Top-Trader warnt vor „großer Panik“, sagt Bitcoin sieht „beängstigend“ aus
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Bitcoin verharrt weiterhin unter der kritischen 50.000-Dollar-Marke. Zwar rechnen einige Analysten mit einer Erholung. Ein bekannter Trader hält allerdings auch einen Rückgang auf bis zu 20.000 Dollar für möglich. Wie geht es für BTC nun weiter?

Stürzt Bitcoin auf 20.000 Dollar ab?

Seit Erreichen des Allzeithochs bei 68.789 Dollar vom 10. November gelingt es Bitcoin nicht, erneut Stärke zu demonstrieren. Die Kryptowährung Nummer 1 schwingt sich immer wieder mal zur Erholung auf. Kurz danach baut der Coin stets ab und gibt die Gewinne wieder verloren.

Zwar konnte BTC innerhalb der letzten 24 Stunden ordentlich zulegen und sich von 46.707 Dollar auf bis zu 49.426 Dollar bewegen. Der übergeordnete Trend könnte aber bearish sein und auf weitere Verluste hinweisen. Das glaubt jedenfalls der populäre Trader Tone Vays.

In einer neuen Video-Analyse kommentiert Vays: Bitcoin droht unter einen wichtigen Bereich zu fallen (den sogenannten 50-wöchigen gleitenden Durchschnitt) – und das wiederum könnte BTC infolge auf bis zu 20.000 Dollar absacken lassen. Vays skizziert somit eine Korrektur von fast 60%, erklärt:

„Wenn wir diesen gleitenden Durchschnitt durchbrechen, müsste ich den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt heranziehen… Und das ist nicht gut, oder? Das bringt uns runter auf die 20.000 $-Marke.“

Das, so der vielzitierte Analyst, sei zwar schlecht, es habe aber auch Vorteile. „Oh Junge, wird es ein Massaker geben“, schätzt Vays. Auch Altcoins könnten im Falle eines Bitcoin-Absturzes mit nach unten gerissen werden. Das ist allerdings nicht nur schlecht, erklärt der Amerikaner:

„Es wird große Panik geben, aber schaut euch auch an, wie die 200-Wochen-MA den Preis von Bitcoin perfekt auf neue Allzeithochs gebracht hat.“

Vays legt damit nahe: Eine solche Korrektur könnte nötig sein, damit sich die Märkte auf neue Höchststände bewegen. Vays:

„Ein Rücksetzen des Marktes auf den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt wäre also – ich werde nicht sagen, dass es gut ist – aber es wird auch schlecht sein.“

Ebenfalls möglich wäre laut Vays allerdings auch, dass Bitcoin (zu kaufen bei eToro oder Libertex) um 40.000 Dollar herum abprallt und von dort aus wieder zu steigen beginnt.

Du kannst dir die vollständige Video-Analyse von Tone Vays hier anschauen.

Wird der Bitcoin wieder steigen?

Unverändert bullish äußert sich der beliebte Krypto-Analyst Justin Bennett. Er sieht keine grundsätzliche Schwäche auf den Krypto-Märkten, im Gegenteil: Bennett zufolge lassen große Institutionen ganz gezielt den Eindruck entstehen, Bitcoin würde sich in einem Bärenmarkt befinden. Er schreibt seinen mehr als 94.000 Twitter-Followern:

„Fürs Protokoll: Ich glaube nicht, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden.

Allerdings sind die Institutionen hier, um die Mehrheit der Kleinanleger glauben zu machen, dass wir es sind.

Ihr Ziel ist es, dich zu verunsichern, damit sie billig einkaufen können.

Das haben sie im Mai getan, und sie tun es jetzt wieder.“

Die nächsten Tage dürften einen Hinweis darauf liefern, wer von beiden Recht behalten wird. Sollte Bitcoin sich erholen, könnte jetzt der optimale Zeitpunkt sein, um Kryptowährungen zu kaufen, wie beispielsweise Trader Michaël van de Poppe glaubt.

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Jannis Grunewald

2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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