Bitcoin vor „schwerem Absturz“! Analyst sieht Crash auf unter 30.000 Dollar kommen

Nach den jüngsten Skandalen am Kryptomarkt rund um den Zusammenbruch der Kryptobörse FTX ist viel Vertrauen in die Zukunft der Digitalwährungen verloren gegangen. Davon betroffen ist auch die Leitwährung Bitcoin. Auch wenn es keinen direkten Zusammenhang zwischen den kriminellen Geschäftsgebaren von dem ehemaligen FTX-CEO Sam Bankman-Fried und dem von dem unbekannten Sathoshi Nakamoto geschaffenen Bitcoin-Netzwerk gibt, sind die Folgen auch für den Bitcoin-Kurs nicht zu bestreiten.

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Nicht nur hat Bitcoin eine rasante Talfahrt auf bis zu 15.500 Dollar erlebt, was einer Korrektur von mehr als 77 Prozent gegenüber den Höchstpreisen von 2021 entspricht. Nein, viele Anleger haben sehr viel Geld durch den Absturz von FTX verloren und nicht wenige fragen sich, ob Bitcoin sich jemals wieder erholen wird.

Bitcoin-Absturz: BlackRock war in FTX investiert

Für langjährige Kritiker ist der Absturz des Bitcoin-Preises ein gefundenes Fressen, um ihre Meinung über die Kryptowährung noch einmal zu untermauern. Doch es gibt auch weiter viele Befürworter, die an eine Zukunft der Digitalwährung glauben. Ein sehr bekannter Wirtschaftsexperte, der in der Vergangenheit auch durch seine Kritik am Kryptomarkt in die Schlagzeilen gekommen ist, ist der CEO des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock. Larry Fink, der die Geschicke des US-Konzerns leitet, der Vermögen von rund 8 Billionen Dollar verwaltet, soll über einen Fonds rund 24 Millionen Dollar in FTX investiert haben.

Die Nachricht scheint auf den ersten Blick überraschend. Denn noch vor ein paar Jahren galt Fink als ein absoluter Gegner des Kryptomarktes und bezeichnete ihn sogar als „Index der Geldwäsche“. Doch inzwischen hat sich die Ansicht von Fink gewandelt, und er steht dem Gedanken hinter den Digitalwährungen offener gegenüber, wie das FTX-Investment belegt.

Bitcoin-Kritiker sieht nun Chancen in Digitalwährungen

Die neue Haltung zu Bitcoin & Co. teilte BlackRock vor einigen Monaten auch seinen Aktionären mit. So hieß es in einem Brief, aus dem Finbold zitiert: „BlackRock untersucht digitale Währungen, Stablecoins und die zugrunde liegenden Technologien, um zu verstehen, wie sie uns helfen können, unsere Kunden zu bedienen. (…) Ein globales digitales Zahlungssystem, durchdacht konzipiert, kann die Abwicklung internationaler Transaktionen verbessern und gleichzeitig das Risiko von Geldwäsche und Korruption reduzieren.“

Es klingt etwas bizarr. Einst als Geldwäsche-Index verschrien, bewirbt BlackRock die Kryptowährungen nun als Instrument gegen Geldwäsche. Allerdings tätigte der Konzern diese Aussagen vor dem Zusammenbruch von FTX. Nun scheint Fink wieder etwas zurückhaltender gegenüber Kryptowährungen zu sein. So erklärte er kürzlich bei einem Interview auf dem New York Times DealBook Summit, dass er glaube, dass es die meisten Unternehmen aus der Kryptobranche in Zukunft nicht mehr da sein werden. Er stellte jedoch klar, dass er das Konzept hinter Bitcoin nicht grundsätzlich als gescheitert bezeichne, sondern die zugrunde liegende Technologie weiter Potenzial haben.

Harsche Kritik von EZB: Bitcoin auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit

Harte Aussagen gegenüber Bitcoin kommen indes von der Europäischen Zentralbank. So stellen Beamte der EZB einen Zusammenhang zwischen dem Crash von FTX und der Zukunft von Bitcoin her. Der FTX-Vorfall zeige demnach, dass Bitcoin sowohl als Zahlungsinstrument als auch als Wertspeicher ungeeignet sei.

Die EZB-Vertreter Ulrich Bindseil und Jürgen Schaaf schrieben in dem Blog „Bitcoins letztes Gefecht“ weiter, dass die zwischenzeitliche Stabilisierung von Bitcoin bei 20.000 Dollar nur ein künstlich induzierter letzter Atemzug auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit sei. An ein Comeback von Bitcoin und eine Erholung des Kurses glauben sie indes nicht. Folgt man der These, könnte Bitcoin in Zukunft eher Richtung 0 Dollar tendieren als neue Rekordpreise zu erreichen.

Die Zentralbank-Vertreter argumentierten weiter, dass das Design und die technische Umsetzung von Bitcoin Transaktionen umständlich, langsam und teuer machen würden. Bitcoin sei deshalb eine fragwürdige Zahlungsform, die mit Innovation und Fortschritt wenig zu tun habe. Deshalb appellierten sie an die politischen Verantwortlichen, dass sie Bitcoin nicht als Zahlungsmittel anerkennen. In dem Blog-Beitrag heißt es dazu weiter: „Bitcoin generiert keinen Cashflow (wie Immobilien) oder Dividenden (wie Aktien), kann nicht produktiv verwendet werden (wie Rohstoffe) oder bietet soziale Vorteile (wie Gold). Die Marktbewertung von Bitcoin basiert also rein auf Spekulation.“

Aus ihrer Sicht habe man dem Kryptomarkt in der Vergangenheit schon viel zu viele Zugeständnisse gemacht anstatt eine strenge Regulierung der digitalen Assets durchzuführen. Die Motivation der Politik dahinter sei der Glaube, dass man vermeintliche Innovation um jeden Preis fördern müsse.  Finbold zitiert aus dem Blog dazu: „Da Bitcoin weder als Zahlungssystem noch als Anlageform geeignet zu sein scheint, sollte es weder in regulatorischer Hinsicht als auch nicht legitimiert behandelt werden“, sagten sie.

Finanzaufsicht BaFin sieht „Schmarotzer und Gauner“ im Markt

Die EZB-Vertreter bekommen bei ihrer harten Kritik durchaus Unterstützung. So äußerte sich auch Mark Branson, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin),  jüngst sehr negativ und bezeichnete Kryptofirmen als Schmarotzer und Gauner. Im Zusammenhang mit dem FTX-Crash scheinen diese Äußerungen durchaus nachvollziehbar. Allerdings ist bei einer Verbindung zu Bitcoin zu beachten, dass BTC eben nicht von einem profitorientieren Unternehmen geführt wird, wie andere Altcoins, sondern dezentral von allen Nutzern verwaltet wird.

Der Einfluss von Bitcoin auf den traditionellen Finanzmarkt wird von einigen Kritikern durchaus als bedeutend und schädlich eingestuft. So warnte die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) vor Kurzem, dass die zunehmende Einführung von Kryptowährungen die traditionellen Finanzen beeinträchtigen könnte. Die ESMA argumentierte, dass Krypto aufgrund seiner Volatilität und mangelnden Regulierung unzählige Risiken für die Finanzstabilität birgt.

Den Argumenten hat sich auch die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde angeschlossen. So sei die Ausweitung von Kryptowährungen ein Risiko für das konventionelle Bankensystem.

Brasilien will Krypto legalisieren

Ist der Kauf von Bitcoin also ohne Zukunft? Inmitten all der negativen Stimmen zu Kryptowährungen im Allgemeinen und Bitcoin im Speziellen, gibt es auch erfreuliche Nachrichten für die Branche zu vermelden. So hat nun in Brasilien das Unterhaus des Kongresse ein Krypto-Gesetzesentwurf verabschiedet, dass Zahlungen mit Digitalwährungen legalisieren soll und es auch Banken ermöglicht, ihren Kunden Dienstleistungen rund um Bitcoin und Co. anzubieten. Allerdings ist der Weg für das Gesetz erst frei, wenn auch der brasilianische Präsident seine Zustimmung erteilt.

Sollt es dazu kommen, müssen alle Kryptobörsen und Krypto-Vermögensverwalter, die in Brasilien tätig werden wollen, dazu eine Lizenz erwerben. Aktive Dienstleister müssen zudem über eine physische Repräsentanz in Brasilien verfügen.

Ein sehr bedeutender Passus des Gesetzes schreibt zudem vor, dass Firmen genau zwischen Unternehmens- und Kundengeldern unterscheiden müssen und diese getrennt voneinander zu verwalten haben. Damit könnten Vorfälle wie bei FTX, wo offensichtlich eine Vermischung dieser Gelder stattfand, vermieden werden. Firmen, die sich nicht an das neue Gesetz halten, sollen nach einer Schonfrist mit hohen Geldstrafen oder sogar Gefängnisstrafen belegt werden können. Auch Bestimmungen hinsichtlich Betrug und Geldwäsche sollen in dem Gesetz genau festgeschrieben werden.

Alternative: Dash 2 Trade kaufen

Ein neues Unternehmen am Kryptomarkt, dem eine große Zukunft erst noch bevorstehen könnte, ist Dash 2 Trade. Auf der Plattform können Kunden On-Chain-Daten vergleichen, Handelsstrategien aufstellen und bleiben immer auf dem Laufenden des Kryptomarkts. Der native Token D2T ist aktuell im Presale zu kaufen. Doch das Kontinent ist begrenzt. Schnell sein, kann sich lohnen.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

Fragen und Antworten (1)

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  1. Frage
    Ich hätte es gut gefunden, wenn im Artikel die völlig absurden Behauptungen der EZB-Beamten mal bewertet worden wären. So, sollte man sie einfach nicht stehen lassen. Fakt ist, dass FIAT-Geld weit aus ungeeigneter ist, da Transaktionen dramatisch teurer sind und ein gewaltiges Problem mit der Geldentwertung (Inflation) haben. Das klassische Geld hat daher deutlich negativere Eigenschaften, die Bitcoin nicht hat. Und warum wird überhaupt Bitcoin in Frage gestellt, wenn es sich offensichtlich um einen Betrugsfall handelt? Schreiben diese Autoren auch dann gegen das Fiat-Geldsystem, wenn wiedermal eine Bank gecrasht ist oder durch staatliche Subventionen (Steuergelder) am Leben gehalten wird? Nein, Bitcoin hat eine glänzende Zukunft vor sich und der Euro ist auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Das wollen Beamte natürlich nicht wahrhaben und sie wollen auch ihre gut dotierten Pöstchen behalten. Sie wissen genau, dass Bitcoin sie in Zukunft arbeitslos machen wird, weil Zentralbanken nicht mehr gebraucht werden. Es wird noch dauern, aber diese Entwicklung steht uns bevor. Und wir alle werden überrascht sein, wie schnell es damit gehen wird.
    Paul
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