FTT Token sinnvoll?

Das FTX Drama nimmt seinen Lauf. Nach der Genesis Börse musste nun auch BlockFi Insolvenz anmelden. Das Unternehmen gab gestern bekannt, FTX unter anderem auf 500 Millionen USD zu verklagen.

Die Luft für Sam Bankman-Fried wird dünn

Die Schlinge um FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, kurz SBF, zieht sich weiter zu. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass an einer Sammelklage gegen den ehemaligen CEO von FTX gearbeitet wird. Die Behörden arbeiten zum jetzigen Zeitpunkt daran, den Mann in die USA zurückzuführen. Dort soll er sich einer Anhörung unterziehen. Inzwischen gab auch noch die bankrotte Kryptofirma BlockFi bekannt, dass sie ebenfalls Anklage erheben möchte.

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Laut den Aussagen des Unternehmens habe der ehemalige FTX CEO BlockFi angeblich nur wenige Tage vor dem Bankrott Robin Hood Aktien als Sicherheit zugesagt. Diese möchte man jetzt mithilfe einer Klage gegen Sam Bankmann-Fried Holdingsgesellschaft Emergent Fidelity Technologies anfordern. Nur wenige Stunden nachdem BlockFi am Montag Konkursschutz beantragt hatte, wurde die Klage eingereicht.

Die Krypto Lending Plattform BlockFi begründet die Klage, mit einer Vereinbarung vom 9. November. Darin heißt es, dass Emergent Umsatzsicherheiten im Bereich einer Pfandvereinbarung abschloss. Dabei hat Emergent einem Zahlungsplan zugestimmt, welcher nicht eingehalten wurde.

Teil dieser Vereinbarung waren unter anderem Robin Hood Aktien. Bankmann-Fried kaufte im Mai über seine Investmentgesellschaft Emergent 7,6 % der Firma und erwarb Anteile im Wert von 648 Millionen USD. Nur wenige Tage vor dem Zusammenbruch der FTX Börse am 11. November hatte der CEO versucht, diese Assets über eine private App zu verkaufen.

FTX war nur der Anfang – weitere Börsen müssen Insolvenz anmelden

Knapp zehn Tage nachdem die FTX Börse Insolvenz angemeldet hatte, kommt die nächste Plattform in Bedrängnis. Genesis kündigte an, Zahlungen aussetzen zu müssen. Des Weiteren können keine neuen Kredite vergeben werden. Diese Maßnahmen soll die Liquidität des Unternehmens sicherstellen. Laut eigenen Aussagen sind Kundengelder jedoch nicht in Gefahr und dies sei nur eine Übergangsphase.

Das Unternehmen vergab in der Vergangenheit hohe Kredite, die in den Handel mit Kryptowährungen eingesetzt werden konnten. Von dieser Nachricht waren zunächst nur die Großanleger betroffen. Bisher dementiert die Plattform, Insolvenz anmelden zu müssen.

Weitere 14 Tage später meldete BlockFi Konkurs an. Zunächst wies auch diese Plattform die Gerüchte einer drohenden Insolvenz zurück. In einer weiteren Nachricht von Flori Marquez, COO von BlockFi hieß es dann, das Unternehmen hat „ein erhebliches Engagement bei FTX und zugehörigen Unternehmen. Darunter fallen Verpflichtungen von Alameda gegenüber uns, Vermögenswerte auf FTX.com und nicht in Anspruch genommene Beträge aus unserer Kreditlinie bei FTX US”

Zunächst sprach das Unternehmen davon, weitere Schritte zu planen und sich von Experten beraten zu lassen. Am 11. November wurden auf der Plattform dann die Zahlungen ausgesetzt.  Montag, den 28. November, meldete die Börse offiziell Insolvenz an.

Mit Bitfront kündigte die dritte Krypto-Plattform an, Liquiditätsprobleme zu haben. Bitfront gab am Dienstagmorgen bekannt, keine neuen Kunden mehr aufnehmen zu können. In wenigen Monaten wird das Unternehmen seinen Betrieb einstellen. Bis dahin können keine Kreditzahlungen mehr abgewickelt werden.

Die Geschäftsführung betont in ihrer Nachricht, dass es keinen Zusammenhang zwischen FTX und ihren Handlungen gibt.

FTX-Krise: Warum ist die Börse pleite?

Mehreren Medien wie etwa die ZEIT berichten, dass der ehemalige CEO von FTX Kundengelder in Millionenhöhe veruntreute. Angeblich seien mindestens 10 Millionen USD unter der Leitung von SBF verloren gegangen. Der Geschäftsführer soll zu seiner Zeit mit den Geldern riskante Wetten betrieben haben. Als Sicherheit soll dabei nur der FTX Token hinterlegt worden sein.

Nachdem diese Nachrichten nach und nach innerhalb der Kryptoszene aufgekommen waren, reagierten zahlreichen Händler und Investoren mit Abverkäufen. Dabei nahmen sie große Mengen an Gelder von der Börse und verkauften die FTX Token.

Zunächst hoffte der CEO, die führende Plattform Binance würde mit einem Notkauf aushelfen. Das war jedoch nur für wenige Tage in Planung. Der Binance CEO Changpeng Zhao prüfte laut eigenen Angaben die Transaktionen, Sicherheiten und Papiere der Firma und entschied sich dann gegen einen Kauf.

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Nach diesen Entwicklungen hatte die FTX Börse keine andere Wahl als Insolvenz anzumelden. Weiterhin erhalten die Nutzer der Plattform keinerlei Informationen darüber, wie es nun weitergeht. Auf der Website stand lange lediglich die Information „FTX kann derzeit keine Auszahlungen verarbeiten. Wir raten dringend von einer Einzahlung ab. Einzahlungen von TRX, BTT, JST, SUN und HT sind deaktiviert“. Inzwischen ist die Seite nicht mehr auffindbar.

Nachdem bekannt wurde, dass durch die Börse ein Schaden in Millionenhöhe entstanden war, brachen die Kurse der Coins zusammen. Der Bitcoin verlor innerhalb von zwei Tagen 20 % und sank auf einen Wert von 15.400 USD. In den vergangenen Tagen verzeichnete er jedoch wieder einen Anstieg. Heute liegt der BTC-Preis bei 16.295 USD.

Bei der zweitgrößten Münze Ethereum zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Kurs rutschte bis auf die 1.110 USD Marke hinunter und verlor dabei fast 30 %. Auch er nahm in den vergangenen Stunden eine positive Entwicklung wahr. Heute stieg der Kurs um 3,40 % an und liegt bei 1.220 USD.

Den stärksten Verlust nahm der FTT Token selbst wahr. Er sinkt seit Anfang November und verlor dabei, bis heute über 80 %. Eine FTT Münze ist heute 1,31 USD wert.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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