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Der Krypto-Eventanbieter Bizzabo hat sich in einer Studie mit der Repräsentation von Geschlechtern auf Veranstaltungen befasst, die sich um Kryptowährungen drehten. Untersucht wurden 100 Events in 15 verschiedenen Ländern mit Hinblick auf ihre Teilnehmer sowie Podiumsredner.

Das Ergebnis: Frauen waren unter den Gästen aller erfassten Veranstaltungen mit nur 21 Prozent deutlich unterrepräsentiert. 79 Prozent aller Teilnehmer waren Männer. Ähnlich weit klafft der Gender-Gap zwischen den Podiumsrednern: Immerhin 31 Prozent waren Frauen, die übrigen 69 Prozent waren Männer. Untersucht wurden Veranstaltungen, die zwischen 2013 und 2018 stattfanden.

„Jede Veranstaltung kann von Geschlechterdiversität und einer Balance zwischen Rednerinnen und Rednern nur profitieren“, sagte Alon Alroy, der Mitbegründer und Marketingchef von Bizzabo. „Wir hoffen, dass die von uns veröffentlichten Daten ein Licht auf den Mangel an Repräsentation werfen können, der, leider, noch immer nur allzu üblich ist.“

Deutschland schneidet besonders schlecht ab

Die Studie zeigte, dass sich das Ungleichgewicht in der Repräsentation von Männern und Frauen auf den besagten Events sehr ungleich über die Länder verteilt. So waren Frauen in Kenya mit rund 42 Prozent wesentlich öfter unter den Podiumsgästen als in Polen, das mit nur 10 Prozent das absolute Schlusslicht der Studie bildet. Auch Deutschland schneidet sehr schlecht ab: 84 Prozent der Redner in Deutschland waren der Untersuchung zufolge männlich.

Die Studie bildet ab, was für Events in der Technologiebranche schon lange bekannt ist. Sowohl auf Events zu Internetthemen als auch zu Computer-Software und IT sind Frauen mit 20 bis 25 Prozent unter den Rednern weit unterrepräsentiert. Das gilt ähnlich für andere Industrien. Annähernd auf die Hälfte der Auftritte kommen Frauen im Branchenvergleich mit 44 bzw. 41 Prozent lediglich in der höheren Bildung sowie im Bildungsmanagement. Daran hat sich in den vergangenen Jahren kaum etwas geändert.

„Sowohl der Finanzdienst- als auch der Technologiesektor haben ein großes Problem mit der Inklusion“, sagte Alroy. Das wirke sich zusätzlich auf den Geschlechter-Mix aus, der auf den Branchen-Events zutage tritt.

Wie es um die Anleger steht, zeigt der Bericht nicht auf. Geschlechterunabhängig empfiehlt die Redaktion von Kryptoszene.de den Handel mit CFD-Derivaten beim Krypto-Broker eToro.

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Sebastian Schuster

Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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