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Mit 18 geht das Leben erst los, man tobt sich aus, feiert, trinkt, spielt Computerspiele, trifft sich mit Freunden. Oder man hackt Kryptowährungen-Wallets. So wie der junge Mann, der vergangene Woche in Japan der Polizei ins Netz ging. Der nach japanischem Recht minderjährige Hacker erbeutete von seinem Kinderzimmer aus Kryptowährungen. Seine Beute hat einen Gesamtwert von rund 15 Millionen Yen.

Vergangenen Donnerstag überreichte die Polizei den 18-Jährigen den Behörden der Stadt Utsunomiya. Ihm wird vorgeworfen, das Kryptowährungen-Wallet Monappy im Sommer 2018 gehackt zu haben. Mit dem Wallet können Benutzer ihre Anteile an der Kryptowährung Monacoin auf dem Smartphone verwalten.

„Es fühlte sich an wie in einem Computerspiel“

Laut behördlicher Angaben betraf der Hack die Wallets von rund 7.700 Benutzern. Der bei dem Hack erbeutete Yen-Betrag entspricht rund 118.000 Euro. Einer Meldung von Japan Today zufolge versprach das für das Wallet verantwortliche Unternehmen Monappy, die Betroffenen für den entstandenen Schaden zu entschädigen.

Laut der Ermittler habe der Mann seine Taten gestanden. Den Polizisten zufolge soll er gesagt haben: „Es fühlte sich an als hätte ich einen Trick entdeckt, den sonst niemand kannte, wie in einem Computerspiel.“

Laut Japan Today nutzte der Hacker Tor, um keine Spuren zu hinterlassen. Das Netzwerk dient der Anonymisierung von Verbindungsdaten. Mittels einer DDOS-Attacke legte der Täter die Software lahm und machte sich anschließend Schwachstellen zu nutze, um sich Monacoins auf ein eigenes Wallet zu transferieren. Dann tauschte er die Monacoins gegen andere Kryptowährungen ein. Laut Angaben der Polizei kaufte sich der Festgenommene von seiner Beute kleinere Dinge wie zum Beispiel ein Smartphone-Headset.

Hacks sind in der Krypto-Szene nicht selten

Bitcoin-Hacks und dergleichen sind in der Krypto-Szene nicht selten: 2014 ergaunerten Hacker Bitcoin im Wert von rund 380 Millionen Euro. Die Täter nutzten eine Sicherheitsschwachstelle des Krypto-Brokers MtGox. Sogar noch höher fiel die Beute aus, als Hacker im Januar 2018 die Börse Coincheck angriffen.

Gerade in Japan hat sich die Zahl der Verbrechen im Kryptowährungen-Sektor 2018 sogar verdoppelt. BTC Echo berichtete.

Bildquelle:Photo von Infosec Images

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Sebastian Schuster

Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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