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Steigende Krypto-Preise rufen auch Betrüger auf den Plan. Ein neuer Jahresbericht zeigt: Sogenannte Scammer konnten 2021 bislang über verschiedene Betrugsmaschen stolze 7,7 Milliarden Dollar stehlen.

Verluste durch Krypto-Betrug um 81% gestiegen

Sofern man einige Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigt, gilt der Umgang mit Kryptowährungen zwar als sicher. Da aber auch viele Neulinge in die rasant wachsende Branche strömen, haben Betrüger nach wie vor leichtes Spiel. Das verdeutlicht der aktuelle Jahresbericht der Blockchain-Datenplattform Chainalysis.

Demnach waren Betrügereien 2021 gemessen am Transaktionsvolumen erneut die größte Form der Krypto-Kriminalität. Weltweit wurden Opfern Kryptowährungen im Wert von mehr als 7,7 Milliarden US-Dollar abgeknöpft.

Chainalysis zufolge entspricht das einem Anstieg von 81% im Vergleich zum Vorjahr. Der Grund: das Aufkommen von groß angelegten Schneeballsystemen (sogenannten Ponzis).

So konnte ein Schneeballsystem namens Finiko beispielsweise mehr als 1,1 Milliarden Dollar von seinen Opfern stehlen – überwiegend von Bürgern in Osteuropa. Das wirkt sich entsprechend stark auf die Statistik aus.

Auch durch sogenannte „Rug Pulls“ sei es dieses Jahr zu heftigen Verlusten gekommen, schreiben die Wissenschaftler. Bei Rug Pulls handelt es sich um eine neue Betrugsart, die besonders im DeFi-Ökosystem verbreitet ist.

Crypto Scams Jahresvergleich
Krypto-Scams im Jahresvergleich. Bild: Chainalysis

Einfach ausgedrückt: Die Entwickler verschwinden plötzlich mit den zuvor eingezahlten Geldern der Nutzer. 2,8 Milliarden Dollar wurden auf diese Weise erbeutet.

Somit entfallen 37% aller Einnahmen aus Krypto-Betrügereien laut Chainalysis auf diese Betrugsform. Im Jahr 2020 seien es nur 1% gewesen. Es zeigt sich: Mit dem Erfolg der DeFi-Branche betreten auch Betrüger die Bühne.

Scams schaden der Krypto-Verbreitung

Der Bericht ergänzt:

„DeFi ist einer der aufregendsten, innovativsten Bereiche des Kryptowährungsökosystems, und es gibt eindeutig große Chancen für frühe Anwender. Aber die Neuheit des Bereichs und die relative Unerfahrenheit vieler Investoren bietet eine erstklassige Landschaft für Betrugsmöglichkeiten durch schlechte Akteure.“

Chainalysis kommentiert: Betrügereien dieser Art würden „eine der größten Bedrohungen für die weitere Verbreitung von Kryptowährungen“ darstellen. Es gäbe aber bereits Bemühungen einiger Krypto-Unternehmen, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um „Betrug im Keim zu ersticken“.

Und auch darüber hinaus ist es nicht ganz so dramatisch, wie die Zahlen zunächst nahelegen. Denn: Zwar sind die Betrugs-Gesamteinnahmen 2021 deutlich angestiegen.

Den Forschern zufolge bleiben sie aber unverändert, wenn man die erwähnten „Rug Pulls“ außen vor lässt und die Analyse auf Anlagebetrug beschränkt. Zudem sei die Zahl der Einzahlungen an Betrugsadressen von knapp 10,7 Millionen auf 4,1 Millionen gesunken.

Das, so Chainalysis, bedeute vermutlich, dass es zwar weniger einzelne Betrugsopfer gegeben hat – dafür sei jedes dieser Opfer im Durchschnitt um eine größere Summe betrogen worden als zuvor.

Der Bericht verdeutlicht einmal mehr: Krypto-Anleger sind gut beraten, gewisse Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und sich ausführlich vor einer Investition über den Coin zu informieren. Hilfreich ist auch, wenn eine Kryptowährung einer Sicherheitsprüfung (Audit) unterzogen wurde. So lassen sich beispielsweise Fehler im Smart Contract, durch die Hacker tätig werden können, weitgehend ausschließen.

Du kannst dir den vollständigen Chainalysis-Bericht zum Thema Crypto-Crime hier anschauen (kostenfrei, ohne Anmeldung).

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Jannis Grunewald

2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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