Bitcoin BTC kaufen Prognose ETFs

Spot-Bitcoin-ETFs sind in diesem Markt nicht mehr nur eine Fußnote für TradFi-Nerds. Sie sind das, was früher „Wal-Bewegungen“ im On-Chain-Twitter waren: ein sichtbarer Liquiditätsstrom – nur diesmal mit Ticker, Uhrzeit und Nettozahl. Ende Januar war der Strom klar: raus. Und zwar heftig.

  • Am 29.01. lagen die Nettoabflüsse der US-Spot-Bitcoin-ETFs bei –817,8 Mio. US-Dollar.
  • Am 30.01. folgten weitere –509,7 Mio. US-Dollar.
  • Am 02.02. drehte der Flow wieder auf +561,8 Mio. US-Dollar
  • Januar-Druck auch als Liquiditäts-/Fed-Thema – Bitcoin reagiert empfindlich.
  • Heute steht Bitcoin laut CoinGecko bei rund 73.000 US-Dollar – die Nervosität bleibt hoch.

ETF-Flows sind in diesem Markt nicht mehr nur eine Fußnote für TradFi-Nerds. Sie sind das, was früher „Wal-Bewegungen“ im On-Chain-Twitter waren: ein sichtbarer Liquiditätsstrom – nur diesmal mit Ticker, Uhrzeit und Nettozahl. Ende Januar war der Strom klar: raus. Und zwar heftig.

Was die Abflüsse Ende Januar wirklich sagen

Farside Investors weist die letzte Januarwoche deutliche Abflüsse aus: etwa für den 29. Januar Nettoabflüsse von 817,8 Millionen US-Dollar aus, am 30. Januar weitere 509,7 Millionen US-Dollar, auch am 03. Februar gehen weitere 272 Millionen US-Dollar ab. Das sind Größenordnungen, die kurzfristig Sentiment drehen können – besonders in einem Markt, der ohnehin auf jede Fed-Schlagzeile überreagiert. Den Rückgang von Bitcoin Ende Januar kann ausdrücklich mit Liquiditätsängsten und dem politischen Fed-Umfeld in Verbindung gebracht werden.

Wichtig ist aber auch: Ein Abfluss ist nicht automatisch „dauerhaft bearish“. ETF-Anleger sind keine homogene Masse. Da ist Rebalancing dabei, da sind Risiko-Reduktionen dabei, da sind kurzfristige Makro-Absicherungen dabei. Der Flow ist ein Thermometer, keine Diagnose.

Warum der Montag-Flow wie ein „Atemholen“ wirkt für die Spot-Bitcoin-ETFs

Am 02. Februar drehte der Nettoflow auf +561,8 Millionen US-Dollar. Erstens zu besseren US-Daten (PMI-Sprung), zweitens zu dem Reflex, nach einer schnellen Abwärtsstrecke wieder Risiko einzusammeln, Kryptoszene berichtete.

Trotzdem wäre es zu viel, daraus schon eine Trendwende zu basteln. Der Markt steht weiterhin unter dem Eindruck der Warsh-/Fed-Debatte, und genau die hat Ende Januar die Abwärtsdynamik verschärft.

So auch heute wieder Abflüsse: -272 Millionen US-Dollar.

Spot-Bitcoin-ETFs: Was man aus Flows ableiten darf – und was nicht

Flows erklären oft das „Wie“, selten das „Warum“. Wenn Bitcoin heute bei rund 73.000 US-Dollar steht, dann ist das Ergebnis eines Bündels: Makro, Positionierung, Zwangsliquidationen, Optionen – und eben ETF-Nachfrage. Aber Experten prognostizieren ein Ende des Kryptowinters. Die saubere Lesart ist deshalb: Wenn die großen Abflüsse auslaufen und Inflows zurückkommen, sinkt zumindest der Verkaufsdruck aus dieser einen Quelle.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Pia pro-investor-shield

Pia ist fasziniert von Web3 und Künstlicher Intelligenz. Mit ihrem geisteswissenschaftlichen Hintergrund liebt sie es, gesellschaftliche Trends aufzuspüren und den Zeitgeist zu hinterfragen. Früher war sie im Think Tank und Forschungszentrum der Frankfurt School of Finance tätig und hat dort als Bitcoin- und NFT-Talent am Frankfurt Blockchain Center mitgewirkt. Wenn sie nicht gerade schreibt oder über neue Technologien nachdenkt, ist sie gerne am Atlantik – am liebsten auf ihrem Surfbrett.

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