Österreich: Fasernproduzent will Blockchain-Technologie für mehr Transparenz in seiner Lieferkette nutzen

Am 17. Mai teilte der österreichische Fasernhersteller Lenzing in einer Pressemitteilung mit, dass das Unternehmen künftig auf Blockchain-Technologie setzen will, um die Transparenz in der eigenen Wertschöpfungskette zu erhöhen.

Im Zuge der geplanten Innovation tat sich der Hersteller von Textilfasern mit dem chinesischen Blockchain-Unternehmen TextileGenesis zusammen, um die Technologie für TENCEL einzusetzen – die Premiummarke von Lenzing.

Aufgrund der steigenden Kundenanfrage nach mehr Transparenz entschied sich Lenzing für den Einsatz der Distributed Ledger Technologie (DLT), um dadurch mehr Informationen über die Inhaltsstoffe sowie Lieferanten der eigenen Produkte offenlegen zu können.

Laut Mitteilung soll die Blockchain-Plattform zur Nachverfolgung bis 2020 fertiggestellt sein, die Testphase soll jedoch möglichst bald starten, in der alle Bereiche der Lieferkette einbezogen werden.

Der hier beschriebene Einsatz von Blockchain in der Textilindustrie ist kein Einzelfall. Wie Kryptoszene berichtete, kündigte erst kürzlich die Luxusmarke Alyx den Einsatz der Blockchain von IOTA (MIOTA) an, um die eigene Lieferkette nachverfolgbar zu machen.

 

Photo by TheDigitalArtist (Pixabay)

Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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