Siemens will Carsharing mit Blockchain-Technologie optimieren

In einem Interview mit Forbes vom 15. Juli erklärte Andreas Kind, Leiter der Abteilung Cybersecurity Technology and Blockchain bei Siemens, dass das Unternehmen nun nach langer Forschung bereit ist, Anwendungen auf Basis der Distributed Ledger Technolgy (DLT) für die Automobilindustrie und der Verkehrssektor zu entwickeln.

Laut Bericht fokussiere sich Siemens auf sogenante Permissioned Blockchains, die vor allem für den Bereich Carsharing und Mobility interessant sind. Vor allem ersteres konnte in Deutschland Anfang 2019 ein Wachstum von 21,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen.

Allerdings hat das neue Konzept seine Tücken. So kann es passieren, dass der Nutzer im Falle eines leeren Tanks nur geeignete Tankstellen besuchen kann, die mit dem Carsharing-Anbieter kooperieren, und fürs Tanken eine eigene Karte mit PIN einsetzen muss. Die Tankkarten werden jedoch häufig gestohlen und anschließend im Internet verkauft. Dieses bereits bekannte Problem soll durch den Einsatz von Blockchain gelöst werden.

Für das Carsharing bietet die Blockchain-Technologie, neben einer verbesserten Sicherheit, viele Vorteile für alle darin involvierten Parteien wie Autovermieter und Garagenbetreiber. Hier kann die Technologie für einen reibungslosen Ablauf sorgen, so Kind gegenüber Forbes.

 

Bildquelle: Photo von ezhikoff

Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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