Der große Fintech Banken Vergleich 2019

Letztes Update:

In den letzten Jahren hört man immer mehr über sogenannte FinTech Unternehmen, Banken und Broker. Doch was steckt hinter dem Namen FinTech? Und was sind die Top FinTechs 2019?

Wir befinden uns mitten im Zeitalter der Digitalisierung. Immer mehr Start-Ups erdenken neue Technologien für den Finanzsektor. Willkommen beim Thema FinTech. Auch in Deutschland wächst das Marktvolumen von FinTech Unternehmen beständig. Aus diesem Grund bietet Kryptoszene.de an dieser Stelle eine Übersicht über die größten, bekanntesten und erfolgreichsten FinTechs 2019. Dabei ist vor allem auf den deutschen Nutzer Rücksicht genommen worden.

Heutzutage reicht es für eine Bank nicht mehr aus, Mitarbeiter in einer Filiale stehen zu haben. Direktbanken waren nur der erste Schritt hin zu einer ganz neuen Branche. Mehr und mehr entwickeln sich Banken somit zu Technologieunternehmen. Außerdem gewinnt zukünftig auch die künstliche Intelligenz immer mehr an Bedeutung. Legen wir los mit den interessantesten FinTech Anbietern des Jahres.

Die Top FinTech Banken und Broker 2019

DEGIROLynxHolviN26RevolutSolarisBank

DEGIRO – der FinTech-Broker

2014 wurde auch deutschen Kunden der Zugang zum Angebot von DEGIRO ermöglicht. Der Broker bietet seinen Usern über 50 verschiedene Handelsplätze aus der ganzen Welt an, wodurch man rund um die Uhr traden kann. Außerdem sollen die Gebühren im Vergleich zu anderen Handelsplattformen sehr niedrig sein. Man kann über das Unternehmen mit Aktien, Anleihen Optionen, Futures und CFDs handeln. Selbstverständlich gibt es auch verschiedene Handelsoptionen, wie: tagesgültige Order, unbefristete Order, Limit Order, Market Order, Stop Loss, Stop Limit und Trading Stop Loss. Mehr hierzu gibt es im DEGIRO Test der Handelsmöglichkeiten, App und Gebühren.

Zum Schutz der User wird das Unternehmen von der AFM und der niederländischen Zentralbank überwacht. Zusätzlich hat die Webseite bereits über 44 verschiedene Awards aus der ganzen Welt gewonnen. Häufig liest man so von Auszeichnungen als “Bester Broker”. Das Unternehmen stellt seinen Nutzern außerdem Applikationen für mobile Endgeräte von Android und iOS zur Verfügung. Für alle Fragen oder bei Schwierigkeiten findet man in den FAQs hilfreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, aber man kann natürlich auch den Support per Telefon oder E-Mail kontaktieren. DEGIRO sieht sich selbst als erster Großhandelsbroker für Privatanleger. Das Unternehmen versucht dabei, die Kosten so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig das beste Angebot für Anleger bereitzustellen.

Handel über DEGIRO

  • neues Angebot
  • EinzigerGroßhandelsbroker für Privatanleger
  • Geringe Kosten
  • Große Anzahl an Handelsarten
  • über 50 verschiedene Handelsplätze weltweit

Lynx – der FinTech-Broker

Lynx ist bereits ein etabliertes FinTech-Unternehmen.  Dabei fand die Gründung bereits im Jahr 2006 statt. Seit 2008 steht das Angebot auch deutschen Anlegern zur Verfügung. Der Broker aus den Niederlanden wird für deutsche Kunden von Berlin aus gesteuert. So befindet sich das Unternehmen auch weiterhin auf Expansionskurs. Über den FinTech Broker Lynx kann man an über 100 Börsen weltweit handeln und das Wertpapierdepot ist kostenlos. Die Handelsplattform wurde zudem mehrfach als “Bester Broker” ausgezeichnet. Außerdem kann man bereits für 5,80€ Aktien handeln, Optionen und Futures ab 2,00€.

Deutsche Kunden haben zusätzlich noch die Handelsoptionen ETFs, CFDs, Optionsscheine und Zertifikate zur Auswahl. Inzwischen konnte das Unternehmen über 60.000 Depoteröffnungen seit 2006 verzeichnen und es arbeiten über 150 Mitarbeiter bei dem Broker.
Zusätzlich werden auf der Plattform noch Seminare und Webinare angeboten. Hier gibt es einen Vortrag zu ausgewählten Themen. Im Anschluss werden Fragen der Zuschauer beantwortet. Hauptsächlich handelt es sich um Aktien und den Marktüberblick in Deutschland und den USA. Natürlich gibt es auch eine kostenlose Applikation für mobile Endgeräte und einen Support für alle Lynx Kunden. Letzteren erreicht man per Telefon oder über eine Kontaktformular.

Handel über Lynx

  • Bereits seit 2006 am Markt
  • Großes Unternehmen mit über 150 Mitarbeitern
  • Kostenlose Seminare und Webinare
  • Große Auswahl an Handelsoptionen
  • Fintech
  • Rating
  • Eigenschaften
  • Handel
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Die Beste Wahl
  • Top Fintech
  • Kostenloses Aktiendepot
  • Made in Germany

Holvi – die FinTech-Bank

Im Holvi Test erwartet einen innovatives Banking für Selbstständige und Gründer. So beschreibt sich die FinTech Bank in Deutschland auf ihrer Webseite. Es wird ein Geschäftskonto angeboten, welches die Verwaltung der Finanzen übernimmt. Über das Handy kann man Rechnungen erstellen, verschicken und man erhält eine Benachrichtigung, sobald der Betrag beglichen wurde. Man darf außerdem eine Business Mastercard zu seinem Konto zählen, über welche man natürlich kontaktlos bezahlen kann. Zudem kann man mehreren Leuten einen kontrollierten Zugang zum Konto einrichten. Die Verwaltung eines Onlineshops und die Käufe der Kunden können auch direkt über das Handy bearbeitet werden. Zu guter Letzt kann man alle Daten am Ende des Monats, Quartals oder Jahres an die Buchhaltung weiterleiten.

Auch die Geschäftsausgaben können von dem Programm automatisch sortiert werden. Das Unternehmen wird von der finnischen Finanzaufsichtsbehörde lizenziert und reguliert. Dadurch muss die FinTech Bank dieselben Sicherheitsstandards erfüllen, wie traditionelle Banken auch. Für die Kunden von Holvi gibtes  selbstverständlich mobile Applikationen zum Download in den jeweiligen App Stores. Das standardmäßige Konto kostet nichts, aber man kann seinen Account optional upgraden. Dann fallen allerdings monatliche Gebühren an. Bei Problemen oder Schwierigkeiten können sich Nutzer per Kontaktformular an den Support wenden.

Banking mit Holvi

  • neues Angebot
  • verschiedene Währungen nutzbar
  • gewöhnliche eToro Login Daten für Nutzung ausreichend
  • user-freundliche Anwendung
  • Coins versenden und empfangen und Trades einsehbar
  • Fintech
  • Rating
  • Eigenschaften
  • Handel
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Die Beste Wahl
  • Top Fintech
  • Kostenloses Konto
  • Inkl. Kreditkarte

N26 – die FinTech-Bank aus Deutschland

Das Unternehmen aus Deutschland will nach eigenen Aussagen das Online Banking revolutionieren. Man soll für die Eröffnung und Überwachung des Kontos nur sein Handy benutzen können. Das Girokonto ist selbstverständlich kostenlos und man bekommt eine MasterCard umsonst dazu. Falls für den Kunden verschiedene Versicherungen (z.B. Reiseversicherungen) interessant sind, dann kann dieser auch zwischen zwei kostenpflichtigen Modellen wählen. Das Fintech-Unternehmen ermöglicht seinen Nutzern außerdem, dass Transaktionen in Echtzeit getätigt werden und man dem Geldfluss folgen kann. Ist die Karte einmal verloren gegangen, dann kann man diese ganz entspannt mit der hauseigenen App sperren lassen. Die Funktionen gehen aber noch einige Schritte weiter. So lassen sich Zahlungslimits einrichten und Gelder in wenigen Sekunden an Freunde senden. Falls diese dann ebenfalls einen Account bei N26 haben, wird die Überweisung fast in Echtzeit ankommen.

Die FinTech Bank schickt automatisch Push-Benachrichtigungen, bei einem Geldeingang oder Ausgang. Damit hat man sofort den Überblick über den eigentlichen Kontostand. Dabei arbeitet das Unternehmen auch mit Apple Pay und Google Pay zusammen. Dadurch sollen keine Daten zu Transaktionen gespeichert und der Zahlungsprozess beschleunigt werden. Besonders für junge Leute scheint das komplette Angebot interessant zu sein, da ein Großteil des Kundenstamms unter 35 Jahre alt ist. Man hat außerdem eine gewisse Anzahl an Abhebungen im Ausland, in der jeweiligen Währung, frei.

Hier geht es zu unseren N26 Test Erfahrungen

Banking mit N26

  • Accounteröffnung & Verwaltung vom Handy möglich
  • Girokonto umsonst
  • Attraktive Vorteile bei kostenpflichtigen Accounttypen
  • Gut designte Webseite und App
  • Direktbanking
  • Fintech
  • Rating
  • Eigenschaften
  • Handel
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Die Beste Wahl
  • Top Fintech
  • Kostenloses Konto
  • Sehr schnell wachsend

Revolut – die FinTech-Bank aus Großbritannien

Auch bei Revolut handelt es sich um eine Bank, die weltweit bereits mehr als 3 Millionen Kunden zählt. Außerdem werden rund 250 Millionen Transaktionen über das Unternehmen getätigt. Inzwischen arbeiten mehr als 20 Personen für das Kreditinstitut, das 2015 gegründet wurde. Der Hauptsitz befindet sich in London.

Die Fintech Bank Revolut möchte es ihren Kunden ermöglichen, ohne hohe Kosten in andere Länder Gelder zu transferieren. Deswegen hat man bei über 150 Währungen nur 0,5% an Gebühren zu zahlen (solange man unter 6.000 Euro pro Monat bleibt). Des Weiteren kann man bis zu 200€ pro Monat an internationalen ATMs Geld abheben, ohne ein Entgelt entrichten zu müssen. Auch das Senden von Geld an Freunde geschieht unmittelbar. Um die Überweisung zu personalisieren, können auch Fotos, Gifs und Nachrichten hinzugefügt werden.

Zusätzlich erhält man Benachrichtigungen zu jeder Abbuchung und zu jedem Geldeingang. Somit kann man seine Balance immer im Blick behalten. Das Erstellen von Budget-Listen und das Sparen von Geld über die Applikation sind weitere Features von Revolution. Bei jedem Kauf kann man aufrunden lassen und die gesparten Cents werden separat aufbewahrt. Eine Besonderheit von Revolut ist die Verbindung zwischen Bank und Exchange. Über die Plattform kann man 24 verschiedene Kryptowährungen kaufen. Man benötigt kein separates Konto, sondern lediglich einen Account bei der FinTech Bank. User können also internationale Geschäfte tätigen und gleichzeitig Bitcoin mittels App kaufen.

Banking mit Revolut

  • geringe Gebühren bei über 150 Währungen
  • personalisierte Überweisungen
  • Benachrichtigungen bei Abbuchungen und Gutschriften
  • Kauf von +24 Kryptowährungen möglich

SolarisBank – das FinTech-Unternehmen

Bei der SolarsiBank kann sich jeder Kunde seine eigene Banking Lösung selbst zusammenbauen. Es gibt digitales Banking, verschiedene Kreditkarten, Consumer Lending, SME Lending, PSD2 konforme Lösungen für Zahlungen, virtuelle IBANs, KYC Plattform für die Geschäftskunden und eine Blockchain Factory. Man bekommt also nicht nur einen Account, sondern auch Zusatzfunktionen für seine Kunden und das eigene Unternehmen. Falls jemand also seine eigenen Kreditkarten ausgeben möchte, bekommt man über ein spezielles Modell bei der SolarisBank auch Interchange Fees des Kartenausstellers. Natürlich verschickt die Bank auch Push-Benachrichtigungen an ihre Kunden. Dadurch soll der User die volle Kontrolle über seinen Account haben.

Es handelt sich bei der SolarisBank also um ein Technologieunternehmen mit einer Bankenlizenz. Diese erhielt die SolarisBank von der BaFin und der europäischen Zentralbank innerhalb von neun Monaten nach der Gründung. Das FinTech wurde im März 2016 hochgezogen, mit dem Ziel weitreichende Finanzdienstleistungen anzubieten. So soll der Wandel in der Finanzbranche nicht nur mitgegangen, sondern gar beschleunigt werden. Inzwischen arbeiten über 200 Personen aus 40 verschiedenen Nationen für das Unternehmen, welches beständig weiterwächst. Zu den Investoren gehören unter anderem BBVA, Lake Star und Visa. Bei Fragen können sich Kunden telefonisch oder per E-Mail an den Support wenden.

Banking mit SolarisBank

  • Personalisierte Lösungen
  • Herausgabe von eigenen Kreditkarten möglich
  • Überwachung durch BaFin

FinTech – Definition und Erklärung

Der Name FinTech kommt von den englischen Wörtern “Finance” und “Technology”. Damit beschreibt man den Verbesserungs- und Automatisierungsprozesse von finanziellen Dienstleistungen. Früher wurden damit die Technologien beschrieben, die in Back-End Systemen von etablierten Finanzinstituten eingesetzt wurden. Inzwischen wird der Begriff für jede technische Entwicklung im Finanzsektor verwendet. Hierzu gehören auch Bereiche, wie Geldüberweisungen, Kredite, Retail Banking, Vermögensverwaltung, als auch Beratung und Education. Kryptowährungen sind auch ein Teil der Techs, wie der Bitcoin, Ethereum, Litecoin usw. Obwohl häufig über die Kurse von digitalen Währungen in den Medien gesprochen wird, liegt der Großteil des Geldes im traditionellen Bankgeschäft.

Die Anzahl der FinTech Start-Ups wächst in den letzten Jahren beachtlich. Laut einem Bericht von EYs 2017 FinTech Adoption Index verwendet ein Drittel aller Nutzer mindestens zwei FinTech Services. Dazu zahlt unter anderen auch Mobile-Banking, elektronische Überweisungen oder das Sammeln von Geldern für eine Geschäftsidee. Inzwischen sind FinTechs Teil unseres täglichen Lebens geworden, ohne dass man sich dessen wirklich bewusst ist. Die am häufigsten genutzten Bereiche sind: Kryptowährungen, die Blockchain-Technologie, Smart Contracts, InsurTech, Roboter für die Beratung (Chat-Bots), Cybersicherheit und RegTech.

FinTech Unternehmen in Deutschland und international

Das deutsche Bundesfinanzministerium hat Daten zu den Marktvolumina von deutschen FinTech-Unternehmen zwischen 2007-2015 untersucht und für acht verschiedene Teilsegmente bis 2035 prognostiziert. Damals gab es 346 aktive FinTech-Unternehmen und das Gesamtmarktvolumen in den Teilbereichen Finanzierung und Vermögensmenge betrug damals 2,2 Milliarden Euro. Beim Zahlungsverkehr lag es bei 17 Milliarden Euro. Außerdem nutzen ungefähr 1,2 Milliarden Deutsche unabhängige Personal-Financial- Management-Systeme.

Fast alle FinTech-Segmente verzeichneten in den letzten Jahren ein sehr hohes Wachstum, wobei die Untergruppe Robo Advice am meisten zulegte. Das Marktvolumen verzehnfachte sich sogar. Auch wenn man die Banken befragt, geben 87% an, dass sie mit FinTech-Unternehmen zusammenarbeiten und die Kooperation gerne weiter vertiefen möchten. Am europäischen Markt befindet sich Deutschland nach Großbritannien auf Platz zwei. Auch im globalen Vergleich gewinnt Deutschland weiter an Boden. Zweifellos werden sich nicht alle FinTech Start-Ups durchsetzen können, aber die hier erwähnten Broker, Banken und Unternehmen sind bereits eine Größe in ihrem Gebiet.

Auxmoney

Mit dem Werbespot “haben Sie das Geld? Ich nicht – aber die!” denkt man schnell an die Reklame von auxmoney. Das Unternehmen wurde in Jahr 2007 von drei Freunden gegründet und hat sich auf Kredite spezialisiert. Jedoch leiht auxmoney nicht dass eigene Geld her, sondern vermittelt Kreditgeber und Darlehensnehmer. Für den Service verlangen sie pro Antrag ein Entgelt. Als Anleger kann man ab einen Betrag von 25€ bereits Kredite finanzieren.

Der Vorteil ist die erhöhte Anlagensicherheit und die zentrale Kreditabwicklung über auxmoney. Man hat aber immer noch die Auswahl des Darlehens selbst zu wählen. Das Unternehmen gibt lediglich die Möglichkeiten vor und überweist die getilgten Raten plus Zinsen monatlich über eine Partnerbank. Den Zinssatz kann man aber als Investor nicht für die Projekte bestimmen. Das macht auxmoney selber. Es wird ein gewisser auxmoney-Score für jeden Kreditnehmer berechnet und von der Bewertung hängt der Zinssatz ab. Aber der Kreditgeber kann sich sein Projekt aussuchen und somit indirekt seinen Zinssatz und die Laufzeit auswählen.

Die Anfrage für ein Darlehen ist schnell geschafft. Innerhalb von 5-10 Minuten hat man den Antrag ausgefüllt und das Unternehmen prüft die Bitte für einen Kredit. Innerhalb weniger Sekunden erhält man laut der Webseite eine Zusage oder Absage. Bei einem positiven Bescheid wird das Geld meistens innerhalb von 24 Stunden ausbezahlt.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Düsseldorf, Deutschland, und hat inzwischen über 236 Mitarbeiter. Auxmoney konnte insgesamt schon über 170.000 Kredite vergeben, was für die kurze Lebenszeit der Firma eine beachtliche Summe ist. Das Projekt wird von Index Ventures, Union Square Ventures und Foundation Capital unterstützt. Das Unternehmen wurde bereits mehrfach in der Zeitung oder in Fachzeitschriften erwähnt. Außerdem wird es vom TÜV Saarland geprüft.

Wirecard – Fintech Bank inklusive

Das Unternehmen mit Sitz in Aschheim wurde im Jahr 1999 unter dem Namen InfoGenie AG gegründet. Wirecard ist ein börsennotierter Zahlungsdienstleister, welcher Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr und das Risikomanagement anbietet. Zusätzlich ist es unter anderem noch für die Herausgabe und Akzeptanz von Kreditkarten zuständig. Seit September 2018 ist Wirecard Teil des DAX. Das Tochterunternehmen Wirecard Bank AG besitzt zudem eine deutsche Bank-Lizenz.

Im März 2018 ging das Unternehmen eine Kooperation von der Mizuho Financial Group ein. Durch die Zusammenarbeit kann die Aktiengesellschaft nun ihr Karten auch im asiatischen Raum ausgeben. Nur einen Monat später wurde eine Kollaboration zwischen Wirecard und der großen französischen Bank Crédit Agricole angekündigt. Hierbei ging es um die Verbreitung des digitalen Zahlungsverkehr. Viele junge Fintech-Unternehmen nutzen Wirecard und deren Bankensektor für den Start. Auch N26 verwendete die Ressourcen von Wirecard bis 2016.

Seit 2004 stieg der Umsatz bis 2017 um das 213 Fache an und das Unternehmen hat inzwischen über 4500 Mitarbeiter. Der Gewinn belief sich im Jahre 2017 auf knapp 260 Millionen Euro.

Seit 2006 ist die Wirecard Bank AG Teil des Unternehmens und besitzt seit dem Zeitpunkt auch eine deutsche Bank-Lizenz. Im November des selben Jahres startete der Prepaid-Bezahlservice mywirecard. Das Konto können Kunden online eröffnen und über verschiedene Wege mit Geld aufladen. Erst danach ist die Kreditkarte verwendbar. Das Unternehmen sieht sich als die “Neuerfinder” von Bezahlsystemen.

Raisin – WeltSparen: Fintech in Deutschland

Drei McKinsey Alumni gründeten den Marktplatz im Jahr 2013. Raisin wurde von Index Ventures, Ribbit Capital, PayPal und vielen weiteren Unternehmen finanziell unterstützt. Der Hauptsitz der Firma ist in Berlin und das Fintech erreichte in nur 5 Jahren eine Zusammenarbeit mit über 60 Banken. Dadurch werden ihren 160.000 Kunden aus 31 Ländern mit 250+ Anlage- und Investmentprodukten versorgt. Inzwischen gibt es Kollaborationen mit Temenos, Vanguard und BNP Paribas. Wegen den Kooperationen haben auch deutsche Anleger die Chance, über Raisin zu investieren. Der Konzern zählte laut Focus zu den “Top 10 Arbeitgebern in Deutschland”. Inzwischen arbeiten über 250 Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen.

In 2018 wurde Raisin zu den” Top 5 Europas Fintech Unternehmen gekürt. Natürlich bekam die Website noch einige Awards seit der Gründung zusätzlich verliehen. Das Angebot für deutsche Nutzer heißt WeltSparen und es bietet seinen Usern exklusiven Zugang zu speziellen Tages- und Festgeldern an. Man kann in ganz Europa zu günstigen Preisen investieren. Das Unternehmen war bereits in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern zu sehen und das Angebot wurde auf Trustpilot mit “Hervorragend” bewertet. Alle Anlagen sind außerdem bis 100.000€ pro Investor gesetzlich geschützt. Man hat als deutscher User 100+ verschiedene Anlagemöglichkeiten bei über 35 europäischen Banken.

WeFox – InsurTech

Bei WeFox handelt es sich um eine Plattform, die Menschen und Versicherungsunternehmen untereinander vermittelt. WeFox möchte seinen Kunden den Umgang mit Versicherungen erleichtern. Außerdem sollen alle Risiken optimal abgedeckt sein. Für Versicherungsmakler ist die Plattform hilfreich, weil sie somit an neue Kunden gelangen können. Gleichzeitig haben Interessenten eine große Anzahl an möglichen Versicherungen. Das Unternehmen verdient pro vermittelten Kunden einen Prozentsatz und im Gegenzug berät WeFox die Interessenten persönlich und individuell. Man hat sich somit nicht bei jeder Versicherung selbstständig zu informieren, sondern WeFox zeigt automatisch die möglichen Insurances und Kosten an. Der Nutzer hat immer noch die Auswahl zu treffen und die Bedingungen zu vergleichen.

Falls man gerne seine Versicherungen wechseln möchte oder Hilfe bei einer Entscheidung benötigt, kann man WeFox per Chat oder über eine Hotline kontaktieren. Die Kunden werden ausschließlich online beraten und es gibt keine Geschäftsstellen für den persönlichen Kontakt. Das InsurTech Unternehmen WeFox wurde im November 2014 gegründet. 2015 war das Angebot auch für deutsche Kunden zugänglich und inzwischen hat das Unternehmen über 200 Mitarbeiter und zu Höchstzeiten 250.000 Versicherungsnehmer. Außerdem möchte WeFox auch in weitere Länder expandieren.

Die aussichtsreichsten Fintech Aktien 2019

Die meisten Unternehmen sind noch recht jung und haben sich noch nicht an die Börse gewagt. Auxmoney denkt bereits über das Vorhaben nach und Wirecard hat den Schritt schon gewagt. Der Kurs der Wirecard Aktie stieg seit dem Börsengang an und hatte seinen höchsten Punkt Mitte 2018. Ungefähr zur gleichen Zeit, als die Kurse von Kryptowährungen rasant zu steigen begannen. Das in München gegründete Unternehmen hat sich aber nach einem Kursfall wieder gefangen und die Aktie hält sich wieder konstant. Ansonsten findet man wenige FinTech-Unternehmen an die Börse, die auch gleichzeitig in Deutschland aktiv sind.


Fazit

fintechs photo
Bildquelle:Photo von TheBetterDay

Bei FinTech handelt es sich um einen sehr stark wachsenden Bereich der Finanzverwaltung. Seitdem das Internet für jedermann zugänglich ist, versuchen verschiedene Technologiefirmen den Nutzern ein großes Spektrum zu ermöglichen. Fast alle Banken bieten ihren Kunden das Online-Banking oder eine Beratung via Roboter an. Doch auch die Entwicklung von Krypto Robots, Social Trader, Kryptowährungen und viele weitere Technologien geschah durch sogenannten FinTech-Unternehmen.

Natürlich gibt es nicht nur FinTech Banken oder FinTech Broker, sondern auch InsurTech und RegTech. Die Digitalisierung beschränkt sich selbstverständlich nicht nur auf die Banken. In den letzten Jahren versuchen außerdem immer mehr Start-Ups Erfolge in den Sektor zu verbuchen. Die Anzahl der jungen Unternehmen nahm in dem Bereich deutlich zu und das Gesamtmarktvolumen stieg teilweise um das Zehnfache an.

Natürlich werden nicht alle FinTech Banken und Unternehmen für immer Fuß fassen können. Jedoch scheinen sich die oben erwähnten Broker und Banken bereits einen Namen gemacht zu haben. Mit Kundenstämmen, die bereits in die Millionen gehen, sprechen sie größtenteils ein junges Publikum an. Durch die Verbindung von neuen Technologien und dem Finanzsektor werden selbst viele Jugendliche angesprochen. Meistens zielen Fintech Erfahrungen darauf ab, dass der Nutzer schneller und auf einfache Art und Weise Arbeiten erledigen kann. Natürlich kann die Entwicklung aber auch ein Problem für manche Leute darstellen. Fintechs stellen im Idealfall durch viele Entwicklungen eine Bereicherung für User dar. So muss man eben nicht mehr für eine Überweisung zur Bank rennen. Die Devise lautet bequem und schnell von Zuhause aus.

 

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Florian Margto

Ständig bin ich auf der Suche nach neuen Investments und Anlagemöglichkeiten. So stürze ich mich gerne auf Experimente mit geringen Geldbeträgen. Sicherheit geht aber vor. In fünf Jahren an Krypto Erfahrungen konnte ich ein breites Portfolio aufbauen. Hohes Risiko gehe ich selbst aber nur mit Spielgeld.

6 Kommentare

  1. Sehr spannend zu lesen und schön, dass ich auch mal alternativen zu Börsen und Exchanges bringt. Hier hat man auch weniger spekulative Varianten :)
  2. Wie hängen die Unternehmen in der Liste denn zusammen? weil es handelt sich ja nicht nur um banken, sondern auch um vergleichsportale, banken, broker usw.
    • Hierbei scheint es sich fast ausschließlich um FinTech Unternehmen allgemein zu handeln. Die Seite soll dafür anscheinend eine Übersicht bieten
  3. FinTechs sind vor allem für den Zahlungsverkehr und Verfügungen über Kreditkarte und Online-Banking wichtig und interessant um das Monopol von Sparkassen und Banken abzulösen.

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