Wirecard Erfahrungen

Letztes Update:

Welche Wirecard Erfahrungen können Unternehmer und Privatkunden bei der weltberühmten Bank machen? Im folgenden Wirecard Test wird ausführlich auf das Angebot, die Gebühren, die Sicherheit und viele weitere wichtige Punkte eingegangen.

Screenshot des Logos

Das Angebot der deutschen Firma Wirecard ist international bekannt. Es werden Komplettlösungen für Unternehmen oder Konten für Geschäftsleute und Privatpersonen angeboten. Somit deckt die Wirecard AG fast den kompletten Bezahldienstsektor ab. Zu den Kunden gehören große Firmen, wie ANA Airlines, KLM, Orange Pay, die WMF Group und viele weitere. Das Unternehmen ist außerdem Teil des DAX und des TechDAX. Der Slogan der Wirecard AG ist außerdem, dass mit ihren Lösungen Unternehmen fast alle Herausforderungen meistern können. Doch was macht das Wirecard Angebot so besonders und welche Bedingungen und Gebühren sind daran geknüpft?

Wirecard AG – Die Geschichte

Im Jahr 2005 ging die Wirecard AG aus einer Reverse IPO der InfoGenie AG hervor. Das war damals eine Auskunftei, die aber während der Dotcom Krise unterging. Das Unternehmen fokussierte sich anschließend auf den Zahlungsverkehr im Internet und konnte sich nach der Umbenennung in Wirecard wieder stabilisieren. Seit 2006 besitzt die Wirecard AG auch eine deutsche Banklizenz und die AG hat viele Kooperationen mit verschiedenen Kartenorganisationen. Im gleichen Jahr startete die Bank außerdem seinen Online-Bezahldienst mywirecard und im Jahr 2010 kam zusätzlich die mycard2go hinzu. Bei letzterem handelt es sich um eine Prepaid-Kreditkarte, die man Im Einzelhandel erwerben kann.

Seit der Umbenennung wuchs das Unternehmen deutlich und es weist inzwischen über 4.400 Mitarbeiter auf. Außerdem erwirtschaftete es einen Gewinn im Jahr 2017 von 259 Millionen Euro.  Wirecard hatte bereits mehrmals unter Falschmeldungen von verschiedenen Stellen zu leiden. Jedes Mal verlor die Aktie einige Punkt, jedoch konnte sie sich immer wieder erholen und sogar weiterwachsen. Inzwischen bietet das 1999 gegründete Unternehmen den elektronischen Zahlungsverkehr, ein Risikomanagement und die Herausgabe, sowie die Akzeptanz von Kreditkarten an.

Wirecard News

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Das Unternehmen konnte sich den Auftrag der Elush Retail Group sichern. Hierbei handelt es sich um einen großen Reseller von Apple in Singapur. Elush hat über 18 Filialen in der ganzen Stadt und betreibt sogar einen eigenen Online-Shop. Wirecard bietet deswegen zukünftig digitale Zahlungsdienste an. Diese sind im Laden, als auch online von Elush verfügbar. Durch das neue Zahlungssystem soll die Online-to-Offline-Strategie von Elush unterstützt werden. Die Head of Relationship Management APAC Sales Judith Loh äußerste sich folgendermaßen dazu: „Wir freuen uns, unseren On- und Offline-Kunden ein volldigitales und unkompliziertes Bezahlerlebnis zu bieten“.

Aber auch für große Fluggesellschaften, wie All Nippon Airlines, übernimmt das Unternehmen die digitalen Zahlungsprozesse. Falls es zu Verspätungen oder Ausfällen bei Flügen kommen sollte, stellt Wirecard sogenannte Compensation Cards für betroffene Passagiere aus. Dadurch benötigen die Nutzer kein Bargeld oder physische Wertgutscheine mehr. „Die Lösung passt perfekt zu unserer Strategie, weltweit eine bargeldlose und digitalisierte Gesellschaft zu schaffen“, sagt Jörg Möller, EVP Sales Travel bei Wirecard.

Die Wirecard AG ist somit weiterhin auf Expansionskurs und das Angebot scheint immer noch viele Kunden zu überzeugen.

Wirecard Aktie

Seit 2005 ist die Bank an der Börse und wird seit September 2018 im Dax geführt. Bereits vorher war die Aktie im TecDax vertreten. Am 1.3.2019 betrug der Börsenwert des Unternehmens 14,4 Milliarden Euro und das Wertpapier lag am 8.4. bei knapp 109 € pro Anteil. Wirecard möchte aber auch etwas für die Besitzer von Wirecard Aktien machen und schüttet deswegen seit 2008 regelmäßig eine Dividende aus. Die Dividendenrendite für 2018 soll bei ungefähr 0,18 Prozent liegen, was eine Dividende von 0,21 Euro pro Share ausmacht. Eine Übersicht der besten Aktien gibt es selbstverständlich auch für alle Interessierten auf Kryptoszene.de.

Krise durch Financial TimesWirecard Aktie NewsWirecard Aktie Forum

Krise durch Financial Times

Am Anfang des Jahres gab es einen großen Tumulte um die Aktie. Ein Journalist der Financial Times schrieb über Fälschung der Bilanz durch das Unternehmen Wirecard. Dadurch verlor die Aktie innerhalb kurzer Zeit 50% seines Wertes. Erst als die BaFin und die deutsche Staatsanwaltschaft einschritt und ein Verbot gegen Leerkäufe erhob, regulierte sich der Kurs wieder. Außerdem wurde ein Verfahren gegen den Journalisten der Financial Times eingeleitet.

Für alle Anleger in Wirecard Aktien gibt es auch eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Kaufen von Wirecard Aktien. Dort findet man außerdem alle wichtigen Informationen zum Kurs, zum Verlauf und zu den Vor- & Nachteilen des Wertpapieres. Das war jedoch nicht das erste Mal, dass dem Unternehmen eine irreführende Bilanzierung vorgeworfen wurde. Bereits 2008 hatte die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger der Wirecard AG genau dasselbe unterstellt. Damals wurde allerdings festgestellt, dass einige Mitglieder der SdK auf ein Fallen des Wirecard Aktienkurses gesetzt hatten. Deswegen erstattete das Unternehmen auch im Jahr 2008 eine Anzeige gegen die Funktionäre. Inzwischen hat sich der Kurs wieder gefangen und hält sich stabil bei ungefähr 110 Euro.

Wirecard Aktie News

Für Anleger kann der 25. April durchaus interessant sein, da an dem Termin der Jahresfinanzbericht veröffentlicht wird. Aber viele Investoren blicken nicht nur auf das Ereignis, sondern auch auf den 18. Und 19. April. An dem Datum läuft nämlich die Verfügung der BaFin aus. Ab dem Zeitpunkt besteht als wieder die Möglichkeit, die Wirecard Aktie zu shorten. Mit sogenannte Short-Attacken ist durchaus zu rechnen, die auch wieder zu einer Erhöhung der Volatilität führen können. Allerdings gibt es auch keine Garantie dafür und der Kurs der Aktie kann sich genauso gut auch weiter beruhigen oder sogar steigen. Der Handel mit Wertpapieren gilt nicht umsonst als spekulativ.

Wirecard Aktie Forum

In mehreren Online-Foren findet man viele gute Argumente zum Kaufen und Verkaufen der Wirecard Aktie. Vor der Krise durch den Bericht der Financial Times waren viele Anleger von dem Wertpapier überzeugt. Allerdings verlor die Aktie einiges an Glaubwürdigkeit durch die Veröffentlichung des Textes. Inzwischen warten Anleger gespannt auf den Jahresfinanzbericht der Wirecard AG.

Wirecard Produkte – Das Angebot

Das Unternehmen hat sich auf die weltweite Zahlungsabwicklung spezialisiert und ist inzwischen in Europa einer der führenden Anbieter von Outsourcing- und White-Label-Lösungen für den digitalen Zahlungsverkehr. Wirecard bietet seinen Kunden eine Vielzahl an Möglichkeiten an. Darunter findet man nicht nur standartmäßige Methoden, sondern auch speziell entwickelte Zahlungsdienste.

Checkout Page

Checkout Page

Screenshot der Wirecard-Seite

Das ist eine Bezahlseite für jeden Online-Shop. Hierüber werden alle gängigen Zahlungsmöglichkeiten unterstützt. Außerdem lassen sich die bereitgestellten Plug-ins der Checkout Page schnell und einfach in den Online-Shop integrieren. Der Kunde erhält sofort eine Bestätigung, wodurch die Bestellung direkt bearbeitet werden kann. Die Zahlungen finden nämlich in Echtzeit statt und werden auch direkt geprüft. Insgesamt gibt es über 26 verschiedene Sprachen zur Auswahl.

Kreditkartenzahlung

Kreditkartenzahlung

Screenshot der Wirecard-Seite

Da die Wirecard AG auch eine vollwertige Banklizenz in Deutschland besitzt, kann das Unternehmen auch Kreditkarten akzeptieren und somit eine Zahlungsabwicklung als Komplettlösung seinen Kunden anbieten. Das System bietet ein internationales System mit reibungslosen Abläufen und der größtmöglichen Zahlungssicherheit am Markt. Außerdem bietet die Zahlungsart einen umfassenden Betrugsschutz. Wirecard präsentiert seinen Kunden außerdem eine branchenspezifische End-to-End-Lösung. Die Plattform hinter dem Service erfüllt zusätzlich alle notwendigen Anforderungen (z.B. PCI-Zertifizierung).

Apple/Google Pay

Apple Pay/Google Pay

Seit Anfang 2019 erweiterte das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Zahlungsanbieter Google Pay in Europa. Außerdem erlaubt Wirecard die Bezahldienste Google Pay und Apple Pay. Dadurch können alle Kunden mit einem mobilen Endgerät kontaktlos shoppen, ohne dass die Karteninformationen an das Geschäft weitergegeben werden. Das erhöht den Schutz der Kunden und verkürzt die Zeit für die Durchführung einer Zahlung.

SEPA

SEPA-Verfahren:

Screenshot der Wirecard-Seite

Im Jahr 2014 wurde das SEPA-Verfahren im europäischen Raum eingeführt. Dadurch kann man sein Geld ohne hohe Kosten im gesamten SEPA-Raum verschicken. Das automatische Einziehen von Zahlungen über ein Lastschriftverfahren durch die Autorisierung des Käufers wird außerdem durch Wirecard unterstützt. Die vollständig automatisierte Abwicklung von Lastschriften ist in 33 Ländern gestattet. Man kann allerdings nicht nur Einmalzahlungen veranlassen, sondern auch wiederkehrende Zahlungen, wie bei einem Abonnement.

Bankkonto-Verfahren

Bankkonto-Verfahren

Screenshot der Wirecard-Seite

Über das Tool erhalten auch User die Möglichkeit, Käufe zu tätigen, die keine Kreditkarte oder Debitkarte besitzen. Durch die Methode haben alle User von Wirecard die Möglichkeit, Bestellungen direkt zu bearbeiten, da eine ausgelöste Transaktion von Kunden nicht mehr storniert werden kann. Somit ist eine gewisse Zahlungssicherheit gegeben. Die Überweisungskosten sollen einigermaßen niedrig ausfallen und das Angebot ist auf vier Kontinenten verfügbar: Europa/Osteuropa, Südamerika, Asien sowie die Pazifikregion mit Australien und Ozeanien.

SCP

Weltweite Auszahlungen (SCP)

Screenshot der Wirecard-Seite

Hierbei handelt es sich um eine kostengünstige Alternative zu internationalen Überweisungen oder zu komplexen Prozessen über eine Firmenkarte. Für jede Buchung wird eine vollwertige Kreditkarte auf Prepaid-Basis erstellt. Der Kunde stellt genauestens den Auszahlungsbetrag, -termin und -ziel fest. Außerdem hat der User noch die Möglichkeit, alle Buchungen und Zahlungen zeitnah zu überprüfen. Zusätzlich sind die virtuellen Kreditkarten in 27 Währungen verfügbar und werden von vielen Leistungsträgern akzeptiert. Genau dieses System verwendet die All Nippon Airline (ANA) neuerdings bei Flugverspätungen für seine Kunden.

Alternative Bezahlverfahren

Alternative Bezahlverfahren

Screenshot der Wirecard-Seite

Jedoch bietet das Unternehmen seinen Kunden auch noch länderspezifische Zahlungsoptionen an. Es gibt unter anderem auch den Raten- & Rechnungskauf, E-Wallets (PayPal, Skrill, MercadoPago, …) und Prepaid-Vouchers. Damit der Kunde von Wirecard auch eine Sicherheit über die Zahlung besitzt, erhält man umgehend nach dem Eingang eine Bestätigung über den Zahlungserfolg. Viele, aber nicht alle, haben sogar eine Zahlungsgarantie.

Wirecard App

Da die Wirecard AG für Unternehmen verschiedene Zahlungsdienste entwickelt und anbietet, gibt es auch keine spezielle App dafür. Jedoch hat die Aktiengesellschaft neun verschiedene Apps in den Google Play Store hochgeladen. Es gibt sicherlich eine Applikation für Kunden, jedoch wird die höchstwahrscheinlich nicht frei zugänglich sein. Für weitere Informationen sollte man sich eventuell an den Support von Wirecard wenden.

Die Programme im App-Store sind für unterschiedliche Bereiche gedacht, die allerdings alle etwas mit Zahlungsdienstleistungen zu tun haben. Jedoch gibt es auch keine Applikation für das Online Banking der Wirecard Bank. Ob in Zukunft ein Programm für mobile Endgeräte entwickelt werden soll, wurde vom Unternehmen noch nicht bestätigt. Hierzu sollte man die News des Wirecard Blogs verfolgen, damit man über jede Änderung bestens informiert ist.

Wirecard Sicherheit

Die komplette Webseite der Wirecard und der Wirecard Bank sind per SSL-Verschlüsselung gesichert. Zusätzlich stellt das Unternehmen seinen Kunden noch eine speziell verschlüsselte Banking-Software zur Verfügung. Außerdem werden individuelle eTANs, anstatt von TAN-Listen, erstellt.

Als Nutzer kann man aber auch zur Sicherheit seines Accounts beitragen. Man sollte sich nur auf dem eigenen Computer mit seinen Zugangsdaten einloggen und niemals die Informationen auf dem PC speichern. Bei einem Diebstahl oder Verlust des Laptops hat der neue Besitzer sofort Zugriff auf das Bankkonto. Wenn man zusätzlich ein gutes Anti-Viren-Programm besitzt, kann man seine Bankverbindung in einem sicheren Fenster öffnen. Das erschwert es Hackern, Daten aus der Verbindung auszulesen. Auch ist das Speichern der Zugangsdaten auf dem Computer nicht sonderlich sinnvoll. Wenn man außerdem das Online-Banking über einen fremden Computer nutzen möchte, dann sollte man im Anschluss die temporären Files löschen. Dadurch kann man vermeiden, dass der Besitzer des PCs irgendwelche Informationen erhält.

Den Usern wird außerdem keine 2FA-Methode zum Schutz angeboten. Hier kann das Unternehmen eventuell noch einige Verbesserungen vornehmen. Da die Bank aber eine deutsche Vollbanklizenz besitzt ist das Geld per Gesetz bis zu einer Einlage von 100.000 Euro geschützt. Die Bank hat nämlich die Einlagen der Kunden separat von den Firmengeldern aufzubewahren. Das gilt für jede Bank mit einer Lizenz in der Europäischen Union.

Wirecard Erfahrungen

Screenshot von Trustpilot

Das System ist sicherlich sehr umfassend und scheint für jede Geschäftsperson und für jedes Unternehmen individuell anpassbar zu sein. Doch was halten die User von dem Angebot und wie sind die Wirecard Erfahrungen von Privatnutzern? Bei einem Besuch der Webseite Trustpilot erhält man sehr viele und ausführliche Wirecard Reviews. Bei den meisten handelt es sich allerdings um Privatkunden, die ein Bankkonto eröffnet haben. Einige Nutzer sind wunschlos glücklich mit dem Angebot.

„Absolut Top mittlerweile super Service und innovativ. Kann meinem Konto nur gut tun, wenn sich Wirecard so rasant weiterentwickelt.“

Andere Anleger wiederum halten nicht sonderlich viel von der Webseite. Sie klagen zum Teil über hohe Gebühren und einen inkompetenten Kundenservice.

„Wirecard verweigert die Auszahlung von Kundengelder und ignoriert Anfragen. Der Support hat keine Ahnung, sichert Antworten per Mail zu, die aber nie kommen.“

Des Weiteren kann man die Wirecard Erfahrungen nicht alle gleichsetzten. Für Unternehmer scheint die Wirecard AG weiterhin der Go-to Partner zu sein, wenn es um Zahlungsdienste geht. Bei Privatkunden spricht sich ein großer Anteil der User eindeutig gegen das Unternehmen aus. Die Wirecard Bank hat somit noch einiges an Verbesserungsbedarf, wenn man den Erfahrungen glaubt. Allerdings sollte man sich vorher als Kunde gut über die Wirecard Fees informieren. Ansonsten geht es einem genauso, wie den anderen Usern, die negative Reviews hinterlassen haben. Die Kosten sind alle leicht einsehbar und sollten für jeden Interessenten schnell auffindbar sein.

Ein Pluspunkt des Unternehmens ist die Möglichkeit für die Nutzer, dass sie sich mit ihren Beschwerden direkt an Wirecard wenden können. Dafür hat die Wirecard Bank extra einen Bereich für das Beschwerdemanagement eingerichtet. Man findet die Weiterleitung dazu in der Fußnote der Webseite. Hier kann man entweder per E-Mail oder per Kontaktformular sein Anliegen dem Unternehmen erklären.

Wirecard Bank

Das Unternehmen besitzt seit 2006 die deutsche Banklizenz und ist somit an die deutschen und europäischen Richtlinien gebunden. Als Privatkunde kann man sich über die Wirecard Bank ein eigenes Girokonto einrichten. Zum Zeitpunkt des Wirecard Tests gab es ausschließlich das Prepaid Trio. Hierbei handelt es sich um Konto ohne Schufa-Auskunft. Dadurch haben auch Personen mit Schulden die Möglichkeit, ein Bankkonto zu besitzen. Dafür hat man allerdings deutlich höhere Gebühren zu bezahlen, als bei anderen Banken. Die DKB, N26 oder Revolut haben alle deutlich geringere, bis keine Kosten für ein Girokonto inklusive Kreditkarte. Außerdem bekommt man bei Wirecard nur eine Prepaid-Kreditkarte dazu.

Ein anders Angebot von der Wirecard Bank ist die mycard2go. Das ist ebenfalls eine Prepaid-Karte die sofort einsatzbereit ist. Es gibt sie als normale Plastikkarte oder virtuell. Dafür hat man sogar keinen Antrag online auszufüllen. Sondern man muss sich ausschließlich online anmelden und Geld auf die Karte laden. Das Funktioniert entweder über den Kundenservice, was aber sehr kostenintensiv ist, oder selbstständig per Bargeldaufladung im Laden. Letzteres ist allerdings nur möglich, wenn man die physische Kreditkarte besitzt und nicht nur die virtuelle. Guthaben kann man bei der nämlich ausschließlich online oder per Nachricht. Sobald das Geld dann auf die Karte gebucht wurde, kann man weltweit bargeldlos bezahlen.

Wirecard Gebühren

Bei einem normalen Bankkonto fallen die Wirecard Fees genauso hoch aus, ausgenommen der monatlichen Grundgebühr. Die beträgt dann ausschließlich 5,95€. Eine detaillierte Übersicht aller Kosten findet man auf der Webseite von Wirecard unter folgendem Link. Es können für besondere Dienstleistungen auch noch weiter Kosten anfallen. Falls man zum Beispiel eine Auslandsüberweisung außerhalb Europas tätigt oder den Kontoauszug per Post benötigt. Insgesamt fallen die Gebühren deutlich höher als bei anderen Banken aus. Man sollte bei dem Punkt allerdings immer auf der Seite der Bank selbst suchen, da mit jedem Update auch die Kosten verändert werden können. Günstigere Alternativen können N26, Revolut oder das kostenlose Girokonto von comdirect sein.

Prepaid Trio

  • 39 Euro Einrichtungsgebühr
  • 6,95 Euro monatlich (vor dem 1.3.2019: 9,90)
  • 18,90% bei Kontoüberziehungen
  • 5 Euro pro Einrichtung/Änderung eines Dauerauftrags
  • 0,35 Euro pro MobileTAN
  • 5 Euro pro Bargeldabhebung per Visa-Karte
  • 2,50 Euro pro Monat für die Maestro/Girocard
  • Zusätzliche sonstige Gebühren
Screenshot der Wirecard-Seite

Mycard2go

  • 1 Euro pro Aufladung/Abbuchung
  • 4,95 Euro pro Abhebung am Geldautomaten/Auszahlung durch Kundenservice
  • 0,15 Euro pro Go2Go Überweisungen
  • 9,95 Euro Jahresgebühr für die Plastikkarte
  • 9,95 Euro einmalig für die Plastikkarte
  • 0,15 Euro pro Kontostandabfrage
  • 4% aber mindestens 1 Euro pro Baraufladung im Handel
Screenshot der Wirecard-Seite

Wirecard Support

Für alle Fragen als Privatkunde hat man die Möglichkeit, den Kundendienst per Kontaktformular zu erreichen. Zusätzlich gibt es noch eine Telefonnummer, die Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar ist. Zusätzlich ist das Unternehmen über die gleiche Rufnummer auch samstags zwischen 8 und 15 Uhr erreichbar. Natürlich kann man den Wirecard Support auch über die Sozialen Medien kontaktieren (Facebook, Twitter, …). Jedoch darf der Kundenservice nur allgemeine Fragen über die sozialen Netzwerke beantworten, weil man sich ansonsten zu verifizieren hat. Sobald man allerdings die Anmeldung für sein Kundenkonto durchgeführt hat, gibt es zusätzlich auch die Kontaktmöglichkeit per Telefon oder per E-Mail.

Ansonsten hat das Unternehmen noch einen zusätzlichen Bereich mit allen Formularen eingerichtet. Die stehen jedem Kunden zum Download bereit und sind nach Gebieten sortiert. Auch das komplette Preis- und Leistungsverzeichnis ist auf der Internetseite von Wirecard zu finden. Natürlich gibt es zusätzlich eine FAQ-Plattform. Dort werden alle häufig gestellten Fragen mit den jeweiligen Antworten hinterlegt. Wenn man also ein Problem oder Schwierigkeiten mit seinem Account hat, dann sollte der erste Schritt des Users hierher sein. Es gibt hier nämlich Lösungsansätze zu den meisten Komplikationen. Dadurch kann man sich lange Wartezeiten und eventuelle Kosten für den Anruf sparen. Falls aber alle Suchen erfolglos waren, dann ist der Kontakt mit dem Kundenservice der einzig sinnvolle Weg.

Wirecard – Das Fazit

Das Unternehmen bietet seinen Geschäftspartnern Komplettlösungen für deren Zahlungssystem an. Das scheint bei den Kunden gut anzukommen, da die Wirecard AG weiterhin hohe Gewinne schreibt. Außerdem schließen immer wieder große Firmen, wie ANA Airlines, Verträge mit Wirecard ab. Doch anscheinend scheint das Angebot der Wirecard Bank für Privatkunden nicht sonderlich attraktiv zu sein. Viele User beschweren sich über sehr hohe Gebühren und klagen über einen „nicht vorhandenen“ Support. Außerdem ist das Angebot für den Alltag eher gering, im Vergleich zu anderen Banken. N26 oder die FinTech Bank Revolut haben ein breites Angebot und sind deutlich günstiger. Außerdem bietet die Wirecard Bank nur Prepaid Kreditkarten an. Das scheint nur für Kunden von Vorteil zu sein, die bereits einige Schufa-Einträge haben und kein anders Konto mehr bekommen. Wirecard fragt nämlich bei manchen Angeboten nicht bei der Auskunftei nach.

Für Geschäftskunden scheint das Angebot durchaus interessant zu sein, jedoch gibt es für den Privatanleger deutlich bessere Banken. Allerdings könnte Wirecard einen weiteren Aufschwung haben, sobald der Brexit anfängt. Da bei einem harten Brexit noch nichts am Finanzmarkt geklärt ist, suchen sich viele europäische Nutzer auch vermehrt europäische Banken. Da aber die meisten Kreditinstitute ihren Firmensitz in England haben, kommen nur noch wenige Banken, wie Wirecard und N26 in Frage.

 

 

 

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Florian Margto
Ständig bin ich auf der Suche nach neuen Investments und Anlagemöglichkeiten. So stürze ich mich gerne auf Experimente mit geringen Geldbeträgen. Sicherheit geht aber vor. In fünf Jahren an Krypto Erfahrungen konnte ich ein breites Portfolio aufbauen. Hohes Risiko gehe ich selbst aber nur mit Spielgeld.

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