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Uquid Kreditkarte Test 2020: Unser Vergleich & Erfahrungen mit der Kreditkarte

Uquid Logo

Die Uquid Kreditkarte liefert Erfahrungen, die sich vor allem an Krypto-User richten.

Aufmerksamen Kryptoszene Leser dürfte die Kryptowährung Uquid (UQC) bereits ein Begriff sein.

Dass es auch eine Uquid Debitcard gibt, ist somit nicht nur für Krypto-Freunde interessant, sondern auch für Anleger.

Wir haben getestet, ob sich die Anschaffung der Prepaid Karte lohnt.

Uquid Kreditkarte Vor- und Nachteile

  • Einzahlung mit zahlreichen Kryptowährungen möglich
  • Sitz in UK
  • Nicht offiziell reguliert
  • Beschränkte Funktionen in deutscher Sprache
  • Ausschließlich für Uquid User aus bestimmten Ländern

Was ist die Uquid Kreditkarte?

 

Die Uquid Card dient als Prepaid Kreditkarte der UQC Kryptowährung. Mit ihr kann man Rechnungen bezahlen, an Geldautomaten abheben oder eine virtuelle Karte beantragen.

Dabei handelt es sich nach wie vor noch um ein sehr spezialisiertes Feld der Bitcoin Kreditkarten, denn eine Verbindung zu Visa oder Mastercard wie bei anderen bereits vorgestellten Kreditkarten gibt es bislang noch nicht.

So hat Visa kürzlich erklärt, zukünftig keine Kredit- oder Debit-Karten aus dem Bereich unregulierter Kryptowährungen zu unterstützen. Hiervon ist also auch die Erfahrung mit der Uquid Kreditkarte betroffen.

Ist die Uquid Kreditkarte seriös? Die Geschichte der Firma Uquid

Uquid Card Erfahrungen

Wer seine Uquid Card Erfahrung nicht auf wackelige Beinen stellen möchte, der sollte selbstredend die Geschichte und den Hintergrund der Karte überprüfen.

Herausgeber ist die Cocsi LTD, die in Coventry UK angesiedelt ist. Auf der Webseite der Kreditkarte findet man die entsprechende Unternehmens- und Steuer-Nummer.

Als Konzern aus dem europäischen Einzugsgebiet hat man also schon mal einen entscheidenden Sicherheitsfaktor gegeben.

Von sich selbst sagt Uquid, dass sich das Team dem Schutz der Sicherheit der Informationen von Kunden durch moderne Sicherheitstechnologien verschrieben haben.

Auch das Vorhandensein von einem Kundendienst spricht für die Seriosität des Anbieters.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Anmeldung bei Uquid

Nicht jeder kann sich für eine Uquid Karte anmelden. Denn der Dienst ist auf namentlich nicht genannte Länder beschränkt.

Außerhalb dieser ausgewählten Ländergemeinschaft wird man mit der Firewall des Anbieters Bekanntschaft machen. Ist dies der Fall, dann bleibt den Nutzern nur der Weg über den Kundendienst.

Wirklich elegant löst der Herausgeber der Uquid Kreditkarte seine Registrierung also nicht. Für alle, die glücklicherweise problemlos auf die Anmeldung zugreifen können, kommt hier eine Anleitung zur Registrierung.

Schritt 1: Anmeldung

Uquid Card Anmeldung

Möchte man einen Account eröffnen, so loggt man sich auf der Webseite des Anbieters ein. Das Konto wird über den Button „Sign Up“ eröffnet.

In deutscher Sprache kann man hier leider nicht weitermachen. Ist man also nicht des englischen mächtig, so ist doch eine alternative Kreditkarte zu empfehlen.

Bitwala aus Deutschland kann an dieser Stelle mit besseren Werten glänzen. Ist man auf der Suche nach einem passenden Trading-Anbieter, dann lohnt sich ein Blick zu eToro.

Schritt 2: Prepaid Karte aufladen

Uquid Einzahlung

Um die Uquid Debit Card aufzuladen, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Entweder über die genannten Telefonnummern, oder Zahlungsdienstleister wie Paysafe Card oder selbst Paypal.

Theoretisch hat man auf diesem Weg also die Möglichkeit gegeben Bitcoin über Paysafe zu kaufen.

Außerdem hat man die selbstredend die Option mit zahlreichen Kryptowährungen zu bezahlen. Final gibt es noch exotische Finanzdienstleister wie Upay oder Alipay oder den herkömmlichen Bank-Transfer.

Schritt 3: Einsatz

Uquid Card Vorteile

Nach Angaben des Anbieters ist die Uquid Karte dazu geeignet, unbegrenzte Online Zahlungen zu ermöglichen und Gelder abzuheben. Hier kommt es aber zu einer großen Einschränkung. So ist die Karte ausschließlich Uquid Kunden vorbehalten.

Ob man also wirklich zum Einsatz kommt, hängt vom eigenen Standort ab. Erst eine Anmeldung offenbart jedoch, ob man zu dem auserwählten Kreis potenzieller Uquid Karteninhaber zählen darf.

Uquid Kreditkarte Erfahrungen

Das Angebot in Deutschland

Uquid Prepaid Card Startseite

Kann man die Uquid Kreditkarte auch in Deutschland verwenden? Ja, das geht. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass man es mit einer Karte aus dem Bereich der Kryptowährungen zu tun bekommt.

Hier herrscht auch ein dezentraler Gedanke. Insofern wird man keine expliziten deutschen Dienste erwarten können. Vielmehr richtet sich das Angebot an eine internationale Kundschaft.

Im Übrigen findet man auf der Webseite ganz versteckt ein kleines Feld zum Umschalten der Sprache. Einzelne Informationen lassen sich also in deutscher Sprache abrufen.

Wirklich ausgereift ist diese Sprachfunktion jedoch noch nicht. So darf man sich beispielsweise auch bei der Registrierung auf eine Uquid Card Erfahrung auf Englisch einstellen.

Kreditkarten Art: Prepaid Kreditkarte & virtuelle Debit Card

Uquid Kreditkarte

Bei der Uquid Debit Card handelt es sich um eine Prepaid Kreditkarte. Diese kann man einfach auf der Plattform mittels „Top Up“ aufladen.

Hierzu sind verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten gegeben. Dazu später mehr. Zusätzlich steht Nutzern auch noch eine virtuelle Kreditkarte zur Verfügung, die sich insbesondere für Onlineeinkäufe lohnt.

Die Uquid Kreditkarte App

Moderne Nutzer legen Wert auf eine gewisse Mobilität des Angebots. So dürften Nutzer zunächst erfreut sein, dass man sein Konto in 150 Ländern über sein Mobiltelefon mittels Telefonnummer aufladen kann.

Nach Unternehmensangaben gibt es darüber hinaus auch eine App für Android und iOS. In dieser Review können wir die Existenz funktionierender Anwendungen jedoch nicht eindeutig bestätigen.

So ist auch nicht erkennbar, ob es sich um eine Trading App handelt oder ein Mobile Wallet.

Sicherheit

Uquid Sicherheit Firewall

Uquid entstammt aus dem Bereich der Kryptowährungen. Nach wie vor sind diese nicht einheitlich reguliert und somit wird man sich auch bei diesem Zahlungsanbieter mit keinen Kontrollinstanzen konfrontiert sehen. Es gelten allein die gültigen Gesetze im Königreich.

Vergleicht man aber die Uquid Card mit weiteren Erfahrungen aus der Branche mit Karten aus Übersee, dann wird man den UK-Standort schnell zu schätzen wissen. Viele alternative Anbieter stammen schließlich aus Übersee.

Kundenservice

Die Uquid Card verfügt über einen eingeschränkten Kundendienst. Dieser ist zwischen 09:00 Uhr vormittags und 5:30 Uhr nachmittags englischer Zeit erreichbar. Diese Zeiten gelten von Montag bis Freitag.

Darüber hinaus kann der Nutzer auf ein umfassendes FAQ Angebot zurückgreifen oder ein Support Ticket eröffnen. Eine Telefonnummer oder auch ein Live Chat sind jedoch nicht zu finden.

An dieser Stelle kann der Anbieter also noch nacharbeiten, was sich auch in den Erfahrungen bestehender Kunden äußert.

Erfahrungen und Usermeinungen

Uquid test

Wie steht es um die Uquid Card Erfahrungen echter Nutzer? Bei der Bewertungsplattform Trustpilot kann man eine durchschnittliche Uquid Bewertung von 2,9 von insgesamt 5 Sternen verzeichnen (Stand 10/20).

Das ist kein wirklich guter Wert. Dieser Durchschnitt ergibt sich jedoch lediglich aus 32 Reviews. So wirklich repräsentativ scheinen diese Information also nicht zu sein.

Kritisiert wurden häufig technische Unstimmigkeiten und auch der schwache Support. Wenn die noch junge Kreditkarte im hart umkämpften Markt bestehen möchte, dann muss das Unternehmen zweifelsohne noch ein wenig an seiner Servicequalität arbeiten.

Gebühren

Kostenart Gebühren
Kreditkarte physisch beantragen 0 €
Kreditkarte virtuell beantragen 1 €
POS Käufe 0 %
Online Zahlungen 0 %
Weitere Kosten Unbekannt (!)

Mit der Uquid Kreditkarte kann man sowohl virtuell als auch optisch POS Käufe zu 0 % Gebühren erledigen. Interessanterweise wird die Plastikkarte kostenlos geliefert, während man für die virtuelle Card einen Euro zu entrichten hat.

Zu weiteren Kosten gibt sich der Anbieter jedoch bedeckt, was in jedem Fall zu kritisieren ist. Etwas mehr Transparenz ist an dieser Stelle sicher wünschenswert. Das machen andere Karten-Herausgeber deutlich besser.

So möchten Kunden zweifelsfrei wissen, ob und wann es zu Kosten kommt. Dies kann beispielsweise im Rahmen der Kontoverwaltung oder für sonstige Zahlungen der Fall sein. Diese Daten bleiben dem Nutzer jedoch größtenteils verborgen.

Uquid Kreditkarte Fazit – Unsere Bewertung

Uquid Logo

Ist die Uquid Card attraktiv und liefert ganz besondere Erfahrung? Schielt man auf die große Konkurrenz im Markt, so muss diese Frage wohl mit „Nein“ beantwortet werden.

Technische Unstimmigkeiten und kleinere Bugs wie falsch gesetzte Links führen schon auf der Webseite zu einem moderaten Eindruck.

Bestehende Erfahrungen echter Nutzer leisten dann ihr Übriges. Sicherlich gibt es bessere Kreditkarten im Markt der Kryptowährungen.

So ist eine Anmeldung bei Bitwala oder zum Trading bei eToro zu empfehlen.

Uquid Kreditkarte Erfahrungen: FAQs

Was ist die Uquid Kreditkarte?

Die Uquid Card ist als phyische Debit Card oder virtuelle Kreditkarte zu haben. Reguliert ist das Angebot zwar nicht, doch immerhin sitzt der Anbieter im Vereinten Königreich.

Lohnt es sich, ein Konto bei Uquid Kreditkarte zu eröffnen?

Ohnehin ist die Uquid Card ausschließlich bestehenden UQC Kunden vorbehalten. Einen wirklichen Mehrwert gegenüber anderen Crypto Cards können wir in unserer Review jedoch nicht erkennen.

Wie hoch sind die Gebühren bei der Uquid Kreditkarte?

Die virtuelle Uquid Kreditkarte kostet einen Euro. Die physische Card kann man sich dafür kostenfrei zusenden lassen. Online Einkäufe und POS Zahlungen sollen ebenfalls keine Gebühren kosten. Was beispielsweise eine Abhebung am Geldautomat kostet, verrät der Anbieter jedoch nicht.

Was sind die Voraussetzungen, damit ich bei Uquid Kreditkarte erfolgreich benutzen kann?

Sie müssen zunächst einmal bereits Uquid Kunde sein. Außerdem ist die Herausgabe der Uquid Card auf ausgewählte Länder beschränkt. Welche das sind, erfährt man leider erst nach einer Registrierung.

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Nach meinem Journalismus Master 2013 war ich einige Jahre als Freelance Journalist und Autor aktiv. In dieser Zeit spezialisierte ich mich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 bin ich als Kryptoszene Chefredakteur tätig.