründer von Binance, führte ein Exploit Anfang Oktober zur ungewollten Prägung von BNB Token, aber die Blockchain konnte frühzeitig gestoppt werden, sodass ein noch größerer Schaden verhindert werden konnte.

Temporary Pause of BSC from bnbchainofficial

Insgesamt sollen von Januar bis einschließlich Oktober dieses Jahres fast 3 Milliarden US-Dollar gestohlen worden sein wie Peckshield ebenfalls berichtet. Diese Summe an gestohlenen Kryptowerten ist doppelt so hoch wie im gesamten Jahr 2021.

Auch stark betroffen war das DeFi-Protokoll von Mango Markets. Laut des am ersten November veröffentlichten DeFiYield-Berichts haben dort im Oktober mehrere Hacker-Angriffe stattgefunden. Darunter auf die Renditeplattform Freeway, wo 60 Millionen Dollar verloren gegangen sind, auf Transit Swap (29 Mio. Dollar), Team Finance (13 Mio. Dollar) und auf Moola Market (9 Mio. Dollar).

Im DeFiYileds Bericht ist von einer Milliarde Dollar Verlust und insgesamt 35 Vorfällen die Rede, von denen 15 sogenannte Rug Pulls waren. Von solchen Liquiditätsvernichtungen sind DeFi-Umgebungen besonders häufig betroffen. Glücklicherweise sollen die Geschädigten 890 Millionen Dollar bereits zurückerhalten haben.

Für alle Anleger stellt sich daher die Frage, wie sicher ihre Krypto-Werte sind und wo genau die Gefahren liegen. Dazu ist es wichtig zu wissen, auf welchen Wegen Coins überhaupt verschwinden oder ihren gesamten Wert verlieren können.
Zur Wahrheit gehört auch, dass es nicht sonderlich schwer ist, einen eigenen Token zu erstellen. Insbesondere, wenn dieser auf einer vorhandenen Blockchain aufgesetzt wird, dauert der Vorgang nur wenige Minuten. Das zieht leider auch Menschen mit einer gewissen kriminellen Energie an.

Aber es gibt Wege, das Risiko zu minimieren. Wichtig ist dabei auch, zu erkennen, dass große Verluste gar nicht durch einen Hackerangriff oder Identitätsdiebstahl entstehen müssen, sondern auch von den Token-Erfindern selbst herbeigeführt werden können.

Wie kann man sein Krypto-Guthaben schützen?

Die Blockchain-Technologie ist prinzipiell sehr sicher. Weniger geschützt sind die Anwendungen, mit denen Anleger auf die Blockchain zugreifen. Die Unsicherheitsfaktoren liegen in der Hardware, den Smartphones und Laptops, mit denen Krypto-Guthaben verwaltet werden, sowie in den Plattformen, die Wallets anbieten.

Das Risiko im Zusammenhang mit Hardware, Apps, Browsern und Desktopanwendungen kann durch Verhaltensweisen der Nutzer minimiert werden. Hierbei gelten im Prinzip die allgemeinen Regeln für Onlinesicherheit:

  • Nur sichere WLAN-Netzwerke nutzen
  • Nicht über eine öffentliche E-Mail-Adresse einloggen oder Angaben zur Wallet kommunizieren
  • Regelmäßige Sicherheitsupdates
  • Verschlüsselte Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden
  • Bei hohen Kryptovermögen eine Hardware Wallet vorziehen
  • Vertrauenswürdige, positiv rezensierte Plattformen nutzen

Für Anleger gibt es abseits von allgemeinen Regeln der Onlinesicherheit zudem relativ einfach zu erkennende Zeichen, die auf ein erhöhtes Betrugsrisiko hinweisen. Das sind beispielsweise fehlende Liquiditätssperren und externe Prüfungen.

Anleger können in den Projektinformationen ganz einfach prüfen, ob der Liquiditätspool auf bestimmte Zeit nicht entleert werden darf und ob externe Prüfungen und Zertifizierungen vorgenommen wurden.

Ein weiteres Kriterium für seriöse Krypto-Projekte ist die Glaubwürdigkeit der Entwickler. In der Anfangszeit von Kryptowährungen hat die Legendenbildung rund um das Pseudonym Satoshi Nakamoto mit zum Krypto-Hype beigetragen. Heute wollen Anleger aber in aller Regel wissen, wer hinter einem Token steckt, ob die Projektentwickler in der Szene bekannt sind und eine Erfolgsbilanz vorweisen können.

“Wenn ein Deal zu gut erscheint, um wahr zu sein …” – dieser Satz gilt auch für Kryptowährungen. Sprunghafte Preisanstiege von mehreren tausend Prozent, begleitet von Social Media Kampagnen und nicht verifizierten Accounts, die unseriöse Versprechungen machen, sind das wichtigste aller Warnsignale. In solchen Fällen ist es wahrscheinlich, dass Token aufgepumpt werden, um sie in großen Mengen wieder abzustoßen.

In diesem Zusammenhang ist auch die Menge an Token wichtig, die von diesen selbst gehalten werden. Token, die zu einem hohen Anteil von Entwicklern gehalten werden, sind besonders anfällig für sogenannte Rug Pulls.

Was genau ist ein Krypto Rug Pull?

Von Rug Pulls spricht man, wenn Kryptowährungen durch den manipulativen Eingriff eines Krypto-Teams ihren Wert verlieren. Dies kann durch Liquiditätsdiebstahl, Einschränkung der Verkaufsmöglichkeit oder Dumping geschehen. Die zuvor in Token umgewandelten Werte werden durch den Eingriff wertlos. Diese betrügerische oder mindestens unehrliche Vorgehensweise nennt man Rug Pull, weil im Englischen „to pull the rug out“, so viel bedeutet wie “jemandem den Teppich unter den Füßen wegziehen”.

Es gibt dabei drei wesentliche Arten von Rug Pulls, die nicht immer im juristischen Sinn betrügerisch, aber immer unehrlich und, wenn man so will, auch unethisch sind. Dass sie dem Ansehen von Kryptowährungen schaden, ist ohnehin klar.

Gemeinsam haben Rug Pulls, dass Anleger mit einem wertlosen Vermögenswert zurückgelassen werden. Sie sind so etwas wie ein Exit-Betrug, nur übertragen auf die dezentrale Finanzwirtschaft. Was sie unterscheidet, ist die Vorgehensweise, die zum Liquiditätsverlust führt.

  • Liquiditätsdiebstahl

Wenn ein Token-Ersteller die geschöpften Münzen aus dem Liquiditätspool abzieht, verliert die betreffende Kryptowährung ihren Wert. Entwickler mit betrügerischen Absichten pumpen zuerst ihre Token auf und ziehen dann den Wert ab, bis dieser ins Nichts fällt. Bei seriösen Kryptowährungen wird die Liquiditätsreserve in aller Regel gesperrt und extern überprüft, sodass Anleger zumindest vor einem Totalverlust durch den Diebstahl von Liquidität geschützt sind.

  • Verkaufsbegrenzungen

In der Wirkung gleich, aber etwas weniger plump sind Beschränkungen der Verkaufsmöglichkeiten. Die Token werden seitens der Entwickler so codiert, dass nur sie selbst die digitalen Münzen verkaufen können. Bei einer positiven Preisentwicklung verkaufen sie. Die Anleger können nur zusehen und bleiben auf wertlosen Token sitzen. Hierbei ist der Betrug von vornherein geplant und im Smart Contract kodiert.

  • Dumping

Beim Dumping werden Token zunächst durch die Entwickler gepusht. Beispielsweise mittels Social Media Kampagnen. Anschließend verkaufen die Entwickler so schnell wie möglich ihre eigenen Bestände, was den Preis massiv fallen lässt. Dieser Vorgang wird auch als “Pump and Dump“ bezeichnet. Hier ist selbstverständlich nicht jeder Verkauf, der von Entwicklern ausgeht, als Dumping oder Ausverkauf zu verstehen. Geschwindigkeit und Menge des Verkaufs definieren das Krypto-Dumping.

Fazit

Es braucht ein gewisses Maß an Recherche, um betrügerischen Projekten nicht auf den Leim zu gehen. Aber es lohnt sich, als Anleger seine eigene Sorgfaltspflicht ernst zu nehmen und etwas tiefer zu graben, bevor eine Investition getätigt wird. Auch wenn Kryptoanleger als risikobereit gelten, will sicher niemand zu denjenigen gehören, denen Betrüger “den Teppich unter den Füßen weggezogen” haben.

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Sebastian Schuster

Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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