Aktienhandel Online – Tipps & Strategien für Anfänger & Profis

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Aktienhandel Online – Tipps & Strategien für Anfänger & Profis
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Worauf sollten Einsteiger beim Aktienhandel achten? Wie kann ich mein Geld so anlegen, dass es sich vermehrt? Und mit welchen Strategien werde ich zum Aktien-Profi? Unser Übersichtsstück liefert die Antworten.

Insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen ist der Aktienhandel eine interessante Option, wenn du auf der Suche nach einer Möglichkeit für den langfristigen Vermögensaufbau bist.

Aktien­kurse sind regelmäßigen Schwankungen ausgesetzt, die vom Geschäftserfolg sowie einer Reihe weicher Faktoren wie der medialen Berichterstattung über das von dir unterstützte Unternehmen abhängig sind. Du solltest daher nur Geld investieren, das du in den kommenden Jahre ent­beh­ren kannst. Wer monat­lich einen festen Betrag in­vestie­ren möch­te, kann sein Geld in einem Sparplan anlegen.

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66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Allerdings solltest du beim Aktienkauf niemals alles auf eine Karte setzen. Ein diversifiziertes Aktienportfolio verringert dein Anlegerrisiko. Auch Investitionen in andere Anlageobjekte wie Kryptowährungen können dein Portfolio sinnvoll ergänzen.

Was sind Aktien, wie funktionieren Aktien und wie kann ich in Aktien investieren? Alles zur Aktienanleihe, unsere Aktien Tipps, zum Online Aktien Handel, dem Aktien Trading und zur Aktien Strategie findest du auf dieser Einführungsseite.

Was sind Aktien?

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Was sind Aktien und wie funktionieren Aktien überhaupt? Aktien sind Wertpapiere, die Anleger an Börsen erwerben können. Mit Aktien können Anleger also an der Börse spekulieren. Der Besitz einer Aktie zeigt einen Anteil an einer Aktiengesellschaft (AG) an. Aktien sind schon seit dem 17. Jahrhundert ein wesentlicher Treiber der Wirtschaft. Großunternehmen bzw. -unterfangen verschlingen ein enormes Kapital. Darum gäbe es vieles ohne die Aktien gar nicht. Ein Unterfangen, das etliche Millionen verschlingt, kann kaum ein Mensch alleine bewältigen. Den enormen Finanzbedarf solcher Wirtschaften helfen die Aktien tilgen, indem sie es anderen möglich machen, sich finanziell an einer Firma zu beteiligen.

Mit Börsengängen, in denen sich Firmen zur Aktiengesellschaft umschreiben und Anlegern damit erstmals eine Beteiligung möglich machen, finanzieren die Unternehmen zum Beispiel neue Operationen, Produktpaletten, oder gleich die Expansion ihres Geschäfts auf andere Länder und Kontinente. Genannt werden solche Börsengänge Initial Public Offerings (IPOs). Einen ähnlichen, daran angelehnten Begriff kennt man aus der Kryptoszene: Erstangebote neuer Kryptowährungen nennt man Initial Coin Offerings (ICOs).

Im Gegenzug für ihre Beteiligung erhalten die Aktienkäufer bestimmte Vorteile. So werden sie, vorausgesetzt, das Unternehmen konnte im Laufe des Jahres Gewinne erzielen, über die regelmäßige Dividenden-Ausschüttung an den Gewinnen beteiligt. Außerdem werden sie zu jährlichen Vollversammlungen eingeladen, wo sie über die Geschäftsentwicklung in Kenntnis gesetzt werden.

Aktiengattungen

Je nach Aktiengattung kann es auch weitere Vorzüge geben. Vorzugsaktien zum Beispiel berechtigen ihre Besitzer zu höheren Dividenden als Stammaktien. Stammaktien hingegen statten ihre Besitzer mit einem Stimmrecht aus, über das diese auf die Geschäftsentscheidungen Einfluss nehmen können.

Weitere Aktiengattungen sind die Namens- und die Inhaberaktien sowie die Nennwert- und die Stückaktien. Namensaktien schreiben ihre Käufer namentlich fest. Nicht so die Inhaberaktien. Die Nennwert- und Stückaktien unterscheiden sich in der durch sie angezeigten Beziehung zum Stammkapital eines Unternehmens. So entspricht die Summe aller Nennwertaktien dem Unternehmens-Grundkapital. Die Nennwertsaktien können verschiedene Werte nennen, während die Stückaktien alle dem Wert nach identisch sind.

Grundvoraussetzungen zum Online Aktien handeln

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Bildquelle: Photo von Bankenverband – Bundesverband deutscher Banken

Theoretisch kann am Aktienhandel jeder teilnehmen – besondere technische Kenntnisse sind hier nicht vorausgesetzt. Ein paar Grundvoraussetzungen bestehen dennoch. In der Regel kannst du einen Aktienkauf über einen persönlichen Berater bei deiner Hausbank in Auftrag geben. Das funktioniert meistens per Telefon oder Mail. Beim Online-Aktienhandel über Broker oder Direktbanken kannst du deine Wertpapierorder hingegen selber durchführen. Dazu benötigst du die Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN) der von dir begehrten Aktie. Zuallererst aber benötigst du ein Depot.

Ein Aktien- bzw. Wertpapierdepot ist ein Konto, das du bei deiner Hausbank einrichten oder bei einem Aktien-Broker verwenden kannst. Das Aktiendepot dient der Aufbewahrung der von dir erworbenen Wertpapiere, Fonds oder Zertifikate. Für die Einrichtung deines Depots verlangt deine Hausbank eine Gebühr. Auch für die Depotführung fallen regelmäßige Beiträge an – und das sogar dann, wenn du dein Depot gar nicht nutzt.

Eine Übersicht über die exakten Kosten eines Depots kannst du von deiner Hausbank anfordern. Die Eröffnung eines Wertpapierdepots über eine Bank ist mit dem Abschluss eines Depotvertrags zwischen der Depotbank und ihrem Kunden verbunden. Das Risiko liegt beim Aktienhandel vollständig beim Kunden, Depotbanken übernehmen keine Verantwortung für deine Geldanlagen und sind gesetzlich nicht zum Schadensersatz verpflichtet.

Wertpapierdepots: Gebühren sparen im Online-Aktienhandel

Es lohnt sich sehr, sich nach einer kostengünstigen Depotvariante umzusehen. Denn nicht nur die Einrichtungs- und die Führungsgebühren fallen beim Aktienhandel an. Wenn du eine Order aufgibst, also wann immer du Aktien kaufen oder verkaufen willst, fallen weitere Kosten an. Dazu gehören die Börsengebühren, die vom gewählten Handelsplatz anhängen, aber auch die sogenannte Orderprovision, die deine Depotbank berechnet. Gewöhnlich teilt die Orderprovision sich in zwei Beiträge auf: Einen fixen, für jede einzelne Order identischen Beitrag, sowie einen Beitrag, der von der Höhe deiner Order abhängt. Eine Order über zum Beispiel 4.000 Euro, kostet also mehr als eine über nur 2.000 Euro. Gerade diese Gebühr schlägt oft deutlich zu Buche.

Wesentlich kostengünstiger als die Wertpapierdepots der großen Hausbanken sind in der Regel die Depots von Online-Brokern wie eToro. Nicht nur sind beim Online mit Aktien handeln Anfänger als auch Profis unabhängig von einem Berater, der deine Order zum Beispiel am Telefon annehmen und für dich durchführen muss. Viele Online-Anbieter bieten die Depot­führung sogar völlig kostenlos an. In unserer Übersicht über die besten Depots, Broker und Anlagen 2019 findest du eine Reihe kostengünstiger Optionen und Aktien Tipps.

Online Aktien handeln – so geht’s Schritt für Schritt

Mit Aktien handeln online Anfänger sowie Profis: Die besonderen Vorzüge des Online Aktienhandels gegenüber den Angeboten der meisten Hausbanken haben wir in den oberen Abschnitten dieses Beitrags bereits skizziert. In diesem Abschnitt soll es nun zur Sache gehen: Wie kannst du Online mit Aktien handeln? Wir erklären es dir Schritt für Schritt.

In unserem Beispiel stellen wir den Online Aktienhandel mit dem Aktienbroker eToro vor. eToros Angebot hält für Anleger eine Vielzahl interessanter Investment-Optionen parat und zeichnet sich besonders durch das Social Trading bzw. das Copy Trading aus. Beim Social Trading kannst du anderen Anlegern folgen und ihre Strategien sowie Entscheidungen über eToros CopyTrade-Funktion mitgehen.

Bei eToro wird eine Aktie nicht direkt gekauft. Bei allen bei eToro getradeten Aktien handelt es sich um CFDs (Contracts for Differece – Differenzkontrakte). Das bedeutet, dass du einen Gewinn aus der Differenz zwischen dem Kauf-Kurs und dem Verkaufs-Kurs machst, die Zertifikate selbst aber nicht hältst. Es handelt sich um eine Form des Aktien Tradings.

Anmeldung

Schritt 1: Anmeldung

Um mit eToro an der Börse spekulieren zu können, musst du dich auf der Seite registrieren. Bei eToro kannst du online Aktien handeln. Auch der Handel mit Kryptowährungen steht dir nach deiner Anmeldung auf eToro zur Verfügung. Erstelle dir deinen eToro Account über diesen Link. Indem du unseren Link verwendest, belohnst du unsere Arbeit. Kosten entstehen dir keine. Nach deiner Registrierung erhältst du per E-Mail einen Aktivierungslink. Klicke den Link oder kopiere ihn in deinen Browser. Jetzt ist dein eToro-Account aktiviert. Besuche die Webseite und melde dich in deinem Account an.

Wo finde ich Aktien?

Schritt 2: Wo finde ich Aktien?

Um Aktien kaufen zu können, musst du nun auf die Seite “Märkte” gehen und “Aktien” auswählen. Du findest den Aktienfinder Seite hier.

Im Aktienfinder kannst du dir ansehen, welche Aktien bei eToro verfügbar sind. Wähle die Aktie, die du kaufen willst. Wenn du sie anklickst, gelangst du auf eine Seite mit näheren Informationen zur Aktie. Am wichtigsten ist auf dieser Seite die Schaltfläche “Traden”.

Einzahlen

Schritt 3: Guthaben aufladen

Jetzt musst du noch dein Guthaben auffüllen, indem du Geld auf deinen eToro-Account überweist. Mindestens 200$ (cirka 175€) sind für Kunden aus Deutschland bei eToro für den Einstieg gefordert. Die Mindesteinzahlung kann länderabhängig variieren. Du kannst mit deiner Kreditkarte, PayPal, SEPA, einer Sofortüberweisung oder einem anderen Zahlungsmittel verfahren.

Abhängig von der von dir gewählten Zahlungsmethode dauert es länger oder weniger lange, bis deine Überweisung auf deinen eToro-Account eingeht. Besonders schnell funktionieren Überweisungen mit Sofortüberweisung oder mit PayPal.

Aktien kaufen

Schritt 4: CFD-Aktien kaufen

Auf der Übersichtsseite für deine Aktie klickst du rechts oben auf die blaue Schaltfläche “Traden”. Daraufhin erscheint ein Popup-Fenster fürs Aktien Trading, in dem du auswählen kannst, wie viel du investierst. Klicke anschließend auf “Trade eröffnen”, und bestätige so deinen Auftrag.

Solange die Märkte geöffnet sind, werden alle Aktienaufträge in Echtzeit platziert. Sind die Märkte geschossen, wird dein Auftrag automatisch dann ausgeführt, wenn sie wieder eröffnen. Du kannst außerdem angeben, ob du deine Aktie zum aktuellen Kurs kaufen willst oder zu einem von dir selber festgelegten. Wählst du letzteres, wird deine Position nur dann eröffnet, wenn der Aktienkurs diesem Kurs entspricht. Trifft das nicht ein, wird dein Auftrag nach einer Zeit storniert.

CFD Trading birgt eigene Risiken. Bitte mache dich mit diesen vertraut, bevor du das CFD-Trading nutzt. Du solltest nur investieren, was du zu verlieren verkraften kannst. Die Informationen auf dieser Seite stellen keine Anlageberatung dar. Sie dienen lediglich deiner Orientierung.

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Mit Aktien Handeln Online – Aktien Tipps für Anfänger

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Du willst beim Online mit Aktien handeln Anfängerfehler vermeiden? Dann sind unsere Aktien Tipps für Anfänger genau für dich gemacht. Unsere Hinweise bewahren dich vor typischen Anfängerfehlern und helfen dir dabei, die für dich passende Strategie zu finden.

Aktien Portfolio streuen

Diese wichtige Weisheit für alle Geldanlageoptionen sollte jeder Anleger berücksichtigen: Setze niemals alles auf eine Karte. Deine Verluste und dein Anlagerisiko können sonst Überhand nehmen. Klüger ist es, deine Geldanlage zu diversifizieren, indem du in verschiedene Aktien investierst. Auch mit Investment in andere Anlageoptionen wie Bitcoin kannst du dein Portfolio sinnvoll erweitern. Je breiter dein Portfolio aufgestellt ist, umso sicherer bist du vor unerwarteten Entwicklungen und Kurseinbrüchen einzelner Aktien.

Hedging: Aktien Shorten als Risikomanagement

Anfänger sollten sich nicht fragen, welches Investment die höchste Rendite verspricht – sondern wie sie Verluste bestmöglich vermeiden können, und zwar von Anfang an. Das sogenannte Hedging bzw. Aktien Shorten ist für dein Risikomanagement ein wertvolles Instrument.

Der Fachbegriff “Shorten” bezeichnet das Spekulieren auf einen Kursrückgang. Anleger können bei Aktien Brokern wahlweise auf steigende oder auf fallende Kurse spekulieren. Das ständige Auf und Ab der Aktienkurse verleiht dieser Option ihre Attraktivität. Wer auf steigende Kurse setzt verfolgt eine sogenannte “Long-Strategie”. Das trifft auf jeden zu, der Aktien direkt kauft. Denn nur, wenn die Aktienkurse steigen, können Aktionäre von Dividenden oder Verkäufen ihrer Aktien profitieren.

Weil es aber immer wieder auch Phasen gibt, in denen die Aktienkurse über längere Zeiträume kontinuierlich an Wert verlieren, ist es ratsam, sowohl für die Long- als auch die Short-Strategie offen zu bleiben. Angeboten wird letztere Option über sogenannte Short-ETFs. Wenn du einen Short-ETF erwirbst und der Wert deiner Aktie um drei Prozentpunkte fällt, werden daraus für dich drei Prozent Gewinn. Steigt die Aktie stattdessen um drei Pozent, verliert der Wert deines Short-ETFs dementsprechend.

Short-ETFs: Absicherung gegen fallende Kurse

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Bildquelle: Photo von Daveyboyee

Short-ETFs sind ein wertvolles Instrument, wenn du eine bereits stark im Kurs gestiegene Aktie gegen Einbrüche schützen willst. Solche Depotabsicherungen werden “Hedging” genannt, was zu Deutsch so viel wie “Umzäunen” bedeutet.

Allerdings ist das Angebot an Short-ETFs in Deutschland sehr eingeschränkt und lohnt sich für dich eigentlich nur, wenn du in deinem Portfolio vor allem DAX-Werte wie Siemens, Bayer oder Daimler vorhältst. Hältst du stattdessen auch Aktien aus anderen Ländern, müsstest du diese theoretisch einzeln absichern. Aufgrund des eingeschränkten Angebots ist das oftmals nicht möglich.

Aktien Shorten verringert deine Rendite

Außerdem drückt das Shorten deine Renditen: Denn wenn dein Aktien-Portfolio an Wert gewinnt, verlieren deine Short-ETFs dementsprechend. Dafür lohnen sie sich, wenn der Markt sich langfristig abwärts bewegt. Denn in diesem Fall kannst du mit Short-ETFs trotz der fallenden Kurse attraktive Renditen erzielen.

Zu beachten ist für Short-ETFs eine Besonderheit: Ihre Bewertung findet einmal je Börsentag statt. Auf- und Abschwankungen der Kurse, die sich binnen eines Börsentags abspielen können, werden nicht berücksichtigt. Darum sind die Short-ETFs nur für kurzfristige Absicherungen geeignet. Anleger täuschen sich daher oft bei der Berechnung der für die Verlustminimierung erforderlichen Einlagen in die Short-ETFs. Näher beleuchtet hat diesen Zusammenhang das Finanzportal Boerse.de. Trigger-Warnung: Mathematische Kenntnisse sind gefragt!

Auch der Gewinner unseres großen Börsen-Tests, der Broker eToro, geht in einem seiner Blog-Einträge ausführlicher auf die Aktien Shorten-Strategie ein.

Aktien Ordergebühren beachten

Für deine Wertpapiergeschäfte solltest du dir einen Anbieter wählen, bei dem die Depot-Kontoführung kostenlos ist, und bei dem du Aktien und andere Wertpapiere wie Anleihen, Zertifikate oder Fonds mit niedrigen Orderprovisionen kaufen kannst. Denn die Gebühren der Depotbanken schlagen oft kräftig zu Buche. Zum Glück gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Aktien Brokern, bei denen du Wert­papier­depots kostenlos nutzen kannst.

Obendrein gibt es sogar Depotbanken, bei denen du lediglich eine fixe Orderprovision zahlen musst, während die sonst oft üblichen volumenabhängigen Gebühren nicht anfallen. Und das zahlt sich aus. In unserem Aktien Broker-Vergleich kannst du die Gebühren der besten Online Aktien Broker miteinander vergleichen. Bei allen von uns getesteten Brokern kannst du Aktien online handeln. Beim Broking kaufst du die Aktien nicht direkt, sondern nimmst am Aktien Trading teil.

Die besten Aktien Strategien

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Bildquelle: Photo von free pictures of money

Bereits beleuchtet haben wir im Abschnitt zu unseren Aktien Tipps das Hedging, das Aktien Shorten und die Long-Strategie. Dabei gingen wir näher auf das Risikomanagement für das Online Handeln mit Aktien ein. In diesem Abschnitt sehen wir uns weitere nützliche Aktien Strategien für dein Investment an.

Auf unterbewertete Aktien setzen

Wer auf hohe Renditen aus ist, für den kann es sich lohnen, auf unterbewertete Aktien zu setzen. Diese erkennst du nur, wenn du ein profundes Wissen über Industriezweige hast, besonders solche, die in der nahen Zukunft an Bedeutung zulegen werden. Dies vorausgesetzt könntest du die Wertpapiere einer Aktiengesellschaft erwerben, die im fraglichen Feld tätig ist. Die tägliche Nachrichtenlektüre zu den aktuellen Aktien Trends sowie regelmäßige Recherchen sind das A und das O, wenn du auf der Suche nach unterbewerteten Aktien bist.

Geht deine Prognose auf, kannst du hohe Renditen erzielen. Liegst du falsch, fährst du Verluste ein. Das Risiko dieser Strategie darfst du also nicht unterbewerten. Ein ausgewogenes Portfolio setzt nicht alleine auf unterbewertete Aktien, bedenkt sie aber zum Teil. Für den Einstieg kann es sich auch lohnen, einen Aktienfinder zu nutzen, um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, was alles zum Angebot steht.

Dividenden jagen

Klingt erstmal smart: Könnte ich nicht einfach am Tag vor der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft deren Aktie kaufen und schon am Folgetag satte Dividenden einsacken? Ganz so leicht ist es leider nicht, von Aktien Trends zu profitieren. Denn am Tag der Dividendenausschüttung wird eine Aktie “ex Dividende” gehandelt. Das bedeutet, dass die ausgeschüttete Dividende vom Kurs der Aktie abgezogen wird. Obendrein fällt die Kapitalertragssteuer an, auch beim Aktien online handeln. 25 Prozent zieht der deutsche Fiskus automatisch von deinen Dividenden ab. Für Kirchenmitglieder fällt zudem eine Kirchensteuer mit an. Schon wird aus dem vermeintlich cleveren Schachzug ein herbes Verlustgeschäft.

Besser ist es darum, eine Aktie kurz nach einer Dividendenausschüttung zu kaufen. Und dann solange abzuwarten, bis sich ein lohnendens Verhältnis zwischen dem Aktienkursen und der zu erwartenden Dividendenausschüttung ergibt. Das funktioniert besonders gut mit Aktiengesellschaften, deren Dividende über Jahre zuverlässig gleich hoch ausfällt. Das DAX-Unternehmen Siemens zum Beispiel hat seine Dividende trotz Kursschwankungen in den letzten fünf Jahren nie gesenkt. Zuschlagen sollten Investoren daher, sobald die Kurve nach unten ausschlägt. In der Theorie verspricht das eine besonders hohe Dividende zur nächsten Hauptvollversammlung. Das Manager Magazin hat dem Thema einen nützlichen Ratgeber gewidmet, auf den wir an dieser Stelle gerne verlinken.

Daytrading

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Bildquelle: Photo von QuoteInspector.com

Das Daytrading ist vor allem eine Strategie für ungeduldige Menschen, die für hohe Renditen bereit sind, entsprechend hohe Risiken in Kauf zu nehmen. Daytrader, wie der Name schon sagt, öffnen und schließen Positionen binnen nur eines einzigen Börsentags, und erhoffen sich dabei täglich Renditen zu schaffen. Natürlich kann das Daytrading auch eine Ergänzung zur konservativen Geldanlage darstellen. Mit Rücksicht auf das Anlegerrisiko ist die Kombination zwischen Daytrading, der Long- und der Short-Strategie die richtige Wahl für Anleger, die sich mit dem Daytrading näher zu befassen gedenken.

Auf wen das zutrifft, der sollte sich ebenfalls mit der Chartanalyse sowie der Fundamentalanalyse befassen. Denn ohne diese Instrumente gleicht das Daytrading strenggenommen dem Glücksspiel. Eine gute Übersicht über diese Aktien Strategie findest du in diesem Beitrag von aktiencheck.de.

Copy Trading

Beim Copy Trading kopieren, wie der Name schon sagt, Trader die Strategien und Entscheidungen anderer Trader. Der Testsieger des Kryptoszene-Broker-Vergleichs für das Aktien online Handeln 2019, eToro, bietet den Plattformbenutzern eine CopyTrader-Funktion im Rahmen des Social Tradings an. Die Funktion macht es möglich, alle Trades eines anderen Social Traders mit einem einzigen Klick zu kopieren. Geht die Strategie des von dir gewählten Social Traders voll auf, profitierst du im selben Maße. Besonders für Einsteiger ist das Social Trading ein interessantes, zeitgemäßes Investment-Instrument. Auf dieser Seite führt eToro Interessierte näher ins Copy Trading ein.

Ein Musterdepot

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Bildquelle: Photo von glasseyes view

Wer es besonders eilig hat und sein Portfolio an dem anderer Aktionäre orientieren mag, der kann dafür auf ein sogenanntes Musterdepot zurückgreifen. Musterdepots gibt es für fast jede Aktien Strategie. Besonders populär sind im deutschsprachigen Raum die Musterdepots des Anleger-Blogs Der Aktionär, die du unter diesem Link einsehen kannst.

Zu den Musterdepots von Der Aktionär zählen sowohl ein Depot für langfristige Investments als auch Depots für kurzfristige sowie Investments, die sowohl auf lang- als auch kurzfristige Positionen setzen. Das Hebel-, das TSI- und das Real-Musterdepot runden das Angebot ab. Für jeden Investorentypen ist etwas dabei.

Die Musterdepots kannst du kopieren oder dich von ihnen bei deinen Recherchen bzw. deiner Suche nach der für dich passenden Aktie und Investment-Strategie inspirieren lassen und sie beliebig auf deine Wünsche und Bedürfnisse hin anpassen. So gelingt der Einstieg in den Aktienhandel besonders schnell.

 

Fazit – An der Börse spekulieren, aber richtig!

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Bildquelle: Photo von Cristian Carrara

Die Tage überteuerter Banken-Depots sowie Fondmanager, die Bestellungen telefonisch entgegen nehmen, sind gezählt. Im Online Aktien Handel können Anleger ihre Investments selber verwalten, und sparen gegenüber den Depot-Optionen der Traditionsbanken oft vieles an teurer Gebühr. Obendrein stehen gerade mit dem Social Trading und dem Copy Trading heutzutage Optionen bereit, die es Einsteigern noch leichter machen, einen erfolgreichen Einstieg in die Welt des Online Aktienhandels zu finden.

Mit unseren Aktien Tipps zum in Aktien investieren, den Aktien Trends und unseren Antworten auf die Fragen “Was sind Aktien” und “Wie funktionieren Aktien”, kannst du dein Anlagerisiko von Anfang an minimieren. Auch wer es ein wenig riskanter mag, findet in der Kombination der von uns beschriebenen Strategien einen Kompromiss zwischen professionellen Methoden und der konservativen Dividendenjagd. Wer jetzt loslegt, wird sich auf kurz oder lang sicher die Frage stellen: “Warum habe ich das nicht schon eher gemacht”.

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eToro ist eine Multi-Asset Plattform, die Händlern sowohl ein Investment in Aktien und Kryptowährungen gestattet, als auch den Handel mit CFDs.

Bitte beachten Sie, dass CFDs komplexe Finanzinstrumente sind, die mit einem hohen Verlustrisiko durch Hebel einhergehen. 66% der Anleger Accounts verlieren Geld beim CFD Trading mit diesem Anbieter. Sie sollten genau überlegen, ob sie die Funktionsweise von CFDs verstanden haben und ob Sie sich das hohe Verlustrisiko leisten können.

Kryptowährungen sind hochvolatile unregulierte Investmentprodukte. Es können große Schwankungen in kurzer Zeit auftreten. Im Gegensatz zum Handel mit CFDs ist das Krypto Trading unreguliert und somit keinem EU-Regulierungsrahmen unterworfen.

Vergangene Entwicklungen und Performances sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

David fasziniert die Schattenseite von Kryptowährungen: Für den News-Bereich von Kryptoszene.de schreibt er vor allem über Börsenhacks, Bitcoin-Scams und die Regulierung des neuen Finanzmarkts. Viele Reviews, Guides sowie Ratgebertexte zu Kryptowährungen stammten aus seiner Feder. Der kritische Enthusiast kaufte erstmals im Frühjahr 2017 Kryptowährungen und investierte in ICOs. Den großen Hype und den darauf folgenden Bärenmarkt erlebte er hautnah mit. Er lebt und schreibt in Berlin.

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