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Die Hongkonger Börsenaufsicht will einige ausgewählte Krypto-Token für den Handel unter Kleinanlegern zulassen. Während die Rufe nach Regulierung und Forderungen nach einem wirksamen Anlegerschutz weltweit immer lauter werden, wagt die Sonderverwaltungszone an der südlichen Küste Chinas einen großen Schritt aus ihrer bisherigen, restriktiven Krypto-Politik heraus.

Wie lauten die Pläne der Finanzaufsicht?

Die Hongkonger Wertpapieraufsichtsbehörde wird eine Untergruppe von Token vorschlagen, die sie potenziell für den Handel unter Kleinanlegern zulassen möchte. Das sagte der Chef der Behörde am Mittwoch, dem 11. Januar, wie Reuters berichtet. Zeitgleich zu der Öffnung des Kryptomarktes für private Anleger treibt die Finanzaufsicht der Metropole ein neues Regulierungssystem voran. Der gesetzliche Rahmen soll die Rechte der Anleger schützen und gleichzeitig Hongkong als Finanzplatz attraktiver für Krypto-Startups machen.

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Die für die asiatische Weltstadt zuständige Börsenaufsicht hat eine Kommission mit dem Namen Securities and Futures Commission (SFC) gebildet, die sich mit den Regelungen für die Anbieter von digitalen Vermögenswerten beschäftigen soll. Dabei sollen auch Daten darüber erhoben werden, wie die Bevölkerung über den Handel mit Kryptowährungen denkt, um die öffentliche Meinung bei der Konzeption der Leitlinien zu berücksichtigen, wie Julia Leung, Chief Executive Officer bei der Kommission, betont.

„Virtuelle Vermögenswerte sind im vergangenen Jahr von einem Höchststand auf ein niedriges Preisniveau gesunken. Es sei eine gute Entwicklung, „dass, wenn der Schaum aus dem System genommen wird, weil die Plattformen und einige Token zusammengebrochen sind, dies die Aufmerksamkeit der Anleger und Verkäufer auf den Anlegerschutz lenkt“, sagte Leung am Mittwoch beim Asian Financial Forum in Hongkong.

https://twitter.com/sentosumosaba/status/1614902291261423616

Sie gab außerdem bekannt, dass auch die Tokenisierung von Anleihen und Investmentfonds in den Zuständigkeitsbereich ihrer Behörde fallen wird. Das ist insofern interessant, als der Schritt von einer restriktiven Handelspolitik bei digitalen Assets hin zu einer derartigen Liberalisierung des Krypto-Sektors ein sehr weitreichender ist. Zudem steht das Vorhaben in einem Kontrast zu den Bemühungen Pekings, einen digitalen Yuan zu etablieren, während man dort am Verbot von dezentralisierten Kryptowährungen weiterhin festhält.

Wie Reuters ebenfalls berichtet, erwarten Verantwortliche aus der Finanzindustrie, dass sie noch in diesem Quartal bezüglich des Einzelhandels mit Kryptowerten konsultiert werden. Lizenzen für weitere Kryptowährungen sollen aber erst ab Mitte des Jahres 2024 vergeben werden. Ab diesem Zeitpunkt können – und müssen – alle Krypto-Unternehmen, die in Hongkong tätig sein möchten, eine Zulassung bei der SFC beantragen. Laut der zuständigen Kommission drohen andernfalls empfindliche Geldstrafen und bei schweren Verstößen müssen die Verantwortlichen sogar mit einer Freiheitsstrafe rechnen.

Bereits im Zuge der Hongkonger Fintech-Woche im vergangenen Herbst hatten Regierungsmitglieder Pläne angedeutet, sich ab 2023 wieder als Krypto-Hub zu etablieren. Das derzeitige Handelsverbot für Krypto-Kleinanleger führte dazu, dass vermehrt nicht lizenzierte Krypto-Plattformen genutzt wurden, die teils sehr unsicher sind.

Bisher können Anleger aus der Metropole lediglich in US-amerikanische Krypto-ETFs investieren. Im Zuge der Marktliberalisierung soll bald auch der Weg zu inländischen Krypto-Derivaten offenstehen, wie Verantwortliche betonen.

Welche Richtlinien seitens der Hongkonger Aufsichtsbehörden diesbezüglich gelten sollen, wurde bisher nicht kommuniziert. Auch ein Zeitplan für die Umsetzung der Genehmigungen von entsprechenden ETFs ist bisher nicht bekannt.

Handel mit Kryptowährungen in Hongkong soll eine „solidere Grundlage“ bekommen

Christopher Hui ist Sekretär für Finanzdienstleistungen beim Finanzministerium von Hongkong (FSTB). Er bestimmt dort maßgeblich die politische Richtung für den DeFi-Sektor. Seine Behörde führt aktuell ein Pilotprojekt durch, in dem die Möglichkeiten eines eigenen nicht-fungiblen Tokens ergründet werden sollen.

Parallel arbeitet die Aufsichtsbehörde an der Tokenisierung von „grünen Anleihen“ sowie an einer digitalen Zentralbankwährung (CDBC). Der digitale Hongkong-Dollar ist, anders als bei der Strategie Pekings, in ein Liberalisierungskonzept eingebunden, das Hongkong zu einem Krypto-Hub von Weltrang machen soll.

Kenner der Hongkonger Krypto-Branche rechnen zwar bereits seit Monaten damit, dass die Regierungsbehörden einen Ordnungsrahmen für den Sektor schaffen werden, aber der radikale Kurswechsel wurde wohl nicht erwartet. Auf der FinTech Week war Hui einer der überraschend zahlreichen Offiziellen, die eine Wiederauferstehung Hongkongs als Krypto-Metropole propagierten.

Die Behörde ist allerdings nur eine der offiziellen Stellen, die sich mit der Regulierung des Krypto-Sektors befassen. Neben der FSTB gibt es die „Monetary Authority“, die sich mit Stablecoins befasst, und die „Securities and Futures Commission“, die für die Durchsetzung des Regulierungsrahmens zuständig ist.

Die von Hui geleitete Abteilung FSTB verantwortet die Strategie zur Einbindung von Kryptowährungen und NFTs in die bestehende Ordnung für traditionelle Anlagen wie Akten und Derivaten. Seine Abteilung, die dem Finanzministerium unterstellt ist, soll wohl nach außen signalisieren, dass die Regierung die öffentliche Debatte verfolgt und aufgreift.

Die Äußerungen des Abteilungsleiters signalisieren eine Öffnung von Bereichen wie die zuvor genannte Lockerung für Kleinanleger, welche bis vor Kurzem noch abgelehnt wurde. Bei seinen öffentlichen Auftritten signalisierte er, dass die Regulierungsbehörden Krypto als wichtigen Teil der Wirtschaftsstruktur Hongkongs sehen.

Nach eigener Aussage betrachtet Hui Kryptowährungen als ein „Investitionsinstrument“, nicht als eine Alternative für Fiatwährungen oder gar ein Instrument zur völligen Verdrängung von Zentralbankwährungen. In einem Interview, das er kürzlich mit CoinDesk führte, sprach er aber auch vom Potenzial, dass er in Blockchain-basierten Währungen sieht. „Potenziell verändert es die Art und Weise, wie Gesellschaft und Wirtschaft funktionieren“, sagte er und fügte hinzu, dass die zugrundeliegende Technologie sich „nicht über Nacht entwickeln wird“.

Wie groß wäre die Wirkung einer Öffnung des Hongkonger Kryptomarktes?

Hongkong ist klein, vor allem im Vergleich zum Flächenland China, zu dem es als chinesische Sonderverwaltungszone offiziell gehört. Als Finanz- und Wirtschaftsstandort hat die ehemalige britische Kolonie aber eine Bedeutung, die weit über die Zahl der Einwohner und die geografische Größe hinausgeht.

Das BIP pro Kopf ist mit rund 42.000 US-Dollar ungefähr viermal so hoch wie der globale Durchschnitt und übersteigt selbst das Niveau in der EU um mehr als 10.000 US-Dollar. Besonders deutlich wird die Wirtschaftskraft Hongkongs, wenn man sich die Werte der Exporte anschaut. In Hongkong betragen diese rund 83.000 US-Dollar pro Kopf, und im als Exportnation gerühmten Deutschland liegen sie laut dem Statistischen Bundesamt bei 16.571 Euro, also umgerechnet knapp 18.000 US-Dollar.

Die 7,34 Millionen Einwohner sind aber für sich betrachtet dennoch ein sehr kleiner Markt im globalen Kontext. Die Strahlkraft, die eine Krypto-Öffnung der Weltstadt hat, sollte aber aufgrund der vorgenannten Wirtschaftsdaten und dem Stellenwert als wichtigster Finanzplatz Asiens, nicht unterschätzt werden.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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