XRP News von heute

XRP bleibt auch Mitte August 2026 klar unter Druck. Nach einem kurzen Dip unter die psychologisch wichtige Marke von 1 US-Dollar konnte sich der Kurs zuletzt zwar wieder leicht erholen und notiert aktuell bei rund 1,06 US-Dollar. Dennoch ändert das moderate Plus wenig am übergeordneten Bild. Der Abwärtstrend ist weiterhin intakt, Momentum und Dynamik fehlen nahezu vollständig.

Vom Allzeithoch aus dem Juli 2025 hat XRP mehr als 70 Prozent an Wert verloren und erreichte zuletzt den niedrigsten Stand seit rund zwei Jahren. Damit steckt der Altcoin weiterhin in einem ausgeprägten Bärenmarkt. Hinter den Kulissen gibt es jedoch erste Signale, die zumindest langfristig Hoffnung machen.

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XRP-Wale kaufen trotz Crash weiter zu

Während der XRP-Kurs in den vergangenen Monaten massiv gefallen ist, scheint eine besonders wichtige Anlegergruppe den Rücksetzer zunehmend zum Aufbau größerer Positionen zu nutzen. Darauf weisen aktuelle Daten von Santiment hin. Demnach ist die Zahl der Wallets, die mindestens eine Million XRP halten, innerhalb der vergangenen drei Monate um 32 Adressen gestiegen. Bemerkenswert ist vor allem der Zeitpunkt dieser Entwicklung: Im gleichen Zeitraum ist die Marktkapitalisierung von XRP um rund 29 Prozent eingebrochen.

Damit zeigt sich eine klare Divergenz zwischen Kursentwicklung und Verhalten größerer Marktteilnehmer. Obwohl XRP weiterhin verkauft wird und der Markt kaum bullisches Momentum zeigt, wächst die Zahl großer Wallets. Das kann darauf hindeuten, dass kapitalkräftige Anleger die aktuell niedrigen Bewertungen schrittweise zur Akkumulation nutzen.

Grundsätzlich ist eine steigende Zahl großer Wallets allerdings noch kein unmittelbares Kaufsignal. Auch Transfers zwischen Börsen, institutionellen Verwahrstellen oder einzelnen Wallets können die Statistik beeinflussen. Dennoch wird eine solche Divergenz häufig aufmerksam beobachtet. Wenn der Preis fällt, während größere Marktteilnehmer ihre Bestände ausbauen, kann sich mittelfristig eine stabilere Nachfragebasis entwickeln.

Hinzu kommt, dass das XRP Ledger trotz der schwachen Kursentwicklung fundamental weiter genutzt wird. Insbesondere Ripples Zahlungsinfrastruktur, Custody-Angebote, Tokenisierung sowie der Stablecoin RLUSD sorgen dafür, dass das Netzwerk auch abseits der Spekulation relevante Anwendungsfälle besitzt. Für eine echte Trendwende müsste sich diese Akkumulation allerdings irgendwann auch im Kurs widerspiegeln.

XRP mehr als 70 Prozent unter dem Allzeithoch

Auch Analyst Ali Martinez verweist aktuell auf die außergewöhnlich starke Korrektur bei XRP. Vom Allzeithoch bei rund 3,66 US-Dollar aus dem Juli 2025 ist der Kurs inzwischen um mehr als 70 Prozent eingebrochen. Zwischenzeitlich fiel XRP sogar kurzzeitig unter 1 US-Dollar, bevor sich der Kurs wieder knapp oberhalb dieser Marke stabilisierte.

Martinez hebt hervor, dass XRP nach einem derart tiefen Rückgang inzwischen technisch stark überverkauft sei. Gleichzeitig würden erste Kaufsignale entstehen.

Genau darin sieht der Analyst eine zunehmend interessante Ausgangslage.

Aktuell handelt XRP bei rund 1,06 US-Dollar und damit weiterhin nur knapp oberhalb der psychologisch wichtigen Unterstützung bei 1 US-Dollar. Von einer bestätigten Trendwende kann deshalb noch keine Rede sein. Der Abwärtstrend bleibt dominant, während Käufer bislang nur eine Stabilisierung und keine nachhaltige Gegenbewegung erreichen konnten. Entscheidend dürfte nun sein, ob XRP die Marke von 1 US-Dollar dauerhaft verteidigt und anschließend erstmals wieder höhere Hochs und höhere Tiefs ausbilden kann.

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LiquidChain zeigt relative Stärke im schwachen Markt

Während sich bei XRP bislang lediglich erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigen, lohnt sich für risikobereite Anleger auch der Blick auf Projekte, die sich dem schwachen Gesamtmarkt bislang vergleichsweise gut entziehen können. Ein Kandidat ist derzeit LiquidChain. Das noch junge Krypto-Projekt befindet sich weiterhin im Presale und zeigt dort trotz des ausgeprägten Bärenmarkts eine auffällige relative Stärke. Während zahlreiche etablierte Altcoins massive Kursverluste verzeichnen, fließt hier weiterhin Kapital in den Vorverkauf.

LiquidChain verfolgt dabei einen technologisch ambitionierten Ansatz. Das Projekt möchte Bitcoin, Ethereum und Solana über eine Layer-3-Infrastruktur stärker miteinander verbinden. Nutzer und Entwickler sollen dadurch auf Liquidität und Anwendungen verschiedener Ökosysteme zugreifen können, ohne für jede Blockchain vollständig getrennte Strukturen nutzen zu müssen. Gerade im DeFi-Sektor könnte eine solche Vereinheitlichung langfristig interessant sein, sofern das Team die technische Umsetzung wie geplant realisieren kann.

liquidchain

Im Mittelpunkt steht der LIQUID-Token, der innerhalb des Ökosystems verschiedene Funktionen übernehmen soll. Der laufende Presale hat zuletzt weiter Kapital eingesammelt und nähert sich damit einem wichtigen Meilenstein. Gerade diese Nachfrage ist im aktuellen Marktumfeld bemerkenswert: In einem Bärenmarkt trocknet die Risikobereitschaft bei kleineren Projekten normalerweise besonders schnell aus. Kann ein Presale dennoch kontinuierlich wachsen, spricht dies zumindest für ein vergleichsweise hohes Interesse der Community.

Natürlich bleibt LiquidChain als Presale-Projekt deutlich spekulativer als etablierte Kryptowährungen wie XRP. Eine relative Stärke im Vorverkauf garantiert weder eine erfolgreiche Börsennotierung noch langfristige Kursgewinne. Dennoch könnte gerade das Zusammenspiel aus Cross-Chain-Ansatz, Layer-3-Narrativ und anhaltender Presale-Nachfrage dafür sorgen, dass LiquidChain aktuell auf die Watchlist risikofreudiger Anleger gehört. Mittlerweile wurden ferner schon rund 1 Million US-Dollar investiert.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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