XRP bleibt weiterhin massiv angeschlagen. Der Token verliert heute erneut rund 3 Prozent und testet damit die wichtige Zone um 1,05 US-Dollar. Damit notiert XRP mehr als 70 Prozent unter seinem Allzeithoch, während der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin intakt bleibt.
Besonders kritisch: Der Bereich um 1,05 US-Dollar gilt nun als eine der letzten Unterstützungen, bevor ein Rutsch unter die psychologisch wichtige Marke von 1 US-Dollar drohen könnte. Dennoch macht nun eine bullische Prognose die Runde. Ein Analyst sieht bei XRP eine mögliche Bodenbildung – gestützt durch Elliott-Wave-Struktur und RSI-Divergenz. Doch reicht das wirklich schon für ein Kaufsignal?
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XRP vor Trendwende? Analyst sieht Bodenbildung bei 1,05 US-Dollar
Die aktuelle Analyse von „Dark Defender“ basiert vor allem auf zwei technischen Argumenten: einer möglichen abgeschlossenen Elliott-Wave-Struktur und einer bullischen Divergenz im RSI. Demnach könnte XRP aktuell die fünfte Welle einer Abwärtsbewegung ausbilden oder bereits abgeschlossen haben. Diese sogenannte Wave 5 markiert in der Elliott-Wave-Theorie häufig den letzten Teil eines Abwärtstrends, bevor eine Gegenbewegung oder sogar ein neuer Aufwärtstrend startet.
Besonders wichtig ist dabei die Zone um 1,05 US-Dollar. Genau dort sieht der Analyst eine mögliche Bodenbildung. Der Chart zeigt, dass XRP zuletzt erneut in diesen Bereich gefallen ist, während der RSI nicht im gleichen Maße neue Tiefs ausbildet. Genau daraus entsteht die bullische Divergenz: Der Kurs fällt weiter oder testet tiefere Bereiche, während der Momentum-Indikator bereits relative Stärke signalisiert. Für technische Analysten kann dies ein Hinweis sein, dass der Verkaufsdruck nachlässt.
XRP Wave 5 is bottoming near $1.05, and they want EVERYONE out so badly.
RSI is printing a double-into-triple dip with a bullish divergence.
I am adding more XRP to my bag.
(Educational, not financial advice.) pic.twitter.com/recNS0k5te— Dark Defender (@DefendDark) June 24, 2026
Der Analyst spricht zudem von einem „Double Dip“ bis möglichen „Triple Dip“ im RSI. Gemeint ist, dass der RSI mehrfach in überverkaufte Bereiche gefallen ist, dort aber nicht weiter eskaliert. Sollte XRP nun über kurzfristige Widerstände zurückkehren, könnte dies als erstes Bestätigungssignal gelten. Im Chart liegen relevante Erholungsziele unter anderem im Bereich von 1,13 US-Dollar, 1,21 US-Dollar und später 1,27 bis 1,34 US-Dollar. Erst darüber würde sich das technische Bild spürbar aufhellen.
Trotzdem bleibt Vorsicht angebracht.
Eine bullische Divergenz ist noch kein bestätigtes Kaufsignal. Solange XRP unter wichtigen Widerständen handelt und der Abwärtstrend intakt bleibt, dominiert weiter das Risiko. Fällt XRP nachhaltig unter 1,05 US-Dollar, dürfte der Markt schnell die Marke von 1 US-Dollar testen. Die Analyse liefert also eine spannende antizyklische These – bestätigt ist die Trendwende aber erst, wenn Käufer auch sichtbar Kontrolle übernehmen.
Auch wenn XRP kurzfristig technisch angeschlagen bleibt, zeigt der Markt zugleich ein bekanntes Muster: Kapital sucht in schwachen Phasen gezielt nach relativer Stärke. Nicht jeder Altcoin profitiert gleichermaßen, doch neue Narrative, klare Konzepte und frische Kurstreiber können selektiv Nachfrage erzeugen. Besonders spannend ist dabei der Trend rund um Bitcoin-Layer-2-Lösungen.
Bitcoin Hyper: Bitcoin-Layer-2 als neuer Kurstreiber?
Ein Projekt, das in diesem Umfeld besonders viel Aufmerksamkeit bekommt, ist Bitcoin Hyper. Während viele Altcoins im Bärenmarkt weiter unter Druck stehen, zeigt der Presale von Bitcoin Hyper eine klare relative Stärke. Laut aktuellen Angaben flossen bereits rund 33 Millionen US-Dollar in den Vorverkauf, während das Projekt Staking-Renditen im Bereich von rund 36 Prozent APY bewirbt. Das ist kein Garant für spätere Kursgewinne, zeigt aber, dass trotz schwacher Marktphase weiterhin Risikokapital in ausgewählte neue Narrative fließt.
Der zentrale Kurstreiber ist die Idee einer Bitcoin-Layer-2. Bitcoin bleibt die größte und sicherste Kryptowährung, ist aber auf der Basisschicht langsam, teuer bei hoher Auslastung und nur begrenzt für DeFi, dApps oder schnelle On-Chain-Anwendungen geeignet. Layer-2-Protokolle versuchen genau diese Grenzen zu lösen, indem Transaktionen außerhalb der Hauptkette effizienter verarbeitet und anschließend wieder mit der Basisschicht verbunden werden. Forschung zu Bitcoin-L2s zeigt, dass solche Ansätze vor allem Skalierung, Programmierbarkeit und neue Anwendungsfälle ermöglichen sollen, zugleich aber eigene Risiken bei Sicherheit, Brücken und Verfügbarkeit mitbringen.
Bitcoin Hyper positioniert sich genau in diesem Trend. Das Projekt will die Vorteile von Bitcoin mit einer schnellen, Solana-ähnlichen Ausführungsumgebung verbinden. Beworben werden eine SVM-basierte Architektur, eine Canonical Bridge sowie Zero-Knowledge-Proofs, um BTC in eine schnellere Umgebung zu bringen und später wieder auf Bitcoin Layer 1 zurückzuführen. Damit entsteht die Fantasie, Bitcoin nicht nur als passiven Wertspeicher, sondern auch als Basis für DeFi, Zahlungen und Anwendungen nutzbar zu machen.

Gerade deshalb wirkt Bitcoin Hyper im aktuellen Marktumfeld spannend. Während XRP erst noch eine technische Bodenbildung bestätigen muss, liefert Bitcoin Hyper ein frisches Narrativ mit Momentum. Anleger sollten dennoch vorsichtig bleiben: Presales sind hochriskant, es gibt noch keine lange Historie, keine bewährte Liquidität und keine Garantie für Adoption. Als spekulative Wette auf den Bitcoin-Layer-2-Trend bleibt das Projekt jedoch einer der auffälligeren Altcoin-Kandidaten. Zugleich ist jetzt ein günstiger Einstieg möglich, mit ersten fixen Buchgewinnen.
Ihr Kapital ist im Risiko.
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