Volatilität bei Aktien: Was ist Volatilität & Übersicht von volatilen Aktien 2021

Sebastian Schuster

Kryptoszene Icon 10Volatilität ist ein Begriff, den man sehr oft auf dem Finanzmarkt hört, und trotzdem ist dieser Begriff nicht ganz leicht zu verstehen.

Volatilität bezieht sich auf die Schwankungen einer Anlage wie beispielsweise einer Aktie, eines Fonds oder einem Rohstoff.

In diesem Artikel erklären wir alles, was man zum Thema Volität beim Handeln wissen muss.

Was bedeutet bzw. ist Volatilität? Unsere Bedeutung & Erklärung:

Swing Trading Chart

Die Volatilität ist eine Messgröße, die das Ausmaß der Preisveränderung in einem Finanzinstrument misst. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Volatilität, und damit das Risiko, desto größer der Ertrag. Wenn die Volatilität gering ist, ist dadurch auch die Prämie gering.

Bevor ein Handel getätigt wird, ist es im Allgemeinen eine gute Idee zu wissen, wie sich der Preis eines Wertpapiers verändern wird und wie schnell dies geschehen wird.Volatilität wird durch Berechnung der Standardabweichung der Erträge über einen bestimmten Zeitraum gemessen. Sie zeigt den Bereich, in dem der Kurs des Wertes steigen oder fallen kann.

Wenn man die Aktien Volatilität berechnet und die Kurse des Wertes innerhalb kurzer Zeit stark schwanken, spricht man von einer hohen Volatilität. Wenn die Kurse des Wertes jedoch in einem längeren Zeitraum langsamer schwanken und somit stabiler wirken, spricht man von einer geringen Volatilität.

Die Volatilität zu kennen und zu verstehen, ist besonders wichtig, wenn es zu Fragen über Reichweite von Mindest- und Höchstpreisen kommt. Volatilität findet an jedem Handelstag statt. Der Hintergrund dafür hängt von der Aktie selbst, dem Sektor der Aktie oder mehreren anderen Faktoren ab.

Was ist der Unterschied zwischen Implizite Volatilität und Historische Volatilität?

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Die implizite oder prognostizierte Volatilität ist eine vorausschauende Messgröße, die von Händlern von Optionen zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit verwendet wird. Die implizite Volatilität verwendet, wie der Name schon sagt, Angebot und Nachfrage und stellt die erwarteten Schwankungen einer zugrunde liegenden Aktie oder eines Index über einen bestimmten Zeitraum dar.

Hierbei berücksichtigt die implizite Volatilität die Erwartungen für die zukünftige Volatilität, die in Form von Optionsprämien ausgedrückt werden, während die historische Volatilität vergangene Handelsspannen der zugrunde liegenden Sicherheiten und Indexe misst.

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Wie wird die Volatilität an einer Aktie gemessen?

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Die Volatilität an einer Aktie wird berechnet, indem die aktuellen oder erwarteten Renditen mit dem Mittelwert der Aktie oder des Marktes verglichen werden, dies nennt man auch Standardabweichung.

Wenn Sie die Aktien Volatilität berechnen wollen, müssen Sie zunächst die Spanne des Handelsgeschehens messen. Die Spanne ist ganz einfach die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Preis der Aktie, die Sie analysieren.

Als Nächstes entscheiden Sie sich für einen Prozentsatz dieser Spanne, zu dem Sie eintreten werden. Das von Händlern und Analysten verwendete Hauptmaß für die Volatilität ist die erklärte  Standardabweichung.

Sie spiegelt den durchschnittlichen Betrag wider, um den der Kurs einer Aktie über einen bestimmten Zeitraum vom Mittelwert abgewichen ist. Die Werte der Standardabweichung hängen vom Preis des zugrunde liegenden Basiswerts ab.

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Die Psychologie des Aktienmarktes und deren Entscheidungen

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Investoren sind keine Roboter, sondern Menschen, und Menschen können sich von ihrer Psychologie beeinflussen lassen. Emotionen wie Angst oder Aufregung können leider in der Welt der Investoren ein großes Problem darstellen, da Volatilität auch Risiko bedeutet. Wenn eine Aktie gut läuft und die Volatilität positiv aussieht, kann das sehr viel Euphorie in einem Investor auslösen.

Eine überdurchschnittliche Performance kann den Anlegern das Gefühl geben, unbesiegbar zu sein und die Gier nach mehr beginnt. Es ist klar, dass ohne ein emotionales Tief, verursacht durch den Markt, ein Hoch nicht möglich sein würde.

Investoren können sich auch manchmal verschätzen und sehr viel Geld verlieren, Geld das hart erarbeitet wurde. Allgemein gesagt, können psychologische Gegebenheiten von Investitionen die Ergebnisse der Finanzmärkte durch eine persönliche Ebene sehr stark beeinflussen. Durch diese Beeinflussung können die Anleger in den meisten Fällen langfristig viel schlechtere Ergebnisse erzielen.

Ein Mix aus Emotionen und ihrer eigenen Psychologie sind nicht die besten Voraussetzungen, um immer einen klaren Kopf zu bewahren. Oft führt dies dazu, dass Menschen durch ihre Geldgier Aktien verfolgen, die sich scheinbar in eine gute Richtung entwickeln.

Abweichen von ursprünglich festgelegten Handelstrategien

Dies wiederum führt zu ihren eigenen Spekulationen ohne Rücksicht auf zugrunde liegende Anlagestrategien. Das könnte fatale Auswirkungen für den Investor haben, da der Investor sich nicht auf sachliche Fakten bezieht. Wir Menschen haben das Verlangen nach mehr zu streben, besonders süchtige Investoren zeigen dieses Phänomen immer öfter.

Manchmal setzten sie fast ihr ganzes Vermögen aufs Spiel und hoffen auf das Beste. Es fällt ihnen sehr schwer eine Aktie „aufzugeben“, da die Angst ein anderer Anleger könnte von ihrer Aktie profitieren zu groß ist. Niemand möchte eine lange Zeit all seine Geduld und viel Geld in eine Aktie investieren, um dann ansehen zu müssen, wie jemand anderes aus dieser Aktie profitiert.

Es heißt abwarten und hoffen, und dann schließlich schauen ob sich der Markt doch noch verändert und somit auch der eigene Gewinn. Es ist ein ständiger Kampf zwischen Gewinn und Verlust, Volatilität ist ein Risiko, dass eine starke Persönlichkeit braucht mit einer ausgeglichenen Psychologie.

Jemand der investieren möchte, sollte sich nicht durch seine Emotionen oder Wünsche ablenken lassen. Anleger sollten sich gezielt auf Anlegestrategien konzentrieren und mit ihnen lernen richtig zu handeln. Nur mit einem klaren Kopf und viel wissen kann ein Anleger mit seiner Aktie wirklich erfolgreich und gar reich werden.

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Wie kann man Rationale Investitionsentscheidungen treffen?

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Kein Investor in der Geschichte der Aktienmärkte hat je bei seinen Investitionen von Anfang an Grenzen überschritten. Das gute alte Sprichwort: nichts kommt von nichts, geht einem Investor so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Die allgemeine Faustregel lautet, emotionale Entscheidungen zu vermeiden und Anleger sollten auch nicht einer spekulativen „Werde schnell reich“ Strategie nachjagen.

Alles braucht seine Zeit und eine gute Aktie hat eben ihre Höhen und Tiefen, das ist ganz normal. Es ist sehr wichtig, eine solide und durchführbare Anlagestrategie zu haben, die auf sachlichen Messwerten und nicht auf Spekulationen beruht.

Für einen besonders erfolgreichen Handel auf den Finanzmärkten sind sehr viele Fähigkeiten erforderlich. Dazu gehört die Fähigkeit, die Fundamentaldaten eines Unternehmens zu bewerten und die Richtung der Entwicklung einer Aktie zu bestimmen. Aber keine dieser technischen Fähigkeiten ist so wichtig wie die Denkweise des Händlers.

Das Festhalten an einer Formel wird einen Anleger in Zeiten der Volatilität leiten und dazu beitragen, dem Drang zu Panikkäufen zu widerstehen oder einem überhöhten Aktienhandel auf unhaltbarem Niveau nachzujagen.

Die Geduld jenes Anlegers wird auf die Probe gestellt, jedoch sollten sich Investoren daran erinnern, warum sie eigentlich mit dem Investieren begonnen haben. Dadurch werden sie auch ihre Emotionen besser im Griff haben können. Hinzu kommt, dass ein guter Anleger erkennt, wann er seine Anlagestrategie ändern muss, um Erfolge zu erzielen.

Die Einbeziehung dieser einfachen Schritte mit gleichzeitiger Berücksichtigung auf emotionaler Entscheidungsfindung wird mit Sicherheit im Laufe der Zeit zu besseren Ergebnissen für jeden Anleger führen.

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Was bringt mir die Volatilität persönlich?

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Durch die Hilfe von Ereignissen aus der Vergangenheit eines Investors kann man viel Neues dazu lernen und so neue Strategien aufbauen, um so von der Volatilität zu profitieren. Man sollte daher immer seine Augen offen halten, um verschieden Aktien und deren Volatilitäten zu beobachten. Jedoch ist dies kein Spiel für Anfänger.

Es erfordert Erfahrung, um bei anstehenden Neuerungen Optionen zu folgen. Sie müssen Vertrauen in Ihre Fähigkeit haben, abzuschätzen, wie die Optionspreise auf die Nachrichten reagieren werden.

Es reicht nicht aus, die Richtung des Aktienkurses beim Handel mit Optionen richtig vorherzusagen. Anleger müssen ein Verständnis dafür haben, wie sich der Optionspreis eventuell verändern wird und mit dieser Erkenntnis strategisch vorgehen.

Es ist auf jeden Fall möglich mit Volatilität Geld zu verdienen. Wertvolle Investoren versuchen, Vermögenswerte zu kaufen, wenn kein anderer sie haben will. Bestimmte Arten von Optionshändlern erzielen viel höhere Gewinne, wenn die Angst überhand nimmt, weil die Menschen bereit sind, ihnen mehr zu zahlen.

Man kann mit Recht sagen, dass je professioneller und intelligenter ein Investor ist, desto vorteilhafter ist ihm die Volatilität, da er sie nutzen kann. So kann er mehr von dem kaufen, was gerade billig ist, und mehr von dem verkaufen, was zu teuer erscheint.

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Ist eine höhere Volatilität gut oder schlecht für Investitionen?

Es geht nicht immer nur um hohe Volatilität oder niedrige Volatilität. Eine geringere Volatilität besteht darin, dass Anleger ihre Positionen deutlich mehr ausbauen möchten, da es ihnen den Anschein gibt auf der sicheren Seite zu stehen.

Doch Investoren können die niedrige Volatilität auch falsch interpretieren. Es besteht die Sorge, dass sie übermäßige Risiken eingehen und zu viel Geld auf längere Zeit verlieren. Eine niedrige Volatilität kann also eine riskante Zeit für Investoren darstellen.

Volatilität: Das Fazit

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Wir haben uns nun ausführlich mit der Volatilität befasst. Welche Schlussfolgerungen können nun gezogen werden?

Anleger sollten sich nicht nur auf höhere Volatilität konzentrieren, sondern sie in Frage stellen. Was verursacht eigentlich eine hohe Volatilität? Wenn man sich die Ursachen der Volatilität anschaut, gibt es rationale Ursachen oder sind es Fehleinschätzungen? Wenn ein Investor nun von dieser Fehlbewertung ausgeht, kann die Volatilität sehr hoch sein und dies kann für Investitionen gute und neue Chancen bieten.

Auf der anderen Seite kann es wenige Anlagemöglichkeiten geben, wenn die höhere Volatilität durch die Variation der gemeinsamen Faktoren verursacht wird. Wenn es mehr Volatilität gibt, gibt es theoretisch auch mehr Möglichkeiten.

Wenn es keine Volatilität gibt, gibt es keine Chancen. Aber in der Realität ist mehr Volatilität gewöhnlich, jedoch auch mit mehr Problemen auf dem Markt und mehr Dingen verbunden, die schiefgehen können.

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Volatilität: FAQs

Was ist Volatilität?

Unter einer hohen Volatilität versteht man ein hohes Schwanken eines Kurses von einer Aktie oder einem anderen Asset

Wie errechnet sich die Volatilität?

Hierbei werden die aktuellen oder erwarteten Renditen mit dem Mittelwert der Aktie vergleichen. Die Volatilität ist hierbei die Standardabweichung.

Welche Handelsstrategien lassen sich auf volatile Aktien anwenden?

Unter anderem werden das Moving Average Convergence/Divergence (MACD) und das Momentum für eigene Handelsstrategien verwendet. Es gibt aber auch viele weitere Strategien, die nützlich sein können.

Sollte man volatile Assets eher kaufen oder eher meiden?

Das kommt darauf an, wie man handeln möchte. Dient das Investment dem Sparen, dann sollten sich eher gering volatile Objekte wie ETFs anbieten. Möchte man ein höheres Risiko gehen und im Daytrading aktiv, dann können hoch volatile Assets, wie zum Beispiel Kryptowährungen, eine geeignetes Investment darstellen.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Sebastian Schuster

Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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