Sterben 99% aller Kryptowährungen? Laut Ripple CEO Ja!

Es gibt aktuell rund 2147 Kryptowährungen. Folgt man den Aussagen von XRP CEO Brad Garlinghouse dann werden die meisten Kryptos in Zukunft einen extremen Kursverfall verbuchen und schließlich sterben.

Auf dem Fin Tech Ideas Festival 2019 erklärt er im Gespräch mit Paypal CEO Dan Schulman warum. Diskutiert wurde zudem über die Nützlichkeit von Kryptowährungen, dem Stand der Blockchain Technologie und der Situation von Megabanken.

„99% aller Coins werden verschwinden“

Die CEO’s hatten Spannendes auf der Agenda, aber besonders eine Aussage zog Aufmerksamkeit auf sich. Schulmann stellt Garlinghouse die Frage, wie er sich zukünftigen Perspektiven und Möglichkeiten verschiedener Blockchains, wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und weiterer Kryptowährungen vorstellt. Garlinghouse antwortet Folgendes:

„Es gibt so um die 2.000 verschiedene Token und per Definition verschiedene Blockchains, und ich gehe davon aus, dass 99% von ihnen verschwinden werden.“

99% sei zwar eine Zufallszahl, gestand Garlinghouse, doch gebe es aber trotzdem nur etwa 10 brauchbare Blockchains. Sprich: von den 2147 Kryptowährungen werden die meisten verschwinden. Gründe dafür gibt es unterschiedliche. Entweder haben sie keine Funktion oder die Funktion hat nicht getaugt und Liquidität blieb aus. Und „Liquidität im Digital Asset Bereich entscheidend für den Erfolg“, betont Garlinghouse.

Kryptos jetzt shorten?

Überraschend ist die Aussage des Ripple CEO’s allemal, da zurzeit 99% der Kryptowährungen einen rasanten Aufstieg verzeichnen. Sie folgten wieder dem Bitcoin, der aktuell um die 6.000 US Dollar Marke kämpft.

In Anbetracht der Aussage des XRP Bosses bleibt natürlich offen, ob sich der Trend vielleicht doch zum Gegenteil dreht. Die Zeichen für einen Bullenmarket stehen aktuell womöglich günstig, doch welche Kryptowährungen können hier mitgehen? Neben der Frage “Kryptowährungen kaufen oder nicht” können sich Trader also auch mit der Möglichkeit beschäftigen bestimmte Coins zu shorten. Mithilfe des CFD Tradings wäre dies beispielsweise möglich.

 

Bildquelle: Photo by Free-Photos (Pixabay)

Dana

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