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Trading lernen: Das sind die wichtigsten Infoquellen und Strategien

Verwirrende Terminologie, eine Vielzahl an unterschiedlichen Handelsplätzen und diverse Arten zu investieren. Wer Trading lernen möchte, für den scheint der Anfang schwer. Doch mit einigen Tipps wird man in kurzer Zeit schon selbst zum Trader. Kryptoszene gibt Starthilfe!
Zuletzt Aktualisiert: 07. September 2020

Wer am Aktien- oder Kryptomarkt handeln will, sollte nicht ohne Vorwissen an dieses Unterfangen herangehen. Bevor man handelt, sollte man das Trading lernen. Denn wer nicht weiß, worauf es beim Handeln ankommt, welche Strategien sinnvoll sind und wo Stolperfallen lauern, kann schnell in die Bredouille geraten. Die Vorstellung, einfach mal schnell eine Aktie oder eine Kryptowährung handeln zu können und in kürzester reich zu werden, sollten interessierte Neuanleger ganz schnell verwerfen. Denn nur wer versteht, wie Trading funktioniert, kann damit auch wirtschaftlich erfolgreich sein.

Inhalt

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    Trading lernen: Traden oder investieren?

    Doch was ist Trading überhaupt? Aus dem Englischen übersetzt heißt Traden erst einmal nichts anderes als handeln. Das trifft es zwar grundsätzlich auch, allerdings hat das Trading ein paar Besonderheiten, die es im Finanzjargon vom investieren abgrenzt. Wer an einer Börse oder einer anderen Plattform „traden“ möchte, handelt dort mit Wertpapieren und anderen wirtschaftlich handelbaren Assets wie Rohstoffe oder Devisen. Trader versuchen von Kursschwankungen zu profitieren und aus der richtigen Reaktion (kaufen/verkaufen von Wertpapieren zu einem bestimmten Zeitpunkt) auf aktuelle Trends wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.

    Trader versuchen ihre Gewinne dabei in der Regel während einer kurzen Haltedauer des Assets von mehreren Stunden, Tagen oder Wochen zu realisieren. „Spekulanten“, die nur auf einen sehr kurzen Handelszeitraum aus sind, werden auch „Short Term Trader“ oder „Daytrader“ genannt. Typisch ist auch, dass in kurzer zeitlicher Abfolge häufig viele Trades hintereinander oder parallel getätigt werden. Um die Renditechancen auch in kurzen Zeitfenster zu steigern verwenden Trader häufig so genannte Hebel, im Fachjargon Leverage-Effekt genannt. Auch mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz können dabei relativ große Handelspositionen im Basiswert eingegangen werden. Dabei übertrifft die prozentuale Veränderung von Gewinnen und Verlusten die tatsächliche Kursveränderung im Basiswert.

    Je nach Größe des Hebels können so schon mit 1.000 Euro 100.000 Euro im Markt bewegen werden. Das steigert zwar das Renditepotenzial, vergrößert aber auch das Verlustrisiko. Trader müssen aber nicht unbedingt Privatpersonen sein. Sie können auch für Finanzinstitutionen, Investmentfonds oder Versicherer arbeiten. In diesem Sinne kann auch ein Börsenhändler ein Trader sein.

    Langfristige Anlage oder schnelles Risiko

    In den oben genannten Punkten grenzt sich der Trader vom Investor ab. Der Investor ist nicht auf den schnellen Gewinn aus, sondern verfolgt in der Regel das Ziel, seinen Anlagen langfristig zu halten und über diese große Zeitspanne seinen Ertrag kontinuierlich zu steigern. Insgesamt ist das wirtschaftliche Risiko bei Investoren häufig geringer als bei Trader, da sie oft auf Assets setzen, die zwar keine große Rendite auf einen Schlag versprechen, aber an deren positiver Entwicklung über einen langen Zeitraum partizipiert werden kann. In diesem Sinne „begleiten“ Investoren das Wertpapier eines Unternehmens.

    Trading lernen: Was ist ein Broker?

    Broker photoWer sich dazu entschieden hat, ins Trading-Geschäft einzusteigen, steht vor der Frage, wo und wie er am schnellsten und einfachsten zum Handeln kommt. Dazu braucht der Trader einen Broker oder eine Broker-Plattform, der sozusagen den Eintritt ins Tradinggeschäft ermöglicht. Privatanleger dürfen nämlich nicht selbst direkt an der Börse Kauf- und Verkaufstransaktionen tätigen. Es braucht einen Vermittler. Ein Broker ist nichts anderes als dieser Vermittler bzw. Makler für das Börsengeschäft. Rechtlich betrachtet ist der Börsenmakler aber seit dem Vierten Finanzmarktförderungsgesetz heute ein so genannter Skontroführer. Der Broker wird im Auftrag des Kunden aktiv und handelt auf dessen Rechnung mit verschiedensten Wertpapieren. Ähnlich wie ein Wohnungsmakler erhält der Broker für seine Dienstleistung eine Provision, die im Finanzjargon Courtage oder auch Brokerage genannt wird.

    Den Broker aus Fleisch und Blut trifft man heute jedoch nur noch im Parketthandel direkt an Börsenplätzen wie zum Beispiel Frankfurt am Main an. Wer über Broker im Zusammenhang mit dem Trading-Geschäft spricht, meint deshalb in der Regel ein Finanzinstitut oder einen Online-Broker in Form einer Computer-Börse.

    Welche Anbieter gibt es am Markt?

    Im Internet finden sich eine Reihe von Broker-Vergleichen. Zu den bekannten Brokern gehört zum Beispiel die comdirekt Bank, Trade Republic, flatex oder auch S Broker, der Online-Broker der Sparkassen Finanzgruppe. Zu den so genannten CFD-Brokern (Contracts for Difference Broker) gehören aber auch eToro oder Plus500, die den Handel zum Beispiel auch über eine App auf dem Smartphone ermöglichen.

    Bevor sich angehende Trader für einen Anbieter entscheiden, sollten sie sich darüber im Klaren sein, welche Produkte sie genau handeln wollen und was das Ganze an Gebühren kosten darf.

    Wer etwa nicht nur Aktien, sondern zum Beispiel Kryptowährungen handeln möchte, hat ein deutlich eingeschränktes Angebot an Brokern. Den Handel mit Bitcoin und Altcoins bieten zum Beispiel eToro und Plus500 an.

    Wie starte ich mit dem Trading?

    Wer sich für einen Trading-Anbieter entscheiden und die Anmeldemodalitäten durchgeführt hat, muss sich entscheiden, mit viel Geld er ins Trading-Geschäft einsteigen will. Gerade für unerfahrene Einsteiger empfiehlt es sich, zunächst nur kleine Beträge einzusetzen. So sind die anfänglich kaum zu vermeidenden Misserfolge weniger schmerzhaft. Die Trading-Plattformen bieten häufig auch einen Modus zum Erlernen des Tradings ein, bei dem mit „Spielgeld“ gehandelt wird. Natürlich lassen sich dann hier auch keine realen Gewinne und Verluste erzielen. Empfehlenswert ist es, sich als Trader nach und nach mit seinem Kapitaleinsatz abhängig von seinem Wissensstand zu steigern.

    Mit welchen Anlagen trade ich?

    Die nächste Frage, die sich Einsteiger stellen müssen, ist, mit welchen Anlageprodukten sie traden möchten. Auch hier empfiehlt sich zu Beginn eine defensive Herangehensweise. Der Handel mit Aktien hat zum Beispiel den Vorteil, dass sie eine deutlich geringere Volatilität als Kryptowährungen besitzen. Das heißt, die Kursschwankungen sind weniger ausgeprägt und das Verlustrisiko geringer. Gerade in Verbindung mit Hebeln können aber auch schon leichte Kursveränderungen des Basiswerts zu deutlichen Gewinnen und Verlusten führen. Erfahrenere Trader können auch den Handel mit Kryptowährungen in Betracht ziehen. Die Volatilität ist hier ungleich höher. Das verspricht einerseits tolle Renditechancen, andererseits aber auch ein höheres Verlustrisiko.

    Neben Aktien und Kryptowährungen gibt es noch eine Reihe weiterer handelbarer Produkte. Dazu zählen zum Beispiel Rohstoffe, Zertifikate, Futures oder Optionen.

    Trading lernen: Welche Formen des Tradings kann ich nutzen?

    Je nach persönlicher Einstellung und den Zielen des Tradings unterscheiden sich auch die Handelsstrategien.

    Scalping

    Die kürzeste und zugleich wohl auch herausforderndste Form des Tradings ist das so genannte Scalping (engl. Herausschneiden). Dabei wird nur die Marktbewegung in einem ganz kleinen Zeitfenster von wenigen Minuten, oft nur eine Minute, für das Handelsgeschäft genutzt. In der Regel wird hierbei ein großer Hebel angewendet. Beliebt ist das Scalping vor allem im Forex-Handel, weil es hier sehr liquide Basiswerte gibt.

    Daytrading

    Die nächste Stufe des Tradings ist das Daytrading. Wie der Name vermuten lässt, werden die Handelspositionen innerhalb nur eines Tages geöffnet und wieder geschlossen. Der Daytrader will aus größeren Kursschwankungen in kurzer Zeit Kapital schlagen.

    Swingtrading

    Diese Form des Tradings gehört wie die beiden zuvor genannten Methoden ebenfalls zu den hochspekulativen Anlagestrategien. Dabei wird versucht kurzfristige oder mittelfristige Kurs-Bewegungen (engl. Swings) auszunutzen. Der Ansatz dahinter ist, dass ein Kurs niemals linear verläuft. Selbst bei einer Seitwärtsbewegung gibt es kleine Kursausschläge aus denen Swingtrader versuchen Kapital zu schlagen.

    Positionstrading

    Das Positionstrading ist der Klassiker im Trading und wird von den meisten Tradern genutzt. Die Haltedauer der Basiswerte ist grundsätzlich länger als bei den vorher vorgestellten Methoden und kann sich durchaus auch über mehrere Wochen oder sogar Monate erstrecken.

    Trading lernen: Welche Handelsstrategien gibt es?

    Neben dem Handelszeitraum spielt beim Traden natürlich auch die Anlegestrategie eine wichtige Rolle. Am meisten verbreitet ist dabei das zyklische Traden. Gerade Einsteiger wählen häufig diese Form des Tradens. Der Anleger richtet sich nach dem Verlauf des zu handelnden Basiswertes. In der Praxis wird meist auf eine schon einsetzende Kursentwicklung „aufgesprungen“.

    So ist es typisch, dass bei einem Kursausbruch viele Trader schnell die Handelsposition abschließen. Umgekehrt werden Positionen wieder geschlossen, sobald sich ein Abwärtstrend ankündigt. Diese Trading-Strategie hat den Nachteil, dass ein Großteil des Kursanstiegs oftmals schon abgeschlossen ist, bevor der Trader daran partizipiert. Gerade bei volatilen Anlageprodukten wie etwas Kryptowährungen kann sich ein solcher Anstieg oft in sehr kurzen Zeiträumen ausbilden und genauso schnell wieder ins Gegenteil umschlagen. Wer zyklisch tradet hat auch das Risiko, dass er die Handelsposition zu schnell bei einem Kursrückgang schließt. Oftmals bildet ein abwärtsverlaufender Kurs aber keinen Trend aus, sondern dreht genauso schnell wieder nach oben.

    Antizyklisches Trading

    Für etwas erfahrenere Trader kann das antizyklische Traden eine Alternative sein. Hier „schwimmt“ der Anleger nicht mit der Kursentwicklung mit, sondern versucht mit seiner Handelsstrategie einen noch nicht sichtbaren Trend vorauszusehen. Entgegen der Mehrheit nimmt dieser Trader eine Handelsposition schon auf, wenn sich dieser Basiswert noch in einer Abwärts- oder Seitwärtsbewegung befindet. Kommt es in der Folge zu einem Kursausbruch kann er zu 100 Prozent an diesem Wachstum partizipieren. Doch andersherum kann der Trader auch schnell starke Verlust einfahren, wenn die prophezeite Entwicklung nicht eintritt.

    Wer antizyklisch traden möchte, braucht unbedingt gute Marktkenntnisse und muss sich stetig informieren, um Trends richtig voraussehen zu können. Dazu gehört die tägliche Information über Börsen- bzw. auch Kryptonachrichten und Kenntnisse der Chartanalyse. Er sollte wissen, welche Chartmuster auf welcher Entwicklungen hindeuten können. Hier gibt es diverse Informationsplattformen, wie z.B. Kryptoszene.de für den Krypto- und Aktienmarkt. Auch Trading-Kurse zum Beispiel in Form von Webinaren können sehr wertvoll sein.

    Nicht-direktionales Trading

    Nicht nach aktuellen Trends richtet sich das nicht-direktionale Trading. Dieser Trader halten zum Beispiel Ausschau nach den aktuellen Geschäftszahlen von börsennotierten Unternehmen. Steht ein solcher Termin an, ist häufig mit einer starken Kursbewegung zu rechnen, die nur auf Grundlage von Umsatz, Gewinn- oder Absatzahlen stattfindet. Diese Handelspositionen werden häufig nur kurzzeitig abgeschlossen, da von diese Kursbewegungen in der Regel nicht einen anhaltenden Trend darstellen. Auch bei dieser Form des Tradings ist Wissen der größte Schatz. Trader müssen wissen, wann etwa neue Geschäftszahlen eines Unternehmens verkündet werden und mit welcher Erwartung zu rechnen ist.

    Bei keiner der drei genannten Formen des Tradings gibt es eine Garantie, dass am Ende ein Gewinn verbucht werden kann. Grundsätzlich sind aber gut informierte Trader mit umfassenden Marktkenntnissen immer im Vorteil.

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    Wie steuere ich das Gewinn- und Verlustrisiko?

    Das Gewinn- und Verlustrisiko lässt sich neben der Wahl des Assets und dem Einsatz von Hebeln über weitere Instrumente steuern, die je nach Trading-Plattform verfügbar sind. Dazu gehört zum Beispiel das Setzen einer Stopp-Lose-Marke. Fällt der Kurs des Basiswertes in einen vorher festgelegten Preisbereich, wird die Handelsposition automatisch geschlossen. Das grenzt das Risiko des Traders deutlich ein. Mehr zum Stopp-Lose Trade erfahren Sie hier.

    Umgekehrt kann der Trader auch eine Kursmarke festlegen, an dem die Handelsposition mit einem erzielten Gewinn geschlossen wird (Take-Profit-Order). Dies bietet die Chance, dass ein angestrebter Gewinn auch bei einem in der Folgezeit fallenden Kurs nicht mehr verloren geht. Andererseits kann der Trader potenziell noch höhere Gewinne bei einem weiter ansteigenden Kurs nicht mehr mitnehmen.

    Ein großes Risiko bildeten für Trader in der Vergangenheit die sogenannten Nachschusspflichten. So konnte der Trader dazu verpflichtet werden, eine Sicherheitsleistung (Margin) zu zahlen, wenn beim Traden mehr Geld verloren wird als sich im Depot des Traders befindet. Viele Plattformen schließen die Nachschusspflicht zumindest für Privatanleger inzwischen aus. Das hat aber auch seine Schattenseiten. So werden Positionen von dem Trading-Anbieter unmittelbar geschlossen, wenn das Kapital im Depot aufgebraucht ist. Der Trader kann also vom Totalverlust betroffen sein, auch wenn sich der Kurs des Basiswerts kurze Zeit später wieder erholt.

    Kann ich nur auf steigende Kurse setzen?

    Trader haben beim Handel mit Differenzkontrakten auf den diversen Plattformen nicht nur die Möglichkeit auf steigende Kurse zu setzen. Auch auf den fallenden Kurs eines Basiswertes kann der Anleger setzen und dabei gleichen Gewinn- und Verlustpotenziale nutzen wie bei der „Wette“ auf steigende Kurse.

    Trading lernen: Welche Kosten entstehen beim Trading?

    Die Gebühren, die die Trading-Anbieter erheben, sind ganz unterschiedlich und sollten am besten schon vor der Anmeldung geprüft und verglichen werden. Dabei helfen unabhängige Vergleichstests, die die Gebühren in übersichtlichen Tabellen veranschaulichen. Neben den Transaktionskosten/Handelsgebühren, können ja nach Angebot auch Kontoführungsgebühren oder Zinsen anfallen. Diese Zinsen sind dann ein Thema, wenn Positionen über längere Zeiträume gehalten werden.

    Zudem gibt es den sogenannten Spread (engl. Spanne). Gemeint ist die Spanne zwischen dem Kassakurs (der Börsenkurs eines Assets am Kassamarkt) und dem Terminkurs (dem Börsenkurs eines Assets am Terminmarkt).

    Muss ich meine Gewinne versteuern?

    Gewinne aus dem Tradinggeschäft müssen versteuert werden. Die meisten CFD-Anbieter haben ihren Sitz im Ausland und führen dort auch rechtlich betrachtet ihre Konten. Der Anleger muss seine Gewinne deshalb in der eigenen Steuererklärung ans Finanzamt übermitteln. Dabei darf er jedoch Gewinne und Verluste miteinander verrechnen (Gewinn-Verlust-Rechnung), so dass die Steuer nur auf den tatsächlichen Gewinn erhoben wird.

    Kann ich vom Trading leben?

    Banker photoJa, es gibt sie tatsächlich, die Berufstrader. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt allein durch die Gewinne des Handelns. Doch diese Trader sind absolut in der Unterzahl. Nur den wenigsten Tradern gelingt es, ein solch lukratives Geschäftsmodell aufzubauen. Deshalb sollte kein Neueinsteiger mit dieser Einstellung in den Handel gehen.

    Doch auch für Trader, die nur hin und wieder anlegen und das Traden mehr als Hobby denn als Beruf verstehen, gelten im Prinzip die gleichen Regeln, um erfolgreich zu sein.

    Trading lernen: Die drei wichtigsten Trading-Regeln

    1. Gesunde Selbsteinschätzung

    Wichtigste Regel für alle Trader ist eine gesunde Selbsteinschätzung. Wer sein Trading-Wissen überschätzt oder für den schnellen Gewinn einfach nur auf Risiko geht, wird in den meisten Fällen die Quittung dafür bekommen. Gerade für Neueinsteiger empfiehlt sich eine zurückhaltende Selbsteinschätzung. Eine grundlegende Frage sollte dabei sein: Was weiß ich über Trading und was muss ich noch lernen?

    2. Risiko begrenzen

    Die zweite richtige Regel lautet: Risiko begrenzen. Bevor „großes“ Geld eingesetzt wird, sollte man sich zunächst intensiv in das Thema einlesen und im Demo-Modus der Börsen üben. Wer unbedingt echtes Geld einsetzen möchte, sollte zunächst mit kleinen Beträgen starten, die nicht das eigene Haushaltsbudget gefährden. Grundsätzlich sollte nur das Geld eingesetzt werden, dass tatsächlich frei verfügbar ist und nicht für andere Ausgaben benötigt wird. Außerdem sollten Trader zu Beginn lieber in sicherere Anlageformen investieren, die weniger starken Kursschwankungen unterworfen sind.

    3. Disziplin

    Eng verknüpft mit Regel 1 und Regel 2 ist die vielleicht wichtigste Trading-Regel: Disziplin. Sie ist das A und O für erfolgreiches Tradings. Wer zu viel wagt, verliert am Ende häufig. Ein beliebter Fehler ist zum Beispiel, dass Trader, die anfänglich Verluste einfahren, mit der Zeit immer riskanter handeln. Sie wollen durch ein höheres Risiko ihre Verluste durch große Gewinne schnell wieder kompensieren. Doch das geht meistens schief. Andersherum machen Anleger, die zu Beginn schnelle Gewinne einfahren, häufig den Fehler, ihr Risiko noch zu erhöhen.

    Doch Gier ist ein schlechter Ratgeber im Trading!

    Es gilt in jeder Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und sich beim Trading nicht von Emotionen leiten zu lassen. Wem das schwer fällt, sollte lieber erst einmal eine Pause einlegen und wieder zur Ruhe zu kommen, bevor weitergehandelt wird. Anleger sollten sich vorab immer eine Strategie überlegen und Limits festlegen, von denen auch später nicht abgewichen wird.

    Trading lernen: Das Fazit

    Die Welt des Tradings ist komplexer als mancher auf den ersten Blick vermuten mag. Es ist relativ einfach, sich auf einer Plattform anzumelden, ein Anlageprodukt auszuwählen und das Trading zu starten. Doch das allein reicht für erfolgreiches Trading nicht aus. Trader sollten die wichtigsten Handelsinstrumente und -strategien kennen, Chartanalysen verstehen und daraus Schlussfolgerungen ziehen können und sich informieren, informieren und informieren. Neben den Informationen auf kryptoszene.de kann es ratsam sein, spezielle Kurse fürs Trading zu besuchen, Videos zum Trading anzusehen und sich auch mal ein gutes Buch über Trading zu besorgen, das das Thema in seiner ganzen Tiefe behandelt. Zumindest wer das Tradings ernst nimmt, wird daran nicht vorbeikommen, um ein erfolgreicher Trader zu werden.

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    Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.