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Unterschied ETFs und Fonds: Was ist der Unterschied zwischen ETFs & Indexfonds und was ist besser?

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Alex Kanz

Kryptoszene Icon 5Den Einsteigern an der Börse dürfte es nicht immer klar sein, was hinter den vielen Investmentprodukten steckt, von denen man noch nicht viel weiß. Zwei dieser Investmentoptionen möchten wir uns genauer ansehen.

Denn zwischen diesen beiden Optionen bestehen signifikante Unterschiede, aber auch einige Ähnlichkeiten. Genauer gesagt, geht es um die Unterschiede zwischen ETFs (Exchange Traded Funds) und Indexfonds.

Während es bei den Indexfonds und ETFs um sowohl aktiv als auch passiv verwaltete Produkte geht, unterscheiden sich die beiden Optionen beim An- und Verkauf. Dennoch versuchen beide Investmentoptionen sehr genau einen Wertpapierindex abzubilden.

Wir blicken hinter die Kulissen und sehen uns die Entwicklung der Fonds an. Auch um die laufenden Kosten beim Management der Fonds kümmern wir uns. Ferner geht es darum herauszufinden, welche Investmentoption mit höheren Kosten, Risiken und Gewinnchancen ausgestattet ist.

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Entstehung von Fonds und ETFs im Vergleich:

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Die traditionellen Indexfonds tauchten in den 70er-Jahren auf dem US-Markt auf. Es dauerte nicht lange, bis die traditionellen Indexfonds ihren Weg nach Deutschland fanden. Bereits im Jahr 1987 tauchten die traditionellen Indexfonds unter den Namen „CB German Index Funds“ auf dem deutschen Markt auf. Die ETFs hingegen wurden erst im Jahr 1993 zum Angebot der amerikanischen Börse.

Um das Jahr 2000 breitete sich das Angebot dann auch auf dem deutschen Markt auf. Auch wenn die ETFs wie die Weiterentwicklung eines traditionellen Indexfonds scheint, bleiben auch die traditionellen Indexfonds weiterhin interessant.

Die neusten ETFs sind so weit entwickelt worden, dass sie selbst Indizes abbilden können, die für die Anhänger der traditionellen Indexfonds noch gar nicht verfügbar sind. Möchte man also bei den schnellen Investoren ganz vorne mit dabei sein, dann sollte man sich nicht nur ausschließlich an den aktiv gemanagten Fonds orientieren.

Wie unterscheiden sich die Kosten & Gebühren zwischen ETFs und Indexfonds?

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Betrachtet man die Runde „ETFs vs. Indexfonds“ vom Kostenstandpunkt aus, dann haben beide Investmentoptionen ihre individuellen Vor- und Nachteile.

Zumindest was die laufenden Kosten für die Verwaltung, also das Management, der Wertpapiere an sich angeht. Möchte man besonders kostengünstig investieren, dann kann bereits diese Kostenaufstellung für eine leichte Entscheidung sorgen.

Die Investoren börsengehandelter Fonds, also ETFs, tragen die Kosten der Gesamtquote. Unter der Gesamtquote laufen die Kosten für das Management, die Indexgebühren, Prospekte und mehr.

Zudem kommen noch Kosten für die Transaktionen und die Gebühren für den Börsenhandel an sich dazu. Bei den jährlich anfallenden Kosten bedient man sich meist beim Sondervermögen. Signifikant ist, dass die jährlichen Managementkosten zumeist unter einem Prozent liegen.

Bei den aktiv gemanagten Indexfonds fallen in der Regel höhere Kosten an. Denn bei diesem Investmentprodukt kommen zusätzlich zu den Kosten für die Aktien an sich auch noch Gebühren für die Verwaltung des Indexfonds hinzu.

Das sieht bei den ETFs anders aus, weil dort schließlich niemand im Hintergrund aktiv verwaltet. Gebühren für Transaktionskosten und Depotführungskosten können bei beiden Varianten anfallen.

Wenn es um Aktien geht, dann geht es irgendwann auch immer um Dividenden. Das ist bei den ETFs und Indexfonds nicht anders. Enthalten die ETFs Wertpapiere, bei denen die Dividenden oder Zinsen ausgeschüttet werden, werden die Gewinne am Ende jedes Quartals an die Wertpapierhalter ausgezahlt.

Bei den Indexfonds sieht es hingegen anders aus. Alle Gewinne durch Zinsen oder Dividenden, die die im Indexfonds abgebildeten Aktien einbringen, werden direkt reinvestiert.

Hier ein fiktives Rechenbeispiel, bei dem wir 1.000€ in einen ETF investieren (mit einer TER von 0,2%), sowie einem aktiv verwalteten Fonds, der 2% Verwaltungsgebühr pro Jahr fordert.

Um die Rechnung einfach zu halten, gehen wir davon aus, dass die Performance des ETFs und des Fonds gleich ist und die erwirtschafteten Gewinne nicht thesaurierend angelegt werden, sondern als Gewinne ausgeschüttet werden.

Als Broker verwenden wir unseren Testsieger Broker eToro, da dieser die geringsten Gebühren beim Handel von ETFs aufweist (keine Kauf- & Verkaufsgebühren, lediglich eine Auszahlungsgebühr von 5$) Somit ergibt sich folgende Gebühren:

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Wie sieht die Versteuerung von ETFs und Indexfonds aus?

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In diesem Fall kommen die ETFs mit einem deutlichen Vorteil daher: In der Regel ist die Steuerlast für die Anleger in ETFs deutlich geringer, als für die Fans von aktiv gemanagten Indexfonds.

Das liegt grundlegend daran, dass es bei den ETFs nicht um den grundlegenden Weiterverkauf von Wertpapieren geht. Die Fluktuation im Portfolio eines aktiv gemanagten Indexfonds ist deutlich höher.

Hier gilt es aber noch einmal zwischen Indexfonds und Investmentfonds zu unterscheiden. Bei den Investmentfonds ist der Aufwand der Verwaltung wesentlich höher als bei einem Indexfonds. Entsprechend ist die Fluktuation bei der Aufstellung eines Indexfonds eben auch geringer.

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ETFs im Detail erklärt

ETFs Kaufen

Die börsengehandelten Fonds sind die passiv verwalteten Indexfonds. Anleger können diese über die Börse am Sekundärmarkt erwerben. Bei den ETFs geht es um den anteiligen Besitz an einem Sondervermögen. Die ETFs zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den meisten Fällen passiv verwaltet werden. Zwar gibt es auch wenige aktiv verwaltete ETFs, allerdings sind hier die Grenzen zu den Strategieindizes nicht ganz klar.

Also ist die passive Struktur das Fundament der ETFs (Unterschied ETF Fonds!). Das funktioniert dadurch, dass der ETF einen bereits bestehenden Finanzindex nachbildet. Praktisch für die Investoren ist, dass diese ETFs jederzeit an der Börse gehandelt werden können.

Der Kauf und der Verkauf der ETFs dürfte also jederzeit problemlos möglich sein. Man sollte aber auch wissen, dass der Erwerb über die emittierende Investmentgesellschaft eher nicht üblich ist. Die Preise für die ETFs entstehen meist durch das Angebot und die Nachfrage selbst.

Meist liegt der Preis aber unter dem Nettoinventarwert des Sondervermögens. Für die Gewinnberechnung interessant zu wissen ist, dass der Nettoinventarwert (NAV, Net Asset Value) des Sondervermögens bei den ETFs fortlaufend abgebildet wird. Der Nettoinventarwert heißt deswegen dort indikativer Nettoinventarwert (iNAV).

Wenn es um ETFs geht, dann sollte man klar eine Grenze zu ETN und ETC ziehen. Bei den ETNs handelt es sich um Exchanged-traded Notes und bei den ETCs handelt es sich um Exchanges-traded Commodities. Also um sehr spezielle Arten von Schuldverschiebungen, beziehungsweise Zertifikaten.

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Indexfonds im Detail erklärt

eToro Fonds

Die Indexfonds gibt es nicht wie die ETFs an der Börse, sondern die Anleger erhalten diese Investmentoption bei den verschiedenen Investmentgesellschaften, also im sogenannten Primärmarkt. Das zieht eine Fondszeichnung und eine Fondsrücknahme mit sich.

Wer in einen Fonds investiert, investiert eben auch in die Wertpapiere, die in diesem Fonds gelistet sind. Die Möglichkeit zum Kauf oder Verkauf gibt es immer einmal täglich. Genau wie die ETFs gibt es die Fonds in Form von aktiv oder passiv verwalteten Angeboten.

Die Indexfonds sind eine interessante Anlageform, denn die beziehen sich genau wie die ETFs auf einen bestimmten Börsenindex. Diesen versuchen die Indexfonds ganz genau und nur mit kleinstmöglichen Abweichungen abzubilden. Also entwickelt sich der Indexfonds eigentlich auch immer so, wie der hinter den Aktien steckende Markt.

Die Art der Zusammensetzung der Indexfonds ist vor allem für Anleger interessant, die ihr Investment großzügig streuen möchten. Denn es gibt die verschiedensten Indexfonds, basierend auf den unterschiedlichsten Parametern.

Klar ist, dass der größte Teil der Indexfonds mittlerweile an der Börse gehandelte ETFs ist. Ein Unterschied zu den ETFs ist aber, dass sich diese Indexfonds nicht nur auf Aktien beziehen können, sondern auch auf Geldmärkte oder Anleihemärkte. Mittlerweile sind die meisten Indexfonds als ETFs an der Börse erhältlich.

Der Unterschied zwischen aktiven und passiven Fonds

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Der Referenz-Index ist die Grundlage für einen Indexfonds. Auf diese Weise lässt sich ganz einfach in eine bestimmte Branche, eine bestimmte Region, ein bestimmtes Land oder in ein bestimmtes Produkt investieren. Diese Anlagestrategie ist eine passive Anlagestrategie, deren Fokus rein auf der Indexorientierung liegt.

Bei den aktiv gemanagten Fonds geht es vielmehr darum den Markt zu schlagen. Ein professioneller Fondsmanager beschäftigt sich dann damit herauszufinden, welche Aktien sich im Bezug auf einen bestimmten Fokus besonders gut im Portfolio machen. Für die Arbeit des Fondsmanagers fallen dann natürlich noch einmal Kosten an, die so bei passiven Indexfonds nicht anfallen würden.

Bei passiven Indexfonds hält sich der Einsatz in die Bereiche Recherche, Umschichtung und Marktanalyse in Grenzen. Das merkt man natürlich auch an den niedrigeren Kosten.

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Thesaurierend oder ausschüttend?

Bei den Indexfonds kann man grob auch zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Indexfonds unterscheiden. Die thesaurierenden Indexfonds reinvestieren die gesamten Gewinne durch Zinsen und Dividenden direkt wieder ins eigene System.

Bei den ausschüttenden Indexfonds erhalten die Anleger regelmäßig ihre Gewinne durch Dividenden oder Zinsen gutgeschrieben.

Physische oder synthetische Replikation?

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Eigentlich ist die Indexnachbildung eine rein technische Angelegenheit. Schließlich gibt der Index bereits alle geforderten Informationen her, die für die Zusammensetzung des Fonds notwendig sind. Allerdings gibt es auch physisch replizierte Indexfonds, bei denen das Fondsvermögen ein Spiegelbild des Indexes ist.

Noch komplexer sind die synthetischen ETFs, die ihren Index-Bezug über eine Tauschvereinbarung (Swap) mit einem Kontrahenten aufbauen. Bei den synthetischen ETFs kann die Zusammensetzung des Fondsvermögens von dem eigentlichen Index abweichen.

Nun gibt es aber noch eine Art von Fonds, die man kennen sollte: Die Smart Beta-ETFs. Diese Indexfonds versuchen über Index-Modifikationen die durchschnittlichen Erträge zu überbieten.

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Unterschiede zwischen ETFs & Fonds in der Übersicht:

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Wir konnten bereits feststellen, dass ein Hauptunterschied von ETFs und Fonds darin besteht, dass Indexfonds meist nicht direkt an der Börse gehandelt werden, sondern von Investmentgesellschaften herausgegeben werden.

ETFs hingegen werden an Börsen gehandelt. Doch welche weiteren ETF Fonds Unterschiede sind wichtig?

Investmentfonds:

  • Aktiv gehandelt
  • Permanente Umschichtung des Fonds
  • Teurer (durch Manager, Verwaltung und Gebühren)
  • Rendite kann Leitindex übertreffen (Outperformance)
  • Schwieriger handelbar (Investmentfirmen geben Fonds heraus)
  • Management Fee

ETFs:

  • Passive Anlage
  • Fonds bildet Index nach und wird nicht verändert
  • Günstig (keine Veränderungen finden statt)
  • Rendite entspricht dem Kursverlauf des Index
  • Leichter handelbar (Börsenhandel)
  • Keine Management Fee

Es gilt zu beachten, dass dieser Vergleich nicht für alle Formen von ETFs und Investmentfonds gilt. So existieren auch aktiv verwaltete ETFs und passive Investmentfonds. Der Großteil folgt jedoch den genannten Punkten.

Der wichtigste Unterschied ETF Fonds ist zweifelsohne, dass ein ETF meist viel günstiger ist. Hier spart man teure Management- und Verwaltungsgebühren. Investmentfonds hingegen können, falls sie gut gemanagt werden, outperformen. Hier bekommt man also die Chance, dass sich der Fonds besser entwickelt, als der Vergleichsindex.

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