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Peking, Shanghai und Guangzhou – oder auch BeiShangGuang genannt -, die drei größten Städte Chinas, markieren nun die Hotspots der Blockchain-Gesetzgebung und Verwaltung in China, berichtet die lokale Online-Finanzmagazin Securities Daily vom 7. Dezember.

Securities Daily hat in den letzten Jahren die politischen Arbeiten im Zusammenhang mit Blockchains analysiert und kam zu dem Schluss, dass es im Land insgesamt 32 Verordnungen dazu gibt. Zurzeit konzentrieren sich elf Blockchain-Projekte in den drei Großstädten Peking, Shanghai und Guangzhou. Im Bericht heißt es:

„Die Blockchain-Technologie [dient] der Realwirtschaft, indem sie sich auf das Gleichgewicht zwischen Innovation, Regulierung und Sicherheit konzentriert und das Endergebnis von finanzieller Stabilität und Informationssicherheit klarstellt.“

Trotz Kryptowährungs-Verbot hat China hat nun beschlossen, eine gespaltene Politik in Richtung Blockchain und Kryptowährungen zu betreiben, die Blockchain-Technologie auch lobt und übernehmen möchte. Sogar Chinas Präsident Xi Jinping hat öffentlich die Blockchain als technologische Priorität des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Und tatsächlich sieht es so aus, als würden sich die strengen Verbote langsam verabschieden und die Blockchain-Technologie immer mehr Einzug halten. Im vergangenen Monat beispielsweise veröffentlichte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) ein Dokument, in dem es darum ging, die Entwicklung von Standards für Blockchain-Systemanwendungen in verschiedenen inländischen Industrien zu „beschleunigen“.

Im letzten Monat wurde in Guangzhou sogar eine neue Blockchain-Allianz mit 54 verschiedenen Unternehmen gegründet, um die Blockchain-Technologie im Land zu fördern und zu entwickeln.

Inzwischen hat jedoch die chinesische Regierung angeblich bestimmte Materialien in Bezug auf Kryptowährungen zensiert, ein klarer Rückschlag nach dem anfänglichen Enthusiasmus. Als Andreas Antonopoulos‘ Buch „Mastering Bitcoin“ in Chinas staatlichem Fernsehsender erschien, wurde der Titel in „Blockchain: Der Weg zur Digitalisierung von Vermögenswerten“ geändert und enthielt keinerlei Hinweise auf Bitcoin (BTC).

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Dragan Marinkanovic

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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