XRP Ripple kaufen prognose

Der Kryptomarkt zeigt sich zum Wochenstart wieder deutlich freundlicher. Bitcoin konnte sich erneut über der Marke von 70.000 US-Dollar stabilisieren und sorgt damit für Rückenwind bei vielen Altcoins. Besonders XRP fällt aktuell mit einem Kursplus von rund 7,5 Prozent auf und gehört gemeinsam mit Solana zu den stärksten Coins unter den Top-10 nach Marktkapitalisierung. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Plus von etwa fünf Prozent und eine Erholung vom jüngsten Verlaufstief.

Dennoch bleibt die mittelfristige Bilanz schwach: In den vergangenen drei Monaten verlor XRP rund ein Drittel seines Wertes.

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XRP Analyse: Auffälliger Verkaufsdruck auf koreanischer Börse Upbit

On-Chain- und Orderflow-Daten deuten aktuell auf eine bemerkenswerte Divergenz zwischen der Kursentwicklung und dem Handelsverhalten einzelner Marktteilnehmer hin.

Besonders auffällig ist die Entwicklung auf der südkoreanischen Kryptobörse Upbit. Dort zeigt der sogenannte Spot Cumulative Volume Delta (CVD) seit Wochen eine stark fallende Tendenz. Dieser Indikator misst vereinfacht den Unterschied zwischen aggressiven Käufen und Verkäufen im Spotmarkt.

Sinkt der CVD deutlich, dominieren Market-Sell-Orders, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet.

Im vorliegenden Chart fällt vor allem die violette Kurve für Upbit auf, die wesentlich stärker nach unten tendiert als die entsprechenden Linien anderer großer Handelsplätze wie Binance, Coinbase oder Kraken. Laut Marktdaten wurden auf Upbit innerhalb von rund 30 Tagen netto über 600 Millionen XRP verkauft – etwa doppelt so viel wie auf allen anderen analysierten Börsen zusammen. Beobachter sehen darin ein Zeichen dafür, dass insbesondere asiatische Privatanleger derzeit eher Gewinne realisieren oder Risiken reduzieren.

Upbit gilt seit Jahren als wichtiger Indikator für Retail-Stimmung in Asien, insbesondere in Südkorea, wo Kryptowährungen traditionell eine hohe Popularität besitzen. Starke Nettoverkäufe von dieser Seite können kurzfristig zusätzlichen Druck auf den Markt ausüben, auch wenn globale Kursbewegungen letztlich von mehreren Faktoren abhängen.

Kritik an Nutzen und Rolle von XRP

Parallel zur aktuellen Kurserholung bleibt die grundsätzliche Bewertung von XRP innerhalb der Branche umstritten. Kritik kommt unter anderem vom Krypto-Unternehmer Francis Pouliot, der betont, dass große Finanzinstitute wie Santander zwar Technologien von Ripple nutzen könnten, dies jedoch nicht automatisch eine Nachfrage nach dem Token XRP bedeute. Aus seiner Sicht profitieren vor allem Softwarelösungen und Beratungsleistungen von Ripple Labs, während ein direkter wirtschaftlicher Nutzen für XRP-Investoren nicht zwingend gegeben sei.

Pouliot argumentiert zudem, dass zwischen Ripple als Unternehmen und dem XRP-Token weiterhin eine strukturelle Trennung bestehe. Während Ripple Partnerschaften mit Banken und Zahlungsdienstleistern aufbaue, flössen daraus seiner Einschätzung nach nicht automatisch Werte an Token-Holder zurück. Diese Kritik ist nicht neu, gewinnt aber in Marktphasen mit schwächerer Performance regelmäßig neue Aufmerksamkeit.

Befürworter von XRP verweisen hingegen darauf, dass der Token weiterhin als Brückenwährung im internationalen Zahlungsverkehr positioniert werde und insbesondere im asiatischen Raum eine aktive Nutzerbasis existiere.

Die Debatte verdeutlicht damit ein bekanntes Spannungsfeld im Kryptomarkt: Zwischen technologischer Adoption, Unternehmensstrategie und tatsächlicher Token-Ökonomie besteht nicht immer eine klare, direkte Verbindung.

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Doch langfristig ähnelt der XRP-Chart weiterhin mehr einem Pump-and-Dump, denn einer kontinuierlichen Wertsteigerung. Ergo sollte jede Ripple Prognose eben auch Risiken beinhalten.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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