Bitcoin fällt unter 90.000 US-Dollar, geopolitische Spannungen versetzen Anleger in Panik – abgesehen von den Walen und Haien. Laut einem Bericht von Santiment nutzen die Bitcoin-Wale und die Bitcoin-Haie den günstigen Preis und akkumulieren fleißig weiter. Insgesamt 36.322 haben die Wale in den letzten 9 Tagen eingekauft. Für Santiment ein klares Signal: langfristig bullisch, unabhängig von jedweden geopolitischen Ereignissen.
- Bitcoin-Wale: Halter großer Bestände kaufen weiter Bitcoin ein, diesmal 36.322 BTC in den letzten 9 Tagen
- Bitcoin Preis: Geopolitische Spannungen lassen den Preis auf unter 90.000 US-Dollar fallen
- Bitcoin Prognose: Laut Tom Lee könnte 2026 ein „holpriges“ Jahr für Bitcoin werden
Was wissen die Bitcoin-Wale?
Laut einem am 20. Januar veröffentlichten Post von Santiment kauft „Smart Money“ wieder fleißig Bitcoin. In den letzten 9 Tagen sollen die Bitcoin-Wale insgesamt 36.322 BTC im Wert von 3,21 Milliarden US-Dollar gekauft haben.
Währenddessen sind die Kleinanleger (Anleger mit weniger als 0,1 BTC) nicht am Bitcoin kaufen interessiert. Im Gegenteil, sie haben während dieser Zeit 132 BTC verkauft. Ihre Bestände sanken damit um 0,28 %, während die Bestände der Wale um 0,27 % zugelegt hatten. Unter Walen versteht Santiment Halter mit 10 bis 10.000 BTC.
Für Santiment ist das ein bullisches Zeichen, jedoch langfristig. Zeiten, in denen smartes Geld Bitcoin akkumuliert, während die Kleinanleger verkaufen, bilden die Grundlage für den kommenden Crypto Bull Run.
📊 Bitcoin’s price has fallen back down to $89.4K as gold & silver continue to surge. That said, Bitcoin’s whales & sharks continue to accumulate.
🐳 Wallets with 10-10K $BTC: Accumulated +36,322 tokens in the past 9 days (+0.27%)
🦐 Wallets with under 0.01 $BTC: Dumped -132… pic.twitter.com/RnVOgVl3j2— Santiment (@santimentfeed) January 20, 2026
Santiment beschreibt dieses Muster als eine langfristige bullische Divergenz. Und lassen dabei geopolitische Spannungen außer Acht. Der aktuelle Preisrückgang auf unter 90.000 US-Dollar ist in erster Linie auf den neu entfachten Tarifstreit zwischen den USA und Europa zurückzuführen.
Seit Beginn von Trumps Präsidentschaft haben die Tarifkonflikte immer wieder zu Abverkäufen bei Bitcoin und Kryptowährungen geführt. Derzeit ist es vor allem der Streit um Grönland, der Anleger zu Gold und Silber greifen lässt.
Es sei angemerkt, dass Michael Saylors Strategy derzeit wieder mächtig BTC gekauft hat. So postete er am 20. Januar, sein Unternehmen habe 22.305 Bitcoin für 2,13 Milliarden US-Dollar akkumuliert. Dieser einzelne Einkauf könnte die Statistik stark in Richtung der Wale verschoben haben.
Tom Lee prognostiziert ein turbulentes Jahr 2026
Der Analyst Darkfost hat eine weitere Beobachtung bezüglich der Bitcoin-Wale gemacht. Ihre Transaktionen auf Kryptobörsen wie Binance nehmen seit dem November 2025 stetig ab und haben mittlerweile einen Tiefstand erreicht.
Das bedeutet, dass der Verkaufsdruck von Seiten der Wale sinkt. Der Analyst sieht derzeit eine Konsolidierungsphase, in der die Wale lieber abwarten, als sich auf einen Verkauf vorzubereiten.
Whale selling pressure collapses 📉
Current data shows a clear decline in whale transactions, more specifically in their BTC inflows to exchanges.
In other words, large holders are sending significantly less BTC to trading platforms than before.
The chart presented here… pic.twitter.com/CjDDoUKzA3
— Darkfost (@Darkfost_Coc) January 19, 2026
Das Jahr 2026 startete auf jeden Fall turbulent. So wird es auch weitergehen, prognostiziert Fundstrats Tom Lee in einem aktuellen Interview. Er sieht für 2026 ein holpriges („jagged“) Jahr heraufziehen. Laut seiner Bitcoin Prognose wird es eine Fortführung des Bullenmarkts, der in 2022 startete. Allerdings wird es sich zunächst wie ein Bärenmarkt anfühlen.
Der neue FED-Chef sowie die Krypto-Politik des Weißen Hauses werden für viel Volatilität sorgen. Dennoch glaubt Tom Lee, der Bitcoin Preis wird in diesem Jahr auf 250.000 US-Dollar steigen.
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