BTC Sentiment

Bitcoin hat in den letzten Wochen einen dramatischen Preisverfall erlebt. Der Kurs sank von Höchstwerten über 125.000 US-Dollar auf unter 60.000 US-Dollar. Dieser Absturz hat das Marktsentiment auf ein Allzeittief gedrückt, wie Analysen aus Social Media und Prediction Markets zeigen. Historische Vergleiche unterstreichen die Schwere des Ereignisses. Die Frage nach der zukünftigen Entwicklung bleibt offen.

  • Kursentwicklung: Der BTC fiel Anfang Februar 2026 auf etwa 60.000 US-Dollar und löste einen historischen Crash mit extremem Verkaufsdruck aus
  • Wettmärkte: Der Wettmarkt Kalshi geht mit hoher Wahrscheinlichkeit von weiteren Tiefs aus
  • Erholung: Nach einer Erholung auf rund 65.000 US-Dollar bleibt unklar, ob ein nachhaltiger Boden gefunden wurde oder weitere Rückgänge drohen

Der jüngste Preissturz von Bitcoin

Am 5. Februar 2026 kam es zu einem historischen Crash, bei dem Bitcoin mehr als 16 % einbüßte und etwa 10.800 US-Dollar verlor. Der Preis fiel unter 67.000 US-Dollar und erreichte ein Tief von rund 60.000 US-Dollar.

Eine leichte Erholung folgte, mit einem Rebound auf etwa 65.000 US-Dollar, was einem Zuwachs von 9 % vom Tagestief entspricht. Dieser Rückgang markiert einen Verlust von fast 30 % im vergangenen Monat, von über 125.000 US-Dollar im Januar auf 60.074 US-Dollar am 6. Februar.

Der Absturz wird als Kapitulation betrachtet, mit Indikatoren wie einer impliziten Volatilität (BVIV) von 88,55, die nahe an den Höchstwerten des FTX-Zusammenbruchs liegt. Der tägliche RSI-Wert sank auf 15,64, vergleichbar mit dem COVID-Crash im März 2020.

Der 30-Tage-RSI signalisiert die überverkauftesten Bedingungen seit Juni 2022. Das Handelsvolumen explodierte: Coinbase verzeichnete 3,34 Milliarden US-Dollar, und BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) überschritt zehn Milliarden US-Dollar an gehandelten Anteilen.

Marktsentiment und Social Media

Das Sentiment in der Krypto-Community hat ein Allzeittief erreicht. Analysen von Santiment zeigen eine Explosion der Bärenstimmung nach dem Crash. Social-Media-Beiträge mit Aufrufen zu „niedriger“ oder „unter“ dominieren, was auf eine bärische Haltung hinweist.

Solche Spitzen führen typischerweise zu Preiserholungen, wie derzeit beobachtet wird, mit einer milden Erholung zurück auf 65.600 US-Dollar. Umgekehrt signalisieren hohe Aufrufe zu „höher“ oder „über“ oft bevorstehende Rückgänge.

Der Post von Santiment hebt hervor, dass die Menge bei Crashes erwartet, dass die Preise weiter fallen. Nach dem Sinken auf 60.000 US-Dollar kam es zu einem leichten Aufschwung. Viele Anleger nutzten den günstigen Preis zum Bitcoin kaufen.

Die Frage bleibt, ob es sich um einen „Dead Cat Bounce“ handelt oder ob ausreichend Retail-Investoren ausgeschüttelt wurden, um eine Rallye auf 70.000 US-Dollar zu rechtfertigen. Chart-Daten bestätigen eine Zunahme des bärischen Sentiments auf Social Media.

Vorhersagen aus Prediction Markets

Prediction Markets wie Kalshi spiegeln die pessimistische Stimmung wider. Über 680.000 US-Dollar sind auf das Februar-Tief von Bitcoin gesetzt. Die Wahrscheinlichkeiten: 50 % für unter 57.000 US-Dollar, 40 % für unter 55.000 US-Dollar und 23 % für unter 50.000 US-Dollar.

Michael Burry warnt, dass ein Fall unter 50.000 US-Dollar Miner in den Bankrott treiben und zu Zwangsverkäufen ihrer Bitcoin-Reserven führen könnte. Das ist jedoch nicht das erste Mal, dass Michael Burry mit bärischen Bitcoin Prognosen auffällt. Er gilt als scharfer Kritiker.

Historische Vergleiche und Analysen

Der Crash vom 5. Februar rangiert unter den schwersten in der Bitcoin-Geschichte. Die Volatilität erreichte 75 %, höher als seit dem ETF-Launch 2024. Positioning-Daten zeigen netto kurze Expositionen in Short-BTC-ETFs nahe den Höchstwerten von November 2022.

Analysten wie Jamie Coutts sehen anhaltende Margin Calls und Liquidationen, die Wochen oder Monate dauern könnten. Eine Stabilisierung könnte bei einem Wochenschluss über dem 200-Wochen-EMA eintreten.

Dennoch deuten Prediction Markets auf Risiken weiterer Rückgänge hin. Die Bärenstimmung könnte einen Boden signalisieren, doch ein anhaltender Abwärtstrend bleibt möglich.

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Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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