Größte US-Bank warnt Ethereum könnte seine Stellung als DeFi-Platzhirsch verlieren – z.B. an Solana
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Ethereum ist im Moment zwar die wichtigste Kryptowährung für dezentrale Finanzen (DeFi). Einer neuen Analyse der größten US-Bank JP Morgan Chase zufolge könnte sich das aber bald ändern – denn die Konkurrenz holt auf.

Ethereums Vormachtstellung bedroht

Anfang 2021 befand sich Ethereum in puncto DeFi-Aktivität noch unangefochten auf Platz 1. Sämtliche Projekte basierten seinerzeit auf Ethereum, es gab quasi keine Konkurrenz, DeFi war mit Ethereum gleichzusetzen.

Dann gewann der Ethereum-Kurs an Fahrt, das Ökosystem wurde immer populärer, immer voller – und das wiederum brachte teilweise nicht nur das Netzwerk zum Erliegen, es ließ innerhalb kürzester Zeit auch die Transaktionsgebühren explodieren.

Plötzlich fielen für einfache Trades und Swaps, z.B. auf dezentralen Börsen, horrende Gebühren an – mitunter sogar im vierstelligen Euro-Bereich (!). Eine Situation, die sich bis heute nur unwesentlich gebessert hat. Nutzt niemand das Netzwerk, sind mitunter auch halbwegs bezahlbare Transaktionen möglich. Sobald es aber wieder brummt, gehen auch die Gas-Gebühren durch die Decke.

Und genau das bedroht Analysten von JPMorgan zufolge Ethereums Vormachtstellung im DeFi-Bereich. Zwar sind sich die Ethereum-Entwickler des Problems bewusst und arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung – dem Upgrade auf ETH 2.0, dessen erste Phase im Laufe des Jahres gestartet wird.

Bis Ethereum aber ganz konkret schneller und günstiger wird, dauert es womöglich noch eine Weile. Und das wiederum könnte dem Projekt gefährlich werden. Die „optimistische Sichtweise über die Dominanz von Ethereum“ sei in Gefahr, so die Forscher.

Wird Ethereum bald von der Konkurrenz überholt?

Demnach könnte ETH weiter Marktanteile verlieren, bis das Upgrade auf Ethereum 2.0 vollständig abgeschlossen ist. Den Entwicklern zufolge könnte sich das nämlich bis 2023 hinziehen. Die Skalierung sei aber jetzt notwendig, um Ethereums Dominanz aufrechtzuerhalten, warnen die JPMorgan-Analysten.

Schon jetzt ist Ethereums Anteil an der DeFi-Branche auf nur noch 63% zurückgegangen. Von jedem Marktanteil, den Ethereum verliert, profitiert die Konkurrenz.

Und mittlerweile gibt es zahlreiche Ethereum-Konkurrenten – viele mit innovativen Ansätzen, phänomenaler Geschwindigkeit und niedrigen Gebühren. Zu nennen sind beispielsweise Solana (SOL, zu kaufen bei eToro oder Libertex), Binance Smart Chain, Tezos (XTZ), Fantom (FTM) oder Avalanche (AVAX). All diese Blockchains könnten ETH gefährlich werden – und sie wachsen rasant.

Den Analysten zufolge könnten sie sogar so schnell wachsen, dass Anleger nach erfolgtem Wechsel auf ETH 2.0 gar keinen Anlass mehr sehen, zu Ethereum zurückzukehren. Und das wiederum könnte für den ETH-Preis eine Abwärtsspirale bedeuten.

Das Fazit der Forscher: Ethereum befände sich derzeit „in einem intensiven Wettlauf um die Vorherrschaft“ – und dessen Ausgang stünde noch lange nicht fest. Ob es womöglich irgendwann tatsächlich zu einem „Flippening“ kommt, bei dem ein Ethereum-Konkurrent wie Solana oder Avalanche mit Ethereum die Plätze tauscht?

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Jannis Grunewald

2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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