Trotz dem andauernden Krypto-Winter steigt die Verbreitung von Kryptowährungen zunehmend. Dies zeigt auch eine aktuelle Umfrage des Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab, in der 12.448 Leute aus 22 Ländern befragt wurden.
In der Umfrage, die vergangenes Jahr zwischen Oktober und November stattfand, wurden die Probanden gefragt, welche Zahlungsmöglichkeiten sie beim Online-Kauf bevorzugen. Der Großteil der User (81%) verwenden die klassische Zahlung via Debit- oder Kreditkarte, direkt danach kommt die Zahlung via Onlinebanking (65%) und der Rest nutzt entweder Zahlungsabwickler wie PayPal (58%) oder Treuepunkte (53%) als Zahlungsmittel. Ganz am Schluss steht die Zahlung mit bekannten Kryptowährungen (13%) wie Bitcoin (BTC), Ripple (XRP) oder Ethereum (ETH).
Allerdings wird im Bericht auch vor den Sicherheitsrisiken durch Kryptowährungen gewarnt. Laut Kaspersky Lab spielen digitale Währungen gerade im Bereich der Cyber-Sicherheit eine große Rolle, da sie gerne für betrügerische Aktionen genutzt werden. Allerdings sei auch die steigernde Akzeptanz von Bitcoin und Co. der Grund, dass virtuelles Geld immer mehr ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen gerät. Auch Hackerangriffe, wie bei der neuseeländischen Kryptobörse Cryptopia, stellten demnach ein Risiko dar.
ICOs sind besonders besorgniserregend
Als besonders gefährlich beschreibt das Unternehmen Initial Coin Offerings (ICO), da es oft an Sicherheitsvorkehrungen mangeln würde und die Tokens der Anleger auf den Plattformen nicht sicher sein. Daher rät das Unternehmen, wachsam zu sein und beim geringsten Betrugsverdacht keine Investitionen zu tätigen.
Die Welt der digitalen Währungen ist unheimlich interessant und bietet viele aussichtsreiche Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen. Allerdings gilt auch hier; immer die Hausaufgaben machen und sich gut informieren, bevor man sein hart verdientes Geld in irgendein Projekt steckt.