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Das Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP, Ripple, hat in den letzten Jahren eng mit internationalen Finanzinstituten zusammengearbeitet. Dabei ging es vor allem darum die grenzüberschreitenden Zahlungen kostengünstiger und zeitlich effektiver zu gestalten. Dabei kam die hauseigene Kryptowährung XRP zum Einsatz. Im Jahr 2012 verkaufte der Chief Technology Officer (CTO) von Ripple unter anderem XRP und beklagt nun den Verlust.

Ein 15 Millionen US-Dollar schwerer Fehler

David Schwarz, der Chief Technology Officer (CTO) von Ripple, erklärte kürzlich auf Twitter: „Meine Entscheidung zum Derisk wurde 2012 getroffen, als ich mit meiner Frau über Investitionen in Kryptowährungen sprach. Sie bestand darauf, dass wir uns auf einen Risiko-Plan einigten. Und ich muss sagen, dass jeder Bitcoin, den ich für 750 USD oder XRP für 0,10 USD verkauft habe, weh tut.“

Hochgerechnet hat Schwarz diese Entscheidung im Jahr 2012 ganze 15 Millionen US-Dollar gekostet, die er ohne den Verkauf jetzt mehr hätte. Wer dies als Anlass nimmt in XRP zu investieren, kann Ripple ganz einfach via SEPA, PayPal oder Kreditkarte kaufen.

Eine verpasste Chance

Bei dem Versuch das eigene Portfolio risikofreier zu gestalten, verkaufte Schwarz große Mengen an XRP und BTC. Damals noch zu einem Preis von 0,10 US-Dollar für Ripple und 750 US-Dollar für Bitcoin. Ferner entschied er sich dafür 40.000 Ether für jeweils einen US-Dollar zu verkaufen. Allein die Menge an Ether wäre heute über 15 Millionen US-Dollar wert.

Schwartz ist allerdings nicht allein, wenn es um den Verlust von Chancen und Möglichkeiten geht. Auch der Bitcoin-Kritiker Peter Schiff investierte in Kryptowährungen, die heute einiges Wert sind – allerdings verlor Schiff den Key für seine Wallet.

Bei dem Vorfall postete er auf Twitter: „Ich habe gerade alle #Bitcoin verloren, die ich jemals besessen habe. Meine Brieftasche wurde irgendwie beschädigt und mein Passwort ist nicht mehr gültig. Jetzt ist mein Bitcoin nicht nur an sich wertlos. Es hat auch keinen Marktwert. Ich wusste, dass es eine schlechte Idee ist, Bitcoin zu besitzen. Ich habe nur nie bemerkt, dass es so schlecht ist!“

Verpasste Chancen, verlorene Passwörter und falsche Trading-Entscheidungen sind also keine Seltenheit.

Bildquelle: Photo von serbosca

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Alex Kanz

Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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