Floridas Gouverneur Ron DeSantis schlägt ein Gesetz vor, das CBDCs verbietet

Immer mehr Länder wollen digitale Währungen als Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency, CBDC) anbieten. Auch in der EU und in den USA schreiten die Pläne voran, finden aber nicht überall Anklang.

Ronald DeSantis, der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, hat jetzt digitales Zentralbankgeld im eigenen Bundesstaat verboten.

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CBDCs sind ein Projekt der großen, weltweiten Zentralbanken, um dem enormen Erfolgsboom von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. Einhalt zu gebieten. Bei CBDCs handelt es sich aber nicht um echte Kryptowährungen, sondern um digitale Währungen.

Der größte Unterschied zwischen CBDCs wie dem E-Euro und Bitcoin besteht zunächst darin, dass CBDCs alles andere als dezentral sind, sondern explizit von der ausgebenden Zentralbank gesteuert.

Das heißt aber auch, dass die Zentralbank steuern kann, wer wieviel digitales Geld bekommt und was er damit bezahlen kann. Der Staat hat die Kontrolle darüber und das stellt nicht unbedingt einen Vorteil dar.

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CBDCs sind nach meiner vieler Experten antidemokratisch und eine Bedrohung der Freiheit

Viele Experten sehen die Einführung von CBDCs zum Kampf gegen Kryptowährungen als antidemokratisch an.  Der US-amerikanische Think-Tank Cato sieht in CBDCs sogar eine Gefahr für die Demokratie weltweit.

Es handelt sich auch nach meiner der Experten keinesfalls um Kryptowährungen, da CBDCs komplett uneingeschränkt zentral gesteuert werden, und zwar durch die jeweilige Zentralbank und damit schlussendlich auch durch die aktuelle Regierung.

Die staatliche Regulierung der CBDCs ermöglicht das Steuern der möglichen Zahlungszwecke und die genaue Nachverfolgung wer, wann, was bezahlt hat. Dazu kommt, dass CBDCs den privaten Sektor verdrängen sollen, damit der Staat weiterhin die Kontrolle über die kompletten Zahlungsmöglichkeiten der Bürger haben will.

Cato sieht in CBDCs sogar eine Bedrohung der Freiheit aller Bürger und sieht in CBDCs keine Zukunft in den USA. Daher fordert der Think-Tank ein Verbot in den USA. Der US-Bundesstaat Florida schreitet jetzt voran und verbietet CBDCs als Zahlungsmittel.

Einige Regierungsbeamten sehen CBDCs ebenfalls kritisch

Nicht alle Politiker sind von CBDCs begeistert. Das US-amerikanische Kongressmitglied Tom Emmer sieht CBDCs genauso kritisch wie Cato und hält die digitalen Währungen der Zentralbanken sogar für Waffen.

Die Regierung kann damit unliebsame Aktivitäten verbieten oder stark einschränken, indem sie die Bezahlmöglichkeiten dazu für CBDCs deaktiviert.

Das ist mit echten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum nicht möglich.

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Da ständig neue Kryptowährungen auf den Markt kommen, und Bürger sehr frei Kryptowährungen an verschiedenen Börsen kaufen können,  sind Kryptowährungen sehr unabhängig und es ist kaum möglich, dass eine Kryptowährung komplett den ganzen Markt übernimmt.

Das ist bisher noch nicht mal der ersten Kryptowährung Bitcoin gelungen und durch ständige Coin Launches kommen neue Kryptowährungen auf den Markt, die sehr schnell viel Anklang finden.

US-Kongressmitglied  Tom Emmer sagt zu CBDCs:

“Die jüngsten Maßnahmen der Biden-Administration machen deutlich, dass es sie nicht nur in den Fingern juckt, einen digitalen Dollar zu schaffen, sondern dass sie auch bereit sind, das Recht der Amerikaner auf finanzielle Privatsphäre für das überwachungsähnliche CBDC einzutauschen“

Ronald DeSantis ist ein großer Gegner von CBDCs

Neben Tom Emmer, Cato und anderen einflussreichen Personen und Behörden in den USA, ist auch Ronald DeSantis kein Fan von CBDS. Interessant ist das auch, weil der republikanische Gouverneur gewisse Chancen hat, der nächste US-Präsidentschaftskandidat der USA zu werden.

Das heißt, das Verbot der CBDCs in Florida kann nach den US-Präsidentschaftswahlen 2024 schnell auf die ganzen USA ausgeweitet werden. Ronald DeSantis ist bei den Republikanern der größte Gegenspieler von Donald Trump.

Florida verbietet CBDCs und fördert den Bitcoin als Zahlungsmittel

Für Ronald DeSantis ist es klar, dass CBDCs vor allem die Aufgabe haben, andere digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen zu verdrängen. Außerdem lassen sich CBDCs nahezu ohne Kontrolle zur Überwachung der Bürger nutzen.

Das Einschränken von Käufen bestimmter Waren, wie Waffen, ist eine weitere Gefahr, die DeSantis für sein Land sieht. Er sagt dazu:

“Jeder, der die Augen offen hält, kann die Gefahr erkennen, die eine solche Regelung für die Amerikaner bedeutet, die ihre finanzielle Unabhängigkeit wahrnehmen und ihre Geschäfte tätigen möchten, ohne dass die Regierung jede einzelne Transaktion in Echtzeit kennt.”

Im Repräsentantenhaus von Florida hat nur ein Abgeordneter den Gesetzentwurf SB-7054 abgelehnt, der das Verbot von CBDCs im Bundesstaat besiegelt. Gleichzeitig hat die Regierung in Florida beschlossen, dass Steuerschulden im Bundesstaat mit Bitcoin bezahlt werden dürfen. Aktuell dürfen diese Möglichkeit aber nur Unternehmen nutzen, keine normalen Bürger.

 

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Thomas

Als freiberuflicher Journalist, Autor von über 100 Fachbüchern und tausenden Fachbeiträgen, Consultant und Trainer behandelt Thomas Joos eine Vielzahl an Themen rund um Trends, Entwicklungen und Innovationen in der Business-IT. Er ist sehr an Kryptowährungen interessiert und investiert selbst viel in neuen Coins. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit ETFs, Aktien, Immobilien und anderen Bereichen der Wirtschaft. Thomas ist ein Steuer-Freak und beschäftigt sich daher auch mit den steuerlichen Auswirkungen bei Krypto-Invests.

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