Die letzte Woche endete mit roten Zahlen für viele bekannte Kryptowährungen. Neben den großen Namen hatten auch viele Altcoins und Meme-Token Kursrückgänge zu verbuchen. Damit wurde die jüngste Rallye zum Anfang des Jahres zunächst kurzzeitig beendet. Wir haben uns die aktuellen Markttrends der neuen Woche angesehen.

Ethereum Trading-Volumen steigt um 25 %

Zu Beginn der Woche war erneut ein leichter Aufschwung entstanden, der jedoch heute mit kleineren Verlusten wieder ausgeglichen wurde. Bitcoin wird aktuell wieder knapp unter der Marke von 22.900 $ gehandelt und hat in den letzten 24 Stunden 0,40 % zugelegt. Ethereum liegt derzeit bei 1.630 $ und verlor damit in der gleichen Zeit immerhin fast 1 %. Das Handelsvolumen legt indes aktuell wieder zu. Fast 8,5 Milliarden ETH Coins wurden in den vergangenen 24 Stunden gehandelt. Das ist ein gutes Viertel mehr als noch am Vortag.

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Im aktuellen CoinMarketCap-Ranking belegt ETH damit nach wie vor den zweiten Platz hinter Bitcoin, mit einer Marktkapitalisierung von rund 200 Milliarden $. So zeigen die Entwicklungen wieder bessere Aussichten für 2023, in dem Ethereum bereits um 35 % gegenüber Dezember 2022 ansteigen konnte.

Ob diese Daten ausreichen, um in dieser Woche wieder eine leichte Rallye auszulösen, bleibt abzuwarten. Andere Währungen, wie Solana und Shiba Inu befinden sich noch in den roten Zahlen und stehen aktuell bei 24,50 $ und 0,000012 $.

ETH-Hacker sorgen für Unsicherheit

Zwar gewann ETH in den vergangenen Wochen deutlich hinzu, jedoch gibt es immer wieder auch schlechte Nachrichten. So hat etwa eine Ethereum-Adresse, die mit dem Missbrauch der Krypto-Plattform Raydium in Verbindung steht, dem Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK zufolge am 19. Januar 2,7 Millionen $ in Ether über die sanktionierte Plattform Tornado Cash gewaschen. Das berichtet The Block.

Die dezentrale Börse Raydium ist im Dezember gehackt worden. Dabei gelang es den Angreifern verschiedene Vermögenswerte im Wert von etwa 4,4 Millionen $ zu erbeuten. In etwa 1.774 ETH oder 2,7 Millionen $ der gestohlenen Gelder wurden nun über Tornado Cash nach Ethereum transferiert. Tornado Cash ist ein Kryptowährungsmischer, der es Behörden enorm erschwert, Transaktionen zurückzuverfolgen. Die Plattform war im letzten Jahr wegen des Verdachts auf Geldwäsche für Nutzer gesperrt worden und wird weiterhin von Hackern digitaler Finanzprotokolle missbraucht.

Der Angriff verdeutlicht die anhaltenden Sicherheitslücken in den Protokollen der Kryptobranche. Damit wird die Bedeutung robuster Maßnahmen für einen Schutz vor Kryptobetrug gerade im DeFi-Bereich hervorgehoben. Das Aufkommen erneuter Hacker-Angriffe sorgt sicherlich für Vorsicht bei den Investoren und könnte zu Kurskorrekturen nach unten führen. Hiervon ist auch Ethereum als größtes DeFi Netzwerk betroffen. Weitere Skandale und Betrugsvorfälle könnten das Vertrauen in Ethereum weiter schwächen. Eine stärkere Kontrolle scheint in Zukunft unausweichlich. Hierauf werden sich ETH-Anleger so langsam einstellen müssen.

Wohin geht es mit dem ETH Preis?

Ethereum bleibt eine der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung, allerdings hat sich der Token besonders im Krisenjahr 2022 auch als volatil erwiesen und kann dadurch von starken Preisschwankungen betroffen sein. Daher bleiben kurzfristige Marktanalysen grundsätzlich sehr spekulativ und sind von aktuellen Entwicklungen abhängig. Analysten bei Cointelegraph glauben, dass Ethereum trotzdem zunächst den Widerstand bis 1.700 $ testen wird und sollte es gelingen, diesen zu durchbrechen, auch wieder bis auf 1.800 $ steigen kann.

Dabei können einige Nachrichten als Kurstreiber für Ethereum fungieren. So werden mit der zunehmenden Energiekrise und den durch verschiedene ökonomische und ökologische Bedingungen steigenden Energiekosten Stimmen für nachhaltige und verbrauchsarme Lösungen für Kryptowährungen laut. Allgemein bekannt ist beispielsweise der hohe Energieverbrauch des Bitcoin-Minings. Ethereum reagiert hier schnell und setzt seit dem neuen Upgrade auf eine weniger energieintensive Proof-of-Stake Blockchain, anstatt der bisher verwendeten Proof-of-Work-Blockchain. Damit gelingt es dem Unternehmen nach eigenen Angaben, das Energieaufkommen um 99,9 % zu senken. So will man bereits jetzt auf mögliche zukünftige Regulierungen des Verbrauchs reagieren.

Welche ETH-Alternativen gibt es?

Derzeit starten wieder einige vielversprechende Projekte im Sektor, deren Veröffentlichung bereits vorbereitet wird. Ein weiteres Projekt, welches sich in den Startlöchern befindet und eine vielversprechende Alternative zu ETH bieten könnte, ist C+Charge.

C+Charge ist ein Unternehmen, das sich darauf konzentriert, ein robustes Peer-to-Peer (P2P) Zahlungssystem für Elektrofahrzeug-Ladestationen aufzubauen. Das System basiert auf der Blockchain-Technologie und ermöglicht es Nutzern, das Laden ihrer Elektrofahrzeuge mit dem C+Charge Utility Token zu bezahlen. Das Ökosystem um den Token CCHG beabsichtigt einen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu gehen, indem es eine Innovation im Bereich der Elektromobilitätslösungen schaffen will. Die Entwickler möchten entsprechend mit dem Projekt ein Netzwerk aus „Ladestationen auf der ganzen Welt“ schaffen, mit dem Nutzer Emissionsgutschriften für das Laden von Fahrzeugen sammeln können.

Aktuell befindet sich der CCHG-Token noch im Vorverkauf und hat bereits 370.000 $ von Investoren einsammeln können. In der ersten Vorverkaufsphase können Nutzer den Token für 0,013 $ pro Coin erwerben. Insgesamt sollen vier Presale-Phasen für C+Charge zur Verfügung stehen. Der Preis des Tokens soll in der letzten Stufe auf 0,0235 $ pro Coin ansteigen.

Nach eigenen Aussagen der Entwickler hat C+Charge eine erste internationale Partnerschaft mit Perfect Solutions Türkei abgeschlossen, wonach mindestens 20 % der Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Türkei in das C+Charge Netzwerk aufgenommen werden sollen. Damit wäre zumindest für Nutzer dieses Landes bereits eine erste reale Anwendungsmöglichkeit des Projekts in Aussicht gestellt.

Ethereum-Technologie: Klare Abgrenzung zum Bitcoin

Ethereum wurde im Jahr 2015 von dem kanadisch-russischen Entwickler Vitalik Buterin vorgestellt. Das Netzwerk ist eine Open-Source-Blockchain-Plattform, die es Entwicklern ermöglichen soll, dezentrale Anwendungen zu erstellen und auszuführen. Im Gegensatz zur ursprünglichen Verwendung von Bitcoin als reiner Kryptowährung ermöglicht Ethereum die Verwendung von Smart Contracts.

Das ETH-Ökosystem ermöglicht es Entwicklern, ihre eigenen dezentralen Anwendungen auf der Plattform zu erstellen und auszuführen. Dies hat dazu geführt, dass Ethereum zu einer der am meisten genutzten Blockchain-Plattformen für die Entwicklung von dezentralen Finanzdienstleistungen, Supply-Chain-Management und anderen Anwendungen geworden ist. Viele andere Währungen und Projekte basieren ebenfalls auf der Ethereum-Blockchain.

Ethereum wurde ursprünglich wie Bitcoin durch das Schürfen von ETH, dem nativen Token des Ökosystems, abgebaut. Mittlerweile kommt allerdings das Proof-of-Stake Verfahren zum Einsatz, das ohne die umweltbelastende Rechenpower auskommt. Ether wird verwendet, um Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain durchzuführen. Im Gegensatz zu Bitcoin verfügt Ethereum nicht über ein begrenztes Angebot an ETH-Token.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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