Marktcrash Bitcoin
  • Am 03. Januar erlebte der Kryptomarkt seinen ersten Crash mit Liquidationen im Wert von knapp 600 Millionen US-Dollar
  • Grund dafür war die Meldung von Matrixport, die Spot-Bitcoin-ETFs würden von der SEC abgelehnt werden
  • Sollten die Investoren auscashen wollen, könnte ein weiterer Crash folgen

Das Jahr begann für die Kryptowährungen eigentlich gut, doch der erste Marktcrash kam prompt. Am 03. Januar sank der Kurs von Bitcoin plötzlich von 45.293 US-Dollar auf 41.870 US-Dollar und verlor damit 7,56 %. Auch für die Altcoins sah es nicht besser aus.

Laut Daten von Coinglass führte der Kursabrutsch zu Liquidationen von Long-Positionen im Wert von 520 Millionen US-Dollar und Short-Positionen im Wert von knapp 30 Millionen US-Dollar. Grund war eine Nachricht von Matrixport.

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Wie Matrixport den Marktcrash auslöste

Am 02. Januar veröffentliche Matrixport einen Blogpost mit dem Titel „Warum die SEC die Bitcoin-Spots-ETFs wieder ablehnen wird“. Der Text stammt von Markus Thielen, dem Leiter der Forschungsabteilung der Plattform für den Handel mit digitalen Assets.

In dem Text argumentierte Thielen, die Spot-Bitcoin-ETFs würden eine wichtige Anforderung missen, weswegen die SEC die Genehmigung der Anträge ins 2. Quartal des Jahres verschieben könnte.

Marktcrash Liquidationen
Quelle: Coinglass

Zudem bestünde die Kommission, zuständig für die Genehmigung der Bitcoin-ETFs, hauptsächlich aus Mitgliedern der demokratischen Parteien. Diese seien weniger offen für Kryptowährungen als etwa die Republikaner. Auch Gary Genslers kritische oder zumindest unsichere Haltung gegenüber den ETFs auf Bitcoin sei wohlbekannt und ein weiterer Grund für die Verschiebung.

Der Text prognostizierte einen möglichen Marktcrash im Zuge einer weiteren Ablehnung der Anträge. Demnach könnten Long-Positionen im Wert von 5,1 Milliarden US-Dollar liquidiert werden. Laut dieser Bitcoin Prognose könnte der Preis um 20 % zwischen 36.000 oder 38.000 US-Dollar fallen.

Die Auswirkungen der Nachricht auf den Kryptomarkt

Neben den Liquidationen im Wert von 600 Millionen US-Dollar, verringerte sich der Wert aller offenen Positionen von 18,66 Milliarden auf 17,72 Milliarden US-Dollar. Weiterhin hat sich die durchschnittliche Leverage Ratio im Zuge des Marktcrashs verringert. Diese Metrik berücksichtigt die offenen Positionen im Verhältnis zu den Krypto-Reserven auf den Kryptobörsen und fiel von 0.23 auf 0.17, was einem Rückgang von 50 % entspricht.

Offene Positionen Marktcrash
Quelle: Coinglass

Währenddessen liegt der 365-Tage Market Value to Realized Value (MVRV) bei 33,15 %. Das bedeutet, gut ein Drittel der Investoren, die im letzten Jahr in Bitcoin investiert hatten, schreiben aktuell schwarze Zahlen. Allerdings müssen sie erst auscashen, um wirklich Profite zu realisieren. Eine erneute Verkaufswelle könnte zu weiteren Kursabstürzen des Bitcoin-Preises führen.

Möglicherweise steht ein weiterer Marktcrash bevor, wie Matrixport vorhergesagt hat. Sollte die SEC die Anträge tatsächlich ablehnen, könnte sich der 2019er-Mini-Zyklus wiederholen. Die Daten des 365-Tage MVRV unterstützen diese Prognose.

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Laut Matrixport dürfte sich Bitcoin innerhalb 36.000 bis 38.000 US-Dollar positionieren, würde es zu einer Ablehnung der ETF-Anträge kommen. Die Marke von 30.000 US-Dollar wäre dann die nächste psychologische Grenze, mit 24.000 US-Dollar als das niedrigste Level.

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Alexander Naumann

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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