blue and red sports coupe


Porsche hat kürzlich sein erstes NFT-Projekt „Porsche 911“ gestartet. Dabei hagelte es für den Luxus-Autohersteller Kritiken in den sozialen Netzwerken. Wir haben uns Gründe für einen möglichen Flop angesehen. 

Groß angekündigtes Sammlerprojekt Porsche 911

Der weltbekannte deutsche Automobilhersteller Porsche hat am Montag, dem 23. Januar, sein neues NFT-Projekt für den ikonischen Sportwagen Porsche 911 gestartet. Die NFTs beinhalten Bilder des Porsche 911 Carrera. Zuvor war das Projekt von dem Unternehmen groß angekündigt worden. Beincrypto schreibt, dass geplant war, das Minting von 7.500 einzigartigen Porsche-Sammlerstücken für Liebhaber anzubieten.

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Porsche selbst schreibt über das Projekt:

„Die Porsche NFT-Kollektion markiert unseren ersten Schritt in Richtung Web3: Sie verbindet unsere historischen Werte und Ideologien mit den Möglichkeiten der digitalen Zukunft und unterstreicht unsere Offenheit gegenüber neuen, disruptiven Technologien. Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine neue Art der langfristigen Porsche-Erfahrung zu bieten, die es ihnen sogar ermöglicht, einen Beitrag zu ihrer Lieblingsmarke zu leisten.“

Die NFTs sollten anfangs für den forschen Preis von 0,911 ETH, also etwa 1.450 $, in den Verkauf gehen. Porsche warb damit, dass Kunden die gekauften Autos schließlich auf virtuellen Rennstrecken fahren könnten, sowie auch das Design des Wagens individuell selbst gestalten. Das NFT-Minting könnte eine Strategie Porsches sein, sich frühzeitig im Web3-Raum zu platzieren und sich damit eine vorteilhafte Stellung in der Community sichern zu wollen. Kurz nach Launch des Projektes zeigte sich der Andrang auf das Projekt allerdings als sehr gering und Kritiken in den sozialen Netzwerken werden laut.

Porsche stoppt NFT-Minting

Als Reaktion auf die negativen Rezensionen der NFT-Community Twitterte das Unternehmen selbst am 24. Januar, das Minten vorerst wieder einstellen zu wollen.

So ist der Preis des Porsche-NFTs kurzzeitig sogar unter den Mindestpreis auf 0,89 ETH gefallen. Den Daten von OpenSea ist ebenfalls zu entnehmen, dass die Verkäufe des digitalen 911ers seit Mittwoch wieder etwas in die Höhe geschossen sind, auch wenn mögliche Gründe dafür bislang unklar sind. Ob die Ankündigung, das Minten vorerst wieder einzustellen oder die starke Aufmerksamkeit aufgrund des Social-Media-Backlashs sich auf die Verkäufe ausgewirkt haben können, bleibt zu spekulieren. Auf dem bekannten NFT-Marktplatz werden derzeit 2.363 Porsche-NFTs ab einem Preis von 2,7 ETH angeboten. Für einige Investoren hat sich der Mint eines NFTs trotzdem gelohnt, wenn man sich die Verkaufszahlen bei OpenSea ansieht.

Enttäuschung der NFT-Community

Die Community zeigt sich von dem Projekt durchweg enttäuscht. Auf Twitter entstand sogar ein regelrechter Shitstorm gegen Porsche und den schwachen Ansatz für das Web3. User kritisierten den Einstieg des Projekts in den Web3-Raum mit mangelnder Fachkenntnis des Sektors und fehlenden Kooperationen mit NFT-Größen. So schreibt Kai Henry bei Twitter, dass man den „Jargon nicht einfach lernen und sofort Ergebnisse erwarten könne“.

Vielen Nutzern fehlen auch weitere Anwendungsmöglichkeiten für die NFTs, die Besitzern zunächst wenige Vorteil zu bieten scheinen. Zudem üben einige User auch Kritik an der Optik der NFTs, so schreibt Pas bei Twitter:

In einer Abstimmung zeigt sich sogar noch deutlicher die Haltung der Community gegenüber dem Projekt. In einer nicht repräsentativen Twitter Abstimmung von 190 ETH geben 73 % an, keine NFTs von Porsche kaufen zu wollen.

https://twitter.com/190_eth/status/1616945287330942977?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1616945287330942977%7Ctwgr%5E8394cedce5c931fd8dcd7c4467ef74484cb9078d%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fblockzeit.com%2Fde%2Fnft-kollektion-von-porsche%2F

Einige User machen sich im Netz über das Projekt lustig und verspotten Porsche für die schlechte Umsetzung des NFT-Mintings und das übermäßige Vertrauen in die eigene Bekanntheit.

https://twitter.com/FonzGm/status/1617901492786323458

Anderen Unternehmen, die in ein ähnliches NFT-Projekt wie Porsche einsteigen möchten, raten User, die gleichen Fehler zu vermeiden und einen Plan zu entwickeln, der langfristig und nachhaltig eine Community aufbaut, bevor das Projekt gestartet wird.

https://twitter.com/debsoon/status/1617692891601850368?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1617692891601850368%7Ctwgr%5E8394cedce5c931fd8dcd7c4467ef74484cb9078d%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fblockzeit.com%2Fde%2Fnft-kollektion-von-porsche%2F

Porsches Reaktion: 150k Designvariationen erwartet

Ob Porsche das Projekt noch in eine erfolgreiche Richtung drehen kann, bleibt derzeit abzuwarten. Die künstliche Verknappung des NFT-Bestands konnte die finanziellen Verluste der Erstkäufer zumindest leicht eindämmen. Klar ist, dass potenziellen Nutzern der NFTs bislang Anwendungsmöglichkeiten und ein Mehrwert des Projektes fehlt.

Als Reaktion darauf, hat Porsche nun einige Beiträge veröffentlicht, die die Vorteile für Inhaber der Porsche NFTs ankündigen sollen. In dem 9-teiligen Post erklärt das Unternehmen die „aufregende Reise“, die es für NFT-Besitzer geplant haben soll. So soll Token-Besitzern ab Februar 2023 der Zugang zur „Porsche-Welt hinter den Kulissen“ ermöglicht werden. Der Automobilkonzern will zudem zu Diskussionen mit Ingenieuren oder Probefahrten einladen. Ab Mitte Februar soll das von vielen Stimmen kritisierte fehlende individualisierte Design für die non fungiblen Token kommen. Porsche kündigte entsprechend an, 150.000 Designvarianten für den digitalen Porsche geplant zu haben.

Calvaria: Alternative zum Porsche-Projekt?

Dass es auch etwas besser gehen kann, darauf hoffen die Anleger des Play-2-Earn Fantasy-Spiel Calvaria. Der hauseigene RIA Token befindet sich bereits in der fünften und letzten Phase des Presales, die mittlerweile zu 97 % ausverkauft ist. Also könnte für Anleger jetzt vor dem offiziellen Launch des Projektes ein guter Zeitpunkt sein, noch zu einem günstigen Preis in das Projekt zu investieren.

https://twitter.com/CalvariaP2E/status/1584846667068899328?cxt=HHwWgIDU4bLpwP4rAAAA

Calvaria ist ein Blockchain-basiertes Kartenspiel, das als mobile App und Browser-Version verfügbar sein wird. Nutzer sollen in Duellen gegeneinander antreten können und dabei Karten sowie Belohnungen gewinnen und verbessern können. Das Meta-Universum besteht dabei aus drei unterschiedlichen Welten, die ihre jeweils eigenen spielbaren Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten haben. Ziel ist es, sein Kartendeck möglichst geschickt zusammenzustellen, um Gegner schlagen zu können. Das Spiel wird auch eine zusätzliche Möglichkeit der Interaktion mit der Spielmechanik und der Wirtschaft in Form von NFT-Sammlungen einführen, die den Besitzern einen strategischen Vorteil in Wettbewerben verschaffen.

„Die Mission ist es, den ersten effektiven Botschafter zwischen der „realen Welt“ und Krypto zu schaffen, indem ein unterhaltsames und zugängliches Spiel entwickelt wird, das sowohl in mobilen App-Stores als auch auf dem PC verfügbar sein wird“

Der native Token des Calvaria-Ökosystems ist RIA. 300 Millionen Stück oder 30 % des Bestands werden davon im Vorverkauf angeboten, bisher konnten damit 2,9 Millionen $ erzielt werden. Die maximale Gesamtversorgung, die an Token verfügbar sein wird, beträgt 1 Milliarde RIA. Die Token können derzeit über die offizielle Website des Projekts mit ETH oder USDT erworben werden. Der Vorverkaufspreis liegt in der letzten Stufe bei 0,055 $. Nach eigenen Angaben der Entwickler soll Calvaria nach dem Launch auf bekannten Kryptobörsen wie BKEX-Global und Changelly Pro gelistet werden.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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