XRP-Prognose

Der Kryptomarkt bewegt sich am heutigen Mittwoch weiter seitwärts. Große Impulse bleiben bislang aus, auch XRP zeigt kaum Dynamik. Die Kryptowährung von Ripple konsolidiert aktuell im Bereich von 1,45 US-Dollar und konnte auf Wochensicht zwar leicht zulegen, doch der größere Trend bleibt schwach.

Vom Allzeithoch ist XRP weiterhin mehr als 60 Prozent entfernt. Viele Gewinne aus den vergangenen Monaten wurden inzwischen wieder abgegeben. Entsprechend skeptisch bleiben zahlreiche Anleger. Dennoch gibt es weiterhin Analysten, die langfristig enormes Potenzial sehen.

Besonders der bekannte Krypto-Analyst EGRAG CRYPTO sorgt derzeit mit einer extrem bullischen Elliott-Wellen-Prognose für Aufmerksamkeit. Sein mögliches Kursziel: 27 US-Dollar.

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Elliott-Wellen: Darum könnte XRP massiv explodieren

Der Analyst EGRAG CRYPTO verweist in seiner aktuellen Analyse auf die Elliott-Wellen-Theorie. Dabei handelt es sich um ein technisches Analysemodell, das davon ausgeht, dass sich Märkte in wiederkehrenden psychologischen Zyklen bewegen. Diese bestehen typischerweise aus fünf Impulswellen nach oben und anschließend drei Korrekturwellen nach unten. Besonders in volatilen Märkten wie Kryptowährungen wird die Methode häufig genutzt, um langfristige Trendstrukturen zu analysieren.

https://twitter.com/egragcrypto/status/2054452201246875707

Nach Ansicht des Analysts befindet sich XRP aktuell mitten in einer größeren Makrostruktur. Entscheidend sei dabei nicht das kurzfristige Hoch, sondern vielmehr die Frage, ob XRP den langfristigen Boden bereits vollständig ausgebildet hat. Genau hier sieht EGRAG aktuell zwei mögliche Szenarien, die er als „Green Count“ und „Blue Count“ bezeichnet.

In beiden Fällen geht der Analyst davon aus, dass XRP nach einer größeren Korrekturphase erneut in eine impulsive Aufwärtsbewegung übergehen könnte. Auf dem Chart verweist er insbesondere auf klassische Fibonacci-Extensionen, die häufig gemeinsam mit Elliott-Wellen genutzt werden. Daraus ergeben sich mehrere potenzielle Kursziele.

Das erste große Ziel liegt laut Analyse bei rund 7 US-Dollar. Darüber hinaus nennt EGRAG jedoch auch deutlich aggressivere Zielzonen bei 13 US-Dollar sowie sogar 27 US-Dollar. Letzteres Niveau ergibt sich aus einer 1,618-Fibonacci-Erweiterung der vorherigen Impulsstruktur. Genau solche Extensions werden innerhalb der Elliott-Wellen-Theorie häufig genutzt, um mögliche Endpunkte einer fünften Impulswelle zu bestimmen.

Zugleich zeigt die Analyse aber auch, dass zuvor noch größere Korrekturbewegungen möglich bleiben. Der Analyst verweist auf eine mögliche „Wave-2“- beziehungsweise „Wave-4“-Korrektur, die XRP kurzfristig nochmals deutlich unter Druck setzen könnte. Dennoch bleibt seine langfristige Grundannahme bullish. Entscheidend werde nun sein, ob XRP die langfristige Trendstruktur oberhalb der mehrjährigen Unterstützungszone verteidigen kann.

MVRV-Z-Score signalisiert mögliche Unterbewertung bei XRP

Zusätzliche Hoffnung macht derzeit auch der sogenannte MVRV-Z-Score von Glassnode. Dabei handelt es sich um eine Onchain-Metrik, die das Verhältnis zwischen Marktkapitalisierung und realisierter Kapitalisierung misst. Vereinfacht gesagt zeigt der Indikator, ob ein Asset im historischen Vergleich eher überbewertet oder unterbewertet ist. Hohe Werte deuten häufig auf euphorische Marktphasen und mögliche Überhitzung hin, während niedrige Werte oftmals mit Bodenbildungsphasen zusammenfallen.

xrp

Genau hier wird es bei XRP aktuell spannend. Der MVRV-Z-Score bewegt sich inzwischen bereits seit mehreren Monaten in einer historisch niedrigen Zone. Damit signalisiert die Kennzahl zum ersten Mal seit 2024 wieder eine mögliche Unterbewertung über einen längeren Zeitraum hinweg. Besonders auffällig: Trotz der schwachen Kursentwicklung ist die Metrik zuletzt kaum weiter gefallen und beginnt sich nun zu stabilisieren.

Historisch gingen solche Phasen bei vielen Kryptowährungen häufig größeren Aufwärtsbewegungen voraus. Zwar liefert auch dieser Indikator keine Garantie für steigende Kurse, doch aus Sicht vieler Analysten deutet die aktuelle Struktur darauf hin, dass XRP fundamental deutlich weniger überhitzt ist als noch in früheren Rallyphasen.

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XRP schwächelt – neue Narrative rücken in den Fokus

Während XRP weiterhin mit fehlender Dynamik kämpft, zeigen andere Bereiche des Kryptomarkts zuletzt deutlich mehr relative Stärke. Besonders auffällig ist dabei das steigende Interesse rund um das Thema Bitcoin-L2-Technologie. Viele Analysten sehen genau hier eines der spannendsten Narrative für die kommenden Jahre. Der Hintergrund: Bitcoin gilt zwar weiterhin als sicherstes und dezentralstes Netzwerk im Kryptomarkt, besitzt bislang jedoch nur begrenzte Smart-Contract- und DeFi-Funktionen. Genau das könnten Layer-2-Lösungen nun verändern.

Die Idee dahinter erinnert teilweise an die Entwicklung von Ethereum in den vergangenen Jahren. Auch dort sorgten Layer-2-Netzwerke für niedrigere Gebühren, schnellere Transaktionen und völlig neue Anwendungen. Sollte sich ein ähnlicher Trend nun bei Bitcoin etablieren, könnte dies die Nachfrage nach nativen Bitcoins langfristig deutlich erhöhen. Denn viele dieser Lösungen benötigen BTC als Basis-Asset für Transaktionen, Sicherheit oder Liquidität.

Ein Projekt, das in diesem Zusammenhang derzeit besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Das Projekt setzt auf eine Bitcoin-L2-Infrastruktur und kombiniert dabei Elemente aus dem Solana-Ökosystem mit der Sicherheit von Bitcoin. Im Mittelpunkt steht eine Architektur rund um die Solana Virtual Machine (SVM), die deutlich schnellere und günstigere Anwendungen ermöglichen soll als klassische Bitcoin-Transaktionen.

Bitcoin Hyper Blockchain funktioniert sicher und transparent | Quelle: Bitcoinhyper.com

Zusätzlich setzt Bitcoin Hyper auf eine zk-basierte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2. Durch Zero-Knowledge-Proofs sollen Transaktionen effizient und gleichzeitig sicher verarbeitet werden. Gerade diese Kombination aus Skalierung, Geschwindigkeit und Bitcoin-Anbindung sorgt aktuell für Aufmerksamkeit innerhalb der Community.

Auch der laufende Presale zeigt bislang relative Stärke. Trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds konnte Bitcoin Hyper nach eigenen Angaben bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar einsammeln. Gleichzeitig lockt das Projekt frühe Investoren mit einem Staking-Modell von aktuell rund 36 Prozent APY. Genau solche neuen Narrative könnten in den kommenden Monaten zunehmend Kapital anziehen – insbesondere solange XRP und andere Altcoins weiterhin unter fehlendem Momentum leiden.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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