CFD-Konto Vergleich 2021: Die besten CFD-Konten im Test 2021

Jasmin Fuchs

CFD KontoDer Handel mit Differenzkontrakten (CFD) ist ein beliebter Weg, um sich am breiteren Finanzmarkt zu engagieren. Der CFD-Handel ist für mehr und mehr Anleger eine echte Alternative für das persönliche Portfolio. Theoretisch können selbst Kleinanleger durch Hebel hohe Summen zu investieren. Allerdings ist es wichtig, sich umfassend über den CFD-Handel zu informieren, da mit hohen Gewinnen oftmals auch ein hohes Risiko besteht. Bevor man jedoch überhaupt mit dem CFD-Handel beginnen kann, benötigt man dementsprechend ein CFD Konto.

Aber was bedeutet CFD eigentlich? Und wozu benötigt man ein eigenes CFD Konto?

In diesem Artikel werden wir kurz erläutern, was CFDs sind, welche Vor- und Nachteile es beim CFD-Handel gibt und die besten CFD-Konten vorstellen. Darüber hinaus werden wir auf weitere Themen eingehen, um erfolgreich am CFD-Handel teilnehmen zu können.

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CFD-Konto Vergleich 2021: Die besten CFD-Konten im Test 2021

Welches ist das beste CFD Konto?

etoro-logo-transparentUnser Testsieger in Sachen CFD Konto ist mit Abstand eToro. Das liegt vor allem daran, dass der Handel von Aktien und ETFs ist komplett gebührenfrei ist. Das bedeutet: 0% Gebühren auf den Handel mit Aktien & Co. Zudem fallen nur sehr geringe Spreads an.

Außerdem ist eToro vollkommen reguliert und lizensiert. Das CFD Konto von eToro ist sehr übersichtlich und modern gestaltet, was es Nutzern einfach macht, den Broker zu bedienen. So kann man von überall aus und zu jederzeit sein Portfolio im Blick behalten und mit CFDs handeln.

Ein weiteres Hauptaugenmerk bei eToro liegt beim Social Trading. Somit kann man einfach und schnell Portfolios anderer Trader kopieren – ganz legitim. eToro wird deswegen auch als Social Trading Plattform bezeichnet. Das hilft vor allem Anfänger – denn der CFD Handel ist recht komplex. Zudem bietet eToro ein kostenloses Demokonto an, bei dem man erst einmal Strategien in Echtzeit durchprobieren kann, bevor man sich an den Live-Handel wagt.

Des Weiteren bietet das CFD Konto von eToro eine große Auswahl an Handelsmöglichkeiten an: Aktien, CFD’s, ETF’s, Rohstoffe, Kryptowährung und vieles mehr stehen im Angebot. Somit sollte für jeden Anleger etwas dabei sein.

Mithilfe der Demo Version (die es auch auf der App gibt), dem Blog und dem Social Trading kann man auch als Anfänger sein Wissen rund um das Traden ausbauen und erweitern.

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Was sind CFDs? Was ist der CFD-Handel?

Was sind CFDsCFD steht für „contracts for difference“. In Deutschland bedeutet dies „Differenzkontrakte“, noch geläufiger ist aber die Abkürzung CFD.

Bei dem Handel mit einem CFD werden keine Unternehmensbeteiligungen erworben. Der Kurs leitet sich jedoch von diesen Basiswerten ab. Der Basiswert kann eine Aktie sein, aber beispielsweise auch ein Index oder eine Kryptowährung.

Beim CFD-Handel kann man sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen hohe Renditen erzielen. Man kann beispielsweise „short gehen“ (verkaufen), wenn man glaubt, dass der Kurs fallen wird, und „long“ (kaufen), wenn man davon überzeugt ist, dass er steigt. Alternativ wird der CFD-Handel häufig auch als “Handel auf Margin” oder “Marginanforderung” bezeichnet.

CFDs sind ein Finanzinstrument, das sich auf viele Anlageformen anwenden lässt, darunter Aktien, Fonds, Forex und Kryptowährungen. Mehr über das Handeln mit CFDs gibt es in unserem Anleitungsstück.

Das Traden von CFD-Derivaten birgt hohe Risiken. Anleger sollten ausdrücklich nur investieren, was sie zu verlieren verkraften können. Die hier vorgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Sie dienen ausdrücklich deiner eigenständigen Orientierung.

Geschichte und Entwicklung von CFDs

CFDs wurden ursprünglich in den frühen 1990ern in London als eine Art Tausch von Vermögenswerten mit Marge gehandelt. Die Idee dieser Handelsart wurde in England geboren und geht zurück auf die Investmentbanker Brian Keelan und Jon Wood. Die Differenzkontrakte wurden zunächst von Hedge-Fonds und institutionellen Händlern eingesetzt, um kostengünstig an der Londoner Börse zu agieren. Da man nur eine geringe Marge benötigte und keinen physischen Besitz der Aktien hatte, konnte man auch die Steuer in England umgehen.

In den späten 1990ern wurden CFDs auch von Privatanlegern gehandelt. CFDs wurden insbesondere von Online-Plattformen beworben, die es den Nutzern einfach machte, Real-Time-Charts und Preise einsehen zu können. Das erste Unternehmen, welches CFDs anbot, war BNE. BNE und der CFD-Handel Dienst GNI Touch wurden später von MG Global übernommen.

Später übernahmen auch IG Markets und CMC Markets den CFD-Handel. Im Jahr 2001 stellten viele CFD-Broker fest, dass viele Betreiber von Wetten von der Kapitalgewinnsteuer befreit waren. Daraufhin entschied man sich, neben dem CFD-Handel, auch Wetten anzubieten. Später wurde der Online CFD-Handel weltweit eingeführt. In manchen Ländern, wie den USA, ist der CFD-Handel jedoch untersagt, da das Risiko des Verlustes zu hoch ist.

CFD-Handel erklärt: Wie funktionieren CFDs?

Über einen CFD Broker ist es also möglich, unterschiedliche CFDs zu handeln und auf den Kursanstieg oder Abstieg bestimmter Basiswerte zu spekulieren. Durch den Hebel muss nur relativ wenig Geld investiert werden, und trotzdem können hohe Summen am Markt bewegt werden.

Darüber hinaus stellen die besten CFD Broker auch ausreichend Informationen zur Verfügung. Dadurch können Trader sich beispielsweise über die Realtime-Kurse und aktuelle Finanznachrichten informieren.

Vor- und Nachteile des CFD-Handels auf einen Blick

  • Kann als Absicherung für Bestände an Geld-, Aktien-, und Rohstoffmärkte verwendet werden
  • Ermöglicht das Profitieren von steigenden und fallenden Märkten durch Long-Positionen oder Leerverkäufe
  • Auftragsausführung wird von den meisten Online CFD-Broker sofort durchgeführt
  • Online CFD-handel bietet die besten Konditionen zu den niedrigsten Gebühren
  • Einsatz von Hebel kann zu großen Gewinnen führen
  • Hebelwirkung kann auch zu großen Verlusten führen
  • Viele CFD-Broker erheben Übernachtgebühren für jede gehebelte Position
  • Man erhält niemals den Besitz von physischen Aktien oder Waren, die den CFDs zugrunde liegen

Unterschied und Vergleich: CFD vs. Aktien

Der wohl größte Unterschied zwischen CFDs und Aktien ist, dass es sich bei Aktien um Wertpapiere handelt, die man in einem Depot aufbewahren kann. Bei einem CFD handelt man auf die Preisentwicklung eines Wertes, ohne im Besitz des Assets zu sein. Zudem zahlt man bei Aktien den vollen Wert des Wertpapieres, während man beim CFD-Handel mit Hebelwirkung einen bei weitem geringeren Betrag zahlen kann. Der gehebelte Handel ist ein weiterer, wichtiger Unterschied zwischen Differenzkontrakten und Aktien.

Hier ein kurzer Überblick über die Vor- und Nachteile beim CFD Handel sowie beim Handel mit Aktien:

CFD Handel

  • Gebührenvorteil beim Handel
  • Vom Staat reguliert und unterliegen der Einlagensicherung: Vor Hacks und Angriffe sind Sie abgesichert
  • Keine komplizierte Einrichtung eines Depot erforderlich
  • Handel mit Leverage (Hebel)
  • Keine „echten“ Handelswerte – Somit auch keine Stimmabgabe bei Jahresversammlung
  • Gebührennachteil für langfristige Investoren
  • Riskante Investition: Große Verluste im Falle von fremdfinanziertem (Hebel) Handel möglich

Aktien Handel

  • Besitz von echten Handelspaaren, die Sie selbst verwalten können
  • Stimmabgabe bei Jahresversammlung
  • Dividendenausschüttung
  • Steile Lernkurve
  • Wer langfristig handeln will, hat hier einen Vorteil bei den Gebühren
  • Anfällig für Hacks und Cyber-Angriffe
  • Sie sind für die Verwaltung des Depots verantwortlich – wenn die Passwörter verloren gehen, können die Handelswerte nicht wiederhergestellt werden.

Sowohl der CFD-Handel als auch der „echte“ Handel mit Assets bringt seine Vor– und Nachteile mit sich. Letzten Endes hängt diese Entscheidung auch von der eigenen Anlagestrategie ab. Möchte man mit echten Aktien handeln? Oder auf deren Kursverläufe setzen?

Insgesamt gesehen hat der CFD-Handel einen großen Gebührenvorteil gegenüber dem Handel mit echten Assets. Zudem ist der CFD-Handel reguliert und es ist auch keine komplizierte Einrichtung eines Depots erforderlich.

Beim echten Handel hat man jedoch den Vorteil des physischen Besitzes des Assets, sowie das Recht der Stimmabgabe bei der Jahresversammlung eines Unternehmens. Der echte Handel wird generell all jenen ans Herz gelegt, die langfristig handeln möchten.

Je nachdem für welche Anlagestrategie man sich entscheidet, wir empfehlen unseren Testsieger eToro. Denn mit eToro kann man sowohl CFD-Trading als auch den echten Handel in Anspruch nehmen.

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Wie werden Hebelwirkung und Margin berechnet?

CFDs sind, wie bereits erwähnt, Hebelprodukte. Das bedeutet, dass Händler ihr Kapital in bestimmten Beträgen den Nutzern leihen können. In der EU haben die Regulierungsbehörden die Hebelwirkung festgelegt. Die Hebelwirkung für einzelne Assets wurde in der ESMA Regelung festgehalten.

Generell gelten folgende Hebel seit 2018:

Produkte eToro Libertex Plus500
Große Währungspaare Max. Hebel 1:30 Max. Hebel 1:30 Max. Hebel 1:30
Restliche Paare Max. Hebel 1:20 Max. Hebel 1:20 Max. Hebel 1:20
Gold Max. Hebel 1:20 Max. Hebel 1:20 Max. Hebel 1:20
Indizes Max. Hebel 1:20 Max. Hebel 1:20 Max. Hebel 1:20
Andere Rohstoffe Max. Hebel 1:10 Max. Hebel 1:10 Max. Hebel 1:10
Aktien Max. Hebel 1:5 Max. Hebel 1:5 Max. Hebel 1:5
Kryptowährungen Max. Hebel 1:2 Max. Hebel 1:2 Max. Hebel 1:2

Was ist ein Margin Account?

Fragezeichen IconWer mit der Funktion von Hebeln arbeitet, der muss auch wissen, was eine Margin ist. Bei einem Margin Account bzw. Margin Konto wird die Margin als Sicherheitsleistung hinterlegt, um am CFD-Handel teilnehmen zu können. Die Margin ist also quasi ein Pfand, den man als Aktionär bei seinem Broker hinterlegt. Vor allem immer dann, wenn man mit erweiterten Handelsoptionen pokert.

Möchte man sich das Recht sichern ein Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Wert zu kaufen oder zu verkaufen, muss man in der Regel eine Margin hinterlegen. Das ist vor allem für den Broker eine praktische Absicherung, falls durch einen drastischen Kursrückgang weitere Kosten entstehen sollten.

Der Broker kann übrigens auch einen sogenannten „Margin Call“ fordern, also eine finanzielle Nachrüstung. Das passiert meist dann, wenn der Broker bereits absehen kann, dass die geleistete Margin für die erwartete Kursentwicklung nicht ausreichen wird. Besonders bei der Handelsoption Hebel kommt häufig die Margin mit ins Spiel.

Beispiel für CFD-Handel & Gebühren Vergleich der unterschiedlichen CFD-Konto Anbieter:

Wir vergleichen also die Gebühren der größten Broker mit folgendem Beispiel:

  • Kauf von Apple Aktien CFDs im Wert von 1.000€
  • Halten der Apple Aktien CFDs für einen Monat und anschließender Verkauf
  • Keine Kursänderungen in den 30 Tagen

Mit diesen Annahmen vergleichen wir nun die Gebühren von Libertex, eToro & Plus500:

Anbieter Libertex etoro Plus500
Einzahlung kostenlos kostenlos kostenlos
Kaufgebühren 2,20€ 0% 2,54€
Haltegebühren kostenlos kostenlos kostenlos
Verkaufsgebühren 2,20€ 0% 2,54€
Auszahlung kostenlos 5 USD kostenlos
Gebühren Total 4,40€ 4,22€ 5,08€

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Können Firmenkontoinhaber auch ein CFD-Konto eröffnen?

Je nach Online Broker können auch Firmenkontoinhaber ein CFD Konto erstellen. In der Regel bieten die meisten Broker nicht nur CFD-Konten für Privatanleger, aber auch für Partnerschaften, Kapitalgesellschaften als auch andere Unternehmensfomen an. So kann man auch als Firmenkontoinhaber Firmengelder als Teil einer Rücklage als Anlagekapital versehen.

Das Risiko bleibt jedoch bestehen. Als Unternehmen sollte man sich darüber im Klaren sein, dass etwaiger CFD Handel mit Wertpapieren oder anderen Assets ein hohes Risiko mit sich bringt. Ob das Unternehmen eher risikoavers geführt wird oder Risiken eingehen möchte, obliegt dem Unternehmen.

Können Prokuristen am CFD-Handel teilnehmen?

Ja, auch Prokuristen können am CFD-Handel teilnehmen, sofern sie eine Vollmacht von der vertretenden Partei besitzen.

Welche CFDs kann ich über den Testsieger eToro handeln?

eToro bietet CFD-Trading mit Devisen, Rohstoffen, Indizes, Aktien und Kryptowährungen.

CFD-Handel mit AktienCFD-Handel mit ForexCFD-Handel mit FondsCFD-Handel mit RohstoffenCFD-Handel mit Kryptowährungen

CFD-Handel mit Aktien

Die Aktien oder auch Wertpapiere können an den Online Börsen erworben werden. Mit ihnen können die Anleger an den Börse spekulieren. Wertpapiere zeigen das Eigentum eines auf ihnen definierten Anteils an einem Unternehmen an. Dieses Unternehmen wird der Rechtsform nach als Aktiengesellschaft (AG) geführt. Mittels der Wertpapiere können sich Aktionäre also finanziell an den Unternehmen beteiligen.

Wer auf hohe Renditen aus ist, für den kann es sich lohnen, mittels CFD-Handel auf Aktien zu setzen. 

CFD-Handel mit Forex

Die Abkürzung Forex steht für „Foreign Exchange„. Bei dieser Form des Handels geht es um Währungspaare und ihre jeweilige Wertigkeit zueinander. Der Forex Handel wird im deutschen Sprachraum meist als Devisenhandel bezeichnet.

Er gilt auf dem internationalen Finanzmarkt als die Königsdisziplin. Regelmäßig beläuft sich das tägliche Handelsvolumen im Devisenhandel auf mehr als fünf Billionen US-Dollar. Da hält selbst der Aktienhandel nicht mit.

Der Devisenhandel findet ausschließlich online statt, und das rund um die Uhr. Um mit den sogenannten Devisen (oder auch Währungspaaren) ihre Gewinne zu realisieren, spekulieren die Trader beim Forex Trading online regelmäßig auf steigende oder fallende Kurse. Dafür gibt es die verschiedensten Herangehensweisen.

Generell kann das Online Trading eine Menge Zeit verschlingen. Das gilt genauso für das Traden mit Forex. Daytrader werden täglich viele Stunden ins Forex Trading investieren und in dieser Zeit eine Vielzahl an Trades durchführen.

Mit einem CFD Konto auf eToro kann man beim Forex-CFD mit einem Hebel von bis zu 1:30 (Major Währungspaare) handeln. 

CFD-Handel mit Fonds

Einen Fond kann man sich als ein Gemeinschaftsinvestment vorstellen: Viele Anleger zahlen in den selben Topf ein. Der Verwalter investiert ihre Gelder in verschiedene Anlagen wie zum Beispiel Aktien und Immobilien.

Entwickeln sich die Anlagen gut, gewinnen alle am Fonds Beteiligten Geld. Es gibt zum Beispiel Aktien-, Renten-, Geldmarkt-, Immobilien-, Nachhaltigkeits-, Rohstoff- und Mischfonds.

Fonds zählen zu den eher konservativen Anlageformen: Sie bieten gute Renditechancen, die aber weniger üppig ausfallen dürften als erfolgreiche Investments in risikoreichere Anlagen. Risiko ist das entscheidende Stichwort: Investmentfonds gelten als vergleichsweise sichere Anlageform.

Die sogenannten Tradingfonds eignen sich vor allem für Anleger, die ihren Fonds ein oder zwei Jahre nach dem Kauf wieder abstoßen wollen. Attraktiv sind sie für kurzfristig orientierte Anleger vor allem, weil bei Trading Fonds keine Ausgabeaufschläge anfallen.

Gegenüber normalen Fonds ist die kurzfristige Anlage in Tradingfonds auf der Gebührenseite darum in der Regel erheblich günstiger. Langfristig orientierte Anleger sollten sich genau nach den jährlichen Verwaltungsgebühren erkundigen, da diese in der Regel wesentlich höher sind als bei Fonds mit Ausgabeaufschlag.

CFD-Handel mit Rohstoffen

eToro bietet mit dem CFD Konto auch den CFD Handel mit Rohstoffen an. Dazu zählen Metalle wie Gold, Silber oder Kupfer, Energieträger wie Öl oder Kohle, oder Nahrungsmittel wie Weizen und Soja.

Über sogenannte Terminkontrakte („Futures“, im Englischen Plural für „Zukunft“) treffen Händler mit den Rohstofflieferanten Vereinbarungen über Lieferungen, die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Für die Terminkontrakte gilt dann der Preis zum Zeitpunkt der Erstellung eines Kontrakts für die spätere Lieferung. Auf diese Weise sichern die Lieferanten sich gegen womöglich fallende Preise ab.

Für das Traden von Rohstoffen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kannst du Rohstoffe kaufen. Eine zweite Möglichkeit des Investments stellen die soeben besprochenen Futures bzw. Terminkontrakte dar. Die dritte Möglichkeit bieten die sogenannten Spotmärkte (auch Kassamärkte genannt).

An ihnen kann man den Rohstoff zum „Spotpreis“ („Spot“ ist Englisch für „Punkt“ oder „Augenblick“, nicht zu verwechseln mit dem deutschen Wort „Spott“) erwerben. Die Spot-Positionen kannst du solange halten, wie du es für richtig hältst. Damit ermöglicht der Spotmarkt das Rohstoffe Traden online mit den üblichen Strategien Daytrading – Scalping – Positionshandel – Swing-Trading.

CFD-Handel mit Kryptowährungen

Auch der CFD-Handel mit Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin, Ethereum oder Litecoin kann man über die Plattform eToro tätigen. Ein angenehmer Vorzug des Handels mit CFD-Derivaten auf Broking-Plattformen wie eToro ist, dass man keine speziellen technischen Vorkenntnisse braucht.

Da man beim  CFD-Handel Kryptowährungen nicht direkt kauft, sondern auf ihre Kursentwicklungen spekuliert, kann man sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen satte Renditen erzielen.

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Zu welchen Zeiten können CFDs gehandelt werden?

Die Handelszeiten richten sich entweder nach er Börse oder dem jeweiligen Broker, dementsprechend fallen diese auch unterschiedlich aus. Wenn man sich an die Handelszeiten des Brokers orientiert, so sollte man diese auch stets im Hinterkopf bewahren. Schließlich kann man mit dem CFD-Handel hohe Gewinne erzielen, aber auch hohe Verluste. Deswegen zählt oft jede Minute, wenn es darum geht, einen Handel abzuschließen.

Bei der Wahl des richtigen CFD Kontos sollte man darauf achten, dass der jeweilige Broker lange Handelszeiten anbietet, damit man selbst schnell auf Marktbewegungen reagieren kann. Generell werden Differenzkontrakte jedoch nur zu den Handelszeiten der jeweiligen Börse gehandelt. Der außerbörsliche Handel hat keine einheitlichen Zeiten. Generell beginnt der Markt jedoch um 07:30 Uhr und endet um 22:30 Uhr.

Warum werden CFDs nicht in mein bestehendes Depot gebucht?

Ein CFD Konto unterscheidet sich von einem normalen Depot insofern, dass das CFDs auf das CFD-Konto gebucht werden. Bei einem Depot werden ausschließlich Wertpapiere gelagert. Da es sich bei CFDs jedoch um Differenzkontrakte und nicht um Wertpapiere handelt, werden diese nicht in das bestehende Wertpapierdepot gebucht.

Was kann ich tun, wenn die CFD-Handelsplattform aus technischen Gründen nicht verfügbar ist?

Bei den meisten Online Broker kann man sich an den Kundendienst entweder unter der angegebenen Telefonnummer, dem Kontaktformular oder dem Live-Chat (falls erreichbar & vorhanden) wenden, um offene Positionen zu schließen.

Können Aufträge für den CFD-Handel auch per Telefon oder Fax erteilt werden?

In der Regel bieten die meisten Online Broker und Online Banken auch die Möglichkeit an, Aufträge für den CFD-Handel über Telefon oder Fax anzunehmen. Auch bei der eigenen Hausbank hat man oft die Möglichkeit, Orders in Auftrag über Telefon zu geben. Bevor man jedoch diese Möglichkeit in Betracht zieht, sollte man sich beim gewünschten Broker, bei dem man sein CFD Konto besitzt, erkundigen.

Findet der CFD-Handel überwiegend außerbörslich statt?

Ja. CFDs wurden in London erfunden und entwickelt, vor allem deshalb, weil es eine Möglichkeit war, die Finanzsteuer zu umgehen, da der Handel außerbörslich stattfindet. Später wurde CFD Trading erweitert, vor allem um auch kleinen Privatanlegern den Zugang zum Finanzmarkt zu gewährleisten.

Der Handel mit CFDs findet ausschließlich außerbörslich statt. Diese Art von Handel nennt man auch OTC-Handel (over the counter). Sprich, der Handel findet nicht direkt an einer Börse statt, sondern über zwei Handelsparteien und einen sogenannten Mittelmann, beispielsweise einem CFD Broker.

Stärkere Regulierungen von CFD- und Forex-Handel: Das muss man wissen

ESMA RegelungSeit dem Jahr 2018 gibt es eine ESMA Regelung, die den meisten Tradern bekannt sein dürfte. Diese ESMA Regelung dient vor allem unerfahrenen Tradern, die dadurch zu ihrem eigenen Schutz keinen Zugriff auf Hebel mit einem größeren Verhältnis von 1:30 haben.

Das gilt allerdings nur für die CFD Broker, die innerhalb der EU ihren Unternehmenssitz haben. Wer sich für seine Trading-Abenteuer mit Hebelwirkung auf Broker stützt, die sich aufgrund ihres Unternehmenssitzes innerhalb der EU auf die ESMA Regelung berufen müssen, der hat zunächst mal keine Möglichkeit einen Hebel mit einem höheren Verhältnis von 1:30 zu erhalten.

Besonders für unerfahrene Trader ist die Verlockung groß sich auf einen Hebel mit einem hohen Verhältnis einzulassen. Schließlich sind die Gewinnchancen dort auch besonders groß.

Anders sieht es aus, wenn man sich als professioneller Anleger einstufen lässt. Als professioneller Händler hat man Zugang zu Hebelfunktionen mit wesentlich höheren Verhältnissen als 1:30.

Möglicherweise interessant zu wissen ist auch, dass es seit kurzem nicht mehr möglich ist mit der Hebelfunktion Schulden zu machen. Das ist ganz praktisch, wenn man mal mit dem Hebel nicht so großes Glück hatte. Dennoch sollte man immer genau im Auge behalten, welche Gelder bei einem fehlerhaften Trade betroffen sind.

Wie werden Gewinne aus CFD versteuert?

Jegliche Gewinne, die man über sein CFD Konto erwirtschaftet hat, werden seit 2009 durch die Abgeltungssteuer versteuert. Bei Trading Geschäften jeglicher Art gilt diese Abgeltungssteuer. Die meisten Online Broker für ein CFD Konto führen  jedoch keinen automatischen Abzug etwaiger Steuern durch, wenn der Hauptsitz des Brokers sich nicht in Deutschland befindet. Dementsprechend gibt es auch keinen automatischen Abzug der Kapitalertragssteuer. Es liegt in der Verantwortung der Kunden, die Steuerbescheinigung im Rahmen der Steuererklärung zu ermitteln und in einer Summe zu zahlen.

Sollten man Dokumente für die Steuererklärung benötigen, können Sie diese jederzeit, für jeden Zeitraum, direkt über die Handelssoftware selbst erstellen. Diese fügt man dann der Steuererklärung bei. Wichtig ist dabei zu bemerken, dass Broker selbst keine Jahresbescheinigungen versendet. Diese müssen über die Broker selbst erstellt werden.

CFD Konto Fazit: Worauf Anleger beim Handel mit Hebeln achten sollten

Kryptoszene Icon 20Der CFD-Handel ist eine beliebte Möglichkeit, schon mit geringen Summen auf unterschiedliche Basiswerte zu spekulieren, ohne dass diese erworben werden müssen. Der Handel erfolgt außerbörslich. Wegen der Hebelfunktion sind hohe Gewinne möglich. Gleichzeitig erhöht diese Funktion auch das Risiko für Anleger. Diesem Risiko sollte man sich also bewusst sein, bevor man ein CFD Konto erstellt.  In der Regel sollte man im Vorfeld bereits ein Grundwissen des CFD-Handels mit sich bringen, bevor man sich an den tatsächlichen Handel wagt. Zwar hat der CFD-Handel den Vorteil, mit nur wenig Einsatz (dank dem Hebel) große Gewinne zu erzielen, aber es gibt auch Nachteile.

Zu den Nachteilen gehört das enorm hohe Verlustrisiko, was den Totalverlust der gesamten Anlage nicht ausschließt. So hoch man mit dem Hebel aufsteigen kann, so tief kann man eben auch sinken. Aufgrund der Komplexität dieser Handelsoption ist der Handel mit Hebel für Einsteiger weniger geeignet.

Erst, wenn man solide Erfahrungen im Handel vorweisen kann, sollte man sich an diesen Bereich heranwagen. Denn für das klassische Anlage-Vorgehen ist die Hebelfunktion eher unpassend. Wer sich mit dem CFD Handel auseinandersetzen möchte, dem raten wir erst einmal, sich unseren ausführlichen Guide hier durchzulesen.  Dort kann man auch nachlesen, wie man sich am besten ein CFD Konto einrichtet.

Umso wichtiger ist es, sich ein CFD Konto bei einem Anbieter auszuwählen, welches nicht nur günstige Konditionen und ein umfangreiches Angebot anbietet, sondern auch über einen Demomodus verfügt. Das ist insofern wichtig, da man hier als Neuling oder auch als fortgeschrittener Trader die Plattform sowie Trading Strategien testen kann, bevor man sich an den CFD-Handel wagt. In diesem Fall empfehlen wir unseren Testsieger eToro.

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CFD Konto FAQs

Wo kann man ein CFD Konto erstellen?

Es gibt mehrere Online Broker, auf denen dies möglich ist. Es bietet sich an, diese miteinander zu vergleichen, da sie teilweise große Unterschiede aufweisen. Wichtig ist, dass die CFD Trading Software über die wichtigsten Tools verfügt.

Was bedeutet Hebel?

Beim Handeln mit Hebel geht es darum das Verhältnis eines Aktienkurses im Verhältnis zum Basiswert, auch Underlying genannt, zu bewerten. Der Hebel kann einem hohe Gewinne einbringen, gleichzeitig ist auch ein hohes Risiko eines Totalverlusts gegeben.

Was ist der maximale Hebel beim CFD Handel?

Broker, welche in der EU lizenziert sind, dürfen Hebel nur bis zu einem Verhältnis von 1:30 einsetzen. International gibt es aber oft fast keine Begrenzungen.

Mit welchen CFDs kann ich in einem CFD Konto handeln?

Je nach CFD Broker. Häufig werden Rohstoffe, Inzides, Aktien und Währungen gehandelt. Darunter zählen auch Kryptowährungen.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Jasmin Fuchs

Jasmin Fuchs ist studierte Sprachwissenschaftlerin mit einer Ausbildung in Informationstechnologie und IT-Management. Sie finden Jasmins Publikationen auch auf https://www.etf-nachrichten.de/

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