Bitcoin Prognosen BTC

Mit Fortschreiten der Handelswoche zeigt sich der Kryptomarkt aktuell etwas schwächer. Bitcoin fällt leicht unter die Marke von 71.000 US-Dollar zurück und notiert damit rund 2 % im Minus auf 24-Stunden-Sicht. Dennoch bleibt die psychologisch wichtige Unterstützung bei 70.000 US-Dollar vorerst intakt.

Insgesamt setzt sich damit die zuletzt dominante Seitwärtsbewegung fort, während es auf der Oberseite weiterhin an klarer bullischer Dynamik fehlt, um einen nachhaltigen Ausbruch einzuleiten. Trotz dieser kurzfristigen Unsicherheit bleiben jedoch einige prominente Analysten und Marktbeobachter klar optimistisch und sehen die aktuelle Phase eher als Vorbereitung auf eine größere Aufwärtsbewegung. Was steckt hinter dieser bullischen Bitcoin Prognose?

Swissblock sieht strukturelle Stärke trotz schwacher Marktphase

Die Analysten von Swissblock argumentieren, dass die aktuelle Marktschwäche trügerisch sein könnte. Im Fokus steht dabei insbesondere das sogenannte „$BTC Network Growth“-Signal, das laut ihren Daten derzeit einen historischen Bodenbildungsprozess durchläuft. Solche Phasen seien in der Vergangenheit häufig Vorboten signifikanter Trendwechsel gewesen. Auch wenn viele Marktteilnehmer aktuell eher mit weiteren Rücksetzern rechnen, deuten die On-Chain-Daten laut Swissblock auf eine unterschwellige Stärke hin.

Besonders spannend ist dabei die Interpretation der aktuellen Netzwerkaktivität. Sinkende Dynamik wird hier nicht als Schwäche, sondern vielmehr als Reifeprozess innerhalb des Marktes verstanden. Historisch betrachtet gingen vergleichbare Phasen häufig impulsiven Aufwärtsbewegungen voraus. Sollte sich das Netzwerk-Wachstum wieder beschleunigen und bestimmte Schwellenwerte überschreiten, könnte dies als klares Signal für den Beginn einer neuen bullischen Phase gewertet werden.

Ein weiteres zentrales Element der Analyse ist die sogenannte „72K-Line“. Diese Zone zwischen 71.200 und 72.000 US-Dollar fungiert laut Swissblock aktuell als entscheidender Widerstand. Gleichzeitig bildet sich unterhalb dieser Marke ein zunehmender Druck auf, der als „bullish ceiling“ interpretiert wird. Das bedeutet: Je länger sich Bitcoin knapp unterhalb dieses Levels stabilisiert, desto größer könnte die anschließende Aufwärtsbewegung ausfallen.

Die Analysten betonen zudem, dass die aktuelle Marktstimmung eher defensiv ist, während die Daten im Hintergrund ein anderes Bild zeichnen. Genau diese Diskrepanz zwischen Sentiment und Fundamentaldaten könnte letztlich als Treiber für eine überraschend starke Rally fungieren.

Henrik Zeberg erwartet explosive Rallye – trotz kurzfristiger Unsicherheit

Der Makro-Analyst Henrik Zeberg zeigt sich aktuell ausgesprochen bullish für Bitcoin. Entgegen der weit verbreiteten Erwartung eines weiteren Rückgangs sieht er den Markt bereits in einer fortgeschrittenen Bodenbildungsphase. Für Zeberg ist die aktuelle Konsolidierung kein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr die Grundlage für die nächste impulsive Aufwärtsbewegung.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt er ebenfalls der Zone zwischen 71.200 und 72.000 US-Dollar. Diese bezeichnet er als kritischen Trigger-Bereich. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau könnte seiner Einschätzung nach eine schnelle Beschleunigung des Preises auslösen. In einem solchen Szenario hält er eine Bewegung in Richtung 110.000 bis 120.000 US-Dollar für realistisch.

Interessant ist dabei, dass Zeberg diese potenzielle Rally dennoch nicht als klassischen Bullenmarkt interpretiert. Vielmehr spricht er von einer Art „finalem Impuls“ innerhalb eines größeren Marktzyklus – vergleichbar mit einer starken Gegenbewegung innerhalb eines übergeordneten Trends. Dennoch betont er, dass diese Phase extrem dynamisch verlaufen könnte und erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.

Darüber hinaus sieht Zeberg auch starke Auswirkungen auf den restlichen Kryptomarkt. Eine Bitcoin-Rally in Richtung sechsstelliger Kurse könnte seiner Meinung nach eine breite Altcoin-Saison auslösen und gleichzeitig positive Effekte auf andere Risikoassets wie Aktien haben.

Zusammengefasst ergibt sich damit ein spannendes Gesamtbild: Während der Markt kurzfristig schwach wirkt und viele Anleger vorsichtig bleiben, sehen Analysten von Swissblock wie Henrik Zeberg klare Anzeichen für eine bevorstehende größere Aufwärtsbewegung. Entscheidend dürfte nun sein, ob Bitcoin den Widerstand im Bereich um 72.000 US-Dollar nachhaltig durchbrechen kann.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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