Die marktführende Kryptowährung hat heute ein beachtliches Comeback hingelegt. So notiert der Bitcoin-Kurs aktuell wieder über der Marke von 12.000 Dollar. Nach gut zwei Wochen ist es BTC/USD am heutigen Handelstag wieder gelungen diesen Widerstand zu durchbrechen. Wenige Tage zuvor hatte Bitcoin noch deutliche Kursverluste eingefahren, konnte aber auf die technische Unterstützung im Bereich von 11.000 Dollar zählen.

Damit versucht die Kryptowährung bereits zum dritten Mal binnen weniger Wochen sich oberhalb von 12.000 Dollar zu stabilisieren. Der Jahreshöchstand wurde zuletzt am 17. August bei einem Niveau von 12.391 Dollar erreicht.

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Die wichtigsten Fakten zur BTC/USD-Kursentwicklung

Betrachten wir die wichtigsten Fakten zur Kursentwicklung von BTC/USD in der zurückliegenden Handelswoche:

  • Das Kursmaximum in der zurückliegenden Woche lag bei 12.018 Dollar am 1. September um 18:27 MEZ.
  • Das Kursminium der Handelswoche erreichte BTC/USD am 27. August um 20:14 MEZ bei 11.191 Dollar.
  • Das Kursmittel der vergangenen Woche liegt bei 11.604,5 Dollar.

Die Volatilität des Bitcoin-Kurses ist in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin ist in den vergangenen 24 Stunden um rund 5,2 Milliarden Dollar gestiegen. Sie beziffert sich nun insgesamt auf mehr als 221 Milliarden Dollar.

Bull Run auf 15.000 Dollar?

Einige Analysten sind überzeugt, dass BTC/USD von aktuellen Level aus einen weiteren Bull Run verzeichnen könnte, der den Kurs in Höhen von 14.000 Dollar und mehr treiben könnte. Solche eine bullische Prognose kommt zum Beispiel von Vinny Lingham, Chief Executive Officer beim Wallet-Anbieter Civic Key. In einem Tweet schrieb Lingham, dass Bitcoin nicht lange im 12.000 Dollar-Bereich bleiben wird. Er hält zeitnah einen Bull Run bis auf 15.000 Dollar für möglich, geht jedoch in der Folge von einer Kurskorrektur aus, so dass BTC/USD bei 14.000 Dollar konsolidieren könnte.

Für einen bullischen Kurs könnten mehrere Faktoren sprechen. So hat Jerome Powell, Chef des US-Notenbank, vergangenen Woche einen Strategiewechsel verkündet. So wird das Inflationsziel flexibler. Demnach kann die Preissteigerung auch  höher als zwei Prozent liegen, wenn sie sich zuvor für einen längeren Zeitraum darunter bewegt hat. Entscheidend ist der Durchschnittswert. Beobachter schätzen, dass diese Strategie zu einer weiteren Abwertung des US-Dollar führen könnte. Die Flucht in Aktien, Gold und auch Kryptowährungen könnte sich indes beschleunigen.

Bitcoin-Kurs: Jahreshoch 2019 rückt näher

Mit der aktuellen Entwicklung des Bitcoin-Kurses rückt auch das Jahreshoch aus 2019 wieder ins Blickfeld. Am 26. Juni erreichte BTC/USD einen Kurs von knapp 13.000 Dollar. Das damalige Hoch wurde begünstigt von Nachrichten zur Einführung von Facebooks Kryptowährung Libra, blieb aber nur für kurze Zeit bestehen. Von dieser Marke ist Bitcoin nur noch knapp 1.000 Dollar entfernt.

Wirft man einen Blick aus das bekannte Stock-to-Flow-Modell liegt Bitcoin aktuell unter dessen Prognose. Demnach müsste BTC/USD bereits bei rund 13.700 Dollar notieren. Bis Jahresende könnte Bitcoin laut dieser Voraussage sogar auf 25.000 Dollar steigen und damit ein neues Allzeithoch erreichen. Jedoch gibt es auch kritische Stimmen zu diesem Modell. Weiterhin gibt es viele Einflussfaktoren, die den Bitcoin-Kurs jederzeit nach oben oder unten drücken könnten.

Anleger von Bitcoin und anderen Kryptowährungen sollten wie immer die Kurse im Blick behalten, um rechtzeitig reagieren zu können.

Die Kursangaben im Artikel beruhen auf den Kryptowährungscharts von CoinMarketCap zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung.

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