MasterCard


MC goes Crypto: Die Kreditkartengesellschaft hat ein Patent für ein Verfahren zur Anonymisierung von Transaktionen auf einer Blockchain angemeldet. Dies geht aus einer veröffentlichen Anmeldung hervor, die am 8. Dezember beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt (USPTO) eingereicht wurde.

In der Einreichung wird erklärt, dass “die Verwendung einer oder mehrerer Zwischenadressen zum Verschleiern von Herkunft und Ziel von Geldern in einer Blockchain-Transaktion” dazu dienen kann, “die Anonymität von Entitäten zu erhöhen, die mit Blockchain-Adressen verknüpft sind.”

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Dies würde laut Mastercard dazu führen, dass der Benutzer nur zu einer bestimmten Anzahl von Adressen Geld transferiert und ebenso erhält, die auch an einem beträchtlich großen Transaktionsvolumen mit verschiedenen anderen Benutzern beteiligt sind, wodurch die Daten unschädlich gemacht werden. Dadurch würde eine Analyse der Geldbörse “wenig bis keine Informationen” über die Benutzer ergeben.

In diesem Zusammenhang wird in der Einreichung darauf hingewiesen, dass das Interesse an verschiedenen Blockchain-basierten Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) hoch ist, da diese angeblich ein „hohes Maß“ an Anonymität garantieren. Jedoch kann auf einer öffentlichen Blockchain, wie bei Bitcoin, letztendlich jede Transakation bis zum Genesis-Block zurückverfolgt werden.

So können Blockchain-Daten, sobald sie gesammelt und analysiert wurden, den Benutzer hinter einer Wallet offenlegen oder zumindest Informationen über ihn bereitstellen wie dessen geografische Lage, persönliche Interessen oder Ausgabengewohnheiten. Zudem führt Mastercard im Dokument weiter aus:

„Die bestehende Kommunikations- und Zuordnungsstruktur der Blockchain-Technologie, wie beispielsweise bei Bitcoin, erfordert eine Identifizierung des Ursprungs und der Beendigung der Transaktionen, um das Ledger aufrechtzuerhalten. Dies führt zu einem technischen Problem konkurrierender Interessen innerhalb der Technologie.”

Mastercard ist keineswegs alleine in der Absicht, die Einschränkungen der Anonymität innerhalb von Blockchain-Systemen in Angriff zu nehmen. Auch Zcash (ZEC) und Monero (XMR) – zwei bekannte, auf Privatsphäre ausgerichtete Altcoins – haben ähnliche Bedenken hinsichtlich der vermeintlichen Anonymität.

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Raphael Adrian

Nach dem Abschluss seines Journalismus Masters im Jahr 2013 arbeitete Raphael mehrere Jahre als freiberuflicher Journalist und Autor. In dieser Zeit spezialisierte er sich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 ist er als Chefredakteur bei Kryptoszene tätig. Seine Erfahrung im Bereich Investitionen und Handel gibt ihm eine solide Grundlage für die Analyse von Markttrends und das Treffen fundierter Investitionsentscheidungen. Dank seines Fachwissens in technischer und fundamentaler Analyse ist er in der Lage, profitable Geschäfte zu identifizieren und Risiken effektiv zu managen.

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