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Die Libra Association ist nach wie vor starkem Gegenwind ausgesetzt. Am 02. September warnte Yves Mersch, Direktor der EZB, vor den Gefahren des Libra Coins. Folgt man seiner Auffassung, so bestehe die Gefahr, dass die Europäische Zentralbank einen starken Kontrollverlust hinnehmen müsste – gesetzt dem Fall, dass die Kryptodevise eine breite Akzeptanz erfährt. Der Direktor fordert eine scharfe Regulierung von Libra. Manche Beobachter sprechen derzeit sogar davon, dass Yves Mersch dem Libra Coin den Kampf ansage. Die Konferenz, auf der diese Problematik diskutiert wurde, war nicht öffentlich. Allerdings gibt es einen veröffentlichten Redetext. Angeprangert wurde zudem, dass Libra von „den gleichen Leuten herausgebracht werden soll, die sich vor den Gerichten in den USA und in der EU […] verantworten mussten“, weil der Umgang mit den persönlichen Daten mindestens pikant sei.

Libra Coin und EZB: natürliche Feinde?

Die Vermutung liegt nahe, dass der Libra Coin der quasi natürliche Antagonist der EZB ist. Aus diesem Grund überrascht es auch nicht im Geringsten, dass der Direktor der EZB deutliche negative Worte gegenüber dem Projekt der Libra Association äußert. So weit, so gut. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Argumente aus der Luft gegriffen sein müssen. Zumal, da es auch aus anderen Kreisen reichlich Kritik an dem Libra Projekt gibt. Es steht daher immer noch in den Sternen, ob man überhaupt eines Tages Libra kaufen kann. Zwar gilt es als gut möglich, dass der Coin das Licht der Welt erblickt. Womöglich jedoch erst nachdem Veränderungen an dem Konzept getroffen wurden.

Andere Kryptowährungen von Kritik an Libra unberührt

Fest steht jedoch auch, dass der Libra Beschuss keine negative Auswirkung auf den Kurs von anderen Kryptowährungen haben muss. Der Bitcoin Wert ist zuletzt beispielsweise wieder stark angestiegen. Innerhalb der letzten 24 Stunden hat der Bitcoin Preis um rund 5,6 Prozent zugelegt. Es ist daher vermutlich nicht der schlechteste Zeitpunkt, um ein Bitcoin Konto zu eröffnen. Die Diskussionen rund um das Thema Libra haben nämlich das Potential, das Thema Kryptos der breiten Masse der Gesellschaft näher zu bringen. Womöglich wirkt sich dies schon bald auch positiv auf die Nachfrage und somit auf die Kursentwicklung zahlreicher digitalen Währungen aus.

Bildquelle: Photo von Christoph Scholz

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Raphael Rombacher

Raphael, studierter Politikwissenschaftler, ist unser Mann für detaillierte Analysen und Features. Er liefert ganz besonders spannende Themen und beschäftigt sich mit den Entwicklungen auf dem Börsenparkett, Digitalisierungstrends sowie mit Kryptowährungen.

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