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Wer auf Kryptoszene.de unterwegs ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ausgesprochenes Interesse an der Chart Entwicklung und dem Potential zahlreicher Kryptowährungen. Die große Masse an Lesern wird jedoch nach wie vor über die sogenannten Mainstream-Medien erreicht. Wichtig: Mainstream ist in diesem Fall völlig wertfrei. Wenn in diesem Feature davon die Rede ist, dann werden damit jene Medien gemeint, die zwei Kriterien erfüllen. Erstens, dass sie zu den reichweitenstärksten im deutschsprachigen Raum gehören und zweitens, dass Finanzthemen und Kryptos nur einen kleinen Part des breit gefächerten Angebotes ausmachen. Hierzu gehören beispielsweise die öffentlich-rechtlichen (ARD, ZDF etc.) Anstalten sowie ihre jeweiligen Online-Präsenzen. Darüber hinaus auflagestarke Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine, um nur zwei davon zu nennen.

Wie berichten diese Medien im Jahr 2019 über Kryptowährungen? Wird das Krypto Potential gewürdigt, oder vielmehr überaus kritisch diskutiert? Haben diese dadurch vielleicht sogar einen Einfluss auf die Chart Entwicklung von Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co.?

In den meisten Medien beschränkt sich die Krypto Analyse fast ausschließlich auf Bitcoin. Natürlich werden auch hin und wieder Ripple, Ethereum oder IOTA erwähnt, allerdings findet hier keine kontinuierliche Berichterstattung statt. Wir hingegen haben den Anspruch, die ganze Breite der Kryptowährungen abzudecken – Vielfalt anstatt Einengung des Blickwinkels. In diesem Artikel liegt der Analyse-Schwerpunkt jedoch auf den nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen, allen voran auf Bitcoin.

Medien berichten immer häufiger über Kryptowährungen News

In den letzten Wochen ist ein Großteil der Medien wieder auf den Krypto-Zug aufgesprungen. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Die Bitcoin Kursexplosion am zweiten Apriltag hat das Thema wieder auf die Agenda der Journalisten gebracht. Bei der Recherche konnte kein Medienhaus ermittelt werden, dass über die jüngsten Krypto Entwicklungen nicht berichtet hat. Nüchterne Berichte über Bitcoin Kursentwicklungen sind jedoch nur eine Seite der Medaille. Viel spannender wird es dann, wenn Autoren-Meinungen miteinfließen. Wie schätzen Journalisten der großen Medienhäuser das Potential von Kryptowährungen ein?

Positive Bitcoin Berichterstattung von der „Welt“

In einem Bericht der Welt, verfasst von Holger Zschäpitz, dem leitenden Wirtschaftsredakteur, wurde das Bitcoin Comeback durchaus positiv gewürdigt. Welche Überzeugungen hat er vertreten? Besonders interessant erscheint uns die Tatsache, dass in dem Bericht zum Tragen kommt, dass auch „Sparer“ bei einem Krypto Investment mitverdienen können. In der Vergangenheit war es oft der Fall, dass der noch relativ junge Krypto-Markt als spekulativ bezeichnet wurde. Dass diese Form der Geldanlage nun auch für Sparer attraktiv sein könnte, kann so gedeutet werden, dass jene Investments in der breiten Masse immer salonfähiger werden.

Weitere Fortschritte beim Bitcoin Handel?

In der „Welt“ werden zudem weitere Fortschritte beim Krypto Handel benannt. Die Liquidität sei inzwischen enorm gestiegen. Dies führe dazu, dass einzelne Orders den Kurs weniger verzerren. Darüber hinaus könnte man Kryptowährungen inzwischen einfacher kaufen und sicherer aufbewahren. Im Jahr 2019 sei die Abwicklung weitaus leichter. Zwar bietet sich ein Wallet Vergleich und die Nutzung einer sogenannten digitalen Briefbörse immer noch an. Wer sich jedoch nicht damit auseinandersetzen möchte, der könne die Sicherheitsvorkehrungen unterschiedlicher Anbieter nutzen. Alles in allem ist es Tenor des Beitrages, dass der Handel mit Kryptowährungen heutzutage beinahe massentauglich sei. Es bestehe sogar die Chance, dass Bitcoin das bessere Gold werde. Gerade in Krisenzeiten könnte Bitcoin die Währung Nummer 1 werden.

„FAZ“-Artikel: Wer in Kryptowährungen investiert, spielt Kasino?

Zu einem ausgewogenen Bericht gehört auch dazu, zu erwähnen, dass die Berichterstattung in den Medien nicht durchgängig positiv ist. Auf FAZ.net wurde beschrieben, dass Bitcoin weniger eine Währung sei, sondern vielmehr eine Pferdewette. Aus diesem Grund sollten, nach Auffassung des Autors, Privatanleger die Finger von einem Krypto Investment lassen. Drei Gründe seien für das hohe Risiko verantwortlich: Der Markt funktioniere nicht, er verhalte sich nicht rational und sei demzufolge auch nicht vorhersehbar.

Allerdings kann sich beim Lesen des Artikels durchaus der Eindruck erwecken, als verstricke sich der Autor in Widersprüchlichkeiten: „Bitcoin sind eher Pferdewetten als eine Währung.“ Wenige Zeilen später heißt es, dass die „Technologie hinter Bitcoin […] von großen Banken wie JP Morgan genau wie von Internetkonzernen wie Facebook gerade auf ihre Alltagstauglichkeit abgeklopft“ werde, „wohlgemerkt als Währung, nicht als Spekulationsobjekt.“ Auch wenn der Autor die Chancen der Blockchain-Technologie positiv erwähnt, bleibt, ob der Formulierung, ein Fragezeichen im Raum: Bitcoin sei keine Währung, allerdings werde aktuell untersucht, ob Bitcoin als Währung tauge?

„Boerse.Ard“ beleuchtet Krypto Chancen und Risiken

Folgt man einem Bericht vom 23.04.2019, dann mangle es vielen Krypto-Börsen an regulatorischen Standards. Dies führe dazu, dass die Krypto-Märkte manipulierbar seien. Frontrunning-Praktiken würden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf zentralisierten Börsen angewandt. Dies könnte mitunter negative Auswirkungen auf Privatinvestoren haben.

Allerdings werden Chancen und positive Impulse gleichermaßen thematisiert. Auf Boerse.Ard fand unlängst Erwähnung, dass die Bitcoin-Live-Auktion sowie der Verkauf einer Luxus-Immobilie ein wichtiger Schritt sei, der ursprünglich zugedachten Funktion näherzukommen: Bitcoin als Zahlungsmittel zu verwenden. Darüber hinaus wird dem Bitcoin eine gewisse Vorläuferfunktion zugesprochen – nicht nur als inoffizielle Krypto Leitwährung, sondern auch für andere Geldanlagen. Eine positive Bitcoin Kursentwicklung könnte auch erfreuliche Impulse für DAX, Dow & Co. geben.

Erst das Ei, oder die Henne?

Es gilt als nahezu sicher, dass die Häufigkeit der medialen Berichterstattung einen Einfluss auf die Bitcoin Kursentwicklung hat. Natürlich gilt dies prinzipiell auch für andere Kryptowährungen. Diese sind jedoch in der Berichterstattung unterrepräsentiert. Allerdings gibt es kontroverse Diskussionen darüber, wie groß dieser Einfluss ist. Während manche die Auffassung vertreten, dass die großen Medienhäuser lediglich über stattgefundene Ereignisse und Kursveränderungen berichten und ergo nur einen geringen Einfluss haben, gibt es auch gegensätzliche Thesen. Die Erfahrungen im Krypto-Markt habe jedoch gezeigt, dass der Einfluss vor allem in Zeiten einschneidender Veränderungen durchaus groß ist. Weshalb? Wenn die Chart Entwicklungen von Kryptowährungen bestimmte Dimensionen übersteigen, tritt ein sogenannter Domino-Effekt ein, die Berichte, Interviews und Bitcoin Prognosen nehmen drastisch zu. Die Angst, lukrative Investments zu verpassen, führt in diesem Schritt dazu, dass auch private Anleger einsteigen, die prinzipiell nur gering an der Thematik interessiert sind.

Chart Entwicklungen von Ripple, Bitcoin & Co. sind von weitaus mehr Faktoren abhängig. Jedoch gilt es als unumstritten, dass die psychologische Komponente ebenfalls eine große Rolle spielt. Da die mediale Berichterstattung einen großen Einfluss auf die Meinung privater Anleger hat, sollte dieser Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Konkret: Wenn die Berichte in den etablierten Medien über das Potential von Kryptowährungen positiver werden, stehen die Chancen gut, dass auch deren Kurs steigt. Vorsicht ist allerdings dann angebracht, wenn die Euphorie ein bestimmtes Ausmaß übersteigt.

„Merkur“ teilt atemberaubende Bitcoin Prognosen

Die oftmals als konservativ beschriebene Zeitung „Merkur“ mit Sitz in München scheut sich aktuell ebenfalls nicht davor, euphorische Krypto Prognosen zu publizieren. Vor wenigen Tagen wurde ein Artikel veröffentlicht, der die Aussagen von John McAfee einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Seiner Meinung nach werde der Bitcoin Kurs im Jahr 2020 bereits bei einer Million US-Dollar liegen.

Ein Blick auf die Bitcoin Kursentwicklung

Wir wollen es nicht nur dabei belassen, die Bitcoin News zu analysieren. Wer mit dem Gedanken spielt, aktuell zu investieren, der wird darüber hinaus auch ein großes Interesse daran haben, zu schauen, wie sich der Chart der Kryptowährung im April 2019 bewegt hat. Der Monat neigt sich dem Ende – es ist deswegen an der Zeit, ein kleines Resümee zu fassen. Am 01. April betrug der Bitcoin Kurs zeitweise etwa 3691 Euro. Aktuell kann man einen Bitcoin für etwa 4860 Euro erwerben. Dies entspricht einem Zugewinn von über 31 Prozent. Skeptische Krypto und Bitcoin Experten hatten erwartet, dass der Anstieg nur kurzfristig ist. Bislang sieht es aber nicht danach aus. Kleinen Korrekturen zum Trotz, zeigt der April-Trend eindeutig nach oben. Wer von den aktuellen Preis Entwicklungen profitieren und den Krypto Handel lernen möchte, dem empfehlen wir, sich umfassend zu informieren und strategisch zu agieren.

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Totgesagte leben länger?

Fest steht, dass sich der Wind in den meisten Medien gedreht hat. Vor wenigen Monaten wurde an zahlreichen Stellen noch darüber berichtet, dass das Bitcoin Potential gen Null gehe. Die Süddeutsche Zeitung brachte dies pointiert zum Ausdruck, indem sie noch im Dezember 2018 einen Artikel mit dem Namen „Bitcoin ist klinisch tot“ veröffentlichte. Wichtiges ist es an dieser Stelle zu erwähnen, dass wir in keinster Art und Weise irgendwelchen Vorwürfe gegen ein Medienhaus richten. Im Gegenteil. Gerade der Krypto-Markt gilt als überaus volatil.

Da keiner die Wahrheit gepachtet hat, ist es ein Fakt, dass sich gerade im Rückblick zahlreiche Bitcoin Prognosen als falsch herausstellen. Wer Meinungen veröffentlicht, macht sich angreifbar. Dies gilt für uns und für jeden anderen gleichermaßen. Den erhobenen Zeigefinger lehnen wir ab. In welche Kryptowährungen 2019 investieren? Welcher Altcoin hat das größte Potential? Kann sich der IOTA Wert vielleicht schon im Jahr 2019 verdoppeln? Zwar ist es sinnvoll, Analysen aufzustellen. Allerdings ist es auch ein Teil der Wahrheit, dass sich der tatsächlich Kurs gänzlich anders entwickeln kann.

„Handelsblatt“ sieht Chancen bei Bitcoin Investment

Nach einem Bericht des Handelsblattes läge das Bitcoin Potential unter anderem darin begründet, dass dieser in Zeiten politischer Spannung an Wert gewinnen könnte. Ein Krypto Investment könnte nach dieser Auffassung die ideale Krisenabsicherung sein. Insbesondere politische Großereignisse könnten den Bitcoin Preis beflügeln. Hierbei wurden drei Ereignisse untersucht: Die Präsidentschaftswahlen in den USA und in Frankreich sowie Spannungen zwischen der US-amerikanischen und der chinesischen Wirtschaft. Was ist das Ergebnis dieser Krypto Analyse?

Nach allen drei genannten Ereignissen lag der Bitcoin Kurs zwei Monate danach mindestens 30 Prozent über dem Niveau, auf dem sich der Preis einen Monat vor dem Ereignis befunden hat. Zudem publizierte das Handelsblatt die Prognose, dass der Brexit eine ähnlich positive Auswirkung auf den Bitcoin Wert haben könnte.

Gastbeitrag im Handelsblatt kommt auch zu positivem Krypto Fazit

In einem anderen Beitrag im Handelsblatt wurden jene indirekt kritisiert, die allzu voreilig von einer Bitcoin Blase gesprochen haben. Die Tatsache, dass der Bitcoin nach 10 Jahren immer noch existiere, spräche alleine schon für diese Kryptowährung. Zudem sei die Blockchain-Technologie überaus gut geeignet, um Werte innerhalb kürzester Zeit von einer Person zu einer anderen zu versenden. Unter anderem ließen sich dadurch Transaktionskosten stark verringern. Weiterhin seien sogar die Zentralbanken interessiert an Kryptowährungen. Zwar lehnten diese Währungen wie Bitcoin ab, lassen sich jedoch davon durchaus inspirieren und ziehen daraus abgeleitete Innovationen in Erwägung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in dem Beitrag ist folgender: In den westlichen Gesellschaften scheinen die derzeitigen Finanzinstitutionen erfolgreich zu sein und ein gutes Leben zu ermöglichen. Doch wie steht es um Länder wie Venezuela oder Argentinien? Nach Meinung des Autors könnten sich die politischen Eliten in diesen Staaten durch das klassische Geldsystem geradezu obszön bereichern. Währungen wie Bitcoin seien eventuell die richtige Antwort auf die Lösung zahlreicher dortiger Probleme. In Summe ist die Bitcoin Prognose in diesem Handelsblatt Beitrag rundum positiv: Der Autor stellt sogar die Behauptung auf, dass das 20-jährige Bestehen von Bitcoin für deutlich mehr Schlagzeilen sorgen dürfte, als das 10-jährige Bestehen. Für all jene, die online in Kryptowährungen investieren, dürfte dies ein Grund zur Freude sein.

Steigt die Stimmung in den Medien und im Krypto-Markt?

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Medien einerseits wieder häufiger über Währungen wie den Bitcoin berichten, und dass die Berichterstattung in Summe wieder positiver ausfällt. Eines ist klar: In einigen Berichten kommen auch negative Aspekte zum Tragen. Dies ist jedoch als positiv zu werten. Auch Krypto Investoren und Trader sollten interessiert daran sein, dass etablierte Medien ihrer Kontrollfunktion nachkommen. Solange das Pendel nicht einseitig ausschlägt, stellt dies kein Problem dar. Die derzeitige Situation stimmt grundsätzlich positiv. Der Wind scheint sich gewandelt zu haben, aktuell sieht es durchaus so aus, als würden wir uns auf einen länger anhaltenden Bullenmarkt zubewegen. Die Medien tragen ihren Teil dazu bei und sorgen durch vermehrt positive Bitcoin News dafür, dass auch neue Anleger mit dem Gedanken spielen, in Kryptowährungen zu investieren. Interessierten empfehlen wir ausdrücklich, die Marktentwicklungen weiter zu verfolgen. Womöglich ist aktuell sogar wieder ein idealer Zeitpunkt, um satte Renditen erzielen zu können.

Photo by rawpixel (Pixabay)

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Raphael Rombacher

Raphael, studierter Politikwissenschaftler, ist unser Mann für detaillierte Analysen und Features. Er liefert ganz besonders spannende Themen und beschäftigt sich mit den Entwicklungen auf dem Börsenparkett, Digitalisierungstrends sowie mit Kryptowährungen.

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