Mit einer ersten Allokation von rund 10 Mio. US-Dollar kauft Texas den Dip, um BTC offiziell ins eigene Portfolio zu holen. Damit wird Texas zum Testlabor für die „Texas Strategic Bitcoin Reserve“ und zum möglichen Startschuss eines Wettlaufs um digitale Goldreserven zwischen US-Bundesstaaten.
- Der US-Bundesstaat Texas baut laut Branchenberichten erstmals Bitcoin-Exposure im Volumen von rund 10 Mio. US-Dollar auf
- Rechtsgrundlage ist das im Frühjahr verabschiedete Gesetz zur „Texas Strategic Bitcoin Reserve“, das BTC als zulässigen Reservewert für Staatsmittel definiert.
- Beobachter sehen Texas als möglichen Taktgeber eines US-weiten Wettlaufs um staatliche Bitcoin-Reserven – von Wyoming bis hin zu anderen „Red States“, die bereits Pro-Bitcoin-Gesetze diskutieren.
Texas nutzt den Dip – erste 10 Mio. US-Dollar in BTC
Texas hat den jüngsten Rücksetzer am Kryptomarkt genutzt und erstmals Bitcoin gekauft in Höhe von rund 10 Mio. US-Dollar aufgebaut. So flossen zunächst etwa5 Mio. US-Dollar in den Spot-Bitcoin-ETF IBIT von BlackRock; weitere rund 5 Mio. US-Dollar sind für direkt gehaltene, selbstverwahrte Bitcoin vorgesehen.
Die Mittel stammen aus allgemeinen Staatsgeldern und sind Teil eines größeren Plans: Texas will Bitcoin als strategischen Reservebaustein in seine langfristige Finanzplanung integrieren. Formell knüpft der Einstieg an das im Frühjahr verabschiedete Gesetz zur „Texas Strategic Bitcoin Reserve“ an. Dieses schafft einen rechtlichen Rahmen, über den der Bundesstaat Bitcoin als Reserve-Asset halten kann. Die Reserve darf dabei nur aus Assets bestehen, deren Marktkapitalisierung über einen längeren Zeitraum über 500 Mrd. US-Dollar liegt. Inzwischen wird auch über Ethereum (ETH) diskutiert, sofern die Marktkapitalisierung stabil über 500 Mrd. US-Dollar steht.
TEXAS BOUGHT THE DIP!
Texas becomes the FIRST state to purchase Bitcoin with a $10M investment on Nov. 20th at an approximately $87k basis!
Congratulations to Comptroller @KHancock4TX and the dedicated investments team at Texas Treasury who have been watching this market… pic.twitter.com/wsMqI9HrPD— Lee ₿ratcher (@lee_bratcher) November 25, 2025
Die Pro-Bitcoin-Bundesstaaten werden mehr
Dass ein wirtschaftlich bedeutender Bundesstaat wie Texas mit eigenem Energiesektor, Mining-Industrie und starkem Krypto-Lobbying vorangeht, erhöht den politischen Druck auf andere US-Staaten. Aber Texas ist bei Weitem nicht der erste Pro-Bitcoin-Bundesstaat.
Bereits 2024 hatte der Pensionsfonds des Bundesstaats Wisconsin rund 100 Mio. US-Dollar in Bitcoin-ETFs investiert. Anders als Texas zielte Wisconsin jedoch primär auf Anlagerendite im Rahmen des Pensionsmanagements nicht auf eine strategische Bitcoin-Reserve.
Parallel dazu arbeiten Staaten wie Wyoming an eigenen Reservekonzepten und rechtlichen Rahmenbedingungen, um Bitcoin auf Staatsebene zu halten. New Hampshire und Arizona verfolgen ebenfalls schon länger eigene Initiativen zur Einrichtung von Bitcoin-Reserven.
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