Chinas Zentralbank ist „ziemlich besorgt“ – aber nicht wegen BTC, sondern wegen Stablecoins

Kryptowährungen (und alles, was damit zu tun hat) haben in China nach wie vor einen schweren Stand. Nun zeigt sich die Zentralbank des Landes „ziemlich besorgt“ darüber, dass von privat entwickelten Kryptowährungen ein Risiko für das globale Finanzsystem ausgehen könnte. Allerdings geht es dabei nicht direkt um Bitcoin – denn offenbar sind der People’s Bank of China vor allem Stablecoins ein Dorn im Auge.

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Chinas Zentralbank ist „sehr alarmiert“

China stellt offenbar die Weichen für einen längerfristigen Kampf gegen Kryptowährungen. Wie CNBC berichtet, hat sich nun Fan Yifei, ein stellvertretender Gouverneur der People’s Bank of China, zum Thema geäußert. Yifei zu Reportern:

„Die sogenannten Stablecoins einiger kommerzieller Organisationen, insbesondere globale Stablecoins, können Risiken und Herausforderungen für das internationale Währungssystem und das Zahlungs- und Abwicklungssystem usw. mit sich bringen.“

Hintergrund Stablecoins: Bei Stablecoins handelt es sich um digitale Währungen, die an einen festen Wert gebunden sind und dadurch nicht die für Kryptowährungen typische Volatilität (Kursschwankungen) aufweisen. Der Preis von Stablecoins wird durch aktive oder automatische Geldpolitik, einen Währungskorb oder andere Vermögenswerte gesteuert. Bekanntester Stablecoin dürfte Tether sein, er befindet sich auf Platz 3 nach Marktkapitalisierung in der Krypto-Top-10 – gleich nach Bitcoin und Ethereum.

Fan:

„Wir sind immer noch sehr besorgt über dieses Thema, deshalb haben wir einige Maßnahmen ergriffen.“

Konsequente Anti-Krypto-Haltung

Konkret wurde deshalb letzten Dienstag die Schließung eines Krypto-Unternehmens angeordnet. China setzt damit seine Anti-Krypto-Haltung konsequent fort. Bereits 2017 hatte das Land das Trading mit Kryptowährungen wie Bitcoin verboten. Bitcoin-Mining blieb allerdings erlaubt – bis vor rund acht Wochen. Da mussten große Mining-Farmen in mehreren Landesteilen den Betrieb einstellen. Fan ergänzt:

„Diese (digitalen) Währungen sind selbst zu Spekulationsinstrumenten geworden.“

Es gäbe potenzielle Bedrohungen für die „finanzielle Sicherheit und die soziale Stabilität“. Es verwundert nicht, dass Kryptowährungen wie Bitcoin für die PBoC ein Problem darstellen könnten. Die Zentralbank arbeitet selbst an einer Digitalwährung – der digitalen Version des chinesischen Yuan. Die wird seit 2020 in verschiedenen Teilen des Landes getestet und hat Fan zufolge bislang mehr als 10 Millionen Nutzer.

Allerdings können sich die Bürger des Landes nicht wie bei Bitcoin (zu kaufen bei eToro oder Libertex) selbst dafür entscheiden. Eine Teilnahme am digitalen Yuan ist bislang nur mit einer Einladung möglich. Und im Gegensatz zu Bitcoin funktioniert die Währungspolitik in China zentral – nicht dezentral. Es ist nicht einmal möglich, Renminbi oder Yuan frei zu konvertieren.

Bitcoin ist somit eine Art Gegenentwurf zum chinesischen System – frei, unzensierbar, unkontrollierbar. Fan bezeichnet deshalb die Geschwindigkeit, mit der sich entsprechende Zahlungssysteme entwickeln, als „sehr alarmierend“.

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Jannis Grunewald

2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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